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    AW: Der neue Kalte Krieg

    Jetzt jagen die Schweden erneut das russische? "Phantom"-U-Boot.

    Gerade habe ich bei RussiaToday (russ. Staatsfernsehen) Leserkommentare gelesen.
    Eine Leserin meinte, daß seit den 80iger Jahren regelmäßig "U-Boote" Schweden ausspionieren (angeblich!).
    Nur: Da gab es nur 1 Mal einen Beweis, und das war dann ein Nato-Boot.
    Die Schweden haben sich daran gewöhnt, und scherzen darüber, weil es wohl gar keine Bedrohung gibt.
    Es ist der regelmäßige Zirkus, um die Bevölkerung davon zu überzeugen, Geld für Rüstung auszugeben.
    Ein andrer Kommentator sagt: Der Spruch "wahrscheinlich ein U-Boot" erzeugt regelmäßig Lacher unter den Schweden.

  2. User Info Menu

    AW: Der neue Kalte Krieg

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Verlust von Bürgerrechten und Meinungsfreiheit ist bei den USA und seinen engen Verbündeten zu beobachten, während Russland sich in den letzten Jahren ganz im Gegenteil zu öffnen und zu demokratisieren begann.
    ad 1. Stimmt. ad 2. Was für ein Mumpitz.
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

  3. Inaktiver User

    AW: Der neue Kalte Krieg

    Gestern lief spätabends (wann sonst?) auf Arte (wo sonst?) eine äußerst brisante Reportage.
    Ich saß mit offenem Mund davor, traute meinen Ohren kaum.

    Jede Menge historische Fakten, von denen ich keine Ahnung hatte ...
    und jede Menge Aha-Erlebnisse mit Bezug zu aktuellen Ereignissen ...

    Täuschung - Die Methode Reagan

    Das Video ist im Netz.
    Fürs TV gibt es Wiederholungstermine.

    Tipp: Unbedingt anschauen !!
    Geändert von Inaktiver User (06.05.2015 um 14:29 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Der neue Kalte Krieg

    Russlands Präsident Wladimir Putin träumt von einer „Sowjetunion light“. Ist die Annexion der Krim der erste Schritt dorthin? Welche Gebiete hat der Kremlchef noch im Visier? Ostukraine, Moldawien, Weißrussland – FOCUS Online zeigt, welche Staaten Russlands Territorial-Hunger fürchten.

    ... und zwar unter dem schönen Titel:
    "Russlands Territorial-Hunger: Welche Staaten stehen noch auf Putins Speise-Karte?"
    (Speisekarte als Wort mit Bindestrich, das kann das Focus-Publikum leichter erfassen).
    Dazu eine plumpe Fotomontage von Putin, der die Landkarte eines großimperialen Russlands in den Händen hält.
    Das ist unsere Qualitätspresse. Ich bin ja so stolz!


    Diese Woche gab es diese hoch brisante, nächtlich gesendete Arte-Reportage, auf die ich oben hingewiesen habe, und die euch, nach eurer Reaktion zu urteilen, anscheinend ebenso wenig interessiert wie die Spiegelredaktion, ...
    ... die einen Tag später folgenden Artikel produziert:

    Mysteriöse Objekte vor den Küsten, Flugzeuge über den Ländern, Provokationen aus Moskau: In den nordischen Staaten wächst die Furcht vor russischen Aggressionen. Man plant eine gemeinsame Abschreckungsstrategie.

    Titel: "Skandinavien: Angst vor russischen Aggressionen".
    Man beachte: es wird nicht einmal ansatzweise geprüft, ob es a) die behauptete Angst wirklich gibt und ob sie b) berechtigt ist. Es wird von diesen embedded journalists einfach behauptet.
    (Ach übrigens: das ist einer der Artikel, zu denen keine Leserreaktionen erlaubt sind.)

