Der Showdown sieht dann ungefähr so aus, auch in eurer Stadt:
https://youtu.be/pX9hL93HPMI
Gewinner gibt es danach nicht, außer ihr definiert das Leben in einer mittelalterlichen verstrahlten Welt als Gewinn. Dann besser das Glück haben direkt zu verdampfen.
Antworten
Ergebnis 191 bis 200 von 205
Thema: Der neue Kalte Krieg
-
04.04.2016, 10:49
AW: Der neue Kalte Krieg
-
04.04.2016, 11:05Inaktiver User
AW: Der neue Kalte Krieg
Letztes Jahr gab es diese Pläne mit diesen Zahlen auch schon. Vermutlich ist das jetzt die Umsetzung dieser Pläne.
Russland ist allerdings auch nicht untätig und rüstet selbst fleißig auf, zumal bald der neue russische Kampfpanzer in Dienst gestellt werden soll, so dass es ein Gleichgewicht gibt.
Das ist so 80er.
US-Panzer in den Osten: Mehr Präsenz für die Abschreckung, kein neues Kräfteverhältnis : Augen geradeaus
-
04.04.2016, 15:18Inaktiver User
AW: Der neue Kalte Krieg
Das russische NGO-Gesetz betrifft jede in Russland aktive Organisation, die sich vom Ausland finanzieren lässt.
Falls diese Soldatenmütter dazu gehören, dann gilt das Gesetz also auch für sie.
Das Gesetz beinhaltet meines Wissens keineswegs ein Verbot ausländisch finanzierter Organisationen, sondern eine Rechenschaftspflicht.
Die Anzahl westlicher oder vom Westen finanzierter NGOs, die in Russland aktiv sind, ist aber um ein Vielfaches höher als die Anzahl russischer oder russisch finanzierter NGOs, die im Westen aktiv sind.Russland selbst hat da aber keine Probleme im Ausland Gruppen zu finanzieren, um das Bild von Russland zu verbessern. Natürlich nicht.
Das ist wohl unstrittig.
Verbote sind nach diesem Gesetz - entgegen deiner Behauptung - die Ausnahme.
Es wurden meines Wissens bisher folgende Organisationen verboten:
National Endowment for Democracy, deren Aktivitäten einschlägig bekannt sind.
sowie zwei Organisationen von George Soros.
Quelle
Hierzu heißt es auf Wikipedia:
Im Dezember 2015 stufte die russische Generalstaatsanwaltschaft zwei George-Soros-Stiftungen, die Open Society Foundations und die OSI Assistance Foundation, als unerwünscht ein.[44] Seinen Fonds wurde von russischen Politikern vorgeworfen, Staatsstreiche wie den Euromaidan von 2013/2014 in der Ukraine finanziert zu haben. Soros bestritt eine Verwicklung. Zugleich erhielt Soros von der neuen ukrainischen Führung den „Friedensorden der Ukraine“, die höchste staatliche Anerkennung für Ausländer.
Laut dem Interview Putin/Schönenborn gibt es ca. 654 ausländische NGOs.
Die übrigen 651 Organisationen können demnach weiter arbeiten.Geändert von Inaktiver User (04.04.2016 um 15:28 Uhr)
-
04.04.2016, 16:02
AW: Der neue Kalte Krieg
Nein, das ist nicht unstrittig.
Ich habe lediglich keine Zahlen dazu gefunden, wieviele NGOs beispielsweise in D tätig sind.
Und die Tatsache, dass Russland im Zweifelsfalle direkt über GOs innenpolitischen Einfluss nimmt, macht die Einflussnahme ja nicht weniger bedenklich.
Ja, was denn nun?... Das Gesetz beinhaltet meines Wissens keineswegs ein Verbot ausländisch finanzierter Organisationen, sondern eine Rechenschaftspflicht. ...
Verbote sind nach diesem Gesetz - entgegen deiner Behauptung - die Ausnahme.
Es wurden meines Wissens bisher folgende Organisationen verboten: ...
Sind Verbote nun Teil des Gesetzes oder sind sie es nicht?

