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    AW: 1% der Weltbevölkerung besitzt mehr, als die restlichen 99%

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Ich bin ziemlich viel in der ganzen Welt unterwegs, aber solche Diskussionen gibt es fast nur in Deutschland. Ich rede daher vom deutschen Neid.

    Diese Verteilungsdiskussion wird besonders heftig in Deutschland geführt, obwohl es da überhaupt keine Armut gibt. Du redest ja offenbar nicht z.B. von afrikanischen Grubenarbeitern. Dort gibt es nämlich keine Solidargemeinschaften und Aufstocker. Die hätten z.B. unsere Solidarität nötig, aber die meinst du ja nicht, oder?
    Ich bin überhaupt nicht neidisch, wenn einer mehr Geld hat als ich. Von mir aus, auch nur geerbt. Der darf gerne ne Villa haben und fünf Autos.
    Darum geht es aber gar nicht.

    Uns ist sicher durch den reinen Konsum vieles verloren gegangen, vieles, was glücklich macht. Und durch unsere komplette Individualisierung auch. Das kann man den Superreichen nicht vorwerfen. Da kann man sich an seine eigene Nase packen.

    Was ich daran richtig ätzend finde, ist, das diesen Superreichen NICHT an Armut leiden müssten, wenn sie sich sozialer verhalten würden. Denen würde immer noch genug für die nächsten Generationen bleiben.

    Und die Verarsche, die damit einhergeht, die regt mich am meisten auf.

    Diese Menschen erinnern mich an Marie Antoinette, nur, das die zu dumm war zu begreifen, während es diese Menschen nicht sind

    "Wenn die Armen kein Brot haben, sollen sie halt Kuchen essen"
    Geändert von Lilith10 (19.01.2016 um 12:06 Uhr)
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  2. Inaktiver User

    AW: 1% der Weltbevölkerung besitzt mehr, als die restlichen 99%

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Und die Verarsche, die damit einhergeht, die regt mich am meisten auf.
    Das ja...und ....mich regt es auf, dass wir eine Menge Probleme durch die Ungleichverteilung haben und Korruption die Welt regiert.

    Verhältnismässigkeiten sind völlig verzerrt, ein harmloses Beispiel:
    .... gestern war z.B. über vier Stunden das Feature Thema bei tagesschau.de, dass Hoeness freikommt....

    ???

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    AW: 1% der Weltbevölkerung besitzt mehr, als die restlichen 99%

    Wenn man das alles weiter fasst...
    Die Ressourcen der Erde sind begrenzt. Auf Dauer werden diese nicht für alle Menschen reichen, wenn alle so weitermachen, wie bisher. Und es sieht nicht aus, als wenn sich irgendetwas daran ändern sollte.
    Wer da letzten Endes übrig bleiben wird, kann sich jeder selber ausrechnen.

    Bis vor kurzem hielt ich das auch noch für spinnert. Sieht man sich aber die gesamte Situation an, weiß ich nicht, ob das wirklich komplett spinnert ist.
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  4. Inaktiver User

    AW: 1% der Weltbevölkerung besitzt mehr, als die restlichen 99%

    Was mich daran so zornig macht, ist die Tatsache, dass die meisten Superreichen ihr Geld auf dem Rücken der Armen machen. Das Geld wir in irgendeinem Hedgefonds investiert, der nur die Aufgabe hat, das Geld zu vermehren. Da wird mal eben mit Lebensmitteln im großen Stil spekuliert und wieder sind ein paar Millionen verdient, während ein Teil der Weltbevölkerung nix zu essen hat. Da werden ganze Wohnviertel irgendwo auf der Welt aufgekauft, abgerissen und neue Wohnblöcke mit höheren Mieten errichtet, zack, schon sind wieder Menschen aus ihrer angestammten Wohngegend vertrieben und das Geld der Reichen wir weiter vermehrt. Da werden Billigfabriken mit Dumpinglöhnen errichtet, die Menschen, die dort schuften, reißen sich den Arxxx auf für ein paar Dollars, die Gewinne schöpfen die Superreichen ab. Und das Schönste ist, die Gewinne werden dann in irgendwelchen Steueroasen geparkt, dann muss man noch nicht mal Steuern zahlen.

