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  1. Inaktiver User

    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist in jedem Falle eine deutlich härtere Regel als in Deutschland.
    Es wäre mir neu, dass es in D keine Steuervorauszahlung für Unternehmen gibt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er spricht aber davon, dass die GR-Krise dazu benutzt wird den ohnehin schon viel zu stark auf Importen ausgerichteten Griechen nun auch noch irische und holländische Milch aufzudrängen.
    Sie müssen sie doch nicht kaufen? Wenn genügend griechische Milch produziert wird und diese preislich mithalten kann, dürfte das doch nicht zum Problem werden. Ist hierzulande doch auch so. Die Leute wollen vor allem frische Milch, und die kommt von regionalen Erzeugern. Aber natürlich werden daneben auch Produkte aus ganz Europa angeboten.

    Ich kaufe manchmal griechischen Joghurt. Ist das jetzt gemein gegenüber den heimischen Erzeugern?

  2. Inaktiver User

    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    @ koi
    ich wäre auch vorsichtig ,ob das wirklich stimmt mit der einjährigen vorauszahlung ,ich habe es versucht herauszufinden und konnte das nicht finden.dabei hab ich etwas anderes gefunden ,das nämlich die mwst. in der gastronomie 2013 probehalber von 23 auf 13 % reduziert wurde.
    so schlimm war es dann ja wohl doch nicht...wenn man solche versuche unternommen hat.

  3. Inaktiver User

    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Ich hab mir den Text von Stiglitz noch einmal durchgelesen. Mein Eindruck ist: Der Mann hat sehr wenig Ahnung von den Regelungen in Europa.
    Dass sein Vergleich mit Indonesien völlig daneben ist, hat ryoshi schon geschrieben. Ausserdem zieht er am Schluss auch noch einen Vergleich von GR zu Kanada - auch das ist absurd.

    Das Einzige, was ich nachvollziehen kann, ist die harte Kritik am IWF. Aber die anderen Regelungen: Milch, Steuervorauszahlung - das hört sich für mich eher nach einer Anpassung an die Gepflogenheiten in den meisten anderen EU-Ländern an.

    Wenn schon eine Transferunion angestrebt ist, dann muss genau das statt finden: Eine Vereinheitlichung aller Regelungen in ganz Europa. Dann sollte man aber auch nicht beklagen, dass GR das nicht verkraften könnte.

    Entweder GR will dabei bleiben, dann wird es sich den gemeinsamen Regeln unterwerfen müssen - oder es soll aus dem Euroraum austreten, dann kann es protektionistische Regeln für das eigene Land aufstellen.

  4. Inaktiver User

    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es wäre mir neu, dass es in D keine Steuervorauszahlung für Unternehmen gibt.
    Wie meinem Link zu entnehmen ist: bei neuen Unternehmen monatlich, ansonsten vierteljährlich.
    In Griechenland soll es ein ganzes Jahr sein.

    Sie müssen sie doch nicht kaufen? Wenn genügend griechische Milch produziert wird und diese preislich mithalten kann, dürfte das doch nicht zum Problem werden.
    Ist der Preis alles? Die Iren/Holländer haben durchgesetzt, dass griechische Bauern nicht mehr damit werben dürfen, dass ihre Milch "frisch" ist - im Gegensatz zu den ausländischen Produkten, die billig sein mögen, aber ultrahocherhitzt durch ganz Europa fahren.
    Wenn die ausländische Konkurrenz einen Qualitätsvergleich nicht zu scheuen braucht - weshalb darf dann der griechische Bauer nicht mehr mit der Nähe und Frische werben? Wie soll er jemals konkurrenzfähig werden?

    Ist hierzulande doch auch so. Die Leute wollen vor allem frische Milch, und die kommt von regionalen Erzeugern. Aber natürlich werden daneben auch Produkte aus ganz Europa angeboten.
    Es ist hierzulande eben nicht so, dass Deutschland ein Zahlungsbilanzdefizit hätte.
    Man kann nicht von GR verlangen, dass es produktiver wird, und ihm dann bewusst Knüppel zwischen die Beine werfen.

  5. Inaktiver User

    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @ koi
    ich wäre auch vorsichtig ,ob das wirklich stimmt mit der einjährigen vorauszahlung ,ich habe es versucht herauszufinden und konnte das nicht finden.dabei hab ich etwas anderes gefunden ,das nämlich die mwst. in der gastronomie 2013 probehalber von 23 auf 13 % reduziert wurde.
    so schlimm war es dann ja wohl doch nicht...wenn man solche versuche unternommen hat.
    Mich macht der Artikel von Stiglitz jedenfalls sehr misstrauisch.

  6. Inaktiver User

    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hab mir den Text von Stiglitz noch einmal durchgelesen. Mein Eindruck ist: Der Mann hat sehr wenig Ahnung von den Regelungen in Europa.
    Dass sein Vergleich mit Indonesien völlig daneben ist, hat ryoshi schon geschrieben. Ausserdem zieht er am Schluss auch noch einen Vergleich von GR zu Kanada - auch das ist absurd.
    Die Vergleiche sind total bescheuert; darauf müssen wir kein weiteres Wort verschwenden. Dass er das Sonderproblem der Gemeinschaftswährung nicht einmal erwähnt, obwohl es zu einem großen Teil für die Krise verantwortlich ist, das spricht auch nicht gerade für Stiglitz.

