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    AW: Erben: Reich ohne zu arbeiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nix Luxus-Altenheim; mach dich mal schlau, was Pflege im Heim kostet.
    Und ich rede gerade vom aktuellen Zustand, nicht von zukünftigen Generationen.

    Wenn eine Person ins Pflegeheim muss, dann sollte es ja wohl selbstverständlich sein, dass sie zunächst mal zahlt, was sie zahlen kann - und wenn dafür das Häuschen verkauft werden muss. Denn dazu ist es da!
    Ich habe absolut kein Verständnis, wenn die potenziellen Erben sich dann beklagen, der Staat würde ihnen "in die Tasche greifen"! Die Alternative wäre nämlich, dass "der Staat", also alle anderen Steuerzahler, für die Pflege aufkommen sollen - das kann es ja wohl nicht sein.
    Wenn eine Familie also das Geld spart, auf viele Dinge verzichtet, um in einen Haus zu wohnen, soll es ihnen am Ende weggenommen werden, um damit den Heimplatz zu finanzieren.
    Diejenigen, die das Geld munter ausgegeben haben, bekommen den Heimplatz finanziert. Und das ist gerecht?

    Wenn man den Kindern das Geld also vorher in bar gibt, ist es in Ordnung. In der Form eines Hauses nicht?

  2. gesperrt

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    AW: Erben: Reich ohne zu arbeiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Irgendwo hast du offenbar was falsch verstanden.

    Nochmal: Ich bin der Meinung, dass jeder, der Rücklagen hat (egal in welcher Höhe, ob nun Sparbuch oder Immobilienfonds, Häuschen im Grünen oder ganze Wohnblocks) selbstverständlich für die Kosten der eigenen Pflege selbst zahlen muss, solange er kann. Denn dazu ist Vermögen da (egal wie groß oder klein).

    Und es ist ein Unding, wenn etwaige Erben sich darüber aufregen, weil ihnen dadurch ggf. ihr Erbe flöten geht.
    Ne, ne ich habe Dich schon richtig verstanden. Ich finde es eben nicht egal alle unabhängig vom Gesamtvermögen gleich zu behandeln. So produziert mal "Null-Bock" Einstellungen. Und die Schere zwischen arm und reich wird immer größer.

    (Was das mit meinen verfügbaren Mitteln zu tun hat und woher du deine "Schlussfolgerungen" darüber nimmst, ist mir ein Rätsel.)
    Dann gehe mal in Dich. Ja, ich spekuliere jetzt mal, dass Du keine einfacher Mittelstand mehr bist.

  3. Inaktiver User

    AW: Erben: Reich ohne zu arbeiten

    Zitat Zitat von laverna Beitrag anzeigen
    Wenn eine Familie also das Geld spart, auf viele Dinge verzichtet, um in einen Haus zu wohnen, soll es ihnen am Ende weggenommen werden, um damit den Heimplatz zu finanzieren.
    Diejenigen, die das Geld munter ausgegeben haben, bekommen den Heimplatz finanziert. Und das ist gerecht?

    Wenn man den Kindern das Geld also vorher in bar gibt, ist es in Ordnung. In der Form eines Hauses nicht?
    Ich gebe dir recht, das wirkt ungerecht - aber wäre es gerechter, wenn alle, die Vermögen haben, es behalten dürfen und dafür die Allgemeinheit den Platz bezahlt?

  4. Inaktiver User

    AW: Erben: Reich ohne zu arbeiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Problem ist wohl eher, dass manche die Möglichkeit haben, ihr Geld beiseite zu schaffen und manche nicht.
    Wenn es wirklich nur um große Vermögen (sagen wir mal: 7stellig) geht, dann besteht diese Möglichkeit für jeden, der sie erbt: Wohnsitz in eine Steueroase verlagern, Ende.

    Natürlich kann das mit Risiken verbunden sein. Ein näherer Blick auf Steueroasen zeigt, daß sie sich häufig in politisch unsicheren bzw. geologisch ungünstig gelegenen Ländern befinden und auch, daß man sich dafür teilweise ans andere Ende des Globus begeben muß, was u.a. bedeutet, sich fremde Sprachen anzueignen und einem anderen Rechtsverständnis zu unterwerfen, weniger gute Gesundheitsversorgung und eine mäßige Infrastruktur vor Ort zu haben, etc.

    Manche nutzen diese Möglichkeit dennoch, um ihr Geld beiseite zu schaffen, anderen wollen derlei Risiken und Nebenwirkungen - verständlicherweise - nicht eingehen. Dann sollten letztere aber auch nicht mißlaunig auf jene deuten, die es tun.

  5. Inaktiver User

    AW: Erben: Reich ohne zu arbeiten

    Zitat Zitat von silberdistli Beitrag anzeigen
    Ne, ne ich habe Dich schon richtig verstanden. Ich finde es eben nicht egal alle unabhängig vom Gesamtvermögen gleich zu behandeln. So produziert mal "Null-Bock" Einstellungen. Und die Schere zwischen arm und reich wird immer größer.
    Du findest also, wer in einer Mietwohnung wohnt und keinerlei Rücklagen hat, soll Hilfe beim Pflegeplatz kriegen, wer in einem eigenen, abbezahlten Häuschen wohnt auch? Damit die Erben nicht verzichten müssen?