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    AW: 1% der Weltbevölkerung besitzt mehr, als die restlichen 99%

    Man kann vielen der Superreichen aber auch nicht unsoziales Verhalten vorwerfen. Es ist durchaus Tradition, dass Menschen, die durch Ideen und Arbeit (im Gegensatz zu nur geerbt) zu übermäßig viel Geld gekommen sind, dieses in wohltätige Stiftungen einbringen. Das bekannteste deutsche und gleichzeitig weltweit eines der ältesten Beispiele ist die Firma Bosch, deren fleißig sprudelnde Gewinne fast komplett an die Bosch-Stiftung fließen, die das Geld für gemeinnützige Zwecke einsetzt. Ein anderes Beispiel ist Bill Gates, der mit seinen Milliarden Impfprogramme für die dritte Welt finanziert. Auch die Investmentlegende Warren Buffett will bis zu seinem Tod nahezu sein ganzes Geld in Gates' Stiftung einbringen.

    Nun kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass das Geld besser dem Staat für Gutes zugeführt werden sollte, aber all unsere Erfahrung sollte uns eigentlich sagen, dass Politiker, die Geld in die Finger bekommen, dieses gern und zuvorderst für Wahlgeschenke und mittelbar Denkmäler für sich selber ausgeben.

    Da mag es besser sein, dass Menschen, die – vielleicht auch durch das Glück einer einstigen Stunde und die Fähigkeit, es zu ergreifen – zu viel Geld gekommen sind, auch als Geldquelle für in ihren Augen sinnvolle Aufgaben zur Verfügung stehen. Zumindest hat man für seine Ideen alternative Finanzierungsmöglichkeiten, denn mal so eben für etwas sinnvolles fünf Milliarden Euro aus dem Ärmel zu schütteln, das bekommt auch ein Politiker nicht hin, zumal Politiker gerne auf ihre Wiederwahl schielen. Aber wenn Du einen Bill Gates oder einen Warren Buffett für eine große soziale Aufgabe begeistern kannst, kann es passieren, dass auf einmal etwas zur Verfügung steht, ohne dass jemand erst groß Budgets jonglieren muss.

  6. Inaktiver User

    AW: 1% der Weltbevölkerung besitzt mehr, als die restlichen 99%

    also meine 2c sind: wir machen das doch auch. Wir leben auf Kosten von Drittweltländern. Wir kaufen Jeans, die unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert werden. Die meisten von uns. Auch ich.

    Was ich auch nicht gut finde: Expats, die digital arbeiten, aber in keinem Land Einkommenssteuern zahlen. Sie eröffnen in Hong Kong eine Ltd und zahlen da vielleicht 1000 Euro, aber da in Hong Kong nichts erwirtschaftet wurde (und nur dann muss man Steuern zahlen) und leben sozusagen parasitär auf Bali oder sonstwo.

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    AW: 1% der Weltbevölkerung besitzt mehr, als die restlichen 99%

