Guten Morgen!
Durch private und berufliche Verpflichtungen sind meine Bemühungen zum Thema etwas ins Hintertreffen geraten.
Ich stelle fest, das die allgemeine Berichterstattung und auch die Beiträge hier meinem Jüngsten sehr zu schaffen machen. Er ist sowieso nicht ganz überzeugt von dem drastischen Eingriff in die Familienstruktur und hat ein mulmiges Gefühl vor dem Unbekannten.
Wie dem auch sei, ich werde nicht einfach aufgeben.
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03.09.2015, 09:01
AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)
simplemind
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Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte
George Bernhard Shaw
4.6.18

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03.09.2015, 09:42Inaktiver User
AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)

es gibt viele Möglichkeiten der Hilfe und UNterstützung!!!
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03.09.2015, 12:17Inaktiver User
AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)
Das ist ja eigentlich "ganz normal", wenn man z.B. bedenkt, daß selbst der Zusammenziehen mit den Kindern z.B. eines neuen Partners, der Kinder hat, manchen diese Sorgen macht. Also dieses ungute Gefühl vor dem Unbekannten.
Google doch mal nach dieser Frau Asländer (Judith Asländer, meine ich,heißt sie), die im Fernsehen war und von der Aufnahme von Flüchtlingskindern/-jugendlichen berichtete. Ich könnte mir vorstellen, man kann auch Kontakt mit ihr aufnehmen. Sie hat auch selbst Kinder, und berichtete z.B. davon, wie einmal einer ihrer Jungs die Aufnahme beenden wollte. Es stellte sich dann heraus, was der eigentliche Grund dafür war: Einer der aufgenommenen Jugendlichen war irgendwie krank, und derJunge fürchtete sich vor Ebola. (Oder irgendwie so war das, jedenfalls ein Mißverständnis). Als das geklärt war, daß es das natürlich nicht ist, war wieder alles in Ordnung. Wer weiß, was bei Deinem Kind dahintersteckt an beängstigenden Vorstellungen.
Das sollte man vielleicht schon ergründen, den Grund dahinter, und vermutlich kann man ihm diese vielleicht sogar ganz unbegründeten Ängste dann nehmen. Ganz unabhängig davon, ob Ihr einen Flüchtlingsjugendlichen aufnehmt oder nicht, wäre das vermutlich gut für das Kind.
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03.09.2015, 21:34Inaktiver User
AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)
*noch einen Link da lass*
Jugendamt Steglitz-Zehlendorf bittet um Hilfe: Berlin sucht Pflegeeltern f
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04.09.2015, 09:51
AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)
Guten Morgen Libentia,
ich wollte gern zu dem Abschnitt etwas sagen:
Ich weiß, was bei meinem Kind dahintersteckt.Wer weiß, was bei Deinem Kind dahintersteckt an beängstigenden Vorstellungen.
Das sollte man vielleicht schon ergründen, den Grund dahinter, und vermutlich kann man ihm diese vielleicht sogar ganz unbegründeten Ängste dann nehmen. Ganz unabhängig davon, ob Ihr einen Flüchtlingsjugendlichen aufnehmt oder nicht, wäre das vermutlich gut für das Kind.
Es ist die Angst vor dem Unbekannten und das Gefühl der Aufgabe der Privatsphäre.simplemind
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07.09.2015, 16:32
AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)
Das würde ich nicht einfach übergehen. Schließlich hat er ja recht. Es würde sich was ändern.
Und ich glaube, das kann nur gut werden, wenn alle Familienmitglieder dem Ganzen positiv gegenüber stehen.
Bevor ich die Ängste und Bedürfnisse meines Kindes (z.B. nach geschütztem Raum, Abgrenzung) übergehen würde, würde ich lieber niemanden aufnehmen. Auch wenn mein Wunsch nach Wohltätigkeit ausüben groß ware.----------------------------------------------------------------------
Eine gute Demokratie erbt man nicht. Die erarbeitet man sich mit Bildung.
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08.09.2015, 17:22
AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)
Japp, und deswegen ist unsere Einschätzung der Lage als Eltern ja auch so wichtig und nichts wird übereilt.
simplemind
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