Das ist eine kühne Behauptung, zu der ich bitte einen Beleg haben möchte.
Möglichst keine Studie im Auftrag von starbucks.
Durch die Beschichtung mit Plastik ist dieser "Pappbecher", der ja nun leider nicht nur aus Pappe besteht, und durch die Beschichtung mit Farben ist dieser Einwegbecher so gut wir nicht recycelbar. Das heisst, er wird verbrannt, deponiert für Jahrhunderte für unsere Kinder, oder ins Meer geworfen. Alle drei "Entsorgungsarten" sind eine ökologische Katastrophe.
Abgesehen davon, dass der Becher zentral produziert und dann dezentral rum geschifft wird, um in allen Filialen der Welt zu landen.
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Thema: Steuer auf Einweg Pappbecher
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28.05.2015, 15:58
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
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Kari Bremnes
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28.05.2015, 15:58
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
Das ist das nächste Problem. Seit einigen Jahren ist es Brauch unter Jugendlichen, testosterongestörten, besoffenen, "Fun habenden " zumeist, die Flaschen zu zerschlagen. Grosser Spass! Die Scherben sind auf der Strasse, am Strand, im Stadtpark....
Deine Wut auf die Grünen unisono sei Dir gegönnt, aber in Berlin sind es die SPD und die CDU.Im Gegenteil: durch die massenhaften Erziehungsversuche der Grünen bin ich inzwischen allergisch gegen Erziehungssteuern.
Das dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach nicht passieren, der alte Herr ist mittlerweile 89 Jahre alt.Körperlich Distanz
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28.05.2015, 15:59
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
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28.05.2015, 16:17Inaktiver User
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
Wurde bereits verlinkt.
Hieraus zitiert:
Abwasch oder Mülleimer?
Nur wenn Keramikbecher jahrelang immer wieder genutzt werden – zwischen 500 und 3.000 Mal (so eine Untersuchung von TNO, einer niederländische Organisation für angewandte Wissenschaft), beginnen sich ihre Umweltauswirkungen zu neutralisieren.
In einer unabhängigen Studie machte TNO die Umweltauswirkungen der Einweg-/Mehrweg-Alternative am Prinzip der ökologischen „Schattenkosten“ fest, die beispielsweise bei der Herstellung oder Entsorgung anfallen.
Das Ergebnis
Alles in allem liegen Einwegbecher in der Öko-Gesamtbilanz eigentlich um rund 20 Prozent vor Tassen oder Bechern aus Keramik. ABER: Es kommt eben auf den Gebrauch des Einzelnen an. Je seltener Keramikgeschirr gespült wird, desto günstiger fällt seine Ökobilanz aus – genauer gesagt, ab 5-maliger Verwendung ohne Spülen beginnen Mehrwegbecher umweltverträglicher zu werden.
Gleiches gilt natürlich auch für Einwegbecher: Durch mehrmalige Verwendung lässt sich ihre Ökobilanz weiter verbessern.
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28.05.2015, 16:21Inaktiver User
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
In Berlin werden die Flaschen im allgemeinen nicht absichtlich zerschlagen, sondern bleiben stehen, damit die zahlreichen Flaschenpfandsammler ein paar Cents verdienen können.
die sich offenbar vom Grünen Politikverständnis anstecken ließen.Deine Wut auf die Grünen unisono sei Dir gegönnt, aber in Berlin sind es die SPD und die CDU.
Kann natürlich auch sein, dass irgendwelche Hinterbänkler auch mal gehört werden wollen, während die Parteispitze abwinkt. Oder dass man mit dem Großflughafen bereits so weit klar ist, dass man sich neuen Herausforderungen stellen möchte.
