Gute Frage! Es wäre eine hervorragende Gelegenheit, das Thema Übergriffe und (unerwünschte) Anmache in den Unterricht mit aufnehmen oder als eigene Einheit behandeln, dafür gibt es Fachleute. "Wie gehe ich in und mit so einer Situation um?"
Opfer sind keineswegs nur Mädchen, Täterinnen auch nicht, ebesowenig Einwanderer.
Und wenn man die Sozialisation der Herkunftsländer zum Maßstab nähme, müsste der gute Mann den Mädels raten, nie ohne männliche Begleitung, bedeckte Haare und Umhang aus dem Haus zu gehen. Und selbst das könnte noch zu wenig sein
Und er könnte Begegnungen zwischen den Neuankömmlingen und den Schülern organisieren, das muss nicht gleich ein Fest sein. vielleicht könnten sich die Asybewerber mit ihren Fähigkeien in der Schule einbringen, falls die Bürokratie das erlaubt
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Thema: Keine kurzen Röcke.....
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06.07.2015, 09:20
AW: Keine kurzen Röcke.....
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06.07.2015, 09:34Inaktiver User
AW: Keine kurzen Röcke.....
irgendwo hier im Strang meine ich gelesen zu haben, dass auch davor gewarnt wird etwas von den dort untergebrachten Flüchtlingen anzunehmen, weil sie noch nicht komplett gesundheitlich gecheckt seien wenn sie dort ankommen.
Sollte das wirklich so sein(!) würde ich es nicht besonders toll finden wenn der Schulleiter die Menschen direkt in die Schule einläd... Da wäre mir ganz ehrlich gesagt die Gesundheit meines Kindes wichtiger als alle Toleranz und Willkommenskultur...
Einbringen gerne... das ist bestimmt recht lehrreich... aber bitte erst dann, wenn fest steht, dass keine ansteckenden schlimmen Krankheiten mitgebracht wurden.
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06.07.2015, 09:42Inaktiver User
AW: Keine kurzen Röcke.....
Genau das ist doch der Punkt.
Entweder die Schule ist eine geeignete Unterkunft für alle Beteiligten oder nicht - wenn auch nur vorübergehend.
Ich habe noch nicht gehört, dass die Vergewaltigungsraten in der Nähe von Asylbewerberheimen in die Höhe gegangen sind, darum finde ich den Rat keine kurzen Röcke anzuziehen ziemlich daneben ... denn er impliziert eine Gefahr in diese Richtung.
Falls der Schulleiter generell ein Problem mit kurzen Röcken in der Schule hat, dann soll er das anders, nämlich aufrichtig lösen und nicht andere Kulturkreise vorschieben.
Die Menschen müssen in unserer demokratischen Kultur mit einer Vielfalt von Lebensformen klar kommen...
in der Regel kommen sie auch genau wegen der demokratischen Kultur hierher.
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06.07.2015, 09:47
AW: Keine kurzen Röcke.....
Ila solche Seminare gab es in meiner Schule in der Mittelstufe ganz regelmäßig - ok das war auch Großstadt, aber das ist 15 Jahre her!
Und wir hatten keine Flüchtlinge in der Turnhalle und die Schüler waren, weil konfessionell, überwiegend deutsch.
Ich dachte lange das wäre selbstverständlich und war etwas perplex, dass meine Studiefreunde (andere Schule, anderes Bundesland) das so gar nicht kannten.
Aber IMMER NOCH NICHT?
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06.07.2015, 09:59
AW: Keine kurzen Röcke.....
Sagt ja niemand, dass das in der ersten Woche sein muss. Wenn man von Gesundheitsrisiken ausgeht, müssen die Untersuchungen eh zügig durchgeführt werden.
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06.07.2015, 10:25Inaktiver User
AW: Keine kurzen Röcke.....
Da helfen die Tips des Schulleiters nicht wirklich weiter. Man kann Anmache doch nicht verhindern, indem man den Rock 10cm länger wählt.
Ich finde die Frage komisch. Wenn ein erwachsener Mann auf dem Schulgelände minderjährige Mädchen anspricht, dann wird er weggewiesen. Kommt er der Aufforderung nicht nach, dann wird die Polizei eingeschaltet. Wenn ein erwachsener Mann (oder eine Frau) auf dem Schulgelände in aggressiver und zudringlicher Weise Mädchen (oder Jungen) anspricht, dann wird sofort die Polizei gerufen.was hätte er dann getan?... Polizei?... Sicherheitsdienst?...
