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  1. Inaktiver User

    AW: Kurt Beck und die ungepflegten Arbeitslosen

    Und dennoch hat er die Wahrheit gesagt,wenn auch ungeschickt.

    Zwar kriegt nicht jeder gewaschene und gefönte Arbeitslose einen Job,
    aber so, wie der Herr daher kam, kriegt man nur ganz selten einen!

  2. Inaktiver User

    AW: Kurt Beck und die ungepflegten Arbeitslosen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das kommt dabei raus, wenn man als Politiker seinen Job nicht vernünftig macht ... und (vermeintlich) Tacheles redet.
    Für den Einzelfall hat er Recht und das ist das Problem. Herr F. hätte eine Arbeit bekommen können. Er hätte sie vermutlich nicht lange sein eigen genannt, wenn ich lese, was er von sich gibt, aber es wäre kein Problem einen einzelnen Arbeitssuchenden mit Qualifikation an einen Arbeitgeber zu vermitteln.

    Das Problem stellt die Menge der Menschen mit den jeweiligen Problemlagen dar. Und natürlich das Verhältnis Arbeitsplätze zu Arbeitslosen.

    Schwierig finde ich jetzt, dass ein erwerbsfähiger Arbeitsloser sich mit solchen Ausflüchten plus PR-Frau weigert, von den Transferleistungen weg zu kommen. Das macht keine gute Laune bei Arbeitnehmern, wenn man bedenkt, dass die Abgaben im nächsten Jahr noch weiter ansteigen werden und unter anderem Herr F. wegen seiner scheinbar sehr wichtigen Ehrenämter mitfinanziert werden muss, weil er sich zu anderem als einer Erwerbsarbeit, um die er öffentlich nachsuchte, berufen fühlt.

  3. Inaktiver User

    AW: Kurt Beck und die ungepflegten Arbeitslosen

    Vita ... ich empfinde es ebenfalls als besch***** was nun läuft.
    Abwer wie ich schon im thread sagte: Herr F. hat sich unprofesionell als Arbeitsuchender verhalten, und Beck unprofesionell als Politiker.
    Ein "Schnellschuss" in so einer Situation geht, wie man nun sieht, flott nach hinten los. Er hätte Hern F. ja durchaus auf seine Fehler aufmerksam machen können (oder müssen), aber eben bedachter.
    Das ist als Politiker (mit Verantwortung) eben einfach sein Job!

  4. Inaktiver User

    AW: Kurt Beck und die ungepflegten Arbeitslosen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Er hätte Hern F. ja durchaus auf seine Fehler aufmerksam machen können (oder müssen), aber eben bedachter.
    Das ist als Politiker (mit Verantwortung) eben einfach sein Job!
    Ja, da hast Du natürlich Recht. Vor allem, wenn man überlegt, dass Beck der Medien- und Öffentlichkeitsprofi ist und Herr F. in dieser Situation vermutlich sehr fremd.

  5. Inaktiver User

    AW: Kurt Beck und die ungepflegten Arbeitslosen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Für den Einzelfall hat er Recht und das ist das Problem. Herr F. hätte eine Arbeit bekommen können. Er hätte sie vermutlich nicht lange sein eigen genannt, wenn ich lese, was er von sich gibt, aber es wäre kein Problem einen einzelnen Arbeitssuchenden mit Qualifikation an einen Arbeitgeber zu vermitteln.

    Das Problem stellt die Menge der Menschen mit den jeweiligen Problemlagen dar. Und natürlich das Verhältnis Arbeitsplätze zu Arbeitslosen.

    Schwierig finde ich jetzt, dass ein erwerbsfähiger Arbeitsloser sich mit solchen Ausflüchten plus PR-Frau weigert, von den Transferleistungen weg zu kommen. Das macht keine gute Laune bei Arbeitnehmern, wenn man bedenkt, dass die Abgaben im nächsten Jahr noch weiter ansteigen werden und unter anderem Herr F. wegen seiner scheinbar sehr wichtigen Ehrenämter mitfinanziert werden muss, weil er sich zu anderem als einer Erwerbsarbeit, um die er öffentlich nachsuchte, berufen fühlt.
    Das klingt jetzt, als seien AG erst durch Herrn F. auf ungepflegte und unwillige Arbeitslose aufmerksam geworden. Sprich mit Unternehmern, das wissen die schon lange.

    Möglich, dass ein Politiker seine Meinung zu Herrn F. -und nur zu ihm hat er gesprochen- "politischer" hätte ausdrücken können. Ich finde es gut, dass endlich immer mehr Politiker auch wagen, wie Baselitz so nett sagt "Tacheless" zu reden. Politisches Geschwätz - viel reden ohne was zu sagen- hören wir doch tagtäglich genug.

    Warum kann man diesen Vorfall nicht als das sehen was es war:
    ein betrunkener ungepflegter Arbeitsloser hat einen Politiker angepöbelt und der hat gekontert. Sicher hat der Anstecker "Arbeit ist Scheisse" den Eindruck eines verzweifelt Arbeitssuchenden nicht eben verstärkt.

  6. Inaktiver User

    AW: Kurt Beck und die ungepflegten Arbeitslosen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das klingt jetzt, als seien AG erst durch Herrn F. auf ungepflegte und unwillige Arbeitslose aufmerksam geworden.
    Das wollte ich damit nicht ausdrücken. Ich weiss, dass jeder, der mit Personalauswahl in Unternehmen zu tun hat, solchen Menschen nicht nur einmal begegnet ist.