Das ist eben eine Frage der Perspektive.Im Dezember 2015 stufte die russische Generalstaatsanwaltschaft zwei George-Soros-Stiftungen, die Open Society Foundations und die OSI Assistance Foundation, als unerwünscht ein.[44] Seinen Fonds wurde von russischen Politikern vorgeworfen, Staatsstreiche wie den Euromaidan von 2013/2014 in der Ukraine finanziert zu haben. Soros bestritt eine Verwicklung. Zugleich erhielt Soros von der neuen ukrainischen Führung den „Friedensorden der Ukraine“, die höchste staatliche Anerkennung für Ausländer.
...
Ein Privatmann, der eine ihm genehme politische Bewegung auch im Ausland unterstützt, ist ja nicht grundsätzlich etwas Böses.
Der Grüne Tom König verschenkte sein Erbe seinerzeit an die Nordvietnamesen, zur Unterstützung ihres Kampfes gegen die USA.
Dass Du (wie die Russen) bei den Maidan-Demonstrationen und deren Folgen von "Putsch" sprichst, ist ja nur Deine Sicht.
Man könnte auch sagen, da hat ein Präsident offenbar eine Politik gemacht, die großen Teilen seiner Bevölkerung nicht gefallen hat. Zu zielführenden Gesprächen mit dieser sowohl parlamentarischen als auch ausserparlamentarischen Opposition war er nicht bereit.
Ins Konsequenz haben seine Polizeischarfschützen auf die Maidan-Demonstranten geschossen. Was dann dazu geführt hat, dass der Herr Präsident sich ganz schnell ins Ausland abgesetzt hat, weil er um sein Leben fürchtete.
Dass der gesamte Maidan-Protest von westlichem NGOs oder Privatpersonen oder gar Regierungen initiiert und voll durch finanziert wurde, glaubt sicherlich kein russischer Politker ernsthaft.
Aber das ist natürlich eine feine Rechtfertigung dafür, die Krim und Teile der Ukraine dann eben direkt mit russischen Militär unter die Herrschaft Russlands zu bringen.
Natürlich wurde der direkte Einsatz russischer Truppen in der Ostukraine von Russland auch erstmal geleugnet.
Denn die hatten zwar russische Uniformen an, russische Waffen, russische Panzer und Fahrzeuge etc., das waren auch alles Kampfverbände in homogenem Alter und rein männlich, trugen aber keine russischen Hoheitszeichen.
Wie kann man da auf die Idee kommen, dass seien russische Truppen? Total absurd.
Denn natürlich, genau so sehen Russenminderheits-Milizionäre aus.
Und überhaupt, war ja alles nur zum Schutz der dortigen russischen Minderheit.
Sorry, Koy, aber das sind doch schlechte Witze für ganz schlichte Gemüter.
-
04.04.2016, 16:39Inaktiver User
AW: Der neue Kalte Krieg
Du kannst ja mal recherchieren, was außer den oben genannten, einschlägig bekannten Regime-Change-Organisationen sonst noch konkret verboten wurde.

Nicht ganz. Ein Juraprofessor hat das in der FAZ seinerzeit gut erklärt.Das ist eben eine Frage der Perspektive.
Dass Du (wie die Russen) bei den Maidan-Demonstrationen und deren Folgen von "Putsch" sprichst, ist ja nur Deine Sicht.
Von den Vorgängen in der Ukraine weißt du wohl nicht allzu viel - von den Recherchen bezüglich der Maidan-Schüsse genauso wenig wie von der mit Hilfe von Deutschland, Frankreich und Polen zustande gekommenen Vereinbarung, der Stunden später ein Putsch folgte.Man könnte auch sagen, da hat ein Präsident offenbar eine Politik gemacht, die großen Teilen seiner Bevölkerung nicht gefallen hat. Zu zielführenden Gesprächen mit dieser sowohl parlamentarischen als auch ausserparlamentarischen Opposition war er nicht bereit.
Ins Konsequenz haben seine Polizeischarfschützen auf die Maidan-Demonstranten geschossen. Was dann dazu geführt hat, dass der Herr Präsident sich ganz schnell ins Ausland abgesetzt hat, weil er um sein Leben fürchtete.
