Antworten
Seite 9 von 19 ErsteErste ... 7891011 ... LetzteLetzte
Ergebnis 81 bis 90 von 189
  1. User Info Menu

    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    ...fände ich gut!

  2. Inaktiver User

    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Gesetzlich steuern sollte man vor allem das Notwendige, was der Bürger auch selbst gar nicht beeinflussen kann. Und möglichst nicht noch das Gegenteil, wie mit der quecksilberhaltigen Energiesparbirne (die m.E. gerade umgekehrt, nämlich eher verboten gehört):
    2005 ergab eine Studie in den USA, dass 600 000 Kinder durch Verschmutzung mit Quecksilber Jahr für Jahr Verluste an ihrem Intelligenzquotienten erlitten.
    BILD pr
    Geändert von Inaktiver User (28.05.2015 um 10:06 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Zitat Zitat von -leni- Beitrag anzeigen
    ryoshi, ich verstehe, um was es dir geht. Doch woher nimmst du die Gewissheit, dass ich den Becher Kaffee am Morgen nicht genieße, nur weil dir so ein Kaffee nicht schmeckt und du ihn zu Hause trinkst? Das gönne ich dir doch auch von Herzen.

    Du kannst dir tatsächlich nicht vorstellen, wie sehr ich diesen Kaffee genieße? Schade.
    meine älteste geniesst auch täglich auf dem weg zur arbeit diesen kaffee.
    es ist trotzdem nicht ok, dass für diesen genuss, den ich nicht abstreitig machen will,
    so viel müll entsteht.

  4. User Info Menu

    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Allerdings darf man nicht ausser Acht lassen, dass die Öko-Bilanz des Pappbechers besser ist, als die des Porzellanbechers. Der höhere Energieaufwand bei der Produktion und das höhere Gewicht (relevant beim Transport) sowie die Energie, die zum Spülen aufgewendet wird machen Keramik i.d.R. zur schlechteren Wahl.

    Nur wenn der Porzellanbecher viele Jahre hält und nur bei jeder fünften Benutzung heiß gespült wird, kann er den Pappbecher in der Öko-Bilanz überholen.

    Aber das ist natürlich ein anderes Thema, als die Müll-auf-der-Straße Frage.
    schlechte Technik > schlechte Laune


  5. Inaktiver User

    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Zitat Zitat von Mr_McTailor Beitrag anzeigen
    Nur wenn der Porzellanbecher viele Jahre hält und nur bei jeder fünften Benutzung heiß gespült wird, kann er den Pappbecher in der Öko-Bilanz überholen.
    Danke, aber: nein danke.

  6. Inaktiver User

    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn du aber deinen eigenen Thermobecher mit Deckel mitbringen würdest und bitten würdest, dass man dir den Kaffee da reinfüllt?
    Und wie stellst du dir die praktische Vorgehensweise vor?
    Bekanntlich kann man bei diesen "Coffee-to-go" häufig die Größe des Bechers wählen. Der Preis ist dann natürlich unterschiedlich, je nachdem, ob man Mini, Normal oder Maxi wählt.
    Wie stellst du es dir vor, dass Kunden mit ihren jeweiligen (mehr oder weniger gewaschenen) Bechern anrücken, die jede Größe haben können - von 150 ml über 200, 250, 300 ml bis zu einem halben oder ganzen Liter, mit Thermo oder ohne, also in den unterschiedlichsten Größen, Formen und hygienischen Zuständen?
    Der einzelne Kaffeeverkäufer darf die Einschätzung dann womöglich im dichten Gedränge morgens oder mittags treffen.
    Geändert von Inaktiver User (28.05.2015 um 11:34 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    l
    Zitat Zitat von Mr_McTailor Beitrag anzeigen
    Allerdings darf man nicht ausser Acht lassen, dass die Öko-Bilanz des Pappbechers besser ist, als die des Porzellanbechers. Der höhere Energieaufwand bei der Produktion und das höhere Gewicht (relevant beim Transport) sowie die Energie, die zum Spülen aufgewendet wird machen Keramik i.d.R. zur schlechteren Wahl.

    Nur wenn der Porzellanbecher viele Jahre hält und nur bei jeder fünften Benutzung heiß gespült wird, kann er den Pappbecher in der Öko-Bilanz überholen.

