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    AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Mag sein (darüber könnte man aber auch noch streiten). Dann hättest du recht mit dem Begriff "populistisch". Warum aber nun "rechtspopulistisch"?
    Meinst du nicht ernst?
    Definier mal rechts. Meinetwegen am Beispiel der CSU.


    edit: wurscht…hier die definition rechts im politischen Sinne

    Als politische Rechte wird ein Teil des politischen Spektrums bezeichnet. Sie geht von einer Verschiedenheit der Menschen aus und befürwortet oder akzeptiert daher eine gesellschaftliche Hierarchie.[1][2][3] Ungleichheit wird deshalb von der politischen Rechten als „unausweichlich“, „natürlich“, „normal“ und „wünschenswert“ betrachtet. (Siehe auch: Egalitarismus)[1] Hier ist zu unterscheiden zwischen der klassischen Rechten, welche die Ungleichheit durch Erbfolge und Familientradition gerechtfertigt sieht, und der liberalen Rechten, welche Ungleichheit nur dann für gerechtfertigt hält, wenn sie das Resultat eines fairen Wettbewerbs ist.[1] Rechte Politik kann sich sowohl auf die gesellschaftspolitische als auch auf die wirtschaftspolitische Ebene beziehen.[4][5][6]

    Norberto Bobbio[7] differenziert nicht nur eine politische Rechte von einer politischen Linken anhand des Kriteriums Gleichheit, sondern auch zwischen rechter Mitte und extremer Rechten anhand des Kriteriums Freiheit. Rechtsgerichtete Strömungen reichen von konservativen oder rechtspopulistischen Positionen innerhalb des demokratischen Spektrums bis hin zu verschiedenen Erscheinungsformen des antidemokratischen Rechtsextremismus, die ihre äußersten Extreme in Bewegungen wie dem Faschismus oder Nationalsozialismus finden.

    Auch wenn diese Strömungen mitunter weit voneinander entfernt sind, eint sie allesamt die Ablehnung einer aktiv emanzipatorischen Gesellschaftsveränderung auf politischem Wege, wie sie von den verschiedenen Strömungen des linken Spektrums angestrebt wird. Politische Rechte wollen die traditionelle gesellschaftliche Ordnung sowie deren Werte und Normen nicht grundlegend verändern (konservative Rechte), in einen früheren Zustand zurücksetzen (reaktionäre Rechte) oder grundlegend erneuern (revolutionäre Rechte).
    http://de.wikipedia.org/wiki/Politis...chte_(Politik)
    Geändert von _Farmelli (04.09.2014 um 13:19 Uhr)

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    AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Was findest du am Programm der AfD eigentlich genau rechtspopulistisch?
    Meine Frage war hypothetisch und keine Wiedergabe meiner Einschätzung der AfD.
    Ich würde die AfD als rechts-konservativ verorten.

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Deppen ist noch höflich, was die AfD angeht.

    VanDyck
    Das kann ich nicht sagen. Für mich ist Lucke kein "Depp". Aber sehr viel mehr sind mir nicht bekannt.

    Wenn man populistisch so umschreibt, dass Vorstellungen auf eine einfache Formel gebracht werden, die etwa reißerisch ist, [wer betrügt, fliegt] dann ist die CSU auch populistisch. Würde das jemand sagen?
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen

    Wir werden sehen, was die AFD so bringt, wenn sie nun in einer Regierung sitzt.

    Ich denke mir aber, dass es so ähnlich abläuft wie bei den Piraten. Beim nächsten Mal werden schon sehr viel weniger diese Partei wählen
    Alles Liebe, Nellie

    Jetzt auch als Next erhältlich

    WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein

  4. Inaktiver User

    AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Wenn man populistisch so umschreibt, dass Vorstellungen auf eine einfache Formel gebracht werden, die etwa reißerisch ist, [wer betrügt, fliegt] dann ist die CSU auch populistisch. Würde das jemand sagen?
    Ich glaube schon, dass die CSU (als Partei) ihre Ziele auf Realitätstauglichkeit überprüft. Wenn sie diese Ziele dann auf eine einfache Formel bringt, ist das noch kein Populismus.

    Hierzu noch: http://www.bpb.de/nachschlagen/lexik...050/populismus
    Geändert von Inaktiver User (04.09.2014 um 15:06 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen

    Zitat Zitat von kleinenellie Beitrag anzeigen
    Wir werden sehen, was die AFD so bringt, wenn sie nun in einer Regierung sitzt.

    Ich denke mir aber, dass es so ähnlich abläuft wie bei den Piraten. Beim nächsten Mal werden schon sehr viel weniger diese Partei wählen
    Das denke ich auch.

  6. Inaktiver User

    AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube schon, dass die CSU (als Partei) ihre Ziele auf Realitätstauglichkeit überprüft. Wenn sie diese Ziele dann auf eine einfache Formel bringt, ist das noch kein Populismus.
    Naja... ich finde schon, dass auch andere Parteien manchmal mit populistischen Elementen "spielen" vor allem im Wahlkampf. In einem gewissen Rahmen ist das vielleicht noch okay, nur im Programm sollte es dann doch ausgefeilter klingen als ein Slogan.

