Das werden wir ja bei den nächsten Präsidentschaftswahlen sehen; Le Pen hat gute Chancen, es zumindest in den zweiten Wahlgang zu schaffen.
Da ist deutlich mehr als "nur ein paar Extremisten"; doch wenn die offizielle Politik durchaus berechtigte Bedenken und Befürchtungen nicht adressiert, tun es eben die Extremisten.
Doch ich sehe nach den neusten Entwiclungen ein demokratisches Europa in weite, weite Ferne rücken... und dafür Zwangs- und Kontrollmassnahmen allerorten.
Wo sind bloss all die schönen Ideale geblieben? :-(
gruss, barbara
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14.07.2015, 17:54
AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland
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14.07.2015, 18:01Inaktiver User
AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland
Du meinst, weshalb die Möglichkeiten bis jetzt nicht genutzt wurden. Da müssten wohl die Vorgängerregierungen befragt werden und jene, die an Importen mitverdienten.
Alles andere.......ja...aber, wie gesagt, das geht nicht von heute auf morgen, schon gar nicht der Umbau auf erneuerbare Energien, selbst wenn mir scheint, als fiele dem geschätzten Karl Aiginger nichts anderes ein
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14.07.2015, 18:07
AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland
Wenn beinahe alle die Steuern hinterziehen, dann ist das System grundsätzlich schlecht. Ein ganzes Volk sollte man nicht kriminalisieren.
Das freiwillige Ende von Euro werden wir wohl leider nicht erleben , erst, wenn die Ersparnisse der "kleinen Leute " von der Inflation aufgefressen sind und die nordeuropäischen Länder genauso pleite sind, wie der Süden. Dann kommen vielleicht tatsächlich wieder die "netten Onkels aus Übersee " und helfen dem ruinierten Europa wieder auf die Beine , damit es politisch auf deren Linie bleibt.
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14.07.2015, 18:16Inaktiver User
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14.07.2015, 21:46
AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland
ja genau. Und mit diesem Programm spricht sie längst nicht nur Extremisten an, sondern weite Kreise der Bevölkerung, die von dieser ganzen Eurogeschichte die Nase gestrichen voll haben. und dito von den etablierten Parteien (UMP, neu "Républicains" und PS), da die etablierten Parteien bloss Worthülsen wiederholen, die vielleicht vor hundert Jahren mal sinnvoll waren, aber heute eben nur noch leere Hülsen, die wie kostbare Monstranzen vor sich hergetragen werden.
Ausserdem ist Marine Le Pen eine sehr kluge Frau und hat Charakter und Humor - als Persönlichkeit deutlich ansprechender als der aktuelle Präsident Hollande (die Molluske) und der ehemalige Präsident Sarkozy (der Giftzwerg).
Wenn wer will, dass Europa eine friedliche Gemeinschaft bleibt, so führt kein Weg darum herum, dass dies nicht nur auf höchster politischer Ebene bekräftigt und beschworen wird, sondern auch bis ins Volk herunter kommt und durch Volksbefragungen und ähnliches legitimiert wird.
gruss, barbara
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14.07.2015, 23:27Inaktiver User
AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland
Bei Marie LePen und ihrer Partei habe ich noch ncihts europäisches finden können...
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Was mir an dieser Einigung nicht gefällt, ist, dass Griechenland ein Teil seiner Souveränität abgeben soll - nämlich die Hoheit über die Gesetzgebung. Das finde ich schwierig und.. erinnert mich an die Versailler Verträge.
Unbenommen, dass auch die griechische Regierung viele Fehler gemacht hat, dass man sehen muss, wer das Geld vorstreckt und wie andere Ländern dies tun, halte ich das für eine schlechte Sache.
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15.07.2015, 05:16
AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland
Wenn wir jetzt nicht hart bleiben, dann niemals ein Land eine Plan B haben und sich retten lassen.
Totales Versagen in Griechenland: Es droht der rasche Crash | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
Anderseits muss man wissen, als Griechenland einen Plan B organisieren wollte, hat man das verhindert.
Ich denke, die werden Griechenland fallen lassen, um den anderen zu zeigen, wie es zu laufen hat.
Der IWF scheint raus zu sein und damit ist der ESM obsolet.
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15.07.2015, 08:17Inaktiver User
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15.07.2015, 10:40
AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland
Hier mal ein Kommentar der es ziemlich genau trifft.
Griechenland und die Reform-Abstimmung: Ihr müsst wollen - SPIEGEL ONLINE
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15.07.2015, 10:55Inaktiver User
AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland
Zitat: Für den Erfolg eines neuen Rettungsprogramms ist es erforderlich, dass Regierung und Verwaltung in Athen die Reformen auch wirklich wollen.
Ja logisch, was sonst. Wenn sie den Euro nicht verlieren wollen, geht es nicht anders.
Ob sie es auch möchten, ist eine andere Frage. Aber darum geht es nicht. Sie wollen den Euro behalten und die Bedingungen dafür hat Tsipras unterschrieben.
Weiteres Zitat
Wenn die Griechen erst wieder das Gefühl haben, für ihr eigenes Wohl zu arbeiten und nicht für das ihrer Gläubiger - vielleicht klappt es dann auch mit Ownership.
Dann sollten sie am besten die Eurozone verlassen. So bekämen sie vermutlich einen Schuldenschnitt und ab dann könnten sie nur noch für ihr eigenes Wohl arbeiten.
Wenn man sich Geld leiht, muss man sich auch an die ausgehandelten Bedingungen halten. Was ist daran ungewöhnlich?
Warum werden die Griechen von der Presse so oft wie kleine Kinder behandelt, die man nicht ernst nehmen muss und denen man ihre kleinen Tricksereien nachsehen sollte?


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