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  1. Inaktiver User

    AW: Keine kurzen Röcke.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also momentchen mal, für mich gehört es zum Teenagertum untrennbar dazu unangemessen herum zu laufen. Ob mit Farben, Löchern, unmöglichen Haarschnitten oder zu langer, zu kurzer Klamotte..
    Stimmt, da war was... schon lange her.
    Vor meinem geistigen Auge hatte ich aber keine flippigen Klamotten versus Kinder mit Schlips und Kragen... es ist aber wahnsinnig schwer, anhand von abstrakten Beschreibungen diese Diskussion zu führen, ich fürchte deshalb endet sie dann schnell so:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde die ganze Diskussion leicht neurotisch.
    Ich merke, dass ich immer weniger rein digitale Diskussionen für fruchtbar halte.
    Man dreht sich einfach so wahnsinnig schnell im Kreis....

  2. Inaktiver User

    AW: Keine kurzen Röcke.....

    Hier noch ein Kommentar aus der FAZ.

    Die Argumente kann ich größtenteils auch nicht wirklich nachvollziehen.

    Fatal an dem Elternbrief ist allerdings, dass von „sehr aufreizender Kleidung“ der Mädchen gesprochen wird. Die Werkrealschule führt bis maximal zur zehnten Klasse, hier ist also die Rede von Mädchen im Alter zwischen zehn und 16 Jahren. Kindern pauschal vorzuwerfen, sie zögen sich absichtlich verrucht an, ist ekelhafter, als unpassende Hotpants es jemals sein könnten.
    Auf welchem Planeten lebt die Autorin eigentlich? Mädchen von 13 oder 14 stecken normalerweise mitten in der Pubertät und eine durchschnittliche 16 Jährige ist eine geschlechtsreife junge Frau, kann eine Ausbildung anfangen, mit Erlaubnis der Eltern alleine verreisen und (man mag es nicht für möglich halten!!!) sogar einen Freund haben und sexuelle Erfahrungen machen.

    In den Augen der Kommentatorin stehen Jugendliche kurz vor der Berufswahl auf der Stufe von Kindern, können die Wahl ihrer Kleidung offensichtlich nicht eigenständig steuern, spielen zuhause wahrscheinlich mit Puppen und Bauklötzen - und es ist "ekelhaft", in ihnen sexuelle Wesen zu sehen, die auch mal Spaß an der Provokation haben.

    Das ist eigentümlich. Die Verteidigerin der Hotpants wirkt mit ihren Argumenten wahnsinnig prüde.

    Die Frage ist auch: Wer könnte all die jugendlichen Bäuche und Beine als aufreizend empfinden? Die Schule würde das sicher niemals ihren Lehrern unterstellen.
    Warum denn nicht? Der Gedanke, dass Schüler und Lehrer, die altersmäßig 10 oder 12 Jahre auseinander sind, einender aufreizend finden könnten, ist so weit nicht hergeholt. Es sei denn man will (siehe oben) in den 16jährigen Schulabgängern unmündige Kinder sehen.

    Erstens pflegen Jungs Moden wie die auf Oberschenkel hängende Jeans, die den Blick auf die Unterwäsche freigeben. Man mag sich den Ärger gar nicht ausmalen, den ein Mädchen für diesen Look bekäme.
    Hosen, die den Hintern nicht bedecken, waren eine Zeit lang bei beiden Geschlechtern in Mode. Die Jungen trugen vorzugsweise weite Boxershorts darunter. Die Mädchen häufig Stringtangas.

    Und die Autorin? Lässt sich von den Fakten nicht irritieren, sondern phantasiert munter von dem schrecklichen Ärger, den die Mädchen angeblich bekämen.

    Zweitens wirft man den Teenagern doch ständig vor, sie seien bereits durch Porno-Konsum grauenhaft abgestumpft. Diese angeblich so krassen Kerle sollen sich durch ein paar Mädchenbeine ablenken lassen? Absurd.
    Blödes Argument. Der eine hat vielleicht krasse Pornobilder auf seinem Handy, der andere ist unendlich schüchtern und unsicher. Die breite Masse liegt irgendwo dazwischen.