Jetzt noch Dinge zu leugnen, wie z.B. dass die Schüsse am Maidan vom rechten Sektor kamen - das sind schlechte Witze von ganz schlichten Gemütern.Sorry, Koy, aber das sind doch schlechte Witze für ganz schlichte Gemüter.
Was sich im Laufe der Zeit aufgeklärt hat (durch geleakte Gesprächsmitschnitte, ARD-Recherchen, ...) diskutiere ich hier nicht erneut. Dazu ist mir die Zeit zu schade.
-
04.04.2016, 18:39
AW: Der neue Kalte Krieg
Kann ich auch lassen. Fest steht, dass Deine Aussagen zu diesem Gesetz widersprüchlich, also falsch sind.
Und noch mal, Russland kann in Russland jedes Gesetz erlassen und durchsetzen, solange davon die inneren Angelegenheiten anderer Staaten unberührt bleiben. Das ist staatliche Souveränität.
Aber dann kann Russland bzw. Präsident Putin in besagtem Interview doch auch klar sagen:
"Der russische Staat stellt das und das unter Kontrolle und verbietet dieses und jenes, weil ..."
Fertig ist die Laube und kein Platz für "Russland- oder Putin-Bashing".
Sehr hübsch ziseliert, aber leider nur die Krim betreffend.... Nicht ganz. Ein Juraprofessor hat das in der FAZ seinerzeit gut erklärt. ....
Völkerrechtswidrig war es also nur, dass russisches Militär auf der Krim das ukranische Militär daran gehindert hat, die Sezessionsbewegung bzw. die Volksabstimmung über die Sezession auf der Krim zu unterbinden.
Na daaaaaaaaann ... dass muss man als Russland schon mal dürfen. Bedroht wurde ja auch nur das ukrainische Militär auf dem Gebiet der Ukraine, nicht aber die Zivilbevölkerung.
OK, und wie war was mit den ostukrainischen Gebieten?
Wie schade, dass Du als selbsternannter Herr Genauhinschau mir das nicht weiterhelfen willst. Ich finde dazu nämlich Folgendes:... Jetzt noch Dinge zu leugnen, wie z.B. dass die Schüsse am Maidan vom rechten Sektor kamen - das sind schlechte Witze von ganz schlichten Gemütern.
Was sich im Laufe der Zeit aufgeklärt hat (durch geleakte Gesprächsmitschnitte, ARD-Recherchen, ...) diskutiere ich hier nicht erneut. Dazu ist mir die Zeit zu schade.
Maidan in Kiew - Hatten Aktivisten auf die eigenen Leute geschossen? - Politik - Süddeutsche.de
.. ..Recherchen von ARD-Journalisten, die im April in Kiew waren, stützten indes die Version, dass nicht alle Schüsse von Berkut-Offizieren abgegeben worden seien. Sondern dass die Einschusslöcher einiger Kugeln darauf hinweisen könnten, dass auch aus der Richtung des Hotels Ukraina geschossen wurde. Ein Mitglied der Ermittlungskommission der Regierung hatte Reportern der ARD bestätigt, dass er die Einlassungen der Staatsanwaltschaft nicht in allen Punkten bestätigen könne. Letztgültig wurden diese Zweifel nie ausgeräumt. Für die russische Staatszeitung Rossijskaja Gaseta war ohnehin von Anfang an klar: "Der Maidan engagierte die Sniper." ...
Es wurden also nicht alle Schüsse von den Polizisten abgegeben. Aber Russland weiss sofort und ganz genau, dass der Maidan die Sniper (also alle) "engagiert" hat.
Warum gab es überhaupt Scharfschützen auf Seiten des Maidans?
Vielleicht, weil der Maidan die Janukowicz-treue Polizei im Falle einer erneuten Polizeigewalt-Eskalation nicht mit Wattebäuschchen bekämpfen wollte?
Ich fände dies zumindestens nachvollziehbar.