  7. User Info Menu

    AW: Kurt Beck und die ungepflegten Arbeitslosen

    Sicher, es wird manches falsch dargestellt.

    Aber insgesamt riecht das nach einer Posse, wo sich entweder dieser Typ selbst inszeniert - was ja nicht das Schlimmste wäre - oder aber er von besagter Arbeitslosenorganisation instrumentalisiert wird.

    Zu welchem Zweck ist mir persönlich noch nicht klargeworden.

    Selbst wenn Beck Müll gelabert hat, er hat im Kern natürlich Recht, was manche (nicht alle!) Arbeitslosen angeht. Eigeninitiative wird immer gefragt bleiben, das kann auch die beste Politik nicht richten.

    Ausserdem halte ich Beck nicht für eine wirklich geeignete Zielscheibe für das Anprangern falscher politischer Methoden. Denn er ist durchaus sozialdemokratisch und machte bisher einen sehr fairen und ruhigen Eindruck.

    Vielleicht ist es - Ironie der Geschichte - sogar sein Fehler, sich überhaupt darauf eingelassen zu haben. Ein Öttinger hat soetwas wohl kaum nötig und würde nicht in dieses Fettnäpfchen treten.

    Was die Arbeitslosen-Organisation bezweckt, erschliesst sich mir auch nicht. Soll das jetzt eine Demo oder ein Streik sein, um zu zeigen, wie wenig Chancen der Einzelne hat. Dann wäre es aber doch sicher sinnvoller, ein anderes Zugpferd zu benutzen als ausgerechnet jemand, der "Arbeit ist Scheisse" auf seiner Lederjacke stehen hat.

    Mit dem Slogan "Arbeit ist Scheisse" kann man wohl kaum etwas bewegen, das ist reine Provokation.

    Provokation ist das falsche Mittel, damit werden Mio. Arbeitlose - wie oben schon erwähnt - die sich wirklich um einen Job bemühen und es schaffen, trotz Arbeitslosigkeit ein Minimum an Selbstachtung aufrechtzuerhalten, diskriminiert.

    Diese Aktion schafft neue Feindbilder, das wird weder der Politik helfen noch den Betroffenen.

  8. Inaktiver User

    AW: Kurt Beck und die ungepflegten Arbeitslosen

    Zitat Zitat von Elwyn
    Was die Arbeitslosen-Organisation bezweckt, erschliesst sich mir auch nicht. Soll das jetzt eine Demo oder ein Streik sein, um zu zeigen, wie wenig Chancen der Einzelne hat. Dann wäre es aber doch sicher sinnvoller, ein anderes Zugpferd zu benutzen als ausgerechnet jemand, der "Arbeit ist Scheisse" auf seiner Lederjacke stehen hat.
    Das habe ich mich auch gefragt. Wäre es nicht eher Aufgabe dieser Organisation Arbeitslose auf ihr unpassendes Outfit für Bewerbungen hinzuweisen.

    Sicher gibt es nicht wirklich für alle Menschen Arbeit, hat es eigentlich nie gegeben. Immer waren da Menschen die einfach aufgrund ihrer Ausbildung etc. für keine der offenen Stellen infrage kamen.

    Aber die -ich glaube es waren 8- Angebote an diesen Herrn F. zeigen doch, dass es durchaus freie Arbeitsplätze gibt. Woran liegt es, dass sie nicht besetzt werden (können)?

  9. Inaktiver User

    AW: Kurt Beck und die ungepflegten Arbeitslosen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das habe ich mich auch gefragt. Wäre es nicht eher Aufgabe dieser Organisation Arbeitslose auf ihr unpassendes Outfit für Bewerbungen hinzuweisen.
    Sie wollen jetzt mit Haarschneideterminen öffentlich vor dem Amtssitz von Beck demonstrieren, dass sie betroffen sind und nutzen den Herrn F. als Aufhänger. Ob der davon etwas mehr hat als seine 15 Minuten Ruhm, die angeblich jedem zustehen, wage ich zu bezweifeln.

  10. User Info Menu

    AW: Kurt Beck und die ungepflegten Arbeitslosen

    Nur mal so eine Zwischenfrage: Wie alt ist denn Harr F.? Wurde das schon irgendwo genannt?


    Ich weiß, dass bei Bewerbungsgesprächen immer auch auf das Äußere geschaut wird. Und wenn es da eine organisation gibt, die Arbeitslosen helfen soll, dann wäre doch das schon mal ein Ansatzpunkt, in dem man den Leuten klar macht, dass man eben zu einem Gespräch in sauberer Kleidung kommt, frisch gewaschen und gekämmt. Ganz einfach Regeln, die eigentlich nicht einer Erklärung bedürfen sollten. Weit gefehlt, wie dieses Beispiel zeigt.

    Und, natürlich sind nicht alle Arbeitslose so, aber es gibt eben leider viele, die so ganz gut fahren. Auf Staatskosten lässt es sich wohl doch ganz gut leben.
    da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblog
    carpe diem
    Alles wird gut
    Lieber groß gemustert, als keinkarriert

    BVB
    Cuba oder Kuba

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