Für alle die glauben, dass die aufgeklärte Bevölkerung Europas/Amerikas besser mit Ebola umgehen kann, als die Menschen mit afrikanischer Kultur (die es übrigens nicht gibt):
Der Krankenschwester, die als zweite auf Ebola positiv getestet wurde, war bewusst,
- dass sie einen Ebola-Patient gepflegt hatte
- dass sich eine Kollegin angesteckt hatte
- dass die Sicherheitsbedingungen bei der Pflege alles andere als optimal waren
- welche Symptome zu einer Ebola-Infektion gehören.
Trotzdem begab sie sich bei ersten Symptomen wie leichtem Fieber nicht sofort in ein Krankenhaus, sondern setzte sich für Hochzeitsvorbereitungen in ein Flugzeug.
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Thema: Testlabor Westafrika?
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16.10.2014, 16:23Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
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16.10.2014, 16:49Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
Zweiter Teil:
Die US-Amerikaner hatten zuvor verlauten lassen, dass sie auf die mögliche Einreise von Ebola-Patienten wohlvorbereitet sind.
Erst jetzt nach der zweiten Ansteckung wurde von Obama eine Krisensitzung einberufen, in der schnelle Eingreiftruppen beschlossen wurden, die im Ernstfall sofort Krankenhäuser schulen und unterstützen können (die natürlich keine Erfahrung in der Behandlung dieser Erkrankung und trainiertes Personal haben). Jetzt erst hat er sich mit Europa kurzgeschlossen, um zu beraten: was tun?
Also lange einfach zugeguckt, sich sicher gefühlt, sich überlegen gefühlt, ... und jetzt aufgewacht.
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16.10.2014, 16:56
AW: Testlabor Westafrika?
Der Anspruch ist in Afrika, dass sich niemand anstecken darf...
Wenn eine Person erst mal wirklich krank geworden ist, kann ihr auch hiesige Intensivmedizin nicht immer helfen. Wichtig ist, so früh wie möglich zu handeln.
siehe nochmals den Guardian über erfolgreiche mehrfache Seuchenbekämpfung in Afrika:
The Ebola outbreak this year that you won
gruss, barbara
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16.10.2014, 16:57Inaktiver User
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16.10.2014, 16:59
AW: Testlabor Westafrika?
ja. 1800 Gesundheitsfachleute, die bei 900 kritischen Personen 18000 Besuche machten, um Temperatur zu messen. Eine ziemlich grosse Operation erfolgreich ausgeführt.
Das Glück des Tüchtigen, würde ich meinen - denn die ganze Fleissarbeit hinterher wurde auch seriös gemacht. .Da Zeit ein entscheidender Faktor ist, schuf dies eine gute Ausgangssituation.
gruss, barbara
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16.10.2014, 17:01Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
Das ist Verdrängung par excellence. Und mir wirklich einfach unverständlich.
Mal wieder. Hochmut kommt vor dem Fall.
Versteht mich bitte nicht miss, ich möchte hier kein Horrorszenario aufmalen geschweige denn mich in der Panikmache einklinken. Doch, dass in dem hier genannten 'hoch-zivilisierten' Land so agiert wird, ist mir unverständlich.
Ebola brach' im März aus und alle schauten zu.
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16.10.2014, 17:02
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16.10.2014, 17:07Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
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Geändert von Inaktiver User (16.10.2014 um 17:29 Uhr) Grund: doppelt
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16.10.2014, 17:07
AW: Testlabor Westafrika?
Nachdem sie die CDC um Erlaubnis gefragt hatte, die ihr erteilt wurde.
Auch das hier zum Thema menschliches Versagen:.Mann begleitet Ebola-Transport ohne SchutzanzugA reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
(George R. R. Martin)
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Alle Jahre wieder...
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16.10.2014, 17:08Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
vielleicht hat ja Obama selbst Muffensausen, da er das Krankenhaus-Personal in Texas höchstselber "gehuggt" hat.
Da würde ich auch ein paar Nächte recht mies schlafen und bräuchte (wäre ich Präsident) ein paar Stellen zum Abreagieren.


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