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  1. User Info Menu

    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Zitat Zitat von Mr_McTailor Beitrag anzeigen
    Allerdings darf man nicht ausser Acht lassen, dass die Öko-Bilanz des Pappbechers besser ist, als die des Porzellanbechers.
    Das ist eine kühne Behauptung, zu der ich bitte einen Beleg haben möchte.

    Möglichst keine Studie im Auftrag von starbucks.

    Durch die Beschichtung mit Plastik ist dieser "Pappbecher", der ja nun leider nicht nur aus Pappe besteht, und durch die Beschichtung mit Farben ist dieser Einwegbecher so gut wir nicht recycelbar. Das heisst, er wird verbrannt, deponiert für Jahrhunderte für unsere Kinder, oder ins Meer geworfen. Alle drei "Entsorgungsarten" sind eine ökologische Katastrophe.

    Abgesehen davon, dass der Becher zentral produziert und dann dezentral rum geschifft wird, um in allen Filialen der Welt zu landen.
    Körperlich Distanz
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    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
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    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mich stört es weniger, wenn Leute einen Kaffeebecher in der Hand halten als wenn sie mit der Bierpulle durch die Gegend ziehen oder halbgeleerte Bierflaschen durch den U-Bahn-Wagon rollen.
    Das ist das nächste Problem. Seit einigen Jahren ist es Brauch unter Jugendlichen, testosterongestörten, besoffenen, "Fun habenden " zumeist, die Flaschen zu zerschlagen. Grosser Spass! Die Scherben sind auf der Strasse, am Strand, im Stadtpark....

    Im Gegenteil: durch die massenhaften Erziehungsversuche der Grünen bin ich inzwischen allergisch gegen Erziehungssteuern.
    Deine Wut auf die Grünen unisono sei Dir gegönnt, aber in Berlin sind es die SPD und die CDU.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .. denn ich trinke keinen Filterkaffee. Auch nicht, wenn ihn mir Bocuse persönlich auf den Tisch stellt.
    Das dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach nicht passieren, der alte Herr ist mittlerweile 89 Jahre alt.
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    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Zitat Zitat von Madame_X Beitrag anzeigen
    und was ist mit diesen Kaffeebereitern die viele zu Hause benutzen, die mit Pads und Kapseln bestückt werden?
    Kapseln sind das grösste Umwelt- und Geschmackssauerei direkt nach dem Weichspüler.
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  4. Inaktiver User

    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Das ist eine kühne Behauptung, zu der ich bitte einen Beleg haben möchte.
    Wurde bereits verlinkt.
    Hieraus zitiert:

    Abwasch oder Mülleimer?
    Nur wenn Keramikbecher jahrelang immer wieder genutzt werden – zwischen 500 und 3.000 Mal (so eine Untersuchung von TNO, einer niederländische Organisation für angewandte Wissenschaft), beginnen sich ihre Umweltauswirkungen zu neutralisieren.
    In einer unabhängigen Studie machte TNO die Umweltauswirkungen der Einweg-/Mehrweg-Alternative am Prinzip der ökologischen „Schattenkosten“ fest, die beispielsweise bei der Herstellung oder Entsorgung anfallen.

    Das Ergebnis
    Alles in allem liegen Einwegbecher in der Öko-Gesamtbilanz eigentlich um rund 20 Prozent vor Tassen oder Bechern aus Keramik. ABER: Es kommt eben auf den Gebrauch des Einzelnen an. Je seltener Keramikgeschirr gespült wird, desto günstiger fällt seine Ökobilanz aus – genauer gesagt, ab 5-maliger Verwendung ohne Spülen beginnen Mehrwegbecher umweltverträglicher zu werden.
    Gleiches gilt natürlich auch für Einwegbecher: Durch mehrmalige Verwendung lässt sich ihre Ökobilanz weiter verbessern.

  5. Inaktiver User

    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Seit einigen Jahren ist es Brauch unter Jugendlichen, testosterongestörten, besoffenen, "Fun habenden " zumeist, die Flaschen zu zerschlagen. Grosser Spass! Die Scherben sind auf der Strasse, am Strand, im Stadtpark....
    In Berlin werden die Flaschen im allgemeinen nicht absichtlich zerschlagen, sondern bleiben stehen, damit die zahlreichen Flaschenpfandsammler ein paar Cents verdienen können.

    Deine Wut auf die Grünen unisono sei Dir gegönnt, aber in Berlin sind es die SPD und die CDU.
    die sich offenbar vom Grünen Politikverständnis anstecken ließen.
    Kann natürlich auch sein, dass irgendwelche Hinterbänkler auch mal gehört werden wollen, während die Parteispitze abwinkt. Oder dass man mit dem Großflughafen bereits so weit klar ist, dass man sich neuen Herausforderungen stellen möchte.