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was mich daran so zornig macht, ist die Tatsache, dass die meisten Superreichen ihr Geld auf dem Rücken der Armen machen. Das Geld wir in irgendeinem Hedgefonds investiert, der nur die Aufgabe hat, das Geld zu vermehren. Da wird mal eben mit Lebensmitteln im großen Stil spekuliert und wieder sind ein paar Millionen verdient, während ein Teil der Weltbevölkerung nix zu essen hat. Da werden ganze Wohnviertel irgendwo auf der Welt aufgekauft, abgerissen und neue Wohnblöcke mit höheren Mieten errichtet, zack, schon sind wieder Menschen aus ihrer angestammten Wohngegend vertrieben und das Geld der Reichen wir weiter vermehrt. Da werden Billigfabriken mit Dumpinglöhnen errichtet, die Menschen, die dort schuften, reißen sich den Arxxx auf für ein paar Dollars, die Gewinne schöpfen die Superreichen ab. Und das Schönste ist, die Gewinne werden dann in irgendwelchen Steueroasen geparkt, dann muss man noch nicht mal Steuern zahlen.
    Wenn du das mal genauer betrachtest, dann wirst du aber feststellen, dass für die Probleme, die du anführst, nicht Spekulanten die Verantwortung tragen, sondern die Politik. Nicht dadurch, dass sie Dinge nicht verbietet, sondern dadurch, dass sie aus purem Egoismus Dinge tut oder nicht tun.

    Lebensmittelknappheit in der dritten Welt: Durch Verträge, die die lokalen Politiker nicht abschließen müssten, werden lokale Märkte geöffnet und mit subventionierten Lebensmittel aus der ersten Welt geflutet, Subventionen, die die erste Welt nicht tätigen müsste.

    Zu Wohnvierteln gibt es Eigentumsrechte, die von der lokalen Politik ignoriert werden, und es gibt die Möglichkeit, Bauland neu auszuschreiben, was ebenfalls ignoriert wird. Hohe Immobilienpreise werden auch bei uns nahezu ausschließlich vin der Politik diktiert, noch mehr in aufstrebenden Metropolen der Zweiten und Dritten Welt

    Es ist Aufgabe der Politik in der Zweiten und Dritten Welt., für Arbeitnehmerrechte zu sorgen. Das tun die aber meist nicht, weil es Diktaturen sind oder sie korrupt sind bis zum Geht-nicht-mehr.

    Steueroasen: Auch hier sind es Politiker aus Luxemburg, der Schweiz, den Niederlanden, Irland und irgendwelchen kleinen Inselstaaten, die den Menschen in den großen Staaten die Steuern stehlen, und es sind Politiker in den großen Staaten, die es zulassen. Es müsste nicht sein, dass Apple, Amazon, Microsoft und Co. sich in Deutschland arm rechnen und dafür in den Billigländern billige Steuern zahlen. Man könnte die grenzüberschreitende Gewinnabführung auch hier besteuern, unsere Politiker müssen das nur wollen.

  8. Inaktiver User

    AW: 1% der Weltbevölkerung besitzt mehr, als die restlichen 99%

    Quirin, Du hast Recht. Ich habe nur mal ganz stark vereinfacht, einige Mechanismen beispielhaft aufgeführt, die u.a. dazu führen, dass Reiche immer reicher werden und Arme immer ärmer. Natürlich könnte 'die Politik' regulierend eingreifen. Tut sie aber nicht. Statt dessen nimmt der Lobbyismus immer mehr zu und die Lobbyisten flüstern den Politikern ein, was sie machen sollen nach dem Grundsatz 'Geld kauft Macht'. Ein schönes Lehrbeispiel hierzu liefert immer auch der amerikanische Wahlkampf um das Präsidentenamt in den USA. Wer keine Geldgeber hat, kann auch nicht gewinnen.

  9. Inaktiver User

    AW: 1% der Weltbevölkerung besitzt mehr, als die restlichen 99%

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Es ist Aufgabe der Politik in der Zweiten und Dritten Welt., für Arbeitnehmerrechte zu sorgen. Das tun die aber meist nicht, weil es Diktaturen sind oder sie korrupt sind bis zum Geht-nicht-mehr.
    Ja leider!

