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  1. Inaktiver User

    AW: Arbeitslosigkeit

    und wer zahlt?

  2. Inaktiver User

    AW: Arbeitslosigkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und wer zahlt?
    Vermutlich die bösen Konzerne...

    Ich möchte noch daran erinnern, dass das Grundeinkommen auch an Besserverdienende gezahlt würde.

  3. gesperrt

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    AW: Arbeitslosigkeit

    Alle zahlen, über höhere Umsatzsteuern.

    Aber geschenktes Geld wird auch gern wieder ausgegeben. Hart erarbeitetes hält man lieber zusammen.

  4. Inaktiver User

    AW: Arbeitslosigkeit

    Ist ja nicht geschenkt, wenn alle zahlen.

  5. gesperrt

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    AW: Arbeitslosigkeit

    Wo im Leben gibt es was geschenkt?

    Mein Gefühl ist, egal wohin ich auch komme, möchte man etwas von mir. Wenn ich Glück habe, gibt es eine Gegenleistung. Meist aber keine echte.

  6. gesperrt

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    AW: Arbeitslosigkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist auch eine andere Sicht darauf möglich. Die Dienstleistungen werden neu bewertet und der Preis entsprechend neu ausgehandelt. Es stellt sich dann die Frage, welche Arbeiten aus Kostengründen überflüssig werden. Wenn der Zwang zum Arbeiten wegfällt, fällt auch ein Großteil des Machtgefälles, das durch den Faktor Arbeit verursacht wird, weg.
    stell Dir doch einfach mal die Frage, ob du noch bereit wärest, als Mutter einer 4köpfigen Familie die Nachtschwester in der Klinik zu sein
    oder derjenige, der bei MCDonalds die Tüten ins Autofenster reicht...
    und frage dich, ob sich dann noch jemand finden wirst, der im Altersheim deinen senilen Vater zur Toilette begleitet oder tatsächlich
    bereit steht deinen Müll abzuholen...


    wer sagt sich da denn nicht lieber... unsere Familie hat schon ausreichend Einkommen .. wir erziehen die Kinder oder den Hund und haben Hobbys und sind dafür öfter mal im Urlaub.

  7. Inaktiver User

    AW: Arbeitslosigkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vermutlich die bösen Konzerne...

    Ich möchte noch daran erinnern, dass das Grundeinkommen auch an Besserverdienende gezahlt würde.
    Die würden aber auch höhere Steuern bezahlen.

    Zitat Zitat von Lonamisa Beitrag anzeigen
    stell Dir doch einfach mal die Frage, ob du noch bereit wärest, als Mutter einer 4köpfigen Familie die Nachtschwester in der Klinik zu sein
    oder derjenige, der bei MCDonalds die Tüten ins Autofenster reicht...
    und frage dich, ob sich dann noch jemand finden wirst, der im Altersheim deinen senilen Vater zur Toilette begleitet oder tatsächlich
    bereit steht deinen Müll abzuholen...


    wer sagt sich da denn nicht lieber... unsere Familie hat schon ausreichend Einkommen .. wir erziehen die Kinder oder den Hund und haben Hobbys und sind dafür öfter mal im Urlaub.
    Die Frage ist ja, ob es nicht verpflichtende Arbeit für das Gemeinwesen geben sollte.
    Die Mutter einer vierköpfigen Familie müsste nicht Nachtschwester sein, falls die Familie mit dem Einkommen, das sie hat, auskommt.

    Nach Frithjof Bergmanns Idee sollte übrigens die Steuer nicht über die Umsatzsteuer sondern über eine Art Einkommensteuer (die auch Sozialabgaben beinhaltet) abgerechnet werden.

  8. gesperrt

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    AW: Arbeitslosigkeit

    Wozu muss überhaupt jemand Tüten durchs Autofenster reichen? Das ist doch sowieso Blodsinn. Wer das Zeug essen will, kann da ruhig reingehen.

    Ja, ich glaube auch, dass dann viele Jobs neu bewertet würden, dass sich der Stellenwert verschieben würde. Aber ich denke trotzdem, dass es noch ausreichende Reserven am Arbeitsmarkt gibt, die durchaus mobilisierbar sind. Denn es gibt unglaublich viele Menschen, die gern in einem bestimmten Bereich arbeiten würden, die aber heute keine Chance bekommen, denen man sagt "was willst du unterqualifizierter Wurm denn hier zwischen den ganzen Bewerbungen?" Leute, die man heute so vor den Kopf, stößt, dass sie es gar nicht mehr wagen, eine Bewerbung dorthin abzuschicken.

    Vielleicht wäre die eine oder andere Kraft, die heutzutage bestenfalls Waren in Regale räumen darf, eine liebevolle Pflegerin, die sich rührend um die Senioren kümmern würde? Wenn die Bedingungen stimmen. Vielleicht käme auch der 1-Euro-Jobber, der im Park Müll sammelt dafür infrage, Senioren zur Toilette zu bringen und ihnen beim Essen zu helfen?

    Es wäre doch mal schön, wenn alle ihre verborgenen Talente und Interessen auch einbringen könnten. Anstatt solche Jobs immer von überlasteten und gestressten Fachpersonal erledigen zu lassen.

    Wenn der Konkurrenzdruck erst mal weg wäre und humane Arbeitsbedingungen nötig wären, um überhaupt Personal zu halten.

