Ja, ist mir klar.
Genau deshalb schrieb ich ja, dass es möglicherweise zu einer Bruchlandung auf dem Wasser gekommen wäre, wenn der Copilot schon auf dem Hinflug, den Kapitän ausgesperrt hätte.
Wie wir ja nun wissen, befand sich das Flugzeug im Sinkflug, bzw. Landeanflug auf Barcelona, als der Kapitän das Cockpit verließ und der Copilot mehrmals die Zielhöhe von 100 Fuss programmierte, bzw. an den Instrumenten 'herumspielte'.
Wenn der Copilot nun tatsächlich auf dem Hinflug schon den Kapitän nicht mehr in das Cockpit hineingelassen und die ganze Sache so durchgezogen hätte, wie auf dem Rückflug geschehen, hätte dies womöglich eine Bruchlandung auf dem Mittelmeer bedeutet - das jedenfalls kann man durchaus als Möglichkeit annehmen, wenn man sich diesen Link anschaut - etwas runterscrollen, dann ist da ein kleiner Kartenausschnitt; wenn man sich das also für den Hinflug denkt, dann wäre eine Bruchlandung auf dem Wasser durchaus denkbar.
Aber klar - ist alles nur Spekulation und letztlich wahrscheinlich nebensächlich.
Edit: Hab noch eine Quelle gefunden, aus der hervorgeht, dass der Hinflug auf einer anderen Route stattfand, als der Rückflug.
Hier heißt es bspw.:
Germanwings hat nach unbestätigten Berichten am Mittwoch für die Strecke Düsseldorf-Barcelona eine andere Flugroute gewählt. Der Flug habe auch eine neue Flugnummer erhalten, schrieb die Plattform Plane Finder auf dem Internet-Kurznachrichtendienst Twitter.
Und hier dazu eine Skizze betreffend Hin- und Rückflug, aus der hervorgeht, dass nur der Rückflug über die entsprechende Alpenregion führte, wo der Crash dann auch erfolgte.
Sollte es sich tatsächlich so verhalten haben, dann steigt m.E. die Wahrscheinlichkeit für die Richtigkeit der Annahme, dass der Copilot das Flugzeug ganz gezielt in der besagten Alpenregion abstürzen lassen wollte.
VanDyck
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14.05.2015, 11:17
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?
Geändert von VanDyck (14.05.2015 um 11:33 Uhr)
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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14.05.2015, 11:44
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14.05.2015, 17:16
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14.05.2015, 17:29
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?
Das war aber bei den ersten Veröffentlichungen schon bekannt. Ich denke, VanDyck hat Recht. Der Co-pilot wollte genau an der Stelle, die er kannte, zerschellen. Und hätte er das nicht an dem Tag gemacht, dann an einem anderen.
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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14.05.2015, 17:40
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?
Davon kannst Du ausgehen, wenn vor dem Absturz erneut eine Depressive Episode beim Andreas L. festgestellt worden ist. Dieses würde nämlich bedeuten das er an einer Rezidivierenden depressiven Störung (F33.0 nach ICD10) leidet mit immer wiederkehrenden Episoden und er somit dauerhaft Flugunfähig/Berufsunfähig wäre.
Da wir aber die letzten Diagnosen des Andreas L. nicht kennen ist das Spekulation.
Grüße
LuftpostGeändert von Luftpost (14.05.2015 um 17:45 Uhr)
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14.05.2015, 20:21
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?
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Kari Bremnes
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14.05.2015, 20:30
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass er den Schein hätte abgeben müssen. Er war ja nun bei mehreren unterschiedlichen Ärzten in Behandlung und man fand mehr als diese eine zerrissene Krankschreibung, die er alle offenkundig nicht vorgezeigt hatte.
Hätte also Lufthansa irgendwann von der gesamten Krankenakte erfahren, dann hätte er sich sicher einem Test bei einem Flugarzt und vermutermassen bei einem Vertrauensarzt aus dem Bereich Psychiatrie/Psychologie stellen müssen.
Das Ergebnis wäre wohl so ausgefallen, dass er akut nicht flugfähig gewesen wäre und für die Zukunft nicht, ausser er hätte eine grundlegende Genesung/Gesundung vorweisen können. Das erscheint wenig wahrscheinlich, da er bereits seit vielen Jahren, uns sind nur Aussagen darüber bekannt, ab seinem 19. Lebensjahr, unter starken seelischen Krankheiten litt.
Wahrscheinlich hat er im Laufe seiner Ausbildung und Pilotendasein (wie lange war das eigentlich?) viele Arztbesuche und Kranschreibungen und Krankheitszustände verheimlicht.Körperlich Distanz
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Kari Bremnes
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14.05.2015, 22:07Inaktiver User
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?
Ich habe mal gelesen, dass ein Hinflug nach Amerika länger dauern kann als der Rückflug (oder umgekehrt), weil da irgendwelche Winde eine Rolle spielen, die genutzt werden beim Flug. Ich kann es nicht genau erklären, aber irgendwelche (z.B.Luft-) Besonderheiten gibt es schon auf der gleichen Strecke, aber die wirken sich eben unterschiedlich aus, je nachdem, ob man hin- oder zurückfliegt.
Mich wundert die andere Route jedenfalls nicht.Geändert von Inaktiver User (14.05.2015 um 22:16 Uhr)
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14.05.2015, 22:15Inaktiver User
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?
Das denke ich auch inzwischen. Er hat sozusagen die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, als der Kapitän das Cockpit verließ. Spekulation: er könnte es als "Zeichen" angesehen haben.
Ich denke, wer überzeugt davon ist, dass er etwas Bestimmtes tun wird, kann auch warten auf die passende Gelegenheit. Dann wäre kein Affekt dahinter, sondern wirklich ein Plan und Berechnung.
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15.05.2015, 00:23
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?



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