Bae, schreib doch bitte nur ja oder nein..
Hast du Kinder?
Das nervt dich nämlich gewaltig, wenn dann tröpfchenweise einer Hunger hat. Zudem ist gemninsames Essen auch etwas gemeinsames..
Bezogen auf die Schule..
Ja, dann müssen eben alle jetzt lesen. Soll die Lehrkraft ständig Tabellen führen, wer noch nicht gerechnet hat?
Wenn dein Arbeitgeber sagt, jetzt wird dieses Projekt zuerst erledigt, dann sagst du auch "och nööö -ich habe keine Lust?"
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23.02.2015, 10:58Inaktiver User
AW: Was sollen SchülerInnen in unseren Schulen lernen?
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23.02.2015, 10:58
AW: Was sollen SchülerInnen in unseren Schulen lernen?
Das Wort "Kadavergehorsam" würde ich sicher nicht mit einem gemeinsamen Essen am Tisch oder gemeinsamen Lesen der Schüler in einer Klasse verbinden.
Die Willenslosigkeit eines Leichnams ist schon noch ganz anders, als Rücksicht auf andere oder zeitweise eigene Bedürfnisse etwas unterzuordnen, damit Gemeinschaft funktionieren kann.
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23.02.2015, 10:59
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23.02.2015, 11:01
AW: Was sollen SchülerInnen in unseren Schulen lernen?
Durch regelmässige Essenszeiten, und wer die verpasst, krieg zwischendurch halt nur ein Stück Knäckebrot oder eine Karotte ohne nichts. Gemeinsam Essen ist ja was Schönes und Erfreuliches, da muss man die Leute ja nicht zwingen.
Wenn jemand eine Mahlzeit auslässt, heisst das ja nicht, dass dann ausserplanmässig gekocht wird. sicher nicht!
Sicher, aber diese Dinge soll man minimieren, und nicht so viele wie möglich davon noch zusätzlich organsieren, zusätzlich zu denen, wo die Notwendigkeit es verlangt.Es gibt Zeiten, zu denen muss man nun mal Dinge tun zu denen man vielleicht gerade keine Lust hat, nicht nur in der Schule.
Kinder sind ja auch nicht doof - die kriegen schon mit, was eine Notwendigkeit ist und gut begründet, und was lediglich eine mehr oder minder raffinierte Disziplinerungsmassnahme um der Disziplin willen ist.
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23.02.2015, 11:03Inaktiver User
AW: Was sollen SchülerInnen in unseren Schulen lernen?
Ich konkretisiere: Es ging um das Frühstück bevor die Kinder zur Schule gehen,. also, dass man eigentlich zuhause frühstückt.
Man kann nur Anleitungen geben. Zudem... es gibt laktoseintolerante Kinder, welche die Vegetarier und jetzt auch noch Veganer sind. Das eine isst keine Paprika, das andere keinen Apfel...
Und es gibt Familien, in denen das geminsame Frühstück wichtig ist.
Ich schrieb ja... Im Zwiespalt.
Tja.. und dann wollten/konnten die Eltern, um deren Kind es ging, nicht zahlen...
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23.02.2015, 11:05
AW: Was sollen SchülerInnen in unseren Schulen lernen?
Ich habe da eine Tochter, die würde ohne Anleitung, ohne Druck, ohne Zwang exakt GAR NICHTS tun.
Genau - so einen Sohn habe ich 
Selbst mit Zwang wurde aus gestellten Aufgaben manchmal "gar nichts"
Allerdings bin ich absolut dagegen, die Kinder zum schulischen Erfolg zu trimmen. Wenn ein Kind eben nicht so gut ist, dann muss man das als Eltern auch mal akzeptieren. Kinder dürfen nicht einen vollgepackten Alltag wie ein Erwachsener haben.
Es gibt so viele Möglichkeiten, nach Beendigung der Schulzeit noch höhere Abschlüsse zu erreichen, da muss man nicht verzweifeln, weil ein Kind es nicht auf´s Gymnasium schafft.Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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23.02.2015, 11:08Inaktiver User
AW: Was sollen SchülerInnen in unseren Schulen lernen?
Mein Sohn war in einer KLasse, die mit Wochenplänen gearbeitet hat.
Das heißt, es gab "Erklärungszeit" (Wie rechne ich 2 + 2, wie schreibe ich ein Wort) und "freie" Zeit für den Wochenplan.
Ich fand das gut, sah aber, dass es Kinder gibt, bei denen das nicht funktioniert. Die Lehrkraft muss ständig hinterher sein, dass alles fertig ist. Nun frage ich dich:
Ist es positiver, wenn alle zur gleichen Zeit die Aufgaben rechnen oder, wenn dir deine Lehrerin ab Mittwoch in den Ohren liegt, weil du das noch nicht gemacht hast und du es sonst als Wochenendaufgabe mitbekommst.
Im Rahmen und in Abhängigkeit der Kinder ja ist Freiarbeit gut!