... Die BBC hat in einer Reportage dokumentiert, dass das Massaker am Maidan nicht wie in der offiziellen Lesart behauptet von der Janukowitsch-Polizei allein ausgelöst worden ist. Mindestens ein Schütze stammte von der Opposition. ... Dem Sender ist es gelungen, [b]einen Schützen zu identifizieren, der von dem von der Opposition kontrollierten Gebäude des Konservatoriums auf Polizisten und die unbewaffneten Demonstranten geschossen hat.[/quote] Sein Einsatz wurde offenbar von langer Hand geplant. Der Mann berichtete der BBC, dass er über lange Zeit von einem ehemaligen Offizier, der in der Protestbewegung tätig war, auf seinen Einsatz vorbereitet worden sei. Er habe am vor seinem Einsatz ein Saiga-Jagdgewehr ausgehändigt bekommen und habe dann mit einem zweiten Schützen vom Konservatorium aus auf Polizisten geschossen. Der Mann sagte der BBC, er habe auf die Füße der Polizisten gezielt, hätte sie jedoch auch „in die Arme oder anderswohin“ treffen können.
Die Aussage wird vom Abgeordneten Andrij Shevchenko gestützt, der der BBC berichtete, er sei von der Polizei informiert worden, dass Männer vom Konservatorium auf die Beamten geschossen hätten. Er habe darauf den damaligen „Sicherheitschef“ der Proteste, Andrij Parubij, kontaktiert und diesen auf die dramatische Entwicklung aufmerksam gemacht. Parubij sagte dem Abgeordneten, er habe einiger seiner besten Leute auf den Balkon des Konservatoriums geschickt, um zu überprüfen, ob sich dort Scharfschützen befänden. In der Zwischenzeit erhielt Shevchenko weitere panische Anrufe von der Polizei, in denen ihm gesagt wurde, dass vom Konservatorium aus auf Polizisten geschossen werde und es bereits mehrere Verletzte und einen Toten gäbe. Parubij dagegen, der auch der „Kommandant vom Maidan“ genannt wurde, kam zu dem Ergebnis, dass es unmöglich sei, vom Balkon des Konservatoriums auf die Demonstranten zu schießen und behauptete, dass es im Konservatorium keine Scharfschützen gäbe. Die BBC präsentiert jedoch Fotos des Fotografen Evgeniy Maloletka, die zweifelsfrei Scharfschützen im von der Opposition kontrollierten Konservatorium und auf dem Balkon zeigen.
Auch der Schütze, der mit der BBC gesprochen hat, widerspricht der Darstellung Parubijs: Als er gerade nachgeladen hatte, sei er von Männern, die er der Truppe von Parubij eindeutig zuordnet, aus dem Gebäude eskortiert und mit einem Auto aus Kiew weggebracht worden. Er wurde ausgesetzt und musste allein nach Kiew zurückkehren. ...
BBC enthüllt: Opposition in Schüsse von Maidan-Massaker verwickelt - DWN
Seltsam, dass ein Scharfschütze, der angeblich im Auftrag der Maidan-Bewegung oder ihrer "Kommandanten" auf die eigenen Leute schiessen sollte und angeblich auch geschossen hat, um die Situation eskalieren zu lassen, dann von eben dieser Maidan-Bewegung oder ihren "Kommandanten" lebend fortgebracht wird.
Wenn es wirklich Teil eines (womöglich westlich inszenierten) Putsches war, die Situation auf dem Maidan in dieser Weise eskalieren zu lassen, hätte ich als Verschwörer garantiert keinen Zeugen am Leben gelassen.
Bin ich am Ende ein besserer, ruchloserer Verschwörer als die Maidan-Leute oder die USA oder Russland oder wer auch immer da welche Verschwörung auch immer angezettelt hat?
Letztlich stinkt die ganze Geschichte gewaltig zum Himmel. Daran ändert auch ein plattes russisches Statement nix, dass nur die Maidan-Leute auf die Demonstranten haben schiessen lassen. Dieses Statement kannst Du aber gern glauben, ich glaube es nicht. Letztlich ist es mir auch egal, wer warum auf unbewaffnete Demonstranten schiesst. Finde ich nämlich immer scheisse.
Besonders beklemmend finde ich, dass die Ukraine selbst wie auch beispielsweise unsere Regierung -anders als versprochen- kein allzu großes Interesse an einer lückenlosem Aufklärung der damaligen Vorkommnisse zu haben scheint.
