Genauso isses !Zitat von Inaktiver User
Und vor allem: Vorher galt der Typ als unglaubwürdiger Aufschneider. Da wäre es schön doof, ihn auf eine Art umzubringen, wo er noch medienträchtig abtreten kann, so in Erinnerung bleibt und seine Aussagen ernst genommen werden.
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Thema: Litwinenko
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12.12.2006, 10:04Inaktiver User
AW: Litwinenko
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12.12.2006, 10:07Inaktiver User
AW: Litwinenko
Also, erstens ist es Geheimdiensten ja nun völlig schnurz, noch ein paar Unbeteiligte umzubringen und zweitens ist Polonium hoch gefährlich für Dritte ... Es reicht, wenn Du ein Atom davon einatmest, um Dich an Lungenkrebs sterben zu lassen.
Zitat von Anathea
Sowas wie mit dem bulgarischen Agenten, der an der Bushaltestelle mit einer mit Ricin versetzten Nadel gestochen wurde und sang- und klanglos abtrat, ist doch viel eleganter...
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12.12.2006, 10:14
AW: Litwinenko
Zitat von Inaktiver User
.... aber nicht so krass und medienträchtig und wird folglich vielleicht nicht so direkt als Warnung an andere .... ähm ... kritisch Denkende, Sehende, Redende ... verstanden?
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12.12.2006, 10:59
AW: Litwinenko
Wie gesagt ich bin da etwas zwiegespalten und finde es etwas merkwürdig wie die russische Regierung mauert, gerade auch bzgl. Kowtuns.
Zitat von Miracle41
Und immerhin hatte sich Litwinenko ja wohl mehrmals mit der Putin-Kritikerin Anna Politkowskaja getroffen, die Mitte Oktober ermordet worden war.
Klar kann man sagen: "Das ist viel zu auffällig für eine Regierung." Wäre andererseits aber ein gutes Ablenkungsmanöver und vielleicht haben die "Täter" ja garnicht mit einer so schnellen Aufklärung gerechnet.
Bliebe die Erklärung, dass Litwinenko illegal radioaktives Material verschieben wollte. Als Ex-KGB'ler dürfte er allerdings um die Gefährlichkeit und Handhabung radioaktiven Materials wissen und sich entsprechend schützen.
Einleuchtender dann wohl, dass die russische Mafia hier ihre Hände im Spiel hat. Die habe garantiert die Möglichkeiten und das Geld. Nur warum erschwert dann die russische Regierung die Aufklärung des Falls derart?
Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)
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12.12.2006, 11:15Inaktiver User
AW: Litwinenko
Wenn er einfach so ermordet worden wäre, würde ich auch vermuten, daß der russische Geheimdienst und/oder die Mafia die Hände im Spiel haben.
Zitat von setshu
Aber an diesen Mord mit Polonium glaube ich nicht.
Warum sollte er sich als Ex-KGB'ler damit auskennen ? Höchstens als Kernenergie-Ingenieur oder ähnliches. Und bei der enormen Toxizität von Polonium kann halt sehr schnell mal was schief gehen.Bliebe die Erklärung, dass Litwinenko illegal radioaktives Material verschieben wollte. Als Ex-KGB'ler dürfte er allerdings um die Gefährlichkeit und Handhabung radioaktiven Materials wissen und sich entsprechend schützen.
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12.12.2006, 12:30
AW: Litwinenko
Ich finde, dass da irgendwie alles nicht wirklich zusammen passt. Und wie schon gesagt, macht es wenig Sinn, dass er doch langsam gestorben ist. Warum hat er, so er denn darüber verfügt hätte, seine brisanten Informationen nicht mehr weiter gegeben. Die Zeit hätte allemal ausgereicht.
Dieser Mord gibt aber wieder allen möglichen Spkulationen Nahrung, da kommen alle Verschwörungstheoretiker wieder auf ihre Kosten.da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblogcarpe diem
Alles wird gut
Lieber groß gemustert, als keinkarriert
BVB 
Cuba oder Kuba
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12.12.2006, 15:47
AW: Litwinenko
Aber Lorelei,
Zitat von Inaktiver User
wie würdest Du denn mit einem Stoff umgehen, von dem Du weisst, dass er radioaktiv ist?
Doch wohl eher vorsichtig, oder?
Dazu braucht man nicht Kerningenieur sein.
Das heißt dann doch wohl eher Litwinenko ist mit diesen Stoff unwissentlich in Kontakt gekommen.Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)
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12.12.2006, 17:15Inaktiver User
AW: Litwinenko
Also, ich habe ein naturwissenschaftliches Studium absolviert und auch eine Universitätsprüfung in Physik gemacht .... Aber ICH traue mir nicht zu, eine solche Substanz derart sicher zu transportieren, daß nicht mal ein Atom entweichen kann.
Zitat von setshu
Wie auch aus Deinem Posting hervorgeht, wird die Giftigkeit der Substanz einfach enorm unterschätzt.
Glaubst Du wirklich, daß so ein dubioser Typ wir L. sich damit auskannte ?
Der beste Beweis ist übrigens, daß sich jetzt an allen möglichen Stellen - Flugzeuge etc - Spuren von Polonium finden.
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12.12.2006, 18:23
AW: Litwinenko
Ja, aber in dem Flugzeug ist nicht Litwinenko geflogen.
Zitat von Inaktiver User
Die Spuren sind überall dort, wo Kowtun sich rumgetrieben hat und der wird anscheinend von der russischen Regierung unter Verschluß gehalten.
Ich weiss nicht, welche Aufgaben der frühere Ex-KGB'ler Litwinenko hatte bzw. was so zum Standardausbildungsprogramm von Spionen des KGBs zu Zeiten des kalten Krieges gehörte.
Polonium wird als Alpha-Strahler erst für den Menschen toxisch, wenn es in den Körper gelangt.
Auf jeden Fall traue ich einem Ex-KGB'ler zu, dass er um die Toxizität radioaktiver Substanzen weiss und sich wenigstens die Hände wäscht, wenn er Polonium-210 in diesen wissentlich gehalten hätte.
Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)
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12.12.2006, 21:43Inaktiver User
AW: Litwinenko
Je mehr Polonium an allen Ecken gefunden wird, desto mehr verwischen sich die Spuren; irgendjemand legt momentan noch falsche Fährten aus, z.B. in Hamburg.
Inzwischen ist auch nicht mehr ausgeschlossen, daß der eigentliche Attentäter schon mit Polonium verstrahlt wurde und der missing link zu den Hintermännern dadurch verlorengegangen ist... gerade verlorengeht.
Die Zeit spielt für die Attentäter, und aktuell weiß kein Mensch, was sich im Fall Litwinenko wirklich zugetragen hat und schon gar nicht wer oder was hinter der Geschichte steckt... und man wird es nie wissen bzw. herausfinden. Wetten daß?


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