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  1. Inaktiver User

    AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)

    ich ziehe den hut vor dir

    was mir spontan dazu einfällt ist sprache und essen.....

  2. Inaktiver User

    AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schon allein ein 12Jähriger allein in fremdem Land und fremder Familie, spricht vlt. die Sprache überhaupt nicht, das kann schon genügen. Ich vermute, das ist bei hiesigen Pflegekindern durchaus auch möglich, daß das ein oder andere traumatisiert ist, aus dem ein oder anderen Grund.
    Die Sprache wird er sehr schnell lernen, wenn er in der Familie ist und zur Schule geht (muss er ja dann auch).
    Im eventuellen Trauma sähe ich ein größeres Problem.

  3. Inaktiver User

    AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich ziehe den hut vor dir

    was mir spontan dazu einfällt ist sprache und essen.....
    .... und eventuell Ramadan. Und das Beten nicht zu vergessen, falls es ein Moslem ist. Dann will er auch freitags in die Moschee.

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    AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)

    Guten Morgen!

    Natürlich handelt es sich ausschließlich um einen allein reisenden Flüchtling.

    Wir haben bisher keinen Kontakt zu Flüchtlingen und haben auch keinen bestimmten im Sinn.

    Beim Essen sehe ich wenig Schwierigkeiten; Schweinefleisch essen wir sehr wenig und da fällt der komplette Verzicht sehr leicht. Alles andere kann ich lernen.

    Bei der religiösen Komponente habe ich noch keine Idee; eine Moschee gibt es hier nicht.
    simplemind
    _____________________________________

    Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte
    George Bernhard Shaw
    4.6.18

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    AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)

    Sipmplemind, meine Hochachtung für Deine Entscheidung und ich verfolge gespannt wie es weiter geht.
    Hoffentlich erreichst Du bald mal jemand.

  6. Inaktiver User

    AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)

    Eine gute Entscheidung, simpleminds. Und mutig dazu. Gleichzeitig wäre es schön, wenn sie Schule machte.

    Es kann natürlich sein, dass euer örtliches Jugendamt - selbst wenn du es erreichen würdest - dir nicht weiterhelfen kann. Oder sind bei euch sicher schon minderjährige Flüchtlinge untergebracht?

    Eine Möglichkeit (die meines Erachtens auch näher liegt) wäre es damit, direkt mit dem entsprechenden Amt, Mitarbeitern, Betreuern etc. pp. Kontakt zu suchen und dich auszutauschen.

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    AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)

    Zitat Zitat von Simplemind66 Beitrag anzeigen
    Guten Morgen!

    Natürlich handelt es sich ausschließlich um einen allein reisenden Flüchtling.

    Wir haben bisher keinen Kontakt zu Flüchtlingen und haben auch keinen bestimmten im Sinn.

    Beim Essen sehe ich wenig Schwierigkeiten; Schweinefleisch essen wir sehr wenig und da fällt der komplette Verzicht sehr leicht. Alles andere kann ich lernen.

    Bei der religiösen Komponente habe ich noch keine Idee; eine Moschee gibt es hier nicht.
    Nun, ich kann nicht so ganz nachvollziehen, dass eine ganze Familie sich auf die Bedürfnisse eines Flüchtlingskindes einstellen soll. Was wollt ihr ihm vermitteln? Dass hier jeder nach seiner Pfeife tanzt?

    Zuwendung, Nahrung, geregelter Tagesablauf, ärztliche Versorgung, Schule... ja! Aber wenn wir hier von 14/15 jährigen Jungs sprechen, sollten auch die deutschen Gepflogenheiten bzw. unser Rechtsverständnis vermittelt werden. Sonst ziehst du dir schnell mal ein paar Machos heran....
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


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    AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)

    @ marylin

    Was denkst du , wie ich meine beiden Jungs erzogen habe?!?

    Was bedeutet in deinen Augen"nach seiner Pfeife tanzen?",
    Wir müssen seine Vergangenheit/Religion/ Traumata beachten und berücksichtigen um ihm helfen zu können, sich hier zu integrieren. Wo geht es deiner Meinung nach besser?
    simplemind
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    AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)

    Erst einmal meine Hochachtung vor der Idee als solchen, ich selber kann da leider nicht mithalten, eines der Nachteile wenn man alleine lebt.

    Allerdings werde ich nach meinem Urlaub mal bei caritas und Judenamt nachfragen, ob man da nicht eventuell auch anders helfen kann.

    Zu den Muslem bedenken... also mit der sogenannten Halal Kost ist gar nicht so schwer und sowieso gesünder.
    Und Moschee und regelmässiges beten ist auch meist erst ab der abgeschlossenen Pubertät richtig wichtig, bei den meisten Jugendlichen wohl eher nicht...

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    AW: Aufnahme von minderjährigem Flüchtling - Pro und Contra(?)

    Wobei man da auch gucken muß, wie der einzelne Jugendliche gestrickt ist. Es gibt den ganz pflegeleichten Fall, in dem der Rest der Familie Schweinefleisch isst und der Moslem nicht. Ist gar nicht so selten. Im Falle des Halal hat eine mir bekannte Pflegemutter ein Problem mit Halal Fleisch- will es daher nicht zubereiten. Ist kein Problem für den Jugendlichen.

    Im Übrigen sind die beiden männlichen Jugendlichen, die als umF in Pflegefamilien leben und die ich öfter sehe, von Kindesbeinen an daran gewöhnt, dass die Mutter zu Hause das Sagen hat. "Machohaftes" Verhalten ist da nie aufgetreten.

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