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  1. Inaktiver User

    AW: Biermann und die Linken

    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    Für Templin, für Biermann, für Gauck (und auch für mich) sind die Linken nicht eine der Parteien der Bundesrepublik. Sondern DIE Nachfolgepartei der SED. Nicht das politische Programm der Linken bereitet Unbehangen, sondern die partielle personelle Kontinuität nach 1989.
    Bei Wikipedia steht, dass von den ehemals 2,3 Millionen Mitgliedern der SED 95 % austraten und nicht Mitglieder der neuen Partei PDS wurden, manche fanden nach der „Wende“ Aufnahme in anderen Parteien und Organisationen

    Bei dem Zusammenschluss von PDS und WASG im Jahr 2007 kamen von Seiten WSAG etwa 9.000 Mitglieder hinzu. Die Mitglieder der WASG setzten sich laut Wikipedia folgendermaßen zusammen: Ihre Mitglieder kamen aus verschiedenen Bereichen, meist von linken, aber auch christdemokratischen Parteien (der SPD, von den Grünen, der PDS, der DKP und sogar der CDU). Daneben gibt es auch linke Intellektuelle, Gewerkschaftsmitglieder, Mitglieder sozialer Bewegungen wie Attac, alternative Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Anhänger der christlichen Soziallehre, pragmatische Kommunisten und Anarchisten, Rentner sowie auch Personen aus dem bisherigen Nicht- und Protestwählerpotenzial. Generell waren die westlichen Landesverbände stärker als die östlichen. Besonders mitgliederstark waren Bayern, NRW und der Landesverband Saar.


    Drachenbrut? Reaktionäre?

  2. Inaktiver User

    AW: Biermann und die Linken

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Wir wollen mal nicht päpstlicher sein, als der Papst, wenn der Biermann einer Partei verbal kräftig vors Schienbein tritt.
    Das ist völlig üblich im politischen Diskurs.
    Mag sein aber nicht wenn per se das Verhältnis asymmetrisch ist und das war es an dem Tag.
    Angesichts dessen, was Politiker aller Couleur im deutschen Bundestag in den letzten Jahrzehnten am Rednerpult so alles vom Stapel gelassen haben in Richtung politischer Gegner, war das vom Biermann doch nur ein laues Lüftchen.

    VanDyck
    Kann man so sehen aber um das gehts nicht. Im Endeffekt beleidigt Biermann auch sämtliche Wähler der Linken mit und vor allem auf unsachliche Art und Weise.
    Und vor allem argumentierte er nicht politisch sondern ging auf die emotionale Schiene runter.

  3. Inaktiver User

    AW: Biermann und die Linken

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bleibt zu überlegen,

    ob Biermann eingeladen wurde und die Gelegenheit genutzt hat, "den Linken ein paar Ohrfeigen zu verpassen" und ihnen zu verstehen zu geben, dass sie im Bundestag nichts zu suchen haben

    oder ob Biermann eingeladen wurde mit der Aufgabe "den Linken ein paar Ohrfeigen zu verpassen" und ihnen zu verstehen zu geben dass sie im Bundestag nichts zu suchen haben.

    Ich vermute das Zweite
    Ich weiß von Bekannten, die im Politbetrieb arbeiten, dass so etwas einen langen Vorlauf hat und entsprechend sorgfältig organisiert wird. Zufall ist eher selten. Wer was wann und wie sagt, wer wo sitzt etc. erfolgt nach Kalkül.

  4. Inaktiver User

    AW: Biermann und die Linken

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei dem Zusammenschluss von PDS und WASG im Jahr 2007 kamen von Seiten WSAG etwa 9.000 Mitglieder hinzu. Die Mitglieder der WASG setzten sich laut Wikipedia folgendermaßen zusammen: Ihre Mitglieder kamen aus verschiedenen Bereichen, meist von linken, aber auch christdemokratischen Parteien (der SPD, von den Grünen, der PDS, der DKP und sogar der CDU). Daneben gibt es auch linke Intellektuelle, Gewerkschaftsmitglieder, Mitglieder sozialer Bewegungen wie Attac, alternative Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Anhänger der christlichen Soziallehre, pragmatische Kommunisten und Anarchisten, Rentner sowie auch Personen aus dem bisherigen Nicht- und Protestwählerpotenzial. Generell waren die westlichen Landesverbände stärker als die östlichen. Besonders mitgliederstark waren Bayern, NRW und der Landesverband Saar.
    Die Meinung steht fest, verwirr uns doch nicht mit Tatsachen. Gysi und seine Drachenbrut sind Steinzeitkommunisten, die, wenn sie was zu sagen hätten, sofort wieder den Steinzeitkommunismus nordkoreanischer Prägung einführen würden.