    Zitat Zitat von silberdistli Beitrag anzeigen
    Dann gehe mal in Dich. Ja, ich spekuliere jetzt mal, dass Du keine einfacher Mittelstand mehr bist.
    Dann spekulier mal schön.

  6. Inaktiver User

    AW: Erben: Reich ohne zu arbeiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn es wirklich nur um große Vermögen (sagen wir mal: 7stellig) geht, dann besteht diese Möglichkeit für jeden, der sie erbt: Wohnsitz in eine Steueroase verlagern, Ende.
    Dass solche Möglichkeiten ein großes Problems unseres Steuerrechts ist, ist ja allgemein bekannt.
    Überhaupt könnte unser Steuerrecht natürlich dramatisch vereinfacht werden.

  7. Inaktiver User

    AW: Erben: Reich ohne zu arbeiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nochmal: Ich bin der Meinung, dass jeder, der Rücklagen hat (egal in welcher Höhe, ob nun Sparbuch oder Immobilienfonds, Häuschen im Grünen oder ganze Wohnblocks) selbstverständlich für die Kosten der eigenen Pflege selbst zahlen muss, solange er kann. Denn dazu ist Vermögen da (egal wie groß oder klein).

    Und es ist ein Unding, wenn etwaige Erben sich darüber aufregen, weil ihnen dadurch ggf. ihr Erbe flöten geht.
    Volle Zustimmung.

  8. Inaktiver User

    AW: Erben: Reich ohne zu arbeiten

    Zitat Zitat von laverna Beitrag anzeigen
    Wenn eine Familie also das Geld spart, auf viele Dinge verzichtet, um in einen Haus zu wohnen, soll es ihnen am Ende weggenommen werden, um damit den Heimplatz zu finanzieren.
    Diejenigen, die das Geld munter ausgegeben haben, bekommen den Heimplatz finanziert. Und das ist gerecht?

    Wenn man den Kindern das Geld also vorher in bar gibt, ist es in Ordnung. In der Form eines Hauses nicht?
    Wenn das Geld noch in Form von Barvermögen vorhanden ist, wird es von Vater Staat ebenfalls herangezogen. Schenkungen sind übrigens zeitlich und betragshöhentechnisch limitiert und unterliegen ansonsten ebenso einer Steuer.

    Sollte es um eine Familie gehen, gibt es Freigrenzen für das, was Du beschreibst. Meines Wissens wird eine Familie nicht aus einem Reihenhäuschen geworfen, um dieses für die Altenpflege zu materialisieren, und so künstlich arm gemacht. Wenn sie natürlich in einem 10zimmrigen Penthouse an der Hamburger Alster lebt, mag das anders aussehen, aber in so einem Fall dürften sich Mittel und Wege finden.

  9. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Erben: Reich ohne zu arbeiten

    [QUOTE=Inaktiver User;26460784]Du findest also, wer in einer Mietwohnung wohnt und keinerlei Rücklagen hat, soll Hilfe beim Pflegeplatz kriegen, wer in einem eigenen, abbezahlten Häuschen wohnt auch?

    Jeder der bedürftig ist, ja und das kann auch der mit dem Häuschen sein. Im Übrigen kann man auch schon in jungen Jahren zum Pflegefall werden. Dann müßten ggf. Kinder vom Staat versorgt werden etc., etc. - aber ich schweife ab

    Dann spekulier mal schön
    .

    Na dann halt Dich mal weiter schön bedeckt, von nix kommt nix, vor allem nicht Deine Einstellung.

  10. Inaktiver User

    AW: Erben: Reich ohne zu arbeiten

    Zitat Zitat von laverna Beitrag anzeigen
    Diejenigen, die das Geld munter ausgegeben haben, bekommen den Heimplatz finanziert. Und das ist gerecht?
    Nein, aber noch gibt es kein Gesetz dagegen, Geld munter auszugeben.

    Es ist die freie Entscheidung derjenigen, die sparen, dies zu tun und bewußt in Kauf zu nehmen, daß diese Ersparnisse später von Vater Staat für die Altenpflegekosten herangezogen werden, statt diese zu sozialisieren. Wer das nicht will, kann auch anders leben. Es ist übrigens (meist) auch die freie Entscheidung jeder Familie, ob sie ihre Alten selbst pflegt (und dafür deren Rente sowie Pflegegeld als Ausgleich erhält) oder dies outzusourcen bevorzugt.

    Und andere geben ihr Geld eben munter aus. Dafür müssen sie im Alter womöglich extrem gestiegene Mieten und die dadurch mitausgelöste Altersarmut in Kauf nehmen, während die Sparer sich völlig zu Recht noch jahrelang an ihrem mittlerweile abgezahlten Eigenheim erfreuen - auch über die eigene Generation hinaus.

    Ich finde es müßig, mit dem Finger aufeinander zu zeigen. Jeder kann sich das Leben bauen, das er möchte. Es muß nicht mal in Deutschland sein.
    Geändert von Inaktiver User (19.05.2015 um 12:46 Uhr)

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