Griechenland wäre vielleicht nicht unmittelbar zahlungsunfähig, aber das griechische Problem bestünde weiter. Selbst wenn Griechenland morgen keine Schulden mehr hätte, stünde es übermorgen wieder vor dem gleichen Problem.
Aber über Steuern zu reden, die man nicht eintreiben kann, ist mehr oder weniger sinnlos.
Antworten
Ergebnis 1.131 bis 1.140 von 2204
-
08.07.2015, 20:14Inaktiver User
AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland
-
08.07.2015, 20:20Inaktiver User
AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland
... keine steuern eintreiben ist natürlich auch ein super Lösungsansatz

Nicht wenige reden den Grexit gerade zu herbei. Mich wundert es nicht mehr und ich bin bei Leibe keine Tsipras Verteidigerin. Es gibt genügend Eurogegner, das Tsipras dazugehört glaube ich gern. Da gibts aber noch mehr aus anderen Lagern.Geändert von Inaktiver User (08.07.2015 um 20:30 Uhr)
-
08.07.2015, 20:20
AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland
Bisher läuft alles nach Plan für Syriza .....
Syrizas Drehbuch zur Griechenlandkrise - Es läuft alles nach Spielplan | Cicero Online
-
08.07.2015, 20:28Inaktiver User
AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland
Man muss den Staat darauf zurückfahren, was die Wirtschaft tragen kann. Z.B. variierten in den USA die Steuersätze historisch gesehen ziemlich stark. Das Steuereinkommen relativ zum Bruttosozialprodukt blieb jedoch relativ stabil.
Es ist unheimlich schwer, eine verarmte oder verarmende Bevölkerung noch zusätzlich zu besteuern. Ebenso ist es schwer sehr reiche Menschen zu besteuern, da sie i.d.R. nicht an einen Ort gebunden sind, oder oftmals nur eine Kontrollfunktion über ihren Reichtum ausüben, und ihn nicht direkt besitzen.
Hier sind Griechenland schlicht de facto Grenzen gesetzt.Geändert von Inaktiver User (08.07.2015 um 20:38 Uhr)
-
08.07.2015, 20:28Inaktiver User
-
08.07.2015, 20:35Inaktiver User
-
08.07.2015, 20:51Inaktiver User
-
08.07.2015, 20:53
AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland
nein, von der Tatsache, dass der Euro schwächer war als die DM. Deutschland wurde untre anderem dank dem Euro Exportweltmeister und hat die ganze Kohle zusammengerafft. Mit der DM wäre das auch nicht so passiert.
Allerdings hat in Deutschland, wie in Griechenland, eine kleine Elite das ganze Geld bekommen, während Schröder stolz in Davos verkündete, er habe soeben einen Niedriglohnsektor geschaffen.
Wie ich schon mehrfach sagte: der wichtigste Konflikt spielt sich nicht zwischen Nationalitäten ab, sondern zwischen der kleinen reichen Elite und dem ganzen grossen Rest.
gruss, barbara
-
08.07.2015, 20:54Inaktiver User
AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland
-
08.07.2015, 21:10Inaktiver User
AW: Wahlsieg von Syriza in Griechenland
Na ja, es stimmt im Kern schon: Deutschland, oder besser die deutsche Wirtschaft, hat vom Euro profitiert.
Ich kann mich noch an die Zeiten hoher Arbeitslosigkeit erinnern, und bin mir nicht sicher, dass es ohne diese Reformen dem Normalbürger wirklich besser gegangen wäre.
Der Unterschied zwischen Arm und Reich hat sich vergrössert, aber das ist beleibe nicht auf Deutschland begrenzt.
Was jedoch stimmt, ist das der Normalbürger per Steuer und Niedrigzins für diese Form der Wirtschaftsförderung zahlt. Leider wird der Steuerzahler bei den Hilfdprogrammen für Griechenland nochmals zur Kasse gebeten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies langfristig tragbar bleibt.Geändert von Inaktiver User (08.07.2015 um 21:23 Uhr)



Zitieren