    Demokratisch gewählt hin und her, sie haben im Bundestag nichts zu suchen.

    man muss sich nur mal angucken, wie unser grosser Bruder das völlig demokratisch löst:
    „RESTRICTIONS. (a) The name of a communist may not be printed on the ballot for any primary or general election in this state or a political subdivision of this state. (b) A person may not hold a nonelected office or position with the state or any political subdivision of this state if: (1) any of the compensation for the office or position comes from public funds of this state or a political subdivision of this state; and (2) the employer or superior of the person has reasonable grounds to believe that the person is a communist.“[5]

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    AW: Biermann und die Linken

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht weil sie mehr Zeit dafür aufbrachten, sich für ihre Anliegen zu engagieren, statt im Westen Platten und Bücher auf den Markt zu bringen und öffentlich aufzutreten. Vor 1976 übrigens.
    Und die Maueröffnung war Ende der 80er, nicht Ende der 70er.....
    Die, die damals in der Opposition viel riskierten, werden am Biermann wohl kaum noch Interesse
    gehabt haben.Ich glaube ohnehin, dass Einzelpersonen in dem Punkt überschätzt wurden und
    werden.
    Es waren eine ganze Reihe von Fakten, die damals "stimmig" waren und die Maueröffnung,Wiederver-
    einigung ermöglichten.Weltpolitik zB. ,die bereits begonnene Zerbröselung der UDSSR.

    Die Linkspartei wähle ich nicht,aber man sollte sie fordern und einbeziehen.Fundamental-
    opposition ist wohl der bequemste Part in einer Demokratie,die AFD ist mir inzwischen
    suspekter.Wie wäre übrigens die Nachkriegspolitik in der BRD gestaltet worden, wenn man
    damals konsequent alle kleinen Nazimitläufer politisch gemieden hätte, von den "dicken
    Fischen" mal ganz abgesehen ?! Nicht das man das vergleichen könnte.aber es wäre doch
    mal interessant zu verifizieren, wie viele NDSAP- Parteimitglieder damals die Nachkriegs-
    Ära politisch mitgestaltet haben, ohne das- ich war damals zwar noch nicht geboren,aber
    man berichtet es so-darüber je öffentlich groß diskutiert wurde......

    Angeblich gibt es nur noch relativ wenige Ex-SED Genossen in der Linkspartei....
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

  6. Inaktiver User

    AW: Biermann und die Linken

    Yep, Irma, so muss man mit denen umgehen

    Ich zitiere aus Deinem Beitrag Nummer # 135:

    Für sozialromantische Ideen ist in Deutschland heute kein Platz mehr!
    ....Das Schicksal der Schwächlinge und Verlierer darf kein
    Gradmesser für das Wohl einer Gesellschaft sein. In bewährter Offenheit bekennen wir uns ehrlich zur marktkonformen Demokratie.

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    AW: Biermann und die Linken

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Im Endeffekt beleidigt Biermann auch sämtliche Wähler der Linken mit und vor allem auf unsachliche Art und Weise.
    Ich hab auch schon die Linkspartei, bzw. Vorgänger gewählt und werde das ggfs. auch wieder tun, wenn ich das für richtig halte bei der betreffenden Wahl.
    Mich jedenfalls hat der Biermann nicht beleidigt.

    Im Gegenteil: mich hat der Biermann daran erinnert, bei einer erneuten evtl. Wahlentscheidung für die Linkspartei erneut abzuwägen, ob ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann, dass ich mglw. ein Partei wähle, die sich zum (kleinen) Teil in der Tradition der SED sieht und einige von deren früheren führenden Kadern in ihren Reihen hat und das sogar auch noch begrüßenswert findet.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  8. Inaktiver User

    AW: Biermann und die Linken

    Zitat Zitat von gezeitenfrau Beitrag anzeigen
    Wie wäre übrigens die Nachkriegspolitik in der BRD gestaltet worden, wenn man
    damals konsequent alle kleinen Nazimitläufer politisch gemieden hätte, von den "dicken
    Fischen" mal ganz abgesehen ?! Nicht das man das vergleichen könnte.aber es wäre doch
    mal interessant zu verifizieren, wie viele NDSAP- Parteimitglieder damals die Nachkriegs-
    Ära politisch mitgestaltet haben, ohne das- ich war damals zwar noch nicht geboren,aber
    man berichtet es so-darüber je öffentlich groß diskutiert wurde......

    Angeblich gibt es nur noch relativ wenige Ex-SED Genossen in der Linkspartei....
    Guckst Du!

    Liste ehemaliger NSDAP-Mitglieder, die nach Mai 1945 politisch tätig waren

  9. User Info Menu

    AW: Biermann und die Linken

    Es ist doch einerlei was man wählt diesbezüglich. Blutiges Geld findet man überall. Wo eine Mafia mit regiert, ist das normal.
    Meine Meinung.

    VD, wo finde ich denn die Namen der heutigen Abgeordneten, die in der SED waren?
    The original Karla
    est. 2006


  10. User Info Menu

    AW: Biermann und die Linken

    Herrn Biermann eine Aufgabe geben?
    Nee, so ist der nun nicht gestrickt.
    Der nimmt keine Anweisungen entgegen.
    The original Karla
    est. 2006


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