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Thema: Steuer auf Einweg Pappbecher
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28.05.2015, 09:52
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
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28.05.2015, 10:01Inaktiver User
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
Gesetzlich steuern sollte man vor allem das Notwendige, was der Bürger auch selbst gar nicht beeinflussen kann. Und möglichst nicht noch das Gegenteil, wie mit der quecksilberhaltigen Energiesparbirne (die m.E. gerade umgekehrt, nämlich eher verboten gehört):
2005 ergab eine Studie in den USA, dass 600 000 Kinder durch Verschmutzung mit Quecksilber Jahr für Jahr Verluste an ihrem Intelligenzquotienten erlitten.
BILD prGeändert von Inaktiver User (28.05.2015 um 10:06 Uhr)
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28.05.2015, 10:30Inaktiver User
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28.05.2015, 10:43
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
Allerdings darf man nicht ausser Acht lassen, dass die Öko-Bilanz des Pappbechers besser ist, als die des Porzellanbechers. Der höhere Energieaufwand bei der Produktion und das höhere Gewicht (relevant beim Transport) sowie die Energie, die zum Spülen aufgewendet wird machen Keramik i.d.R. zur schlechteren Wahl.
Nur wenn der Porzellanbecher viele Jahre hält und nur bei jeder fünften Benutzung heiß gespült wird, kann er den Pappbecher in der Öko-Bilanz überholen.
Aber das ist natürlich ein anderes Thema, als die Müll-auf-der-Straße Frage.schlechte Technik
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schlechte Laune
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28.05.2015, 10:48
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28.05.2015, 11:13Inaktiver User
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
Und wie stellst du dir die praktische Vorgehensweise vor?
Bekanntlich kann man bei diesen "Coffee-to-go" häufig die Größe des Bechers wählen. Der Preis ist dann natürlich unterschiedlich, je nachdem, ob man Mini, Normal oder Maxi wählt.
Wie stellst du es dir vor, dass Kunden mit ihren jeweiligen (mehr oder weniger gewaschenen) Bechern anrücken, die jede Größe haben können - von 150 ml über 200, 250, 300 ml bis zu einem halben oder ganzen Liter, mit Thermo oder ohne, also in den unterschiedlichsten Größen, Formen und hygienischen Zuständen?
Der einzelne Kaffeeverkäufer darf die Einschätzung dann womöglich im dichten Gedränge morgens oder mittags treffen.Geändert von Inaktiver User (28.05.2015 um 11:34 Uhr)
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28.05.2015, 11:41Inaktiver User
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
lmir persönlich geht es nicht nur um den müll, der dann auf der strasse landet,
sondern überhaupt um diesen müll, der dann entsteht.
dieses einmal-benutzen-prinzip.
auch 1x grills.
eine ganz schreckliche erfindung.
ist dir eigentlich klar, was davon alles auch im meer/fluss landet?
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28.05.2015, 12:00
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
Vom Müll, der auf Berliner Straßen anfällt? Ungefähr Null Gramm, wir sind doch nicht die dritte Welt.
Aber nicht, dass ich wegen meiner Argumentation gegen diesen Pappsteuer-Blödsinn in falschen Verdacht gerate: ich lehne dieses To-Go-konsumieren für mich persönlich ab; aus einer Reihe von Gründen.schlechte Technik
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schlechte Laune
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28.05.2015, 12:15
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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28.05.2015, 12:23Inaktiver User
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
Ich halte Coffee-to-go für eine gute Idee für viele denkbare, sinnvolle Situationen. Ich selber habe schon öfter welchen gekauft, werde das auch weiterhin tun, unabhängig davon, ob der Becher 5 oder 10 Cents mehr oder weniger kostet, werde allerdings weiterhin meinen Kaffee vorzugsweise zu Hause trinken, wo ich eine sehr gute Espressomaschine habe.
Mich stört es weniger, wenn Leute einen Kaffeebecher in der Hand halten als wenn sie mit der Bierpulle durch die Gegend ziehen oder halbgeleerte Bierflaschen durch den U-Bahn-Wagon rollen. Das ist ein üblicher Anblick nicht nur in Berlin. Trotzdem käme ich nicht auf die Idee Bierflaschen mit einer Erziehungssteuer zu belegen.
Die angeblichen Vorteile eines Porzellanbechers halten nicht einmal einem zweiten Blick stand.
Dem Müllproblem wird man am ehesten Herr, indem man Mülleimer aufstellt und seine hoffnungsvollen Sprösslinge dazu erzieht diese zu benutzen. Pappe brennt genauso problemlos wie die ach-so-ökologischen Holzpellets. Was also soll der Terz?
Von Erziehungssteuern halte ich gar nichts. Im Gegenteil: durch die massenhaften Erziehungsversuche der Grünen bin ich inzwischen allergisch gegen Erziehungssteuern. Durch die Fehlentscheidungen angeblicher Ökopolitiker (siehe Quecksilberleuchten und Verbrennung von Lebensmitteln zwecks Energieerzeugung) bin ich auch erheblich skeptischer als früher, wenn es um Zwangsbeglückungen geht.


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