Dasselbe würde man doch machen, wenn sich ein stadtbekannter obdachloser Alkoholiker auf dem Pausenhof betrinkt. Oder wenn ein leicht dementer Senior sich Grundschulkindern nähert.
Wenn man zwei Meter Sicherheitsabstand hält, dann dürfte das nicht so kritisch sein. Da ist die Wahrscheinlichkeit, sich in der S-Bahn oder in der Schlange beim Aldi anzustecken, viel höher.irgendwo hier im Strang meine ich gelesen zu haben, dass auch davor gewarnt wird etwas von den dort untergebrachten Flüchtlingen anzunehmen, weil sie noch nicht komplett gesundheitlich gecheckt seien wenn sie dort ankommen.
Sollte das wirklich so sein(!) würde ich es nicht besonders toll finden wenn der Schulleiter die Menschen direkt in die Schule einläd... Da wäre mir ganz ehrlich gesagt die Gesundheit meines Kindes wichtiger als alle Toleranz und Willkommenskultur...
Die Tuberkulose ist ja leider wieder auf dem Vormarsch. Aber die könnte auch der junge Lehrer nach seinem Indien-Aufenthalt im Gepäck haben. Oder die Krankenschwester von nebenan.
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06.07.2015, 10:37Inaktiver User
AW: Keine kurzen Röcke.....
nicht auf... davor... also dort, wo die Schule eigentlich nicht mehr zuständig ist.
gut... den Kindern (und deren Eltern) kann er in so einem Fall natürlich sagen dass es nicht sein Problem ist was auf dem Schulweg so geschieht... und die Eltern sich mal bitte selber um solche Dinge kümmern sollen... aber ob das nun im Sinne der Kinder (und ihrer Eltern) ist?
das ist richtig... 100% Sicherheit gibt es nun mal nicht... aber bin dann doch lieber für "Risikominimierung" wo es möglich ist.Die Tuberkulose ist ja leider wieder auf dem Vormarsch. Aber die könnte auch der junge Lehrer nach seinem Indien-Aufenthalt im Gepäck haben. Oder die Krankenschwester von nebenan.
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06.07.2015, 10:46Inaktiver User
AW: Keine kurzen Röcke.....
Zwei Meter Sicherheitsabstand also. Hm. Wie soll das durchgeführt werden, bei einer Einladung in dieSchule? Soll der Schulleiter dann, statt auf evtl. falsch verstandene Signale (kurze Röcke) hinzuweisen, jetzt sagen: "Also morgen kommen die Flüchtlinge von nebenan in die Schule, zur Veranstaltung xy (oder was auch immer). Bitte haltet alle zwei Meter Sicherheitsabstand!"
Krankheiten sind übrigens schon möglicherweise auch hier ein Thema. Die Seeleute, die beispielsweise die Boatpeople retten, tragen Handschuhe und Atemmasken. Obwohl sie keine offiziellen Retter sind, sondern eben mehr zufällig auf die in Seenot geratenen treffen, (und dann natürlich handeln). Da gab es mal ein Interview, im Spiegel oder Fokus glaube ich, daß das ein echtes Problem ist, und Matrosen auch (u.a.) deshalb kündigen, also wegen der Gesundheitsgefährdung.Geändert von Inaktiver User (06.07.2015 um 10:53 Uhr)
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06.07.2015, 11:47Inaktiver User
AW: Keine kurzen Röcke.....
ich glaube ,du bringst da einiges durcheinander. ich lebe in berlin und bin ziemlich viel unterwegs auch in gegenden ,wo es widerum auch sehr multikulti zugeht.
multikulti heißt für mich ,dass alle miteinander möglichst freundlich und respektvoll umgehen . und ich finde bikinioberteile am strand sehr hübsch ,aber ich muss nicht dicht gedrängt im bus neben so einer bekleideten person stehen ,wobei es mir da auch völlig egal wäre ,aus welchem land diese person ist.
das gleiche gilt auch für männer ohne t-shirts, um da gleich mal das drastische beispiel zu wählen.
in einer schule versteh ich den sinn von aufreizender bekleidung ohnehin nicht,die ist auch später an arbeitsplätzen ganz sicher nicht die kleidung ,die man in jedem beruf tragen kann. also ,wo ist das problem?geht es um freiheitliche gefühle oder gar beschneidung? die wird interessanterweise aber auf ganz anderen ebenen gerade von jungen leuten so etwas von vernachlässigt ,dass ich mich schon wundere ,dass das ein problem ist.
