Diese Aussage beweist, dass du genauso wenig Ärztin bist. Mir jedenfalls ist noch kein Arzt begegnet, der bei Infektionskrankheiten das Handauflegen, heilende Steine, und dergleichen empfohlen hätte.
Nein: schlimmstenfalls sind da noch ein paar Leute mehr, die sich anstecken und die Viren weitertragen.die Homöopathie hat immerhin den Vorteil, dass sie nicht schadet. Schlimmstenfalls passiert nichts
Es gibt auch mehrere Millionen Menschen, die "wissen", dass Geistheiler, Schamanen etc. helfen.Ja und? Und mehrere Millionen Patienten, die wissen, dass Homöopathie allen (oft schlecht designten) Studien zum Trotz trotzdem hilft.
Deswegen würde ich diese trotzdem nicht zum Herumheilen an einer hochansteckenden Epidemie einladen.
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Thema: Testlabor Westafrika?
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26.11.2014, 19:27Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
Geändert von Inaktiver User (26.11.2014 um 19:34 Uhr)
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26.11.2014, 19:34Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
also, mir ist nicht bewusst, dass im westlichen Raum, wo Homöopathie bekannt ist oder sogar unsterstützt wird (wie in UK vom Kronprinzen hiochpersönlich) die überwiesenen Ebola-Kranken mit Globuli behandelt wurden.
Bitte doch einen Link nachreichen!
Wieso also (ich gehe mal aus davon, dass es diesen Link nicht gibt oder geben wird) sollten die Liberianer "schlauer" sein" als die hiesigen Ärzte?
Für mich macht dieses Verbot durchaus Sinn.
Dass H. übrigens nicht schadet ist übrigens gelogen: es verzögert die echte Behandlung.
Z.B. passiert in Italien bei einem Kind mit Lungenentzündung, das später im Krankenhaus starb, weil die Antibiotika nicht mehr halfen.
Und dass Doppelblind-Versuche bei H. nicht möglich sind ist auch Schwachsinn und sagt viel aus über die Leute, die dies glauben (wollen).
Nachtrag: dass Geistheiler helfen streite ich noch nicht mal ab.
In Liberia haben sie vielen Leuten zu einem verfrühten Massen-Grab verholfen. Supi
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26.11.2014, 19:54Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
Das ist ja auch hierzulande nicht üblich, daher wird das sicherlich selten sein. Aber irgendwelche unerprobten Medikamente, das soll es durchaus schon gegeben haben.
Das ist das Quarantäneproblem. Und könnte man darüber lösen.Nein: schlimmstenfalls sind da noch ein paar Leute mehr, die sich anstecken und die Viren weitertragen.
Ich denke, es ist müßig, weiter darüber zu reden. "Man" wollte halt keine Homöopathie, und basta. Damit muß man sich abfinden, insbesondere die Erkrankten. Wer die Homöopathie kennt, weiß, daß es durchaus eine weitere Chance für sie gewesen wäre. Aber wie gesagt, müßig, darüber weiter zu debattieren in diesem Strang, das könnte man in einem eigenen Thema sicherlich ausführlicher und gewinnbringender tun.
Einladen vielleicht nicht. Aber wenn sie kommen wollten? Wenn die Erkrankten wollten, daß sie kommen? Was wäre so furchtbar daran, warum sollte das unmöglich sein? Worin bestünde die Gefahr? Sicherheitsmaßnahmen vorausgesetzt, wie Quarantäne und solche Dinge. Das heißt ja nicht, daß man die anderen Maßnahmen jetzt nicht mehr machen sollte.Es gibt auch mehrere Millionen Menschen, die "wissen", dass Geistheiler, Schamanen etc. helfen.
Deswegen würde ich sie trotzdem nicht zum Herumheilen an einer hochansteckenden Epidemie einladen.
Ob Schamanismus über die Zuwendung und solche Dinge hinaus helfen kann, kann ich aber nicht beurteilen.
Wobei ich den Zusammenhang von Homöopathie und Schamanismus sowieso nicht sehe.Geändert von Inaktiver User (26.11.2014 um 20:02 Uhr)
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26.11.2014, 19:58Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
Nein. Bei Infektionskrankheiten nicht, da es dafür in aller Regel wirksame allopathische Arzneien gibt. Aber bei MS, ALS, Krebs und anderen schrecklichen Krankheiten, gegen die die Schulmedizin machtlos ist, finanzieren die KK manche Therapie, über die ich staune. Übrigens entstand auf diesem Wege die Indikationsfindung für Akupunktur, bei der sich herausgestellt hat, dass sie (trotz keiner Substanz), bei manchen Befindlichkeiten spürbare Erleichterung verschafft - obwohl vonseiten der Pharmazie sehr lange bestritten wurde, dass sie wirken könne.
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26.11.2014, 20:11
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27.11.2014, 07:19Inaktiver User
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27.11.2014, 07:28Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
aus dem zitierten Artikel.Dr Broussalian explained their mission - to discover what homeopathic treatment would cure Ebola - on his own website, Planete Homea, in a post he later deleted.
He and his colleagues have made efforts to erase references to their trips after they were seized on by critics, but traces remain on the internet and Mail Online has been able to access much of the original material.
Ich empfehle zur weiteren Lektüre: https://www.psiram.com/ge/index.php/...möopathen_2014
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27.11.2014, 11:21Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
Sie haben die Ankündigungen ihres "Trips" gelöscht. Was genau ist jetzt so schlimm daran, was genau ist denn für Dich das "Böse" daran?
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27.11.2014, 19:15Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
Wer schrieb böse? oder schlimm? Ich finde es bezeichnend. Sie sind kritisiert worden - schnell den Löschfinger. Wie gesagt, man kann einiges noch nachlesen, der Psiramartikel ist zwar nicht sonderlich gut, zeigt aber einige interessante Aspekte auf (und liefert die Belege dazu). Da sind einige zumindest sehr zweifelhafte Aussagen seitens der Homöopathen getroffen (und nach Kritik gelöscht) worden.
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27.11.2014, 20:20Inaktiver User



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