    Wer die Arte-Reportage gesehen hat, hat hier ein Deja-Vu. Genau das hat es schon einmal gegeben, und es hat tatsächlich schon einmal funktioniert: die Behauptung, dass Russland das neutrale Schweden bedrohe, dass russische U-Boote in schwedischem Gewässer fahren, und dergleichen. Wer die Reportage anschaut, weiß allerdings, wie es wirklich war. Amerikanische Insider erzählen es mit einem Grinsen.
    Geändert von Inaktiver User (08.05.2015 um 14:18 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Der neue Kalte Krieg

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Diese Woche gab es diese hoch brisante, nächtlich gesendete Arte-Reportage, auf die ich oben hingewiesen habe, und die euch, nach eurer Reaktion zu urteilen, anscheinend ebenso wenig interessiert wie die Spiegelredaktion, ...
    Um es mal angelehnt an die Worte einer anderen Userin zu sagen: Ich glaube eher, das liegt vielleicht daran, daß alle so geplättet sind, quasi paralysiert, und im Moment echt nicht darauf reagieren können, sie müssen das erst verdauen. Man kann den Beitrag auch gar nicht so recht in einem Zug anschauen, lieber nur in ganz kleinen Häppchen verdauen gewissermaßen.

    Täuschung - Die Methode Reagan | ARTE
    Geändert von Inaktiver User (09.05.2015 um 23:37 Uhr)

  6. gesperrt

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    AW: Der neue Kalte Krieg

    ich habs auf Arte +7 geschaut.

    Bekannt waren mir diese Details bisher nicht, aber in Anbetracht dessen, was vom CIA sonst noch alles bekannt ist, hat mich eigentlich nichts wirklich gewundert.

    gruss, barbara

  7. Inaktiver User

    AW: Der neue Kalte Krieg

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich habs auf Arte +7 geschaut.

    Bekannt waren mir diese Details bisher nicht, aber in Anbetracht dessen, was vom CIA sonst noch alles bekannt ist, hat mich eigentlich nichts wirklich gewundert.
    Einige Dinge fand ich doch sehr aufschlussreich - insbesondere im Licht aktueller Ereignisse ...

    (Stichworte: "russische" U-Boote vor Schweden, Rolle der Presse, tatsächliche Hintergründe, Ursache/Gründe des Wettrüstens, politische Ziele und Ermordung von Olaf Palme).

  8. Inaktiver User

    AW: Der neue Kalte Krieg

    Die Personalisierung ist eigentlich ein Prinzip aus der Psychologie und bedeutet die verkürzte Zuschreibung eines Problems oder ungelösten Konflikts auf eine Person.

    Die Personalisierung wird auch im neuen Kalten Krieg genutzt:

    Seit einiger Zeit sprechen die westlichen politischen Journalisten nicht mehr von Russland und dem russischen Volk, sondern unisono von "Putin". Viele Medienkonsumenten übernehmen gedankenlos diese auffällige und sehr merkwürdige Sprachregelung, ohne darüber nachzudenken, was für ein Zweck damit verfolgt wird:
    So wird der Machtkonflikt und Interessensgegensatz zwischen USA/Nato und Russland personalisiert.

    Es soll suggeriert werden, dass es zwischen USA/Nato und Russland keinen Machtkampf und keine Interessensgegensätze gäbe, wenn statt Putin jemand anderes der Regierungschef Russlands wäre.
    Niemand traut sich diesen offensichtlichen Schwachsinn auszusprechen, aber wann immer man sich auf diese Sprachregelung einlässt, entfaltet sie genau diese gewünschte Wirkung: das Gefühl, auf der einen Seite stünden "wir alle" und auf der anderen Seite ein einzelnes Individuum, das sehr viel einfacher zum Buhmann gemacht, persönlich angegriffen und lächerlich gemacht werden kann.

    Heute Abend in der Tagesschau:
    Udo Lielischkies, noch etwas plumper als sonst: "Merkel spricht Putins Sprache"

    Diese ist bekanntlich Russisch. Naheliegend wäre also der Satz: "Merkel spricht Russisch"

    Eigentlich.

    Niemand würde fragen: "sprichst du die Sprache Obamas?" wenn er Englisch meint oder "sprichst du die Sprache Hollandes?", wenn es um Französisch geht. Kein politischer Journalist pflegt einen so gedrechselten Stil. - Eigentlich.
    Aber in der Sprachregelung unserer "Qualitätsjournalisten" existieren die Russen nicht mehr - nicht das russische Volk, nicht die russische Kultur. Die russischen Gedanken und Interessen, russischen Ängste und Wünsche - sie existieren nicht oder sie interessieren nicht. Die russische Sprache ist nicht mehr die russische, sondern die "Sprache Putins".
    Wir sollen am besten gar nicht daran denken, dass hinter Putin das russische Volk steht.
    Geändert von Inaktiver User (11.05.2015 um 15:07 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Der neue Kalte Krieg