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06.07.2015, 11:49
AW: Keine kurzen Röcke.....
Mich würde allerdings schon interessieren, ob du besagte Selbstverantwortung tatsächlich und in jedem nur denkbaren Falle lediglich aufseiten des Übergriffigen verortest?
Ich persönlich halte ein gewisses(!) Maß an Adaptivität, insbesondere für ein vernunftbegabtes und zivilisiertes Wesen, für keine Zumutung, der kategorisch widersprochen werden und stattdessen auf den wünschenswerten Zustand einer idealen Welt, in der das nicht vonnöten sei, hingewiesen werden muss.
Zumal es sich bei letzterem ohnehin um ein eher nutzloses, weltanschaulich verbrämtes Unterfangen handelt-- die Welt ist nunmal, wie sie ist, so ärgerlich und enttäuschend das im Einzelfall auch sein mag!
Ebenso fraglich finde ich den Umkehrschluss, dass aufgrund irgendwelchen "Verhaltensmaßregeln", die jetzt den gesunden Menschenverstand nasch meinem persönlichen Dafürhalten nicht nennenswert überschreiten, auf eine sexistische, rassistische, antisemitische oder sonstwie feindliche und rückständige Geisteshaltung geschlossen wird.
Wenn es in einer Resibroschüre heißt, dass ich bei dichtem Gedränge auf dem Marcusplatz meine Handtasche nicht offen und meine Geldbörse nicht aus der Hose schauen lassen sollte, dann gibt es aber auch da sicher einige, die den Verfasser dieses Machwerks bezichtigen in der Kategorie "Ja, nee, is klar- Türken stinken, Italiener klauen, ne??" zu denken.
Diese jeweils recht schematischen Unterstellungen gestalten das menschliche Miteinander ganz generell bisweilen etwas mühselig...
In diesem Sinne mal einen lieben Gruß an Lukulla, ganz deiner Meinung
Zum einen-
Erotik, Verführung, Anmache definiert sich nicht absolut, sondern immer nur in Relation zum Kontext, der Reiz muss salient werden, sprich sich von der Umgebung abheben, ungewöhnlich sein.
Wenn in einem hochkarätigen Businessmeeting dir eine ansonsten streng und züchtig gekleidete Frau, die dir gefällt, einen vielsagenden Augenaufschlag schickt und fein lächelnd für eine Millisekunde die Lippen schürzt, wenn du, und nur du sie anblickst, setze ich größere Beträge darauf, dass du das auf der Stelle eine Etage tiefer spürst...und damit mein ich nicht das Bürogebäude
In einem Hardcoreporno müssten da allerdings schon andere Geschütze aufgefahren werden,
da reichen auch keine zwanzig Mädchen im Bikini, die in einem Freibad normal, in einem Klassenraum aber eher auffällig und irritierend sind, mehr.
Was die Vergewaltigungs-szenarien betrifft:
ich stimme dir und anderen insofern zu, als dass ich auch nicht glaube, dass es überzufällig häufig zu Übergriffen kommt.
Eher überzufällig selten-- sonst hätten sich die Medien wohl in der tat schon geiernd und geifernd darauf gestürzt.
Aber soweit, also bis zu einer tatsächlichen Vergewaltigung, muss es ja gar nicht erst kommen, damit es zu (vermeidbarem?) Ärger führt.
Wenn nämlich unsere Asylbewerber ein sexy gekleidetes und mir seinen Reizen spielendes deutsches Mädchebn auch nur anbaggern, dann schlägt das einen ganz anderen Kreis, als wenn einer Schülerin im selben Outfit von dern obligatorischen Bauarbeitern nachgepfiffen wird oder sie wegen exakt des gleichen Sachverhalts genervt von einer Abiparty nach haus kommt.
Wenn da die ersten Erlebnisberichte und Klagen kommen, dann wird das Geschrei erst richtig groß....
...und man muss die Lage ja nicht zusätzlich noch mehr anheizen.
In keiner Hinsicht.
Oder??




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