Universitäre Mediziner sind oft der Meinung, ihr Fach sei das Einzige, das Kranken irgendwelche Hilfe bringen kann, und alles andere, was es an medizinischen Traditionen sonst noch gibt, wird irgendwo unter "Humbug, Aberglaube, Quacksalberei" abgelegt. Sowas kann man sich halt erlauben, wenn man der lokal dominierenden Richtung eines Fachs angehört.
gruss, barbara
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Thema: Testlabor Westafrika?
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28.11.2014, 06:56
AW: Testlabor Westafrika?
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28.11.2014, 06:58
AW: Testlabor Westafrika?
nein, Ebola ist nicht hoch ansteckend. Ebola ist schwer ansteckend. Und ausser hygienischen Massnahmen hat die Schulmedizin auch nichts zu bieten. Ausser dass mit Hochdruck daran gearbeitet wird, unausgereifte Medis oder Impfungen so schnell wie möglich zugelassen zu bekommen, ist ja egal, die Afrikaner müssens's dann ja im menschlichen Grossversuch testen. (ja ich finde das genauso zynisch, wie es klingt)
ja, und die meisten von denen mit einem erfreulichen Ausgang für die Homöopathen. Auch wenn diese Tatsache von den Gegnern beharrlich ignoriert wird."die Gelegenheit"? - Es gibt schon mehr als 100 Studien zur Homöopathie.
Was jetzt für Homöopathie allgemein gilt und keine Aussage ist zur Behandlung von Ebola mit homöopathischen Mitteln.
gruss, barbara
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28.11.2014, 07:13Inaktiver User
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28.11.2014, 08:27
AW: Testlabor Westafrika?
Afrikaner müssen es testen? Zynisch?
Ja wer denn sonst? Ebola ist eine Erkrankung, die bisher ausschließlich in Afrika auftritt. Wäre es ethisch, die Mittel dagegen an Amerikanern, Asiaten oder Europäern zu testen? Wäre das logisch und sinnvoll?
Wäre es besser, gar nichts zu entwickeln? Damit die Pharmaindustie bloß nicht auf Kosten von Afrika einen Cent einnimmt? Wobei ich sogar fast das Gefühl habe, dass man mit einem wirksamen Medikament, dessen Entwicklung nicht billig ist, bei diesem Anwendungsgebiet auf Dauer sowieso nicht viel verdienen kann. Außer, es wirkt zusätzlich noch gegen etwas anderes.
Und wenn ich mich nicht täusche, wurden die homöopathischen Mittelchen doch auch nicht auf Ebola getestet. Sie anzuwenden birgt doch genauso das Risiko, dass sie nicht wirken.
Mal ganz abgesehen davon gibt es massenhaft Viren, gegen die die Schulmedizin und auch die Homöopathie bisher nichts wirklich Wirksames bereit stellen kann, wie die aktuelle Erkältungswelle mal wieder beweist. Gut, für einen Schnupfen geht keiner das Risiko ein, was ein Medikament in der Testphase mit sich bringt. Aber bei einer potentiell tödlichen Krankheit entscheidet man vermutlich anders.
Aber nur als Kranker oder Gefährdeter. Sicher nicht, wenn man gemütlich jwd auf einem anderen Kontinent sitzt und die Infektionsgefahr bei Null liegt.
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28.11.2014, 08:39Inaktiver User
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28.11.2014, 10:36Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
Das kannst Du schreiben, bis Du schwarz wirst, Stecher. Die Homöopathiegegner begreifen es nicht.
Wer vehement gegen Alternativ-Verfahren argumentiert, sollte vielleicht zunächst einmal schauen, ob denn die favorisierte Medizin den Ansprüchen stand halten kann, die man an Alternativverfahren anlegen möchte. Ich wundere mich immer wieder über die Naivität, mit der Laien an die Wissenschaftlichkeit oder gar eine "Objektivität" der Allopathie glauben, aber vermutlich wirkt dieser Glaube sehr beruhigend. Die Realität sieht allerdings anders aus.
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28.11.2014, 10:55Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
Mit eben diesen Argumenten hätte man auch eine bereits bekannte Verfahrensweise, nämlich die Homöopathie, sehr wohl probieren können. Und sogar ohne Risiko von evtl. gefährlichen Nebenwirkungen, denn schlimmstenfalls hätte es "nur" nichts geholfen.
Deshalb, ich versteh's nicht wirklich.Geändert von Inaktiver User (28.11.2014 um 11:30 Uhr)
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28.11.2014, 11:19
AW: Testlabor Westafrika?
Ich hätte grundsätzlich nichts dagegen, wenn es gegen jede Infektionskrankheit einen wirksamen Impfschutz gäbe.
Aber: wenn ich das nicht ganz falsch verstanden habe, haben die infizierten Europäer/Amerikaner u.a. deshalb eine wesentlich bessere Überlebensrate, weil kontinuierlich für Flüssigkeitsaustausch gesorgt wurde (Infusionen etc.).
Den Hamburger Tropenmediziner, der da schon vor die Kameras getreten war, hatte ich so verstanden, daß Ebola-Patienten nämlich täglich mehrere Liter Flüssigkeit verlieren (aus oberen und unteren Körperöffnungen) und das u.a. zu Organversagen führt?
Offensichtlich ist aber in der medizinischen Infrastruktur der betroffenen westafrikanischen Staaten und unter den Bedingungen einer Epidemie nicht leistbar, diesen Flüssigkeitsaustausch für die dortigen Patienten zu gewährleisten.
Bei Überlegungen, die die Stärkung von Immunsystem/Konstitution betreffen, wäre womöglich auch wichtig zu beachten, daß bestimmt andere schwere Erkrankungen wie z.B. HiV oder Malaria unter der Bevölkerung weitverbreitet sind.
lg lenitaGeändert von lenita (28.11.2014 um 11:28 Uhr)
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28.11.2014, 11:21
AW: Testlabor Westafrika?
doppelt
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28.11.2014, 15:28



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