    Warum, um Himmels Willen, sollten sich die Schulen am mutmaßlichen Porno-Konsum einzelner Schüler orientieren?

  3. User Info Menu

    AW: Keine kurzen Röcke.....

    In der Praxis sieht das an den hiesigen Schulen gar nicht so kompliziert aus.

    Hot pants sind dann erlaubt, wenn man die BEINE sieht- und nicht auch noch die Pobacken. Da gibts nämlich auch verschiedene Modelle.
    T-Shirts dürfen eng sein, wenn beim Arme heben ein kleines Stück Bauch rausguckt, ist das auch kein Drama. Nur "bauchfrei" ist nicht.

    Im Übrigen gelten für die Jungen ähnliche Regeln- "extrem auf Baggy" sitzende Hosen, die in Höhe eines Minislips sitzen, Muskelshirts, die freie Durchsicht erlauben - unter den Achseln hindurch- werden mit T-Shirt tragen sanktioniert.

    "Phantasievolle" Kleidung ist kein Problem- auch keine bunten Haare, wüste Frisuren, Löcher in Shirts oder Hosen....unsere Große hatte mit 15 eine Manga-Gothic-Mix - Phase, war kein Problem, die Punks haben auch keine....

    In allererster Linie gehts einfach darum, ein bißchen für "Weg von der Optik" zu sorgen.

    Was sich nämlich gegenüber meiner Jugendzeit verändert hat, ist das Aussehen der "ganz Kleinen" an den weiterführenden Schulen. Da wird sich bereits in Klasse 5 gestylt und geschminkt, wie zu meinen Teenagerzeiten erst ab Klasse 8 ( oder so...)

    Die Kleinen ahmen die Großen nach; zudem möchten sie wohl mitunter auch klarstellen, dass sie eben keine Grundschüler mehr sind....

    Ich erinnere mich an 12,13jährige Mädchen, die wie einem Musikvideo entsprungen in die Schule marschierten. Inklusive einem Rock, der einem breiten Gürtel glich und weißen, Entschuldigung, "Nuttenstiefeln" ( also- hohe weiße Stiefel mit Killerabsatz , gerne in etwas Lack....). Vom dramatischen Make Up mal ganz abgesehen.

    Es gab schlichtweg zuviele Eltern, die nicht willens oder in der Lage waren, diesen Auswüchsen - das sind Kinder!- Einhalt zu gebieten. Entweder, weil sie sich nicht kümmerten, weil sie der Meinung waren..."Friedelinde hat aber gesagt, das dürfen ALLE".....

    Es ging auch nicht drum, Mädchen zu verhüllen. Lediglich darum, Extreme zu vermeiden. Zudem sollte die Schule ein Ort sein, an dem man lernt- ja, auch das soziale Miteinander, zudem gehört, dass man die Erfahrung macht, dass unterschiedliche Kleidung unterschiedliche Reaktionen hervorruft- und kein "Ich bin die Schönste/der Tollste".

    Zeitgleich mit dem Auftauchen der extrem aufgestylten- auch "daneben gestylten" im Sinne von "billig"- tauchten die ersten videofähigen Smartphones an der Schule auf, es wurden absolut seltsame Filmchen getauscht- und die "Gangsta-Welle" lief durch die Schulen. Man gucke sich diverse Videos dieses Musikstils an, dann kann man vorstellen, wie die Schüler und Schülerinnen streckenweise in die Schulen kamen.
    Gerade in der Altersklasse bis 14,15 sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Schülern sehr extrem. Es gab da auch viele noch eher kindliche Schüler- die sich etliche Sprüche anhören durften. Auch nicht schön.

    Die T-Shirt-Geschichte ist ein Teil eines Konzepts der Schulen, den Veränderungen der Schülerschaft entgegen zu wirken.

    Eigener Stil ist durchaus erlaubt, siehe oben.

    Nur extrem übertriebene, sexualisierte Dinge sollten halt ---draußen bleiben.

    Mittlerweile läuft die Geschichte schon fast 10 Jahre- und wirkt.