-
04.04.2016, 19:21Inaktiver User
AW: Der neue Kalte Krieg
Jetzt stell dir einfach mal vor, Deutschland würde eine rechts- oder verfassungswidrige Organisation verbieten, und jemand würde daraufhin sagen, dass es widersprüchlich sei zu behaupten, dass Opposition in DE an sich erlaubt sei.

In diesem Fall hätte Schönenborn auf die ihm eigene Art seine Stirn in besorgte Falten gelegt und bedeutungsschwanger mit dem Kopf gewackelt. Es wäre der Eindruck hängengeblieben: dieser Putin ist ein Despot; was für Gesetze der verabschiedet!Und noch mal, Russland kann in Russland jedes Gesetz erlassen und durchsetzen, solange davon die inneren Angelegenheiten anderer Staaten unberührt bleiben. Das ist staatliche Souveränität.
Aber dann kann Russland bzw. Präsident Putin in besagtem Interview doch auch klar sagen:
"Der russische Staat stellt das und das unter Kontrolle und verbietet dieses und jenes, weil ..."
Fertig ist die Laube und kein Platz für "Russland- oder Putin-Bashing".
Genau dem wollte Putin offenbar entgegentreten, und ich weiß nicht, wie es eigentlich zusammenpasst seine Argumentation zu kritisieren und im gleichen Atemzug zu tönen, es handle sich um innere Angelegenheiten und staatliche Souveränität.
Du hast es erfasst.Sehr hübsch ziseliert, aber leider nur die Krim betreffend.
Völkerrechtswidrig war es also nur, dass russisches Militär auf der Krim das ukranische Militär daran gehindert hat, die Sezessionsbewegung bzw. die Volksabstimmung über die Sezession auf der Krim zu unterbinden.
Und: dass Russland die Sezession bereits nach so kurzer Zeit - nach 2 Tagen - anerkannt hatte. Auch das war völkerrechtswidrig, genauso völkerrechtswidrig wie die Anerkennung der Sezession des Kosovo durch GB, F und USA nach 1 Tag und durch DE nach 3 Tagen. Das hast du "vergessen" zu erwähnen.
Bedroht eigentlich nicht. Das siehst du schon daran, dass bei dieser Konfrontation russischer und ukrainischer Soldaten nicht ein einziger Schuss gefallen war. Die russischen Soldaten haben vielmehr zum Beispiel die Ausfahrt aus der Kaserne blockiert.Na daaaaaaaaann ... dass muss man als Russland schon mal dürfen. Bedroht wurde ja auch nur das ukrainische Militär auf dem Gebiet der Ukraine, nicht aber die Zivilbevölkerung.
Um die ukrainischen Soldaten daran zu hindern auf ihre Landsleute zu schießen.
Das müsstest du eigentlich gut finden, wo du doch so sehr gegen Schüsse auf Unbewaffnete bist.
Sag du's mir. Was ist mit diesen Gebieten, die von Kiew bombardiert werden, weil die Menschen sich weigern die Regierung anzuerkennen, die sie nicht gewählt haben und die die gewählte Regierung weggeputscht hat.OK, und wie war was mit den ostukrainischen Gebieten?
Was ist mit Gebieten, denen im Winter mal eben die Stromversorgung weggeschossen wurde, Gebieten, in denen es keine Rentenzahlung, kein Geld für Schulen oder Krankenhäuser mehr gibt, weil Poroschenko keine "Terroristen" finanzieren will.
Was ist mit dem Minsker Abkommen, demzufolge es in der Ostukraine Wahlen sowie ein gewisses Maß an Eigenständigkeit geben sollte - woran sich Kiew aber nicht hält.
Und was ist mit Odessa, wo mehr als 40 Menschen auf grauenhafte Weise umgekommen sind, was niemand aufzuklären geruht?
