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  1. Inaktiver User

    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Natürlich, deswegen wohne ich aber nicht mit meinen Nachbarn in einer Wohnung und zahle ihren Anteil der Miete, weil sie nicht haushalten können.
    Warum nicht, machen wir doch auch bei Banken, Börsen oder bei fehlwirtschaftenden Konzernen?
    Entweder man hilft allen oder keinem, oder hat einen geraden Kurs in der Mitte.

    Aber bei den einen das eine machen, bei anderen was anderes ist schlicht nicht nachzuvollziehen.
    Ja warum hat man die Griechischen Banken denn nicht pleite gehen lassen? Weil man selbst dann schulden gemacht hätte und die eigenen Risikogeschäfte (nicht haushalten können) schiefgegangen wären.

  2. Inaktiver User

    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum nicht, machen wir doch auch bei Banken, Börsen oder bei fehlwirtschaftenden Konzernen?
    Entweder man hilft allen oder keinem, oder hat einen geraden Kurs in der Mitte.

    Aber bei den einen das eine machen, bei anderen was anderes ist schlicht nicht nachzuvollziehen.
    Ja warum hat man die Griechischen Banken denn nicht pleite gehen lassen? Weil man selbst dann schulden gemacht hätte und die eigenen Risikogeschäfte (nicht haushalten können) schiefgegangen wären.
    genauso ist das.
    Aber das darf man doch nicht so sagen.

    Nu schaue man sich - nur ganz kurz - die bösen Spanier an. Da demonstrieren doch glatt so ein paar Öko-Spinner vor Raffinerien, die für 1 MRD € aufgerüstet werden sollen, um den kanadischen Ölsand verarbeiten zu können. Und natürlich auch wegen der Armut aus den vorherigen genialen Geschäftsideen, der großzügigen Kreditvergabe an Baulöwen und der Konsequenzen daraus.
    Prompt gibt es von der spanischen Regierung einen Maulkorb.

    Es soll um Gottes Willen ja keine Ansteckungsgefahr von Spanien ausgehen, lieber knechtet man die Spanier vorsorglich schonmal kräftig ein.

    Und nun laßt uns das bloß nicht mit CETA in Verbindung bringen. Nö, bloß nicht! Keiner soll sich erinnern, daß Kanada das Kyoto-Protokoll nicht unterschrieben hat, und auf dem besten Weg ist, mit seinem Drecksöl die Umweltsau Nr. 1 zu werden. Hauptsache, die Großkonzerne sind versorgt und können investieren.

    Daß für diesen Mist ein Bürgerkrieg in der Ukraine und Sanktionen gegen Rußland in Kauf genommen wurden, da soll auch ja niemand eine Verbindung herstellen können.

    Dieses blöde Volk der Deutschen folgt der Obrigkeit wie eh und je, beklatscht auch noch die Rede von dem Weber (die frank60 eingestellt hat), und hat überhaupt keine Schwierigkeiten, die Energiewende in Deutschland, CETA, Bürgerkrieg in Ukraine, Rußland-Sanktionen, TTIP, und den Ölsand unter einen Hut zu bringen. Dieses Volk hat eine Merkfähigkeit von maximal 3 Monaten. Dem kann man immer ganz brandaktuelle Notwendigkeiten nach 3 Monaten anscheinend völlig zusammenhanglos auftischen. Prinzipiell sind das Alzheimer-Patienten.
    Da wird in in Zukunft anlasslos überwacht, nachdem es vorher schon illegal praktiziert wurde, da wird gebail-outet, da wird Maastricht gebrochen, da wird Weidmann abgekanzelt, da werden Ökonomen ignoriert, da wird keine Finanzregulierung betrieben, da wird das Steuergeld nicht zweckgebunden eingesetzt, da wird sanktioniert, und eine maulfaule Transuse verkauft uns allen das als alternativlos. Deutschland und Europa ist ein Schlaraffenland für faule Nutznießer, die entweder selbst schon tief im Filz der christlichen Parteien hängen, oder ihre Kohle über die Finanzwirtschaft, anstelle der Realwirtschaft machen. Von diesen bekommt Frau Merkel ihre Wähler. Von Faulpelzen.

    61% der Griechen wissen das.

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    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    genauso ist das.
    Aber das darf man doch nicht so sagen.

    Nu schaue man sich - nur ganz kurz - die bösen Spanier an. Da demonstrieren doch glatt so ein paar Öko-Spinner vor Raffinerien, die für 1 MRD € aufgerüstet werden sollen, um den kanadischen Ölsand verarbeiten zu können. Und natürlich auch wegen der Armut aus den vorherigen genialen Geschäftsideen, der großzügigen Kreditvergabe an Baulöwen und der Konsequenzen daraus.
    Prompt gibt es von der spanischen Regierung einen Maulkorb.

    Es soll um Gottes Willen ja keine Ansteckungsgefahr von Spanien ausgehen, lieber knechtet man die Spanier vorsorglich schonmal kräftig ein.

