Mir auch. Letztlich ist der Gedanke hinter dieser Steuer ja, dass man hofft, damit weniger Müll zu haben, weil die Bürger weniger kaufen, ergo weniger produziert werden muss.
Wie ich schon sagte, es ist fraglich, ob man das mit einer Steuer = Kostenaufschlag wirklich erreichen kann.
Auf der anderen Seite kann die Politik nicht einfach Dinge verbieten. Also ich sehe schon deren Schwierigkeit, einen Hebel zu finden, den Konsum dieser Einwegegenstände signifikant zu senken.
In dem Fall haben sie es ausprobiert und ganz schnell wieder gelassen. Du glaubst ja nicht, was Menschen alles mit sich rumschleppen oder im Auto dabei haben, was sie dann schnell mal weg schmeissen.
Die Theorie es wäre doch egal, ob es in dem öffentlichen Eimer oder in dem privaten Eimer landet, ist nicht richtig. Den öffentlichen bezahlen wir Steuerzahler und den privaten der Private je nach Verbrauch.
Das ist Praxis in allen mir bekannten Städten, um eben Mülltourismus zu vermeiden.
Zustimmung. Man hat aber oft den Eindruck, in der Politik wären, ausser bei den Grünen, solche Kreislaufmechanismen unbekannt.
Nun, wie Du hier lesen konntest, finden es viele vernünftig, etwas gegen den Einwegwahn zu tun. Ob eine solche Steuer der Weisheit letzter Schluss ist, mag man bezweifeln.
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Thema: Steuer auf Einweg Pappbecher
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29.05.2015, 18:05
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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31.05.2015, 12:51Inaktiver User
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
HEUTE, 31.5. steht ein guter artikel in der welt am sonntag:
Planschen in PLastik.
mikroplastik schwimmt im meer,
in seen und flüssen.
jeder fisch und jeder vogel schluckt müll - damit auch der mensch.
DAS sollte jeden (!) fassungslos machen.
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31.05.2015, 13:56Inaktiver User
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
Und beides könnte man durch Aufklärung und Werbung für anderes, umweltfreundlicheres, im übrigen auch sich selbst gegenüber letzlich wertschätzenderes Verhalten - vielleicht nicht ganz aufheben, aber bessern. "Früher" wurde so vorgegangen. Heute will man Steuern auf denPappbecher, und an der Denke ändert das - genau gar nichts. Aber das bringt Einnahmen, (und übrigens dann wohl auch für einige das Gefühl, irgendwie "schlecht" zu sein, wenn sie das Angebot trotzdem nutzen. Super Erfolg für eine erfolgreiche und im menschlichen sinne gut funktionierende Gesellschaft).
Aber 'man' will ja den gehetzten Typen, der nicht mal Zeit hat (bzw., so sage ich, sie sich nicht gönnt und nimmt), zu Hause Kaffee zu trinken, geschweige denn, sich sogar welchen zum Mitnehmen zu machen. Oder wenn er aushäusig Kaffee trinkt, sich dazu hinsetzt, in ein Cafe (mit Porzellantasse). 'man' ist z.B. die Coffeeshop-Industrie in dem Fall (beispielhaft). Diese Dinge sind ja auch ein GEschäft, sonst würde das ja keiner anbieten, bewerben etc.
Mir fielen da einige Möglichkeiten ein. Z.B. so wie beim TrimmDich Männchen.Geändert von Inaktiver User (31.05.2015 um 14:16 Uhr)
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31.05.2015, 14:22
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31.05.2015, 14:27Inaktiver User
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31.05.2015, 14:33Inaktiver User
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
Ich war gestern bei Tchibo und hab mir einen Espresso gekauft. Früher gabs den in kleinen Tässchen. Heute nimmt sie Pappbecher dazu. Find ich doof. Ich nehm den ja nicht mit, ich gönne mir eine kleine Pause, trink meinen Kaffe und stell die Tasse wieder hin. Aber die Verkäuferin erklärte mir, sie müsse das jetzt, weil sie die Tassen nicht mehr einfach im Becken spülen darf. sie braucht eine extra Spülmaschine und die kauft Tchibo nicht. Lohnt sich auch nicht für die paar Tassen.
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31.05.2015, 14:38Inaktiver User
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
hm... doch... Mikroplastik irgendwie schon...
"Mikroplastik gefährdet die Umwelt"
aus dem Artikel:
"Es steckt in Hunderten Kosmetikprodukten wie Sonnencremes, Bodylotions, Make-up, Mascara, Shampoo oder Handcremes. Mit bloßem Auge zu erkennen ist es als Kügelchen in Peelings. Auf der Verpackung versteckt es sich hinter Bezeichnungen wie Polyethylen (PE) oder Acrylate (ACS). Gemeinsam firmieren die Stoffe unter dem Sammelbegriff Mikroplastik - Partikel, die kleiner als fünf Millimeter sind. Das Problem: Die kleinen Teilchen können in Kläranlagen nicht gefiltert werden und gelangen über das Abwasser in Flüsse und in Nord- und Ostsee. Über den Klärschlamm landet das Mikroplastik auf Äckern. Die Folgen für die Umwelt sind nach Einschätzung von Experten dramatisch."
aber... du hast Recht... das ist kein wirkliches Argument für die Pappbecher-Steuer in Berlin.
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31.05.2015, 14:50Inaktiver User
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
in diesem artikel wurde z.b. der gardasee als MÜLLsee erwähnt.
glaubst du ernsthaft, nur die italiener und all die touris dort tun das?
was allein schon aus der donau gefischt wird an müll ist unvorstellbar.
auf rügen an der ostsee ist mir plastik beim schwimmen begegnet.
wir sind leider mittlerweile alle eine wegwerfgesellschaft,
was sich rächt.
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31.05.2015, 14:55Inaktiver User
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31.05.2015, 14:55Inaktiver User
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
.....doppelt!



finden, macht mich fassungslos.
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