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  1. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Ich hatte das in dem Strang schon mal thematisiert: Menschen, die in ihrem Job Verantwortung für andere Menschenleben haben, müssen regelmässig psychologisch und auf Drogen/Medikamente untersucht werden.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also sollten überprüft werden: ALLE
    Ärzte, Ärztinnen
    Krankenpfleger*innen
    Altenpfleger*innen
    Busfahrer*innen
    AKW-Angestellte
    Zugfahrer*innen
    S-Bahn-Fahrer*innen
    Autofahrer*innen
    Teile der Belegschaft von chemischer Industrie
    Teile der Belegschaft von pharmazeutischer Industrie
    Tankstellenpächter*innen und Angestellte incl. der Geringfügigen
    professionelle Köch*innen
    Lukulla, Dein Vertrauen in die Treffgenauigkeit psychologische Massenscreenings ist schon ziemlich realitätsfern.
    Mehr als Massenscreenings werden nämlich nicht möglich sein. Schließlich sind bei den potentiellen Autofahrern ( also allen Führerscheininhabern) fast alle über 18 betroffen.

  2. VIP

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    AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?

    Das Leben an sich ist lebensgefährlich.

    Das ist gar nicht so lapidar, wie es sich auf den ersten Blick liest.


    Natürlich gibt es Berufe, die eine besondere Verantwortung und demnach auch eine besondere psychische und physische Gesundheit erfordern. Wie Piloten, wie Fahrdienstleiter bei der Bahn... aber eigentlich kann fast jeder gewollt oder ungewollt eine Katastrophe auslösen.

    Der Fahrer eines Gefahrentransports, der Mann in der Schaltzentrale eines Atomkraftwerks, der Fluglotse sogar bequem vom Sessel aus ohne selbst in der Gefahrenzone zu sein.

    Jeder Autofahrer kann eine Massenkarambolage auslösen, jeder Mieter kann ein Mehrfamilienhaus abfackeln oder zur Explosion bringen, der Sohn eines Waffennarrs kann in der verhaßten Schule Amok laufen.

    Das sind nur die Beispiele, die mir jetzt spontan einfallen. Wehe dem, ich denke da länger drüber nach.

    Und damit bin ich eigentlich schon wieder beim Eingangssatz.

    Wir können gern auf die eine oder andere Berufsgruppe ein besonderes Augenmerk richten... es schließt nicht aus, das trotzdem etwas passiert.



    Die Untergrabung oder Abschaffung der ärztlichen Schweigepflicht wäre eine Katastrophe für Arbeitnehmer. Sie verhindert unterm Strich keine Unfälle, erst recht keine "geplanten".

    Sie führt aber unweigerlich zu zahlreichen Kündigungen, weil der Arbeitnehmer ja - je nach Diagnose - noch öfter ausfallen könnte. Da nimmt man doch lieber fix einen jüngeren... gesünderen... preiswerteren...
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



  3. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Herrgott - wieso wird man hier eigentlich gleich so angeblöfft, wenn man sich einen Gedanken dazu macht?
    Ich habe Dich nicht angeblöfft, sondern gefragt, bei welchen Berufgruppen Du das denn noch gerne hättest.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sehe da schon einen Unterschied zwischen diesen Berufen und einem Piloten. Bei all deinen aufgezählten Berufen ist theoretisch immer eine Rettung möglich und es betrifft nicht gleich Hunderte auf einen Schlag.
    .
    Oh doch, denke nur an den Stellwerksleiter der die Züge zusammen rasen hat lassen.

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    Natürlich gibt es Berufe, die eine besondere Verantwortung und demnach auch eine besondere psychische und physische Gesundheit erfordern. Wie Piloten, wie Fahrdienstleiter bei der Bahn... aber eigentlich kann fast jeder gewollt oder ungewollt eine Katastrophe auslösen.

    Der Fahrer eines Gefahrentransports, der Mann in der Schaltzentrale eines Atomkraftwerks, der Fluglotse sogar bequem vom Sessel aus ohne selbst in der Gefahrenzone zu sein.

    Jeder Autofahrer kann eine Massenkarambolage auslösen, jeder Mieter kann ein Mehrfamilienhaus abfackeln oder zur Explosion bringen, der Sohn eines Waffennarrs kann in der verhaßten Schule Amok laufen.



    Wir können gern auf die eine oder andere Berufsgruppe ein besonderes Augenmerk richten... es schließt nicht aus, das trotzdem etwas passiert.




    Die Untergrabung oder Abschaffung der ärztlichen Schweigepflicht wäre eine Katastrophe für Arbeitnehmer. Sie verhindert unterm Strich keine Unfälle, erst recht keine "geplanten".

    Sie führt aber unweigerlich zu zahlreichen Kündigungen, weil der Arbeitnehmer ja - je nach Diagnose - noch öfter ausfallen könnte. Da nimmt man doch lieber fix einen jüngeren... gesünderen... preiswerteren...
    Genau so sehe ich das auch
    Eine ganz ganz große Gefahr für alle Arbeitnehmer.