    Und nun laßt uns das bloß nicht mit CETA in Verbindung bringen. Nö, bloß nicht! Keiner soll sich erinnern, daß Kanada das Kyoto-Protokoll nicht unterschrieben hat, und auf dem besten Weg ist, mit seinem Drecksöl die Umweltsau Nr. 1 zu werden. Hauptsache, die Großkonzerne sind versorgt und können investieren.

    Daß für diesen Mist ein Bürgerkrieg in der Ukraine und Sanktionen gegen Rußland in Kauf genommen wurden, da soll auch ja niemand eine Verbindung herstellen können.

    Dieses blöde Volk der Deutschen folgt der Obrigkeit wie eh und je, beklatscht auch noch die Rede von dem Weber (die frank60 eingestellt hat), und hat überhaupt keine Schwierigkeiten, die Energiewende in Deutschland, CETA, Bürgerkrieg in Ukraine, Rußland-Sanktionen, TTIP, und den Ölsand unter einen Hut zu bringen. Dieses Volk hat eine Merkfähigkeit von maximal 3 Monaten. Dem kann man immer ganz brandaktuelle Notwendigkeiten nach 3 Monaten anscheinend völlig zusammenhanglos auftischen. Prinzipiell sind das Alzheimer-Patienten.
    Da wird in in Zukunft anlasslos überwacht, nachdem es vorher schon illegal praktiziert wurde, da wird gebail-outet, da wird Maastricht gebrochen, da wird Weidmann abgekanzelt, da werden Ökonomen ignoriert, da wird keine Finanzregulierung betrieben, da wird das Steuergeld nicht zweckgebunden eingesetzt, da wird sanktioniert, und eine maulfaule Transuse verkauft uns allen das als alternativlos. Deutschland und Europa ist ein Schlaraffenland für faule Nutznießer, die entweder selbst schon tief im Filz der christlichen Parteien hängen, oder ihre Kohle über die Finanzwirtschaft, anstelle der Realwirtschaft machen. Von diesen bekommt Frau Merkel ihre Wähler. Von Faulpelzen.

    61% der Griechen wissen das.
    Dem ist nichts hinzuzufügen.
    Mich verwundert schon länger, wie Wirtschaftsprofessoren nicht nur ignoriert, sondern auch in dümmlich einmaliger Art und Weise von Nichtskönnern totgeredet werden. Insofern ist der ehemalige Finanzminister zu verstehen. Als Experte von einer Mehrheit die nicht einem Hauch Ahnung von der Materie haben, totgeredet zu werden, nervt wirklich.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Yanis_Varoufakis

    Die Zeit wird ihm recht geben.

  4. gesperrt

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    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Netzteil,
    Volle Zustimmung. Bei den kommenden Wahlen sollte man egal wen wählen, bloß keine etablierten Parteien

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    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Zitat Zitat von maerz32 Beitrag anzeigen
    Netzteil,
    Volle Zustimmung. Bei den kommenden Wahlen sollte man egal wen wählen, bloß keine etablierten Parteien
    Möglichst die AfD, die hat jetzt Ahnung.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Möglichst die AfD, die hat jetzt Ahnung.


    Oder die Piraten:
    die sind voll voll krass basisdemokratisch.

    Noch besser natürlich die neue Bricom-Partei:
    die besteht ausschließlich aus lauter Fachleuten.
    Die 5%-Hürde ist für die ein Klacks.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  7. Inaktiver User

    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen


    Noch besser natürlich die neue Bricom-Partei:
    die besteht ausschließlich aus lauter Fachleuten.
    Die 5%-Hürde ist für die ein Klacks.

    VanDyck

  8. Inaktiver User

    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Und von der ganzen EU war bisher nur eins zu hören: Griechenland muss drin bleiben. um jeden Preis.
    Es gibt kein Ausstiegsszenario, die Juristen haben keine Ahnung, wie sie mit einer solchen Situation umgehen sollen. Es wäre ein rechtsfreier Raum. Ausserdem hat Varoufakis bereits angekündigt, zu klagen, sollte GR ausgeschlossen werden. Er hat gute Chancen, damit durch zu kommen.
    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Du hast aber schon mitgekriegt, dass alles Geld sofort zu den Gläubigerbanken geht und nicht dem griechischen Volk?
    Das ist eines der dümmsten, aber immer wiederkehrenden Argumente: Wenn du Schulden hast und sie nicht bezahlen kannst, landest du in er Insolvenz - es sei denn, jemand anderer zahlt die Schulden für dich.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Ihre Währung, die sie nicht mehr entwerten konnten, wurde ihnen weggenommen.
    Griechenland hat einen Antrag gestellt, der Währungsunion beizutreten. Soviel ich weiss, sogar zweimal, weil es beim ersten Mal große Bedenken der anderen Länder gab.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Vielleicht wär's jetzt tatsächlich ein guter Moment, mal eine Weile lang europäisch zu denken und nicht mehr nur national?
    Wir sind aber nun mal alle Nachbarn im selben Kontinent und müssen einen Weg finden, um miteinander auszukommen.
    .....schreibt ausgerechnet eine, die gern das (streng nationale, sich abschottende) System der Schweiz lobt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das gibt es also tatsächlich. Von daher würde ich es nicht als völlig ausgeschlossen betrachten, dass diese Leute den Versuch machen den Euro zu sprengen, weil sie das Weltfinanzsystem insgesamt ablehnen.
    Wenn sie sich mit diesem Versuch mal nicht verheben.
    In der EU ging man spätestens nach dem Ende des Kalten Krieges davon aus, dass der Kommunismus mausetot sei. Was, wenn das ein Irrtum war? In vielen Ländern Europas erhalten populistische rechte Parteien Zulauf, andere Parteien wollen den Austritt aus der EU für ihre Länder (AfD, in Ö ging gerade ein "Austrittsvolksbegehren" zu Ende). Syriza ist ein Parteienbündnis aus extremen Linken und extremen Rechten.