Ach was.Das dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach nicht passieren, der alte Herr ist mittlerweile 89 Jahre alt.Geändert von Inaktiver User (28.05.2015 um 16:32 Uhr)
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28.05.2015, 17:29
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
Tja, und aus dem selben Artikel:
Mehrwegbecher haben bessere Ökobilanz
In einer Untersuchung für die Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz ist eine vergleichende Ökobilanz ebenfalls zu dem Ergebnis gekommen: Für Großveranstaltungen sind Mehrwegbecher-Systeme den Einweg-Lösungen ökologisch deutlich überlegen. Selbst kompostierbare Einwegbecher aus nachwachsenden Rohstoffen (PLA) schneiden nicht besser ab als herkömmliche Einwegbecher beispielsweise aus PET.
was aber für mich immer noch kein Beleg ist. Ein Beleg ist eine Studie, respektive eine Zusammenfassung der Ergebnisse davon.Körperlich Distanz
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28.05.2015, 17:30
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
Siedlungsabfälle auf Deponien zu werfen ist in Deutschland ohne Einschränkung verboten. Die TA Siedlungsabfall gilt seit 1992 und ist nach einer Übergangsfrist von 12 Jahren seit 2004 komplett umgesetzt. Die Verbrennung von Siedlungsabfällen erfolgt unter Hochtemperatur ohne Schadstoffimmission. In Deutschland wird kein Gramm Siedlungsabfall ins Meer geworfen.
schlechte Technik
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schlechte Laune
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28.05.2015, 17:33
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
Eben. Ich mag frisch gekochtes auch lieber und kann auch kochen, aber es gibt Abende, da will ich einfach nur schnell und unkompliziert was zwischen die Kiemen schieben.
Manchmal habe ich Vorgekochtes im Gefrierschrank, aber nicht immer... und dann gibt es schon mal Portionspackungen aus der Frischetheke im Supermarkt.
Da überschätzt du Erziehung. Ich hab als Kind kein Gemüse gegessen, als Teenager auch nicht und auch heute nur sporadisch in kleinen Mengen als Beilage, z.B. im Nudel- oder Kartoffelauflauf. Ich mag es einfach nicht... und das liegt nicht daran, daß meine Eltern (wir hatten einen großen Garten mit Eigenanbau) es nicht versucht hätten.
Bezüglich der Pappbecher: Ich kenne das insbesondere von Großveranstaltungen. Da darf man teilweise gar keine eigenen Getränke mitnehmen. Und Becher/Geschirr sind aus Pappe/Plastik aus Sicherheitsgründen - Pappe und Plastik splittern nicht und machen keine Scherben.
Persönlich mag ich meinen Kaffee auch lieber aus einem richtigen Becher oder Glas; im Büro hab ich daher eine Tasse, die man mir in der Kantine auch brav befüllt. Funktioniert wunderbar. Wobei ich die jeden Abend brav heiß ausspüle.
Becher gibt's eigentlich nur unterwegs, auf längeren Reisen.
Steuer finde ich übrigens als Mittel, um den Müll auf der Straße zu vermeiden, denkbar ungeeignet. Wenn jemand den Betrag X für sein Getränk bezahlt hat, dann ist es halt teurer - warum sollte derjenige dann seinen Kram plötzlich in den Abfalleimer werfen, wenn er das vorher noch nicht getan hat?
Dann lieber ein Pfandsystem.*lost in the woods*
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28.05.2015, 17:58
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
Nur ist allerdings in dem Vorschlag nicht die Rede von Großveranstaltungen sondern von Pappbechern sozusagen im Strassenverkauf. Auf Großveranstaltungen in Berlin werden sicher keine Behälter aus Glas oder Porzellan zugelassen. Im Gegenteil, werden die sofort konfisziert, wenn man sie mitbringen will.
schlechte Technik
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schlechte Laune
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28.05.2015, 18:08Inaktiver User
AW: Steuer auf Einweg Pappbecher
Natürlich sollen die Städte mehr und viel größere Abfalleimer aufstellen! Die kleinen Eimerchen quellen schon nach einem Tag über, werden aber, jedenfalls in unserer Stadt, nur einmal wöchentlich geleert. Die Becher, Dosen, Flaschen, Pommes-Schälchen und alles Mögliche wird dann neben den Eimern liegen gelassen und fliegt dann durch die Gegend. Ich habe oft Besuch aus dem Ausland. Selbst die Kinder wundern sich immer wieder, wie dreckig die Stadt ist, wo es doch immer heißt, dass die Deutschen so viel Wert auf Sauberkeit legen.




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