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23.02.2015, 11:10
AW: Was sollen SchülerInnen in unseren Schulen lernen?
Du machst Witze!
Eine gemeinsame Mahlzeit ist ein soziales Ereignis innerhalb einer Familie. Man sitzt zusammen, tauscht sich aus, bespricht die Ereignisse des Tages und dabei wird eben gegessen oder wer gerade keinen Hunger hat (was bei meiner großen Rasselbande wirklich nur selten der Fall war) sitzt trotzdem mit am Tisch und beteiligt sich am Gespräch. Das waren mit die schönsten Zeiten des Tages, die auch die Kinder liebten, weil alle Familienmitglieder teilnahmen. Allerdings wurde kein Kind gezwungen, sitzenzubleiben bis alle Geschwister fertig waren.
Wer Essen eben nur als Nahrungsaufnahme sieht, kommt leicht zu solchen Schlussfolgerungen wie du. Vielleicht fehlt dir da einfach ein bisschen die Erfahrung.Geändert von Septima (23.02.2015 um 11:18 Uhr)
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23.02.2015, 11:11
AW: Was sollen SchülerInnen in unseren Schulen lernen?
Als Mutter würde ich wollen, dass Aufgaben in der Schule erledigt werden. Am Wochenende noch ewig nacharbeiten und Zeit, die für Entspannung, Ausflüge etc. vorgesehen ist, zu inverstieren, würde mich ärgern.Ist es positiver, wenn alle zur gleichen Zeit die Aufgaben rechnen oder, wenn dir deine Lehrerin ab Mittwoch in den Ohren liegt, weil du das noch nicht gemacht hast und du es sonst als Wochenendaufgabe mitbekommst.Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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23.02.2015, 11:11
AW: Was sollen SchülerInnen in unseren Schulen lernen?
Das würde nichts an gar nichts ändern, ob ich welche hätte oder nicht.
Ich bin sehr für gemeinsames Essen. Ich MAG gemeinsames Essen. Aber ich mag Ruhe beim gemeinsamen Essen mehr als die Tatsache, dass alle am Tisch sitzen, also sollen bitte jene, die grad nicht essen mögen und Skandale veranstalten, sich davon machen, und bei der nächsten gemeinsamen Mahlzeit haben sie ja dann sicher gut Hunger und freuen sich darüber, ganz ruhig und manierlich mit am Tisch zu sitzen und was Gutes zu essen.Das nervt dich nämlich gewaltig, wenn dann tröpfchenweise einer Hunger hat. Zudem ist gemninsames Essen auch etwas gemeinsames..
in der digitalen Welt kein Problem. Das können die Kinder sogar selbst führen, nach einer gewissen Einarbeitungsphase. So schwer ist das nun auch nicht.Bezogen auf die Schule..
Ja, dann müssen eben alle jetzt lesen. Soll die Lehrkraft ständig Tabellen führen, wer noch nicht gerechnet hat?
sowieso wird es bei den älteren Schülern ein Thema, was sie mit ihrer Zukunft machen wollen, sprich welche (nationale, internationale) Prüfung sie absolieveren wollen, um sich zB für eine bestimmte Lehre oder ein Studium zu qualifizieren, und da ist der Stoff dann ja vorgegeben. Und wenn sie eine solche Prüfung nicht aufs erste Mal schaffen sondern eine Ehrenrunde drehen, nun, das ist auch nicht schlimm, dann machen sie es eben nochmal, und lernen aus den Fehlern, die sie beim ersten Mal machten.
Der Vorteil ist bei einem solchen System, dass Lehrer MIT Schülern auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, als Team; und der Lehrer nicht gleichzeitig Prüfer ist, wie das heute oft der Fall ist.
Wenn ich keine Lust habe auf meine Arbeit, gehe ich hin und lege die Kündigung auf den Tisch. Kinder können das aber nicht, die MÜSSEN die Schule besuchen.Wenn dein Arbeitgeber sagt, jetzt wird dieses Projekt zuerst erledigt, dann sagst du auch "och nööö -ich habe keine Lust?"
Wenn ich gute Gründe habe zur Annahme, dass ein bestimmter Vorgang anders besser ginge, sage ich "lieber Chef, hast du bedacht, dass XYZ? - ich bin aus diesen Gründen der Auffassung, dass es besser sei, ABC zuerst zu machen, nicht DEF. Was meinst du?" Und danach sagt er entweder "ja, du hast recht, mach es so" oder er sagt "nein, weil FGH, mach's so wie ich es dir am Anfang sagte, das ist jetzt die Priorität und das Andere muss warten." - wir sind erwachsene Leute und wir reden miteinander... und finden uns auch in aller Regel. Und das, weil wir alle die Notwendigkeiten der Arbeit einsehen. Nicht einfach, weil's der Chef sagt, wird es so gemacht, basta. Bei einem solchen Chef wär ich in der Tat nicht lange.
gruss, barbara



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