Antworten
Ergebnis 3.241 bis 3.250 von 3368
-
08.05.2015, 11:35
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?
-
08.05.2015, 12:22Inaktiver User
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?
-
08.05.2015, 13:08Inaktiver User
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?
Ja, natürlich. Aber der Copilot war kein Theoretiker und auch kein Amateur, sondern ein voll ausgebildeter Pilot und musste deshalb auf dem Hinflug nicht "üben", einen Sinkflug manuell auszulösen. Er wusste, wie es geht, es ist ein Routineeingriff.
Ja, es ist gang und gäbe, dass Piloten für eine kurze Zeit das Cockpit verlassen. Das hatte auch der Staatsanwalt Robin in einer Pressekonferenz so mitgeteilt. Aber nicht nur er. Auch Carsten Spohr und eine ganze Reihe von Piloten haben dies in diversen Interviews geäußert.
Sicher werden die Piloten mit Getränken und Snacks "versorgt". Aber die müssen sie sich in der Bordküche holen, da im Cockpit keine Kaffeemaschine installiert ist und keine Snackvorräte vorhanden sind. Und bei der Gelegenheit wechseln sie vielleicht auch ein paar Worte mit dem Flugpersonal. Beim Hin- und Rückflug ist die Turnaround-Zeit oft so kurz, dass die Piloten schlicht keine Zeit haben, vor dem Rückflug etwas zu essen und zu trinken. Es gelten übrigens strenge Vorschriften, was das Essen der Piloten betrifft. Sie müssen unter anderem regelmäßig Nahrung zu sich nehmen, auch während der Arbeit.Geändert von Inaktiver User (08.05.2015 um 13:58 Uhr)
-
08.05.2015, 13:53
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?
Es sind Menschen und keine Roboter. Geht Ihr denn alle zur gleichen Zeit jeden Tag aufs Klo?
Ich gehe, wenn ich muss. Das wird sicher auch bei Piloten der Fall sein.
Das sind wirklich abstruse Gedanken, die sich durch dieses Posting formen, frei nach dem Motto: Hätte der 1. Pilot mal vorher gepinkelt, dann wäre nicht......also bitte!
-
08.05.2015, 14:18
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?
Und genau so hatte ich es NICHT gemeint, kein Grund also die moralische Keule zu schwingen. Ich hatte mir nur vorher nie Gedanken darüber gemacht, wie das geregelt ist und war dann überrascht, dass ein Flugkapitän auf einem Kurzstreckenflug das Cockpit verlassen darf. Ich habe auch wenig Flugerfahrung.
Einige Teilnehmer haben ja nun sachlich und erklärend darauf geantwortet, wie z. B. Marauder und Palma. Danke dafür, das mit den Turnaround-Zeiten hatte ich mir nicht überlegt, finde ich erhellend.
-
08.05.2015, 14:47
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?
Ich schwinge keine Keulen, aus dem Alter bin ich lange raus. Es dürfte Dir aber doch klar gewesen sein, dass diese "Idee" so bei den Lesern ankommt. Dann sollte man auch damit umgehen können, wenn jemand es abstrus findet, dass man sämtliche Ausscheidungen permanent unter Kontrolle hat zeitlich gesehen.
An manchen Tagen war ich vor 10 Minuten noch zur Toilette und muss dann schon wieder. Das liegt eben am Menschsein, man kann nicht alles kontrollieren und planen.
-
08.05.2015, 15:30Inaktiver User
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?
Es wird immer wieder kolportiert, dass der Kapitän das Cockpit verlassen hat, um zur Toilette zu gehen. Richtig ist, dass der Grund nicht bekannt ist. Er hat sich nur ordnungsgemäß beim Copiloten "abgemeldet" und hat dann das Cockpit ohne Angabe von Gründen verlassen. Er hat damit weder etwas Ungewöhnliches noch etwas Unerlaubtes getan.
-
08.05.2015, 17:26Inaktiver User
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?
Dass Piloten während des Fluges das Cockpit verlassen, bestreite ich nicht, mich hatte -nach der Startphase -irritiert.
<<Es ist gang und gäbe, dass Piloten nach der Startphase das Cockpit verlassen, um sich etwas zum Trinken oder Essen zu holen.>>
Doch bei solchen Strecken habe ich noch nicht soviele Piloten draußen herumturnen sehen - aber vielleicht bin ich auch nicht aufmerksam genug.Also bei einem 2 Stunden Flug sollte keine Unterzuckerung drohen und soziale Kontakte - dafür gehe ich im Endeffekt auch nicht arbeiten. Doch egal. Das ist ja wirklich nebensächlich.Sicher werden die Piloten mit Getränken und Snacks "versorgt". Aber die müssen sie sich in der Bordküche holen, da im Cockpit keine Kaffeemaschine installiert ist und keine Snackvorräte vorhanden sind. Und bei der Gelegenheit wechseln sie vielleicht auch ein paar Worte mit dem Flugpersonal. Beim Hin- und Rückflug ist die Turnaround-Zeit oft so kurz, dass die Piloten schlicht keine Zeit haben, vor dem Rückflug etwas zu essen und zu trinken. Es gelten übrigens strenge Vorschriften, was das Essen der Piloten betrifft. Sie müssen unter anderem regelmäßig Nahrung zu sich nehmen, auch während der Arbeit.
-
08.05.2015, 17:27Inaktiver User
-
08.05.2015, 20:59
AW: Flugzeugabsturz in Südfrankreich: Was wird uns da eigentlich verheimlicht?
Du hast meinen Text nicht verstanden.
Hier noch mal das Beispiel:
In der Theorie und Praxis wirst Du wissen, wie man eine geladene, entsicherte Feuerwaffe auf einen Menschen abfeuert.
Bist Du in der Lage das auch zu tun?
Es ist nicht das gleiche, einen Sinkflug für eine ordnungsgemäße Landung einzuleiten, oder das Flugzeug in suizidaler Absicht vor einen Berg zu setzten. Auch wenn beide male am selben Knopf gedreht wird.
Grüße
LuftpostGeändert von Luftpost (09.05.2015 um 21:42 Uhr)



Zitieren