    Aber was mich hellhörig gemacht hat, waren die Beispiele der Jahresvorauszahlung an Steuern (ob nun Mehrwertsteuer, Gewerbesteuer, Unternehmenssteuer oder Einkommenssteuer, geht aus dem Text nicht hervor)
    Und das Problem mit dem Aufdrängen von weiteren Importen.

    Wenn schon eine Transferunion angestrebt ist, dann muss genau das statt finden: Eine Vereinheitlichung aller Regelungen in ganz Europa. Dann sollte man aber auch nicht beklagen, dass GR das nicht verkraften könnte.

    Entweder GR will dabei bleiben, dann wird es sich den gemeinsamen Regeln unterwerfen müssen - oder es soll aus dem Euroraum austreten, dann kann es protektionistische Regeln für das eigene Land aufstellen.
    Es hat wohl eher mit Protektionismus seitens der irischen und niederländischen Agrarwirtschaft zu tun, wenn man Griechenland zwingt die Unterschiede zwischen in- und ausländischen Produkten zu verwischen.
    Falls das so stimmt - dann finde ich das nicht in Ordnung.
    Es ist für die gegenwärtige Lage des Landes auch ausgesprochen kontraproduktiv - was auch immer man sonst davon halten mag z.B. in Bayern irische Butter zu verkaufen.

  7. Inaktiver User

    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Es hat wohl eher mit Protektionismus seitens der irischen und niederländischen Agrarwirtschaft zu tun, wenn man Griechenland zwingt die Unterschiede zwischen in- und ausländischen Produkten zu verwischen.
    Falls das so stimmt - dann finde ich das nicht in Ordnung.
    Es ist für die gegenwärtige Lage des Landes auch ausgesprochen kontraproduktiv - was auch immer man sonst davon halten mag z.B. in Bayern irische Butter zu verkaufen.
    komisch ist das schon ,denn in großen discountern gibt es schafskäse zu kaufen ,der extra von einer art griechischer genossenschaft ein gütesiegel bekommt .darüber habe ich mich neulich erst mit meiner griechischen physiotherapeutin unterhalten , das gibt es auch so in griechenland zu kaufen.das muss draufstehen ,woher die sachen kommen.
    es gibt z.b. auch türkische produkte ,die inzwischen von türken hier gemacht werden,das steht auch drauf. deshalb mit verwischen ,so einfach ist das doch gar nicht?

  8. Inaktiver User

    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie meinem Link zu entnehmen ist: bei neuen Unternehmen monatlich, ansonsten vierteljährlich.
    In Griechenland soll es ein ganzes Jahr sein.
    Gibt es dafür auch andere Quellen als den Aufsatz von Stiglitz?

    Das Beispiel mit der Milch ist albern, aber grundsätzlich besteht in der EU freier Warenverkehr. Ich denke, dass die Griechen das durchaus durchschauen. Und ein einziger Satz in der Werbung führt sicher nicht dazu, dass griechische Bauern ihre Milch nicht mehr verkaufen, wenn sie besser schmeckt.

    Wenn diese lächerlichen Beispiele illustrieren sollen, wie sehr GR "geknebelt" wird, dann frage ich mich, wie das Land jemals in einer Transferunion überleben will, bei der alle Regeln verheinheitlicht sind. In einer Transferunion würde der europäische Finanzminister die Zügel weitaus straffer halten als es die Troika überhaupt kann.

  9. Inaktiver User

    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    komisch ist das schon ,denn in großen discountern gibt es schafskäse zu kaufen ,der extra von einer art griechischer genossenschaft ein gütesiegel bekommt .darüber habe ich mich neulich erst mit meiner griechischen physiotherapeutin unterhalten , das gibt es auch so in griechenland zu kaufen.das muss draufstehen ,woher die sachen kommen.
    es gibt z.b. auch türkische produkte ,die inzwischen von türken hier gemacht werden,das steht auch drauf. deshalb mit verwischen ,so einfach ist das doch gar nicht?
    Ich habe das so verstanden, dass nicht die Herkunft, sondern der Unterschied zwischen den Produkten verwischt werden sollte: der Verweis auf Frische regionaler Milch war unerwünscht. Wieso, frage ich? Und wieso will man unbedingt, dass Iren und Niederländer den griechischen Markt noch mehr mit ihren Produkten fluten, als sowieso schon der Fall - und für die griechische Wirtschaft extrem ungesund - ist.

    Hier wollen offenbar auch andere ihre Schäfchen ins Trockene bringen - mit Hilfe der Troika und auf Kosten Griechenlands. Und zwar in einer Zeit, in der nicht die niederländische Wirtschaft besonderer Förderung bedarf, sondern eher die griechische.

    Das gefällt mir nicht, und es erinnert mich auch sehr an die TTIP-Diskussion: auch bei TTIP soll die Wirtschaft Vorrang vor den Menschen und den Interessen des betreffenden Staates haben.
    Geändert von Inaktiver User (27.07.2015 um 19:13 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    ne ,ne ,ne ..ich glaube ,das ist nicht mehr erlaubt und zwar in der gesamten eu? vielleicht ist es das? milch muss jetzt den und den kriterien entsprechen...hier in deutschland bekommt man auch nur noch diese zu kaufen ,das fiel mir mal vor 1,2 jahren auf.die länger haltbare aus dem kühlregal...das hat aber nichts mit griechenland zu tun sondern ist ,denke ich ,so ein glühbirnen auf milch übertragenes gesetz der eu...
    habt ihr das in österreich nicht? beiuns in deutschland gibt es keine frische milch mehr...

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