    Ich finde es schwierig zu erklären- ich denke, bei einem Gang durch die diversen Schulen hier am Ort würde den meisten Usern hier gar nichts Besonderes auffallen.

    Und was die derzeit modernen engen Stretch-Tops angeht....unsere 17jährige z.B. ist sehr schlank, trägt Kleidergröße 34, hat aber BH Gr. 70 C, mitunter D.
    Wenn man ihr gegenüber steht und größer ist als sie, kann man ihr glatt bis zum Bauchnabel von oben in den Ausschnitt sehen- würde irgendeine Userin hier mit so einem Top ohne "Umkleidung" los gehen, außer vielleicht zum Sport oder an den Strand? Vermutlich eher nicht.

  4. Inaktiver User

    AW: Keine kurzen Röcke.....

    Danke für Deinen Praxisbericht Sasapi.

    Ich denke schon, dass es seit "meiner Jugend" (vor mehr als 20 Jahren) bis heute einen Wandel in der Medien/Pop-landschaft gab.

    Bestimmte Pop-Idole treten ja nur noch minimal bekleidet auf, z.B. Rihanna.
    Warum? Ganz einfach: Sex sells. Das ist die Strategie der Konzerne.

    Nein, ich bin nicht prüde.
    Kein bisschen sogar, ich ziehe mich selbst (heute noch...) körperbetont an und habe das auch als junge Frau getan.

    Aber manche Vorbilder von jungen Mädchen darf man schon hinterfragen ohne gleich mit Burka-Befürwortern in einen Topf geworfen zu werden.

  5. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Keine kurzen Röcke.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Eigenartig, wie das ohne ausgesprochene Kleiderordnung doch in der Arbeitswelt z.b. in Büros oder Firmen mit Kundenkontakt funktioniert. Keine Frau kommt im Sommer in Hotpants, kein Mann im Muscleshirt ins Büro.
    Ahm.....ich war diese Woche (!) in einem Büro eines mittelgroßen Unternehmens (zwischen 100 und 200 Angestellte), wohlgemerkt MIT Publikumsverkehr.
    Von den Damen lief bestimmt ein Drittel in Hotpants herum, die Herren hatten überwiegend knielange Hosen an.

    Aber klar, in der Arbeitswelt gibt es das alles nicht......

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    AW: Keine kurzen Röcke.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber manche Vorbilder von jungen Mädchen darf man schon hinterfragen ohne gleich mit Burka-Befürwortern in einen Topf geworfen zu werden.


    Und ebenso muss es erlaubt sein dürfen, die hinter diesen Erscheinungsbildern stehende Intention zu hinterfragen, ohne gleich als sexistisches und frauenverachtendes Relikt betrachtet zu werden.
    Ich schließe mich da NormaBaker an-
    die Mädchen werden mitunter sehr wohl mit ihren neu erwachten Reizen kokettieren wollen.
    Die Aussage: "Hallo!!!??? Denen ist allen vielleicht einfach ganz harmlos nur sehr, sehr warm!!!!
    Und wer was anderes als die reine Unbedarftheit mutmaßt, stellt sich damt ja gleich in die entsprechendende Ecke! "
    wird den Tatsachen und auch der Eigenwahrnehmung der sich selbst durchaus in ihrer sexuellen identitätsfindung gewahren Mädchen nicht gerade gerecht.
    Es verkennt die menschliche Natur und hebt auf ein idealisiertes und gleichsam verleugnendes Menschenbild ab.

    Sasapi, ebenfalls Zustimmung.

    VanDyck, dass es sich bei der Problembegegnung (obwohl es, wenn ich dich richtig verstehe, nach deinem Dafürhalten ja eigentlich nicht mal ein Problem gibt, du negierst ja quasi schonmal pauschal, dass von (Nicht)Bekleidung überhaupt irgendwelche Signale ausgehen) nicht ausschließlich um den zu bedeckenden Bauchnabel gehen dürfe, sondern ebenso um die Erziehung und Zivilisierung des Betrachters desselben, ist richtig-- aber dann möchte ich das ebenso an dieser Stelle mal bitte betonen.
    Das ist doch keine Einbahnstraße.
    Wenn sich der eine lernt, oder lernen soll, sich zu disziplinieren, dann sollte es der andere aus Entgegenkommen doch ebenso tun...sollen...und es nicht unnötig erschweren und ein eventuelles missverständliches oder tatsächlich sogar problematisches und konfliktverursachendes Verhalten nicht auch noch vermeidbar provozieren.
    Finde ich jetzt nicht so wahnsinnig viel verlangt.
    Geändert von Spooks (07.07.2015 um 19:36 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Keine kurzen Röcke.....

