Ich habe mal aus Deinem Text Bausteine entnommen, das ist jetzt also kein Zitat in dem Sinn, WoMansWorld.
Wenn Deine Analyse stimmt, und dies die Themen sind, weswegen die AfD gewählt wurde:
dies die Gründe, warum einige nicht gewählt haben:
und trotz dies die AfD eine bemerkenswerte Anzahl Stimmen erhielt:Verdruß, Frust, Verweigerung und Desinteresse
AfD OHNE wirkliche Alternativen oder gar brauchbare Lösungen für die drängendsten Probleme des Landes anbieten zu können.
dann heißt das doch vermutlich, daß sich der Bürger mit den ihn drängenden Themen von anderen Parteien warhscheinlich sehr alleingelassen fühlt. Selber schuld also an ihrem nachlassenden Rückhalt unter den Wählern, die Parteien, wenn sie am Wähler, am Bürger, vorbeiregieren. Ist doch ein völlig normaler Prozeß. Wer überträgt schon jemandem immer und immer wieder eine Aufgabe, wenn der sie ständig nicht in des Auftragsgebers Sinn ausführt?
Also wie gesagt, wenn Deine Analyse stimmt, dann kann man zu diesem Schluß kommen.
Und wie gesagt, in HH war dies der Grund für 20% Schillpartei aus dem Stand. Hinterher hat man das auch erkannt übrigens, daß man die Anliegen des Bürgers ignoriert hatte.
Die Schillpartei ging zwar bald wieder, aber die Erkenntnis kam dennoch zu spät. Die SPD Hochburg HH wich fortan einer CDU Regierung. (wenn ich mich recht entsinne, war das dort letztlich die Folge)
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Ergebnis 521 bis 530 von 778
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19.09.2014, 23:59Inaktiver User
AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen
Geändert von Inaktiver User (20.09.2014 um 00:06 Uhr)
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20.09.2014, 12:49
AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen
Wenn man es optimistisch betrachtet, bin ich durchaus geneigt Dir zuzustimmen. Vielleicht hat es diesen "heilenden Effekt" auf die etablierten Parteien und macht letztendlich die AfD wieder nach einer Phase der "Katharsis" schlicht überflüssig.
Aber wie Du selbst schon ausführst, kann das auch bedeuten, dass hinterher ganz andere Machtverhältnisse herrschen, denn nichts ist sicherer, als die Tatsache, dass politische Strukturentwicklungen in der Parteienlandschaft völlig unsicher geworden sind. Wollen wir also hoffen, dass der AfD-Effekt nicht zu einem generellen Anti-Demokratie, Anti-Toleranz, Anti-Islam/Asyl und Anti-EU-Domino-Prinzip mutiert ...
Gruß WMW
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20.09.2014, 13:41Inaktiver User
AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen
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20.09.2014, 13:49Inaktiver User
AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen
Gegen mehr "Bürgerbeteiligung auf Bundesebene" spricht sich nur die Union offen aus. Alle anderen Parteien im Bundestag sind dafür, wobei die meisten Vorschläge bislang von den Grünen kamen. Und wie sich die AfD die Umsetzung der Bürgerbeteiligung aussieht ist auch noch nicht raus.
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20.09.2014, 13:50Inaktiver User
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20.09.2014, 13:53Inaktiver User
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20.09.2014, 15:46Inaktiver User
AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen
Teilweise ist die eingeschränkte Bürgerbeteiligung im Programm der AfD ja schon festgeschrieben, nämlich über das Wahlrecht. Das sähe derzeit beispielsweise so aus, dass Bae (wenn sie in D leben würde) eine einfache Stimme hätte, ich aber drei Stimmen. Mein Mann ist kein Deutscher (wählt also nicht), wir haben zwei noch minderjährige Kinder. Für die wähle ich dann mit.
Hier ein Artikel von Konrad Adam, Sprecher der AfD: Wer soll wählen? - Nachrichten DIE WELT - DIE WELT
Grob zusammengefasst lautet die dort vertretene Position: Wählen darf, wer als nützlich für die Gesellschaft betrachtet wird. Wer "für sich und die Seinen" sorgen kann.
Das ist nicht direkte Demokratie, sondern ganz etwas anderes.
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20.09.2014, 16:08Inaktiver User
AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen
Zum Thema "direkte Demokratie" (also der echten, nicht der AfD-Variante) hier noch ein, wie ich finde, sehr vernünftiger und beachtenswerter Artikel: Volksabstimmungen: Mehr Demokratie wagen? | ZEIT ONLINE
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20.09.2014, 16:27
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20.09.2014, 16:40Inaktiver User
AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen



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