Ich habe die Reportage gesehen. Von "könnten", "würden", "stützt eine Version" und ähnlichen Distanzierungen, wie sie hier aus der [ Putin-und-Panama ]-SZ zitiert werden, war in der Reportage nichts zu sehen und nichts zu hören.Maidan in Kiew - Hatten Aktivisten auf die eigenen Leute geschossen? - Politik - Süddeutsche.de
[color="#0000FF"].. ..Recherchen von ARD-Journalisten, die im April in Kiew waren, stützten indes die Version, dass nicht alle Schüsse von Berkut-Offizieren abgegeben worden seien. Sondern dass die Einschusslöcher einiger Kugeln darauf hinweisen könnten, dass auch aus der Richtung des Hotels Ukraina geschossen wurde. Ein Mitglied der Ermittlungskommission der Regierung hatte Reportern der ARD bestätigt, dass er die Einlassungen der Staatsanwaltschaft nicht in allen Punkten bestätigen könne.
Lustig ist übrigens hier zu lesen, dass die Ermittlungskommission der Kiewer Regierung diesen Vorgang nicht in allen Punkten bestätigen kann. Potzblitz! Wer hätte das gedacht.
Aber das ist alles im Ukraine-Strang ausführlich diskutiert worden, und ich habe keine Lust in einer erneuten Diskussion bei Adam und Eva anzufangen.Geändert von Inaktiver User (04.04.2016 um 20:05 Uhr)
-
04.04.2016, 21:10
AW: Der neue Kalte Krieg
Ich habe klargestellt, dass es widersprüchlich ist, erst zu behaupten, das Agenten-Gesetz wäre nur zur Registrierung gemacht worden und nicht, um Organisationen verbieten und dann "abzuwiegeln", es seien nach dem Gesetz ja nur drei Organisationen verboten worden.
Tatsächlich verbietet das Gesetz, ausländiache Finanzierung nicht ordnungsgemäß zu deklarieren.
Und gesetzes- sowie verfassungsfeindliche Aktivitäten standen garantiert bereits vorher unter Strafe.
Beides völlig ok.
Schönenborn und weite Teile politischen Deutschlands waren nicht wegen des Gesetzes besorgt, sondern weil dieses Gesetz beispielsweise gegen AI, KAS und FES angewandt wurde und dabei mal eben ohne Gerichtsbeschluss Computer beschlagnahmt wurden....In diesem Fall hätte Schönenborn auf die ihm eigene Art seine Stirn in besorgte Falten gelegt und bedeutungsschwanger mit dem Kopf gewackelt. Es wäre der Eindruck hängengeblieben: dieser Putin ist ein Despot; was für Gesetze der verabschiedet! ...
Nicht sehr rechtsstaatlich, in der Tat besorgniserregend.
Nee, habe ich nicht vergessen, sondern weggelassen, weil mich diese Kosovo-Retourkutsche langweilt.... Und: dass Russland die Sezession bereits nach so kurzer Zeit - nach 2 Tagen - anerkannt hatte. Auch das war völkerrechtswidrig, genauso völkerrechtswidrig wie die Anerkennung der Sezession des Kosovo durch GB, F und USA nach 1 Tag und durch DE nach 3 Tagen. Das hast du "vergessen" zu erwähnen.
..
[quote] ...Bedroht eigentlich nicht. Das siehst du schon daran, dass bei dieser Konfrontation russischer und ukrainischer Soldaten nicht ein einziger Schuss gefallen war. Die russischen Soldaten haben vielmehr zum Beispiel die Ausfahrt aus der Kaserne blockiert.
...[quote]
Du hast ja ein sonniges Gemüt. Na, dann werde ich von drei Straßenräubern mit vorgehaltener Waffe also auch nicht bedroht, wenn ich selbst eine Waffe in der Tasche habe und im Verlauf des Raubüberfalls kein Schuss fällt. Interessant.
Ihr Wunschpräsident war eben getürmt.... Was ist mit diesen Gebieten, die von Kiew bombardiert werden, weil die Menschen sich weigern die Regierung anzuerkennen, die sie nicht gewählt haben und die die gewählte Regierung weggeputscht hat. ...
Und durften die bei der Post-Januschenko-Wahl nicht mitwählen? Oder wollten sie nicht?
Dann muss man eben mit dem Präsidenen leben, den die Anderen wählen.