    Das dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach nicht passieren, der alte Herr ist mittlerweile 89 Jahre alt.
    Ach was.
    Geändert von Inaktiver User (28.05.2015 um 16:32 Uhr)

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    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wurde bereits verlinkt.
    Tja, und aus dem selben Artikel:
    Mehrwegbecher haben bessere Ökobilanz
    In einer Untersuchung für die Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz ist eine vergleichende Ökobilanz ebenfalls zu dem Ergebnis gekommen: Für Großveranstaltungen sind Mehrwegbecher-Systeme den Einweg-Lösungen ökologisch deutlich überlegen. Selbst kompostierbare Einwegbecher aus nachwachsenden Rohstoffen (PLA) schneiden nicht besser ab als herkömmliche Einwegbecher beispielsweise aus PET.


    was aber für mich immer noch kein Beleg ist. Ein Beleg ist eine Studie, respektive eine Zusammenfassung der Ergebnisse davon.
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    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    .. durch die Beschichtung mit Farben ist dieser Einwegbecher so gut wir nicht recycelbar. Das heisst, er wird verbrannt, deponiert für Jahrhunderte für unsere Kinder, oder ins Meer geworfen. Alle drei "Entsorgungsarten" sind eine ökologische Katastrophe.
    Siedlungsabfälle auf Deponien zu werfen ist in Deutschland ohne Einschränkung verboten. Die TA Siedlungsabfall gilt seit 1992 und ist nach einer Übergangsfrist von 12 Jahren seit 2004 komplett umgesetzt. Die Verbrennung von Siedlungsabfällen erfolgt unter Hochtemperatur ohne Schadstoffimmission. In Deutschland wird kein Gramm Siedlungsabfall ins Meer geworfen.
    schlechte Technik > schlechte Laune


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    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da bin ich ganz deiner Meinung, aber etwas frisch und gesund zu kochen ist mühsamer als eine Packung aufzureißen.
    Eben. Ich mag frisch gekochtes auch lieber und kann auch kochen, aber es gibt Abende, da will ich einfach nur schnell und unkompliziert was zwischen die Kiemen schieben.
    Manchmal habe ich Vorgekochtes im Gefrierschrank, aber nicht immer... und dann gibt es schon mal Portionspackungen aus der Frischetheke im Supermarkt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    zum thema essen ,das ist wirklich erziehung...
    [...]...wieso meinen eigentlich eltern ,dass kinder kein gemüse essen können(nicht ein kind ,bei dem ich das in 5 tagen gesehen habe?)
    oder dieses unsägliche spaghetti mit tomatensauce oder noch schlimmer ketchup....
    und das sind absolute mittelstandsfamilien...diese kids wissen nicht mal ,wie gemüse schmeckt. um diesen level zu kippen ,sollten unbedingt ernährungsbedingte themen in der schule gelernt werden...
    Da überschätzt du Erziehung. Ich hab als Kind kein Gemüse gegessen, als Teenager auch nicht und auch heute nur sporadisch in kleinen Mengen als Beilage, z.B. im Nudel- oder Kartoffelauflauf. Ich mag es einfach nicht... und das liegt nicht daran, daß meine Eltern (wir hatten einen großen Garten mit Eigenanbau) es nicht versucht hätten.


    Bezüglich der Pappbecher: Ich kenne das insbesondere von Großveranstaltungen. Da darf man teilweise gar keine eigenen Getränke mitnehmen. Und Becher/Geschirr sind aus Pappe/Plastik aus Sicherheitsgründen - Pappe und Plastik splittern nicht und machen keine Scherben.

    Persönlich mag ich meinen Kaffee auch lieber aus einem richtigen Becher oder Glas; im Büro hab ich daher eine Tasse, die man mir in der Kantine auch brav befüllt. Funktioniert wunderbar. Wobei ich die jeden Abend brav heiß ausspüle.
    Becher gibt's eigentlich nur unterwegs, auf längeren Reisen.

    Steuer finde ich übrigens als Mittel, um den Müll auf der Straße zu vermeiden, denkbar ungeeignet. Wenn jemand den Betrag X für sein Getränk bezahlt hat, dann ist es halt teurer - warum sollte derjenige dann seinen Kram plötzlich in den Abfalleimer werfen, wenn er das vorher noch nicht getan hat?
    Dann lieber ein Pfandsystem.
    *lost in the woods*

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    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Tja, und aus dem selben Artikel:
    Mehrwegbecher haben bessere Ökobilanz
    In einer Untersuchung für die Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz ist eine vergleichende Ökobilanz ebenfalls zu dem Ergebnis gekommen: Für Großveranstaltungen sind Mehrwegbecher-Systeme den Einweg-Lösungen ökologisch deutlich überlegen. Selbst kompostierbare Einwegbecher aus nachwachsenden Rohstoffen (PLA) schneiden nicht besser ab als herkömmliche Einwegbecher beispielsweise aus PET.
    Nur ist allerdings in dem Vorschlag nicht die Rede von Großveranstaltungen sondern von Pappbechern sozusagen im Strassenverkauf. Auf Großveranstaltungen in Berlin werden sicher keine Behälter aus Glas oder Porzellan zugelassen. Im Gegenteil, werden die sofort konfisziert, wenn man sie mitbringen will.
    schlechte Technik > schlechte Laune


  10. Inaktiver User

    AW: Steuer auf Einweg Pappbecher

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist anscheinend nicht so sexy mehr oder größere Abfalleimer zu fordern bzw. aufzustellen.
    Natürlich sollen die Städte mehr und viel größere Abfalleimer aufstellen! Die kleinen Eimerchen quellen schon nach einem Tag über, werden aber, jedenfalls in unserer Stadt, nur einmal wöchentlich geleert. Die Becher, Dosen, Flaschen, Pommes-Schälchen und alles Mögliche wird dann neben den Eimern liegen gelassen und fliegt dann durch die Gegend. Ich habe oft Besuch aus dem Ausland. Selbst die Kinder wundern sich immer wieder, wie dreckig die Stadt ist, wo es doch immer heißt, dass die Deutschen so viel Wert auf Sauberkeit legen.

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