    Steueroasen: Auch hier sind es Politiker aus Luxemburg, der Schweiz, den Niederlanden, Irland und irgendwelchen kleinen Inselstaaten, die den Menschen in den großen Staaten die Steuern stehlen, und es sind Politiker in den großen Staaten, die es zulassen. Es müsste nicht sein, dass Apple, Amazon, Microsoft und Co. sich in Deutschland arm rechnen und dafür in den Billigländern billige Steuern zahlen. Man könnte die grenzüberschreitende Gewinnabführung auch hier besteuern, unsere Politiker müssen das nur wollen.
    Wir wählen jedoch diese Politiker hier...es finden ja viele Bürger gut, dass es so ist. Sonst würden sie nicht das wählen, was sie wählen, wir haben ja eine überwiegende Mehrheit in D für die beibehaltung der Steueroasen und eine schwache Europapolitik bzgl. Steuern.

    Die Finanztransaktionssteuer hätte bis heute unsere Kosten decken können, die wir durch die Crashs 2008 hatten. Sie ist immer noch nicht eingeführt.

    Es ist im Grunde unfassbar!

    Aktueller Stand der Finanztransaktionssteuer - Tagesschau

    Sie gehen bei ihren Berechnungen davon aus, dass Anbieter und Erwerber einer Aktie oder Anleihe mit einem Steuersatz von je 0,1 Prozent des Kaufpreises belegt werden. Bei Termin-, Tausch- und Optionsgeschäften, sogenannten Derivaten, beträgt der vorausgesetzte Satz 0,01 Prozent. Nicht besteuert würden Bankgeschäfte des täglichen Lebens wie Überweisungen vom Girokonto, die Aufnahme von Krediten, die Emission von Aktien sowie Transaktionen zwischen Lebensversicherungen und ihren Kunden.

    Zahlreiche deutsche Banken und die Deutsche Börse kritisieren die Pläne. Die Steuer soll die Finanzbranche an den Kosten der Schuldenkrise beteiligten, in der die EU-Staaten zur Rettung von Instituten Milliarden Euro an Steuermitteln aufwenden mussten.



    Ich habe einen interessanten Artikel gefunden, der ein paar Entwicklungen der letzten Jahrzehnte benennt.

    Bei dieser Spitzengruppe sind Finanzkapital, Realvermögen und Einkommen schwer auseinanderzuhalten. Nur wenige (19 Prozent 2008) mit einem Einkommen von über zehn Millionen US-Dollar erwerben dieses durch die Ausübung eines Berufs, die meisten dagegen durch Zinsen, Dividenden oder Lizenzgebühren.[5] Im Vergleich zu vergangenen Jahrzehnten hat es allerdings in den Führungsetagen enorme Gehaltszuwächse gegeben. Zwischen 1980 und 2003 haben Managergehälter um 560 Prozent zugenommen, sodass Vermögen heute mehr als früher aus "Gehältern für leitende Angestellte" stammt.[6]


    http://www.bpb.de/apuz/181768/we-are...e-finanzeliten
    Geändert von Inaktiver User (19.01.2016 um 14:40 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: 1% der Weltbevölkerung besitzt mehr, als die restlichen 99%

    Finanztransaktionssteuer findet mancher gut, aber wieso?

    Es heißt immer, damit würden die Schuldigen an der Finanzkrise um 2008 an den Kosten beteiligt. Aber wer sind eigentlich die Schuldigen? Hier gibt es zwei Personengruppen:

    Zum einen Kapitalanleger, die als Wertpapier verbriefte Schulden als Kapitalanlage auf Kredit gekauft haben. Wieso? Jeder kann ja kaufen, was er will, wenn er das Geld dabei in den Sand setzt, ist das sein Problem. Die genannte Personengruppe hat aber weder das Risiko der verbrieften Kredite geprüft noch, noch hat er mit seinem eigenen Geld, sondern mit fremder Leute Geld die Wertpapiere gekauft. Vornehmlich waren das Bankmitarbeiter für ihre Banken, die sich vom kleinen Mann das Geld zu billig Zinsen leihen, während sie selber diese riskanten Wertpapiere von diesem geliehenen Geld gekauft haben. Wertpapier kaputt, dann kann man das Geld der Anleger nicht zurückzahlen, Krise, Banken müssen vom Staat gerettet werden.