    Aber das ist natürlich ein anderes Thema, als die Müll-auf-der-Straße Frage.
    mir persönlich geht es nicht nur um den müll, der dann auf der strasse landet,
    sondern überhaupt um diesen müll, der dann entsteht.

    dieses einmal-benutzen-prinzip.

    auch 1x grills.

    eine ganz schreckliche erfindung.

    ist dir eigentlich klar, was davon alles auch im meer/fluss landet?

  8. User Info Menu

    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    list dir eigentlich klar, was davon alles auch im meer/fluss landet?
    Vom Müll, der auf Berliner Straßen anfällt? Ungefähr Null Gramm, wir sind doch nicht die dritte Welt.

    Aber nicht, dass ich wegen meiner Argumentation gegen diesen Pappsteuer-Blödsinn in falschen Verdacht gerate: ich lehne dieses To-Go-konsumieren für mich persönlich ab; aus einer Reihe von Gründen.
    schlechte Technik > schlechte Laune


  9. VIP

    User Info Menu

    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und wie stellst du dir die praktische Vorgehensweise vor?
    Bekanntlich kann man bei diesen "Coffee-to-go" häufig die Größe des Bechers wählen. Der Preis ist dann natürlich unterschiedlich, je nachdem, ob man Mini, Normal oder Maxi wählt.
    Wie stellst du es dir vor, dass Kunden mit ihren jeweiligen (mehr oder weniger gewaschenen) Bechern anrücken, die jede Größe haben können - von 150 ml über 200, 250, 300 ml bis zu einem halben oder ganzen Liter, mit Thermo oder ohne, also in den unterschiedlichsten Größen, Formen und hygienischen Zuständen?
    Der einzelne Kaffeeverkäufer darf die Einschätzung dann womöglich im dichten Gedränge morgens oder mittags treffen.
    Ich mache das täglich und es gab nie Probleme.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  10. Inaktiver User

    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Zitat Zitat von Mr_McTailor Beitrag anzeigen
    Vom Müll, der auf Berliner Straßen anfällt? Ungefähr Null Gramm, wir sind doch nicht die dritte Welt.

    Aber nicht, dass ich wegen meiner Argumentation gegen diesen Pappsteuer-Blödsinn in falschen Verdacht gerate: ich lehne dieses To-Go-konsumieren für mich persönlich ab; aus einer Reihe von Gründen.
    Ich halte Coffee-to-go für eine gute Idee für viele denkbare, sinnvolle Situationen. Ich selber habe schon öfter welchen gekauft, werde das auch weiterhin tun, unabhängig davon, ob der Becher 5 oder 10 Cents mehr oder weniger kostet, werde allerdings weiterhin meinen Kaffee vorzugsweise zu Hause trinken, wo ich eine sehr gute Espressomaschine habe.
    Mich stört es weniger, wenn Leute einen Kaffeebecher in der Hand halten als wenn sie mit der Bierpulle durch die Gegend ziehen oder halbgeleerte Bierflaschen durch den U-Bahn-Wagon rollen. Das ist ein üblicher Anblick nicht nur in Berlin. Trotzdem käme ich nicht auf die Idee Bierflaschen mit einer Erziehungssteuer zu belegen.

    Die angeblichen Vorteile eines Porzellanbechers halten nicht einmal einem zweiten Blick stand.
    Dem Müllproblem wird man am ehesten Herr, indem man Mülleimer aufstellt und seine hoffnungsvollen Sprösslinge dazu erzieht diese zu benutzen. Pappe brennt genauso problemlos wie die ach-so-ökologischen Holzpellets. Was also soll der Terz?

    Von Erziehungssteuern halte ich gar nichts. Im Gegenteil: durch die massenhaften Erziehungsversuche der Grünen bin ich inzwischen allergisch gegen Erziehungssteuern. Durch die Fehlentscheidungen angeblicher Ökopolitiker (siehe Quecksilberleuchten und Verbrennung von Lebensmitteln zwecks Energieerzeugung) bin ich auch erheblich skeptischer als früher, wenn es um Zwangsbeglückungen geht.

Antworten
Seite 9 von 19 ErsteErste ... 7891011 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •