Ich bin sicher kein Wulff Freund - aber er genießt in der islamischen Welt durchaus hohes Ansehen. Christian Wulff wurde am 29. August 2014 in Hamburg zum Präsidenten des Euro-Mediterran-Arabischen Ländervereins (EMA) gewählt. Ziel dieser Lobby-Gruppe ist eine engere Wirtschaftskooperation mit den Ländern der Mittelmeer- und Nahostregion. In dieser Organisation tritt Wulff für den Dialog der Kulturen ein. Auch mit Zuwanderung und der Integration von Zuwanderern befasst man sich in der EMA
Ich denke, daß das eine wichtige Rolle gespielt hat bei der Überlegung, ihn zu entsenden.
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Ergebnis 21 bis 30 von 51
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26.01.2015, 20:43Inaktiver User
AW: Welche Legitimation hat Wulff eigentlich für Saudi-Arabien?
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26.01.2015, 20:43
AW: Welche Legitimation hat Wulff eigentlich für Saudi-Arabien?
Eben. "Gleich und gleich gesellt sich gern". Sicherlich war er freigesprochen, aber ein Staatsmann, der Rabatte mitnimmt, ist mMn nur peinlich.
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26.01.2015, 20:44Inaktiver User
AW: Welche Legitimation hat Wulff eigentlich für Saudi-Arabien?
Geändert von Inaktiver User (26.01.2015 um 21:54 Uhr) Grund: Zitat angepasst
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27.01.2015, 03:50
AW: Welche Legitimation hat Wulff eigentlich für Saudi-Arabien?
Naja, hoffen wir mal, dass er sich gut amuesiert und auf seine Kosten kommt - und nicht dass er hingeschickt wird weil er ersetzbar ist.
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27.01.2015, 08:15
AW: Welche Legitimation hat Wulff eigentlich für Saudi-Arabien?
Dann bin ich auch peinlich. Ich habe bei einer Konferenz im Advent eine Einladung zum Besuch eines Weihnachtsmarktes angenommen und dort einen Glühwein spendiert bekommen. Ich habe im Sommer einen neuen Wagen gekauft und 5000 € Nachlass erhalten, weil der Wagen eine Tageszulassung hatte. Ich habe jetzt mir einen Bugatti-Wintermantel zugelegt, der mir mit 60 % Rabatt angeboten wurde.
Ich habe das gerne in Anspruch genommen.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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27.01.2015, 09:05
AW: Welche Legitimation hat Wulff eigentlich für Saudi-Arabien?
Du stehst nicht in der Öffentlichkeit und erhebst nicht den Anspruch, das gesamte deutsche Volk zu repräsentieren. Das macht für mich den Unterschied.
Jemand, der so weit oben steht, darf sich nicht angreifbar machen, auch wenn Sachen, die er macht, strafrechtlich irrelevant sind. Auch darf er sich nicht von der Exfrau öffentlich demütigen lassen. Danach ist so jemand FÜR MICH nicht tragbar.
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27.01.2015, 09:11
AW: Welche Legitimation hat Wulff eigentlich für Saudi-Arabien?
Den ehem. Bundespräsidenten zu beauftragen ist völlig normal. Vielleicht passte es auch, dass man die dritte Garnitur schickte, um das Thema etwas tiefer zu hängen. "Waffen, Panzer, Saudi-Arabien, Syrienkonflikt" ...
Aber wenn plötzlich Bestattungsfeierlichkeiten angesetzt werden ist doch klar, dass eine Merkel u.U. dann nicht kann.
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27.01.2015, 09:13
AW: Welche Legitimation hat Wulff eigentlich für Saudi-Arabien?
Das hat sie erst gemacht, als er das Handtuch warf. Da war es für sie mit der im Rampenlicht stehenden Bundespräsidentengattin vorbei. Ich erinnere an unseren alten Strang zu Wulff. Das war öffentliches Mobbing.Auch darf er sich nicht von der Exfrau öffentlich demütigen lassen.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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27.01.2015, 09:24Inaktiver User
AW: Welche Legitimation hat Wulff eigentlich für Saudi-Arabien?
Ophelius, Rabatte anzunehmen ist per se nicht anrüchig. Wenn Du aber Vergünstigungen annimmst von Menschen, über deren Projekte Du anschließend als Ministerpräsident entscheidest, dann ist doch klar, dass das nach Bestechlichkeit riecht. Beamte dürfen von ihrer Klientel noch nicht mal eine Flasche Wein annehmen, oder sieh Dir die Berichterstattung über diese Lehrerin an, die das Geschenk von ihrer Klasse zurück geben musste.
Aber um dieses Bestechlichkeitsding ging es mir hier gar nicht. Ich fand es befremdlich, dass Merkel einfach jemanden nominiert hat, der nicht gewählt ist und habe im Grundgesetz nichts dazu gefunden
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27.01.2015, 09:35
AW: Welche Legitimation hat Wulff eigentlich für Saudi-Arabien?
So etwas steht auch nicht im Grundgesetz. Die Kanzlerin kann jedermann zu bestimmten Anlässen irgendwo hinschicken. Sie muss deshalb nicht einen Bürgerentscheid herbeiführen. Sie hat auch schon den ehemaligen Außenminister Fischer nach Ramallah und Jerusalem geschickt. Und sie würde sicherlich auch gerne einmal ihren Vorgänger Schröder zu Putin schicken, würde der nicht auf dessen Gehaltsliste stehen.Ich fand es befremdlich, dass Merkel einfach jemanden nominiert hat, der nicht gewählt ist und habe im Grundgesetz nichts dazu gefunden
Ergänzung:
Wir haben auch nicht Frau Merkel gewählt und schon gar nicht die Ministerriege, und auch nicht den Bundespräsidenten. Wir haben einzelne Abgeordnete und Parteien gewählt. Der Rest läuft über Koalitionsvereinbarungen. Für den Präsidenten gibt das Grundgesetz her die Bundesversammlung, bestehend aus den Bundestagsabgeordneten und einzeln berufenen Bürger.Geändert von Opelius (27.01.2015 um 09:46 Uhr)
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel


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