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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    des Gründers erkennen kann), während dir ständig locker flockig aus der Tastatur quillt: Muslime, DITIB, Gefahr (und dann noch dein Afghanistanvergleich, der mich in der Tat mehr als irritiert .... er entsetzt mich regelrecht)
    Das Wort "Gefahr" quillt locker flockig aus meiner Tastatur?
    Wo denn?
    Mich entsetzt auch vieles, aber da das bei Dir auch dauernd falsch ankommt und mir immer wieder unterstellt wird, belassen wir es doch als sinnlos.

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Monaline Beitrag anzeigen
    Schöner hätte man das Problem nicht relativieren können. Und auch der von den Islamisten geprägte Kampfbegriff "islamophob" durfte nicht fehlen.

    By the way: was verstehst Du unter "islamophob"?
    Es ist keine Relativierung, wenn dargestellte Fakten deine Meinung und Ansichten nicht unterstützen. Dass "islamophob" ein von Islamisten geprägter Kampfbegriff sein soll, kann ich mangels Kontakten zu Islamisten nicht beurteilen. Ich verstehe darunter eine grundsätzliche Ablehnung von und Feindseligkeit gegenüber Muslimen, die immer dann besonders deutlich wird, wenn Muslime unreflektiert und unterschiedslos be- und verurteilt werden.
    „Die Tragik unserer Epoche," pflegte Jojo zu sagen, "besteht darin, dass die Menschen ihre persönliche Unzufriedenheit mit einem politischen Problem verwechseln.

    Juli Zeh, Über Menschen, S. 173

  3. Inaktiver User

    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von going_to Beitrag anzeigen
    ........... Und es ist absolut lächerlich Opus Dei mit der Grössenordnung Islam und den entsprechenden Ländern vergleichen zu wollen.........
    Ich schreibe nicht von Größenordnungen, sondern von Einflussnahme - und da hat(te) das Opus einige Finger im Spiel - allein wenn man sich die Liste der bekannten (man bevorzugt, versteckt und möglichst unentdeckt zu wirken) Kirchenvertreter in Südamerika ansieht , bekommt man eine Ahnung davon, wie sie dort agiert haben.
    Wie man intern mit den Leuten umgeht, beschreibt Prof. Steigleder, Ruhruniversität Bochum sehr anschaulich und auch, was Ziel des Opus ist:

    Wenn es auch nicht möglich ist, die Vereinigung mit der Tätigkeit eines Mitgliedes des Opus Dei in verantwortlicher Stellung in Politik, Wirtschaft und Kultur im einzelnen ein*fachhin zu identifizieren, so werden die Mitglieder doch allgemein dazu angehalten, solche Stellungen anzustreben und einzunehmen. Zweifellos ist das Opus Dei um eine Durch*dringung von Gesellschaft und Kirche mit dem bemüht, was es seinen „Geist“ nennt.



    So, genug ot. zu dem, was innerkirchlich bei den Katholiken stattfindet - war ein eigentlich nur kurz beabsichtigter Einwand zur in Frage gestellten Einflussnahme anderer Religionen auf Politik, sorry, dass ich dazu doch mehr geschrieben habe ......

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Dass "islamophob" ein von Islamisten geprägter Kampfbegriff sein soll, kann ich mangels Kontakten zu Islamisten nicht beurteilen. Ich verstehe darunter eine grundsätzliche Ablehnung von und Feindseligkeit gegenüber Muslimen, die immer dann besonders deutlich wird, wenn Muslime unreflektiert und unterschiedslos be- und verurteilt werden.
    Du brauchst keinen persönlichen Kontakt zu Islamisten zu haben, um über die Verwendung des Begriffs "Islamophobie" urteilen zu können.

    Susanne Schröter, Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam, hat sich auf einer Veranstaltung zum Thema "Der Vorwurf der Islamophobie in Deutschland. Gerechtfertigte Kritik oder Blindheit vor der Terrorgefahr?" geäußert:

    Das Konzept hinter der „Islamophobie“ sei es jedoch, jede Kritik am Islam als Krankheit zu deklarieren. Der Vorwurf komme von internationalen islamischen Verbänden und sei von Linken übernommen worden.
    (Hervorhebung von mir)

    Quelle: Veranstaltungsbericht der KAS

    Kritik am Islam ist keine Krankheit. Der Begriff "Islamophobie" soll Kritiker mundtot machen. Und wie man sieht, verfängt diese krude Logik bei manchen Menschen tatsächlich.

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Klar.
    Kann auch jede/r Gläubige tun.
    und jetzt sogar auch nicht-gläubige ... "Künftig ist es auch Atheisten gestattet, einmal pro Woche laute Rufe zu verbreiten, dass Gott nicht existiert." (Achtung! Quelle Postillon)

    Kirchturm dürfte übrigens eher dem Bistum als dem Pfarrer gehören.
    Ja, sorry... ich hätte Anführungszeichen nutzen sollen... ist schon klar, dass der Kirchturm nicht dem Pfarrer gehört...
    Das dumme an Halbwahrheiten ist, dass man meist die falsche Hälfte glaubt

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Monaline Beitrag anzeigen
    ...
    Kritik am Islam ist keine Krankheit. Der Begriff "Islamophobie" soll Kritiker mundtot machen. Und wie man sieht, verfängt diese krude Logik bei manchen Menschen tatsächlich.
    Und Hetze gegen den Islam ist keine Kritik. Dass du Islamfeindlichkeit als Islamkritik verharmlost, ist nicht überraschend, aber unangebracht.