  4. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Menschen, die in ihrem Job Verantwortung für andere Menschenleben haben, müssen regelmässig psychologisch und auf Drogen/Medikamente untersucht werden.
    NEIN, NEIN und nochmals NEIN!!!

  5. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    NEIN, NEIN und nochmals NEIN!!!
    Wieso nicht? Schließlich hängen Menschenleben davon ab und wer einen solchen Beruf ergreift, muss sich bewusst sein, dass Kontrollen durchgeführt werden (wenn es so wäre).

    Ein Führungszeugnis zum Beispiel muss ja auch in bestimmten Berufsgruppen vorgelegt werden oder ein Gesundheitspass oder Durchführung von ärztlichen Untersuchungen, ob man überhaupt für den Beruf geeignet ist.
    Sportler werden auch nach Doping untersucht.
    Kontrollen sind also durchaus üblich, auch in anderen Berufen.

  6. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wieso nicht? Schließlich hängen Menschenleben davon ab und wer einen solchen Beruf ergreift, muss sich bewusst sein, dass Kontrollen durchgeführt werden (wenn es so wäre).

    Ein Führungszeugnis zum Beispiel muss ja auch in bestimmten Berufsgruppen vorgelegt werden oder ein Gesundheitspass oder Durchführung von ärztlichen Untersuchungen, ob man überhaupt für den Beruf geeignet ist.
    Sportler werden auch nach Doping untersucht.
    Kontrollen sind also durchaus üblich, auch in anderen Berufen.
    Dann nochmals meine Frage
    Bei welchen Berufen hättest Du das gerne mehr Kontrollen?
    Und was genau soll untersucht werden?
    Und was möchtest Du, soll an den Arbeitgeber weitervermittelt werden?
    Und wie soll so ein Psychologischer Test aussehen?

  7. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?

    Bewerberin: ich möchte gern geringfügig bei Ihnen arbeiten, z.B. im Verkauf - so 2x/Woche nachmittags.

    Inhaber: Prima. Dann hier bitte Ihr Laufzettel: Psychologische Untersuchung, ärztliche Untersuchung, Verzicht auf ärztliche Schweigepflicht ... und ach ja, Wiedervorstellung jedes Vierteljahr. Natürlich alles selbst zu zahlen.

    Im übrigen bitte auch: handgeschriebene Krankengeschichte mit Attest aller behandelnder Ärzte lt. Bestätigung Ihrer Krankenkasse. Natürlich auch mit Schweigepflichtverzicht. Man muss ja nachfragen können!

    Wir sind eine Tankstelle! Was hier passieren kann, wenn hier einer austickt! Nicht auszudenken!

  8. Moderation

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    AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?

    Psik: Niemand spricht hier von Mitarbeitern im Verkauf.

    Bitte bleibt beim Thema und führt die Diskussion sachlich.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

  9. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir sind eine Tankstelle! Was hier passieren kann, wenn hier einer austickt! Nicht auszudenken!
    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Psik: Niemand spricht hier von Mitarbeitern im Verkauf.

    Bitte bleibt beim Thema und führt die Diskussion sachlich.
    Ich finde die Diskussion ausgesprochen sachlich. Warum soll jemand, der Benzin verkauft, nicht ein brennendes Streichholz an einen Tanklaster halten, der gerade den letzten Tank randvoll füllt?
    Das ist doch auch nicht spinnerter, als ein Passagierflugzeug mit Absicht irgendwo reinkrachen zu lassen.

  10. Inaktiver User

    AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?

    Seegras,

    genau so dachte ich meinen kleinen Einwurf. Wenn man dumm genug um die Ecke denkt, lauern überall Gefahren.

    Das wäre dann tatsächlich die Abschaffung der Freiheit (Diagnostik, Schweigepflicht etc.) umwillen der Sicherheit.

    Ein Ausforschungs- und Kontrollstaat!

    Und, mal am Beispiel Piloten und Zugführer geblieben: wann muss denn jemand zur psychologischen Überprüfung - erst bei Scheidung, oder schon bei der Ehekrise? Wenn die Eltern bloß alt oder bereits im Heim sind? Erziehungsschwierigkeiten? Kind durchs Abi gerasselt? Verunfallte Frau/Mann mit Pflegeerfordernis? Tod eines Angehörigen? > Alles Gründe, die mit Sicherheit schon jemanden zum "Austicken" gebracht haben.

    Als Konsequenz dann engmaschige Psychokontrolle (Kontrolle! Gegen Beratung oder Therapie hat kein Mensch was - mit Schweigepflicht der Behandelnden!) oder direkt Arbeitsverbot bis Klärung, Tod oder Wiederheirat?

    Und wenn "ja" beim Piloten - warum dann nicht bei der Tanken-Mitarbeiterin oder dem Programmierer im AKW?
    Geändert von Inaktiver User (29.04.2016 um 16:02 Uhr)

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