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    AW: Arbeitslosigkeit

    Ich halte das bedingungslose Grundeinkommen für nicht sinnvoll. Die Einheitswährung Euro hat für mich persönlich in fast allen Bereichen nur Teuerungen gebracht und bei einem Einheitseinkommen stelle ich es mir ebenso vor.

    Klar, wer Extras möchte- so ist es ja schon heute- muss mehr zahlen. Wer viele Extras möchte, muss also trotzdem zusätzlich arbeiten gehen. Und dann? Könnte ich mir vorstellen, dass es noch weniger Geld für die erbrachte Leistung gibt, eben, weil die AGs wissen, wie wichtig mir dieses Zusatzeinkommen ist. Und dann will womöglich wieder jeder einen halbwegs einfachen Zusatzjob. Um die harten Knochenjobs wird sich nie jemand freiwillig reißen.

    Wer würde die Straßen teeren im Hochsommer? Wer in der Großschlachterei im Akkord die Schweine ausweiden? Wer auf dem Bau arbeiten, Gerüste aufbauen bei jedem Wetter? Wer wäre bereit, an der Abfallsortieranlage zu stehen oder als Polizist sein Leben zu risikieren, denn, die Kriminalität würde womöglich noch höher sein, als sie jetzt schon ist? Wer würde freiwillig Gräber ausheben oder Tatorte reinigen? Spargelstechen, Rosenkohl ernten bei Minusgraden?

    Wenn die armen Piloten heute schon am Hungertuch nagen, würden sie mich für 1000 Euro Grundeinkommen bestimmt nicht nach Malle fliegen.

  10. Inaktiver User

    AW: Arbeitslosigkeit

    Zitat Zitat von -leni- Beitrag anzeigen
    Ich halte das bedingungslose Grundeinkommen für nicht sinnvoll. Die Einheitswährung Euro hat für mich persönlich in fast allen Bereichen nur Teuerungen gebracht und bei einem Einheitseinkommen stelle ich es mir ebenso vor.

    Klar, wer Extras möchte- so ist es ja schon heute- muss mehr zahlen. Wer viele Extras möchte, muss also trotzdem zusätzlich arbeiten gehen. Und dann? Könnte ich mir vorstellen, dass es noch weniger Geld für die erbrachte Leistung gibt, eben, weil die AGs wissen, wie wichtig mir dieses Zusatzeinkommen ist. Und dann will womöglich wieder jeder einen halbwegs einfachen Zusatzjob. Um die harten Knochenjobs wird sich nie jemand freiwillig reißen.

    Wer würde die Straßen teeren im Hochsommer? Wer in der Großschlachterei im Akkord die Schweine ausweiden? Wer auf dem Bau arbeiten, Gerüste aufbauen bei jedem Wetter? Wer wäre bereit, an der Abfallsortieranlage zu stehen oder als Polizist sein Leben zu risikieren, denn, die Kriminalität würde womöglich noch höher sein, als sie jetzt schon ist? Wer würde freiwillig Gräber ausheben oder Tatorte reinigen? Spargelstechen, Rosenkohl ernten bei Minusgraden?

    Wenn die armen Piloten heute schon am Hungertuch nagen, würden sie mich für 1000 Euro Grundeinkommen bestimmt nicht nach Malle fliegen.
    Ich finde dein Posting sehr interessant; da ich selbst schwanke, also Argumente für und Argumente gegen ein BG richtig finde, versuche ich, dir in manchen Punkten zu widersprechen (deshalb auch das ganz Posting als Zitat):

    ich sehe keinen Grund, weshalb das BG zu einer allgemeinen Teuerung beitragen sollte (das tut eher die Notenpresse).
    Es stimmt, wer mehr erwerben oder besitzen möchte, als er mit Hilfe des Grundeinkommens kaufen kann, muss einer bezahlten Erwerbsarbeit nachgehen.
    Wie heute würden auch dann jene Jobs besser bezahlt werden, für die sich nur wenige Arbeitskräfte finden. Umgekehrt zu heute wären das vermutlich die, die du "Knochenjobs" nennst. Wozu das Straßenteeren gehört (das allerdings nicht bei 35 Grad im Schatten durchgeführt werden müsste).
    Weshalb sollte die Kriminalitätsrate ansteigen?
    Gräber werden schon jetzt ausgebaggert und nicht ausgeschaufelt.
    Wenn Piloten mit dem BG zufrieden sind, brauchen sie nicht zu fliegen, das bräuchten sie nur zu tun, wenn ihnen das Grundeinkommen nicht den gewünschten Komfort erlaubt.

    Was mich eher umtreibt ist, wie steht es mit Menschen, die aus EU-Ländern kommen, in denen die Versicherungsleistungen niedrig sind, hier vielleicht ein Jahr arbeiten und dann das Grundeinkommen beanspruchen?
    Nicht, dass ich es ihnen nicht gönne, aber finanziell wäre das kaum zu tragen. Dazu fällt mir keine Lösung ein.

    Wozu das BG beitragen könnte, wäre eine gerechtere Verteilung von Arbeit und aus diesem Grund die Vorbeugung gegen soziale Spannung.
    Geändert von Inaktiver User (05.12.2014 um 17:33 Uhr)

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