    Ich habe jede Menge Kritikpunkte gegen patriarchalisch geprägte Religionen, vor allem, wenn sie sich von ihren Ursprüngen weit entfernen, um die selbst geschaffene, vermeintliche Überlegenheit zu manifestieren. Das ist aber für mich kein Grund alle Religionen mit Hilfe von Vorurteilen und Übertreibungen in Bausch und Bogen zu verurteilen und zu verdammen.

    Es täte m. E. auch der Islam-Debatte ganz gut, sich ab und zu mal an die Binse zu erinnern "Wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt mit drei Fingern auf sich." Dabei kommt das Christentum ja auch nicht gerade gut weg. Aber die dafür hier angeführten Fakten haben für einige weniger Relevanz als Spekulationen über Deutschlands Zukunft am Beispiel von z. B. Afghanistan und Indonesien.
    „Die Tragik unserer Epoche," pflegte Jojo zu sagen, "besteht darin, dass die Menschen ihre persönliche Unzufriedenheit mit einem politischen Problem verwechseln.

    Juli Zeh, Über Menschen, S. 173

  7. Moderation

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Monaline Beitrag anzeigen
    Du brauchst keinen persönlichen Kontakt zu Islamisten zu haben, um über die Verwendung des Begriffs "Islamophobie" urteilen zu können. [...]

    Kritik am Islam ist keine Krankheit. Der Begriff "Islamophobie" soll Kritiker mundtot machen. Und wie man sieht, verfängt diese krude Logik bei manchen Menschen tatsächlich.
    Die Frage ist, ob man sich von Islamisten die Definition deutscher Begriffe vorgeben und vorschreiben lässt.

    Der Duden schreibt zum Stichwort "Islamophobie":

    Bedeutung
    Abneigung gegen den Islam [und seine Anhänger]; negative, feindliche Einstellung gegenüber Muslimen


    Wikipedia leitet, wenn man den Begriff Islamophobie in die Suche eingibt, auf "Islamfeindlichkeit" um und schreibt:

    Als Islamfeindlichkeit wird eine grundsätzliche Feindseligkeit gegenüber Muslimen bezeichnet. Daneben existieren die konkurrierenden Bezeichnungen und Konzepte Muslimfeindlichkeit,[1] Islamophobie und antimuslimischer Rassismus, die unterschiedliche Schwerpunkte und Wertungen bei der Betrachtung des Phänomens setzen. Umstritten ist, ob Islamfeindlichkeit als Form des Rassismus oder als eine nahe verwandte Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu betrachten sei.[2] Islamophobie wird heute auch als Kampfbegriff verwendet.

    Der letzte Satz bezieht sich auf das, was du meinst, Monaline. Islamisten haben den Begriff aufgegriffen und ihrem Sinne umgedeutet, erfunden haben sie ihn nicht.

    Islamfeindlichkeit gilt als relativ junges Phänomen und hat erst in den letzten Jahren mediale Aufmerksamkeit erfahren. Die Anfänge der modernen Islamfeindlichkeit reichen jedoch weit ins 20. Jahrhundert zurück und haben mehrere historische Vorläufer, etwa im mittelalterlich-christlichen Bild des Islams, aber auch im westlichen Orientalismus der Neuzeit.
    aus oben verlinktem Wikipedia-Artikel, unter "Definitionen"

    Natürlich handelt es sich nicht um eine Krankheit, Xenophobie und Homophobie sind auch keine Krankheiten. Das sind gängige Begriffe, die ebenfalls das Wort "Phobie" enthalten.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Die Frage ist, ob man sich von Islamisten die Definition deutscher Begriffe vorgeben und vorschreiben lässt.


    .
    Die Frage ist ,ob man das überhaupt merkt angesichts der Schnelligkeit, in der Nachrichten heute aufgegriffen werden und vervielfältigt in anderen Medien erscheinen?
    Schröter stellte heraus, dass der von der EU geförderte „Europäischer Islamophobie Report“ von einer AKP nahen Stiftung mit herausgebracht werde. In diesem Report sei der Begriff der „Islamophobie“ als Denunzierung liberaler Muslime und Kritiker mit konstruiert und eingeführt worden.

    Konrad-Adenauer-Stiftung - detail - Politisches Bildungsforum Bremen

    Aber ein gutes Beispiel dafür in wie weit wir durch muslimische Organisationen beeinflusst werden ohne es überhaupt mitzubekommen.

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Und Hetze gegen den Islam ist keine Kritik. Dass du Islamfeindlichkeit als Islamkritik verharmlost, ist nicht überraschend, aber unangebracht.
    Wo bitte habe ich Islamfeindlichkeit verharmlost? Und wieso bringst Du das Stichwort "Hetze" als Antwort auf mein Post ins Spiel?

  10. Moderation

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Antwort auf #11872: Gut, das meint Frau Schröter. Der Begriff ist älter, wie ich weiter oben nachgewiesen habe.

    Der Ursprung des Begriffs „Islamophobie“ lässt sich im französischen Sprachraum bis ins Jahr 1910 zurückverfolgen.
    Quelle
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

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