    Die USA wollen eine unbekannte Anzahl an Kriegsschiffen und Flugzeugen in das Südchinesische Meer entsenden, um die Expansion Chinas zu stoppen. Ab Montag wird das US-Militär mit Marine-Kommandeuren aus 23 asiatischen Staaten eine Sicherheitskonferenz durchführen. China wurde nicht eingeladen. (...)
    „Bei der Konferenz soll es um amphibische Angriffs-Taktiken, Küsten-Überfälle und Küsten-Landestrategien gehen“, zitiert The Daily Mail einen Sprecher der US-Marine. Washington ist besorgt über die militärische Expansion Chinas im Südchinesischen Meer. (...)
    In der Asien-Pazifik-Region befinden sich in unmittelbarer Nähe Chinas zahlreiche US-Militärstützpunkte. Die Chinesen fühlen sich bedroht, weil sie strategisch und militärisch eingekreist sind.


    Gegen China: USA entsenden Kriegsschiffe ins Südchinesische Meer


    Die USA festigen ihre Allianz mit Saudi-Arabien und der Türkei. Derzeit befinden sich hunderte US-Militärausbilder im Grenzgebiet und bilden syrische Rebellen aus. Washington will den Russland-Verbündeten Assad stürzen, um den Golfstaaten einen Pipeline-Bau durch Syrien nach Europa zu ermöglichen.
    Nach einem Bericht der New York Times bilden derzeit CIA-Mitarbeiter syrische Rebellen in Jordanien aus. Der Guardian berichtete bereits 2013, dass sich Spezialeinheiten und Geheimdienstmitarbeiter aus Frankreich, Großbritannien und den USA in Jordanien befinden, um syrische Rebellen gegen Präsident Assad zu trainieren.
    (...)
    Sollte der Umsturz von Assad gelingen, könnten die US-Verbündeten arabischen Öl-Staaten ihre Energie-Ressourcen problemlos über Syrien nach Europa transportieren. Dieser Ansatz wird von den USA unterstützt, da ein weiterer Konkurrent auf dem europäischen Energiemarkt die Position der russischen Energie-Riesen weiter schwächen würde.


    USA wollen mit neuer Allianz Russland aus dem Nahen Osten drängen

  10. Inaktiver User

    AW: Der neue Kalte Krieg

    Die USA wollen künftig eine absolut flexible Freund-Feind-Politik weltweit verfolgen. Die Armee soll auf der ganzen Welt Soldaten und Kriegsmaterial stationieren können, um möglichst schnell auf mögliche Gegner reagieren zu können. Die USA wollen so unter veränderten geopolitischen Bedingungen ihre Position als Weltmacht erhalten.

    Zu diesem Zweck arbeitet die US-Militärführung an einer neuen Doktrin (...)
    Die Eckpunkte der neuen Militär-Doktrin finden sich in dem von der US-Armee erstellten Dokument „Win in an Complex World 2020-2040“ findet. Das Grundkonzept geht von sich ständig ändernden Variablen aus. „Der Feind ist unbekannt, die Geographie ist unbekannt und die Koalitionen sind unbekannt“, heißt es in dem Dokument. Die USA wollen im Zuge des 21. Jahrhunderts nur noch auf Verbündete auf Zeit setzen. Jeder Freund kann zum Feind werden. Freunde und Feinde können beliebig ausgewechselt werden.

    „Unterschiedliche Feinde werden traditionelle, unkonventionelle und hybride Strategien umsetzen, um die nationale Sicherheit und die Interessen der USA zu gefährden. Bedrohungen können von Nationen, nicht-staatlichen Akteuren, transnationalen Terroristen, Aufständischen und kriminellen Organisationen ausgehen“, heißt es in dem Dokument. Mehrere Prinzipien seien für künftige militärische Erfolge zu berücksichtigen. Das US-Militär müsse in den Sozialen Medien aktiv werden und die öffentliche Darstellung von Konflikten kontrollieren. (...)

    Das gesamte US-Konzept setzt darauf, schon vor dem möglichen Ausbruch eines Konflikts weltweit mit Truppen präsent zu sein. Das bedeutet, dass die USA ihre Truppen in die gesamte Welt entsenden und Waffen in Verstecken und auf Stützpunkten lagern, um im Kriegsfall möglichst schnell reagieren zu können. Die Stationierung von US-amerikanischen Soldaten und Kriegsmaterial in Osteuropa im Rahmen des Militärprogramms „Atlantic Resolve“ ist in diesem Zusammenhang zu sehen.


    USA wollen weltweit Truppen stationieren

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