    Zitat Zitat von Spooks Beitrag anzeigen
    Wenn sich der eine lernt, oder lernen soll, sich zu disziplinieren
    ah.. darum geht es...

    Sind denn nun schlimme faktische Folgen auf Grund der Hotpants oder sexy Kleidung zu erwarten ?

  8. User Info Menu

    AW: Keine kurzen Röcke.....

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Ahm.....ich war diese Woche (!) in einem Büro eines mittelgroßen Unternehmens (zwischen 100 und 200 Angestellte), wohlgemerkt MIT Publikumsverkehr.
    Von den Damen lief bestimmt ein Drittel in Hotpants herum, die Herren hatten überwiegend knielange Hosen an.

    Aber klar, in der Arbeitswelt gibt es das alles nicht......
    Also- bei meinem Arbeitgeber - ohne besonders viel Publikumsverkehr, wenn, dann tauchen Investorengruppe auf- gilt: keine nackten Schultern, keine kurzen Röcke. Eigentlich: Keine Knie. Da es bei sehr langbeinigen Personen aber schon mit normaler Businesskleidung schwierig wird, die Knie vollständig zu verdecken, sind "umspielte Knie" auch in Ordnung. Wenn der Rock beim Sitzen oberhalb der Knie landet, gehts noch.

    Nackte Männerknie bekomme ich nur von den Mitarbeitern der Produktion zu sehen- vor und nach Schichtbeginn. Während der Arbeit tragen sie Kombis...langbeinig.

    Sehr zu ihrem Leidwesen.

    Und mit Hotpants hätte mich schon mein Ausbilder ( Anwalt) in den späten 80gern nach Hause geschickt. Zum Umziehen.

    Es gibt solche und solche Firmen- und entsprechend siehts auch mit der Kleiderordnung aus....

  9. User Info Menu

    AW: Keine kurzen Röcke.....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Danke für Deinen Praxisbericht Sasapi.

    Ich denke schon, dass es seit "meiner Jugend" (vor mehr als 20 Jahren) bis heute einen Wandel in der Medien/Pop-landschaft gab.

    Bestimmte Pop-Idole treten ja nur noch minimal bekleidet auf, z.B. Rihanna.
    Warum? Ganz einfach: Sex sells. Das ist die Strategie der Konzerne.

    Nein, ich bin nicht prüde.
    Kein bisschen sogar, ich ziehe mich selbst (heute noch...) körperbetont an und habe das auch als junge Frau getan.

    Aber manche Vorbilder von jungen Mädchen darf man schon hinterfragen ohne gleich mit Burka-Befürwortern in einen Topf geworfen zu werden.
    Da sind wir einer Meinung.
    HotPants sind aber z.b. für mich ein ganz normales Kleidungsstück im Sommer bei Mädchen bzw. jungen Frauen. Das hat doch mit übertriebener Sexualisierung genausowenig zu tun wie ein Sommerkleid.
    Und die Jungs bzw. Männer sollte man aus der Diskussion ganz rauslassen, denn ansonsten müsste jede körperbetonende Kleidung bei den Mädels verboten werden.

  10. Inaktiver User

    AW: Keine kurzen Röcke.....

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Da sind wir einer Meinung.
    HotPants sind aber z.b. für mich ein ganz normales Kleidungsstück im Sommer bei Mädchen bzw. jungen Frauen.
    Ich denke, es gibt Hotpants und Hotpants.
    99 % der Mädels tragen vermutlich einfach nur kurze Hosen.
    Aber es gibt eben auch die, wo der Hintern rausschaut.

    Letztere fände ich persönlich nicht unbedingt passend für die Schule.

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