Zur Abspaltung berechtigt das jedenfalls nicht, und zur Annexion schon gar nicht.
Tja, so verfährt man wohl sinnvollerweise mit Aufständischen.... Was ist mit Gebieten, denen im Winter mal eben die Stromversorgung weggeschossen wurde, Gebieten, in denen es keine Rentenzahlung, kein Geld für Schulen oder Krankenhäuser mehr gibt, weil Poroschenko keine "Terroristen" finanzieren will. ...
Aber die Aufständischen in den ostukrainiche Gebieten halten sich an alle Abkommen?... Was ist mit dem Minsker Abkommen, demzufolge es in der Ostukraine Wahlen sowie ein gewisses Maß an Eigenständigkeit geben sollte - woran sich Kiew aber nicht hält. ...
Wenn niemand sie aufzuklären gedenkt, woher soll ich dann wissen, was dort passiert ist?... Und was ist mit Odessa, wo mehr als 40 Menschen auf grauenhafte Weise umgekommen sind, was niemand aufzuklären geruht? ...
Tja, weil ich die Lügenpresse-Litanei schon ahnte, habe ich zusätzlich die BBC angeführt.... Ich habe die Reportage gesehen. Von "könnten", "würden", "stützt eine Version" und ähnlichen Distanzierungen, wie sie hier aus der [ Putin-und-Panama ]-SZ zitiert werden, war in der Reportage nichts zu sehen und nichts zu hören. ...
Und hätte noch 10 andere Medien verlinken können, die inhaltlich zum selben Schulss kamen:
Einige wenige, aber nicht die Mehrheit und schon gar nicht alle Schützen waren offenbar von der Maidan-Bewegung oder im Auftrag Dritter im Einsatz.
Immerhin gestehst Du um zwei Ecken ein, dass Du auf Legenden und Ammenmärchen aufbaust.... Aber das ist alles im Ukraine-Strang ausführlich diskutiert worden, und ich habe keine Lust in einer erneuten Diskussion bei Adam und Eva anzufangen.
-
04.04.2016, 21:24Inaktiver User
AW: Der neue Kalte Krieg
Und ich habe klargestellt, wie dieser angebliche Widerspruch einzuschätzen ist.
Aha. Zuvor hattest du noch behauptet "so ganz ohne Gerichtsbeschluss". Also gab es einen Gerichtsbeschluss. Und der war also nicht rechtsstaatlich. Aha.Schönenborn und weite Teile politischen Deutschlands waren nicht wegen des Gesetzes besorgt, sondern weil dieses Gesetz beispielsweise gegen AI, KAS und FES angewandt wurde und dabei mal eben ohne Gerichtsbeschluss Computer beschlagnahmt wurden.
Nicht sehr rechtsstaatlich, in der Tat besorgniserregend.
Wenn dich Fakten langweilen, spricht das nicht gegen die Fakten.Nee, habe ich nicht vergessen, sondern weggelassen, weil mich diese Kosovo-Retourkutsche langweilt.
Tja, so verfährt man wohl sinnvollerweise mit Aufständischen.
Ich glaube, wir brauchen hier nicht mehr weiter zu reden.
Dein Zynismus ist nicht nach meinem Geschmack.
und auch deine Diskussionsweise ist mir zuwider.Immerhin gestehst Du um zwei Ecken ein, dass Du auf Legenden und Ammenmärchen aufbaust.
Tschüss dann.
-
04.04.2016, 21:57
AW: Der neue Kalte Krieg
Nein. Es gab keinen Gerichtsbeschluss und das war nkcht rechtsstaatlich.
Lern lesen, dann könnte es zumindestens theoretisch lohnen, mit Dir zu reden.
Das kann ich uneingeschränkt zurückgeben.... Dein Zynismus ist nicht nach meinem Geschmack.
und auch deine Diskussionsweise ist mir zuwider.
Tschüss dann.
Aber schon klar, wenn keine Ablenkungsmaneuver verfangen und es inhaltlich eng wird, vertschüsst der Herr sich lieber.Geändert von Analuisa (11.04.2016 um 00:02 Uhr) Grund: Zitat repariert


Zitieren