    Die EU war in Bezug auf nationale politischen Verwerfungen total blauäugig. Das politische Ziel war eine Gesamtunion (Fiskalunion) mit weitgehenden Kompetenzen für Brüssel. Die Bürger der einzelnen Länder wurden nicht gefragt, ob sie das wollen. Dass in einem der Mitgliedsländer eine radikale Partei an die Macht kommen könnte, die den mühsam errungenen Konsens in Frage stellen würde, hatte die EU nicht auf dem Schirm. Je größer sie wurde (auch angetrieben von den USA), desto mehr hechelt sie nur noch den aktuellen Problemen nach und desto weniger Gestaltungswille ist erkennbar.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin sicher alles andere als ein Freund des Raubtierkapitalismus und der Macht der Finanzwelt.
    Aber wenn das stimmen sollte (was ich nicht glaube), dann opfern sie aus ideologischen Gründen ihr eigenes Volk und reißen auch andere mit rein.
    Das ist sicher nicht der richtige Weg.
    Es deutet vieles darauf hin, zB. die faustdicken Lügen vor dem Referendum am Sonntag. Tsipras versprach, sich in 48 Stunden mit den Gelgebern zu einigen und dass die Banken in zwei Tagen wieder offen hätten. Sie sind nach wie vor geschlossen.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ausserdem sehe ich keinen Grund, warum dem Weltfinanzsystem ein quasi-göttlicher, unantastbarer Zustand zukommen sollte. Es ist ein menschengemachtes System udn kann von Menschen anders organisiert werden, wenn gewünscht. Es ist rein eine Frage des politischen Willens, und als Demokratin gehe ich davon aus, dass Politik eine Sache von Allen ist.
    Natürlich ist das weder ein idealer noch ein unantastbarer Zustand. Die Frage ist nur, wie man es verändern kann, ohne dass das Chaos ausbricht. Ideologien, die eine "Revolution" als probates Mittel dazu ansehen, halte ich nicht für geeignet.

  9. Inaktiver User

    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    genauso ist das.
    Aber das darf man doch nicht so sagen.
    .......
    Stimmt alles. Aber was wäre die Alternative? Radikale Parteien? Glaubst du im Ernst, die könnten es besser?

    In Österreich sind die Rechten gerade auf dem besten Weg, die stimmenstärkste Partei zu werden. Die Unfähigkeit der Regierungsparteien treibt ihnen die Wähler zu. Sie müssen selbst gar nichts machen, außer ein paar griffige Parolen abzugeben, sie haben auch keine Konzepte. Sie sind nur der Katalysator für die Unzufriedenheit der Bürger.

    Diese Partei war schon einmal in einer österreichischen Regierung und bewies dort ihre absolute Unfähigkeit. Einer ihrer Wortführer - Jörg Haider - bescherte der Republik mit seiner Kärntner Landesbank - Hypo Alpa Adria - heute Heta - den größten und teuersten Skandal der zweiten Republik.

    Überall in Europa sind die Bürger unzufrieden mit ihren Regierungen. Wir leben in schwierigen Zeiten. Aber aus Unzufriedenheit und Frust radikale Parteien zu wählen, ist keine Lösung. Die Griechen sind dafür ein Menetekel: Sie glaubten den vollmundigen Versprechungen von Syriza und landen in Armut und Not. Das kann es nicht sein.

  10. gesperrt

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    AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Stimmt alles. Aber was wäre die Alternative? Radikale Parteien? Glaubst du im Ernst, die könnten es besser?



    Überall in Europa sind die Bürger unzufrieden mit ihren Regierungen. Wir leben in schwierigen Zeiten. Aber aus Unzufriedenheit und Frust radikale Parteien zu wählen, ist keine Lösung. Die Griechen sind dafür ein Menetekel: Sie glaubten den vollmundigen Versprechungen von Syriza und landen in Armut und Not. Das kann es nicht sein.
    Ist denn die Lösung weiter brav diejenigen zu wählen, die den Karren an die Wand gefahren haben? Die, die seit Jahrzehnten beweisen, dass sie es eigentlich nicht (mehr) können? Manchmal ist Radikalität notwendig, gerade in Krisenzeiten.
    Die Griechen sind noch lange vor Syriza in der Armut und Not gelandet, die demokratischen etablierten Parteien haben sie zielsicher dorthin geführt. Jetzt lässt sich die Misere lediglich nicht mehr kaschieren.

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