    Ich habe den Eindruck die AFD ist derzeit ein bisschen ein "Sammelbecken" für verschiedene Strömungen - man wird sehen, wie sich das entwickelt.

    Ich vermute auch, dass die CDU im Übrigen derzeit auch aus taktischen Gründen keine Koalition will. Falls sich die AFD tatsächlich etabliert, dann kann ich mir vorstellen, dass es der CDU ähnlich gehen wird wie der SPD mit der Linkspartei.

    Da sind irgendwie die Unzufriedenen, denen alles irgendwie zu sehr "Mitte" ist und die deshalb den großen Parteien abspringen. Diese wollen zum Teil aus inhaltlichen zum Teil aus taktischen Gründen keine Koalition mit Linker oder AFD.

    Bei der SPD und den Linken ist vermutlich das Problem die Haltung zur NATO und einige sehr linke Positionen, bei der CDU und der AFD wird wohl vor allem die Haltung zum Euro und einige sehr rechte Positionen keine Koalition auf Bundesebene ermöglichen, evtl. irgendwann vielleicht auf Landesebene.
    Hinzu kommt bei der AFD derzeit sicherlich noch das große Chaospotential...

    Dann läuft es auf große Koalitionen, evtl. mal mit den Grünen hinaus....wenn das noch zahlenmäßig reicht.

    Aber wer weiß, vielleicht kommt ja alles ganz anders?

    Auf jeden Fall scheint die FDP auf mittlere Frist abgemeldet zu sein.
    Geändert von Inaktiver User (04.09.2014 um 15:26 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja... ich finde schon, dass auch andere Parteien manchmal mit populistischen Elementen "spielen" vor allem im Wahlkampf. In einem gewissen Rahmen ist das vielleicht noch okay, nur im Programm sollte es dann doch ausgefeilter klingen als ein Slogan.
    Es ging ja erst einmal nicht um die Frage, was OK ist und was nicht. Sondern um den Begriff als solchen. Lukulla hatte danach gefragt, ob das "Populismus" sei. So weit würde ich nicht gehen - und schon gar nicht würde ich die CSU als populistische Partei bezeichnen.

  8. Inaktiver User

    AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich vermute auch, dass die CDU im Übrigen derzeit auch aus taktischen Gründen keine Koalition will. Falls sich die AFD tatsächlich etabliert, dann kann ich mir vorstellen, dass es der CDU ähnlich gehen wird wie der SPD mit den Linkspartei.
    Schau Dir erst einmal das Programm an...

  9. Inaktiver User

    AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jetzt habe ich gerade nachgesehen: In ihrem Wahlprogramm für die Europawahl bekennt sich die AfD

    uneingeschränkt zu einer Europäischen Union, die der Aufklärung sowie dem Streben der Völker nach Menschenrechten und Demokratie gerecht wird und die die Wertegrundlagen des christlich-abendländischen Kulturkreises dauerhaft erhält.

    Aus: https://www.alternativefuer.de/wp-co...mm-der-AfD.pdf

    Kannst Du mir bitte erklären, was das Deiner Meinung nach heißt?
    1. Europäische Wertegemeinschaft ja - Euro nein.
    2. Türkei nicht in die EU aufnehmen.

  10. Inaktiver User

    AW: Afd: Erfolgreich bei Sachsen-Wahl, trotz fragwürdiger Positionen

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Was findest du am Programm der AfD eigentlich genau rechtspopulistisch?

    Dass die AfD gegen den Gender-Unfug ist? Ich finde das prima.
    Dass die AfD Einwanderung nach kanadischem Vorbild will? Ich finde das prima.
    Dass die AfD will, dass Deutschland nicht für fremde Schulden einsteht? Ich finde das prima.
    (...)
    Ach so, da war ja noch die Kritik, dass B. Lucke nicht Hurra ruft, wenn ein homosexueller Ex-Fußballer Werbung für sein Buch macht. Das fand ich aber auch prima.
    Sehe ich ähnlich. Die Sache mit dem "Gender-Unfug" allerdings mit Vorbehalt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass die AfD Einwanderung nach kanadischem Vorbild will? Ich finde das prima.
    Dass die AfD will, dass Deutschland nicht für fremde Schulden einsteht? Ich finde das prima.
    Beides setzt voraus, dass Deutschland aus der EU austritt. Das sollte man dann auch offen sagen.
    Erstens sind etliche EU-Länder nicht einmal im Euro, zweitens kann ich mir nicht vorstellen, dass die Forderung nach Einhaltung des Maastricht-Vertrags zum Austritt aus der EU zwingt.

    Was das Thema der Einwanderung betrifft - für EU-Bürger ist eine formelle "Einwanderung" gemäß Freizügigkeitsregelung gar nicht erforderlich, um sich zeitweise oder dauerhaft in einem beliebigen EU-Land niederzulassen. Also kann es sich bei der Frage der Einwanderung nur um solche aus Drittländern handeln. Und warum sollte da kein qualifiziertes Auswahlverfahren möglich sein?
    Geändert von Inaktiver User (04.09.2014 um 17:06 Uhr)

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