    Dann wurden die Leute am Kapitalmarkt vorsichtig, denn auch dort ist es nicht unüblich, sich Gelder für kurze Zeit ohne große Sicherung hin und her zu verleihen. Die Krankenkasse hat frisch alle Beiträge eingezogen, die sie im Laufe des Monates ausgibt? Die 300 Millionen kann man auch für ein paar Tage in abnehmendem Umfang gegen Zinsen verleihen. Aber wenn die Gefahr besteht, dass man das nicht zurückbekommt, dann macht man das halt nix.

    Nun gab es zwei Arten von Schuldnern, die auf Gelder zur Refinanzierung von Krediten angewiesen waren: Unsauber wirtschaftende Banker und Politiker. Banker: Hier gab es Banken, die langlaufend Geld verliehen haben und nur kurzlaufend gegenfinanziert haben, ein höchst unseriöses Geschäftsgebaren, denn man muss langdristig verliehenes Geld immer langfristig gegenfinanzieren, denn sonst kann es passieren, dass man auf einmal kein oder nur sehr teuer refinanzieren kann. Und da der Kapitalmarkt ausgetrocknet ist, ist st genau das passiert. Schon wieder mussten Banken gerettet werden.

    Die zweite Art waren Politiker, die hemmungslos nicht vorhandenes Geld ausgegeben haben. Und Gläubiger, die ihnen hemmungslos das Geld geliehen haben. Denken wir hier mal an Griechenland. Die Gläubiger sind im Zweifel selber schuld, aber leider waren das vornehmlich wieder Banken, die geliehenes Geld zu kleinem Zins in riskante griechische Staatsanleihen zu großem Zins investiert hatten. Wer muss wieder retten? Der Staat, aber diesmal nicht direkt die Banken, sondern Griechenland, und damit indirekt die Banken.

    Und jetzt schauen wir uns mal die Finanztransaktionssteuer an. Was soll da besteuer werden? Der Erwerb und/oder der Verkauf von Aktien. So, und was hat das mit den anderen Sachen in den Absätzen davor zu tun? Nix. Sind es dieselben Investoren? Nein. Bezahlt der Schuldige die Zeche? Nein. Wer soll sie dann bezahlen? Der, der sein Geld sinnvoll anlegt, indem er sein Geld in Produktionsmittel investiert, also in Firmen, denn nix anderes sind Aktien, Anteile an Firmen.

    Dann soll noch der Handel mit Derivaten besteuert werden. Dazu gehören die Geschäfte, mit denen Firmen Risiken abfedern können, also zum Beispiel die Fluggesellsxhaft den Kerosin-Preis oder der Maschinenbaukonzern die Währungsrisiken, da er heute die Rohstoffe kauft, aber erst in ein paar Monaten die Maschinen verkaufen kann, wenn sie dann fertig sind. Gehören diese Marktteilnehmer zu den oben aufgeführten Schuldigen der Finanzkrise? Nö, auch nicht.

    Und jetzt meine Frage: Wieso sollen die Guten (Aktionäre und Firmen) den Schrott der Bösen (Banker und Politiker) bezahlen? Und sich dafür auch noch als die Schuldigen bezeichnen lassen? Und wieso finden das so viele, vor allem politisch links eingestellte so gut?

    Wieso bekommen nicht die Politiker die Strafe aufgebrummt? Wieso haftet nicht jeder Politiker, der Schulden macht, mit seinem eigenen Geld dafür? Wieso haften diese unfähigen Geldveruntreuer und Volksvermögensverschwender (Elbphilharmonie, Berliner Flughafen, Rente mit 63) nicht mit ihrem eigenen Geld für den Schrott, den sie da anrichten?

    Die Antwort: Weil sie die Gesetze machen.

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