Wenn ein UN-Mitarbeiter ausgeflogen wird, um hier behandelt zu werden, zahlt denn nicht die UN auch die Behandlungskosten? Es ist doch im Grunde ein Betriebsunfall, wenn sich da einer ansteckt und sowas wie deren Berufsgenossenschaft müsste die Kosten übernehmen.
Wieso sollte das deutsche Gesundheitssystem dafür aufkommen?
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Thema: Testlabor Westafrika?
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15.10.2014, 11:29
AW: Testlabor Westafrika?
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15.10.2014, 11:34
AW: Testlabor Westafrika?
Soweit ich weiss wurde der Leipziger Patient von der UN finanziert, d . h. eher ein + Geschäft.
Ich gebe LonaMisa recht, die Epidemie ist jetzt schon nicht mehr günstig in den Griff zu kriegen, ob und wann Impfstoffe/Medikamente zur Verfügung stehen, ist nicht sicher.
Bei HIV dachte man auch an einen rel. schnellen Durchbruch... bis heute gibt es keine Heilung oder Impfung.
LG
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15.10.2014, 11:36
AW: Testlabor Westafrika?
...und grade kommt die Meldung, dass sich ein weiterer Pfleger in den USA infiziert hat :-(
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15.10.2014, 11:43
AW: Testlabor Westafrika?
Sowas muss doch irgendwie versichert sein. Über den Arbeitgeber.
Mich würde es nicht wundern, wenn dann die Versicherer irgendwann streiken bzw. die Prämien anpassen.
Auffällig ist jedenfalls, dass eigentlich nur Leute ausgeflogen werden, die sich beruflich infiziert haben, die Privaten können zusehen, wie sie vor Ort klar kommen. Da sehen die Kliniken anscheinend schon darauf, ob das jemand bezahlt.
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15.10.2014, 11:48
AW: Testlabor Westafrika?
Ich glaube, dass bei einer Ausbreitung die Reaktionen sich hier gar nicht von den jetzigen in Afrika unterscheiden würden.
Was glaubst Du wie lange schlecht bezahltes Pflegepersonal (welches sich ständig infiziert) hier weiter arbeiten würde.
In den betroffenen Ländern tun sie es bereits Monate.
LG
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15.10.2014, 11:59
AW: Testlabor Westafrika?
So leid es mir tut, aber wenn es nicht möglich ist, das Pflegepersonal effektiv zu schützen, muss man die Kranken separieren und selbst überlassen. Wie soll es denn sonst gehen?
Eine andere Möglichkeit wäre, Überlebende als Pflegepersonal einzustellen. Die sollten dann immun sein. Dann braucht man auch keine 100 Schutzanzüge, sondern einfach nur geeignete Dienstkleidung und eine desinfizierende Wäscherei mit Überlebenden als Personal.
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15.10.2014, 12:25Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
separieren ist - glaube ich eine gute Idee... aber sich selbst überlassen?...
Ich glaube, dass das eigentliche Problem ist nicht nur das die UN (und wer auch sonst noch) die Epedemie am Anfang uterschätzt haben... ich denke das es bei so einer Sache auch problematisch ist, wenn dann auch noch jedes Land "sein eigenes Süppchen kochen will" ... ich bin genau wie Lonamisa der Meinung, dass es ein Fehler ist die kranken Menschen auszufliegen und in alle Welt zu verteilen... sie sollten dort behandelt werden...
und zwar so, wie es in diesem Fall angemessen wäre...
Ich meine... unsere Menschheit ist in der Lage eine komplette Raumstation, auf der Menschen (völlig isoliert) leben und forschen im All zu plazieren... warum scheint es dann unmöglich zu sein am Ort der Krankheit eine Station aufzubauen in der besonders geschultes Personal lebt, arbeitet, Kranke betreut und forscht?
Sowas kann doch eigentlich nicht soooo viel teurer werden als das was im Moment so alles läuft (oder auch nicht läuft)...
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15.10.2014, 12:32
AW: Testlabor Westafrika?
Wie bitte? Wozu denn das?

Was sind das denn für unsinnige Zahlen?
Und warum reicht nicht klassische Isolierung, wie sie Nigeria erfolgreich anwendete?
Genaue Kostenbezifferung habe ich im Netz nicht gefunden. Es dürfte hie pro Patient 100tausende sein. Und das leistet jedes Land für jeden Patienten?
gruss, barbara
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15.10.2014, 12:53
AW: Testlabor Westafrika?
@Bae
In Nigeria hat man sofort isoliert. Keine Ahnung in welchem Umfang und wie groß der Kreis war. Vllt. war die Infektion auch noch wenig ansteckend? vllt. haben sie nur 1-2 Personen zur Pflege abgestellt?
Ansonsten sind es mittlerweile wohl einfach zu viel betroffenen Menschen als das man noch eine vernünftige Isolation+Pflege bewerkstelligen könnte.
LG
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15.10.2014, 13:27
AW: Testlabor Westafrika?
Die Frage ist, warum ein Patient mit dem Flugzeug nach Deutschland oder ein anderes Land transportiert wird, bei einem immens hohen Ansteckungsrisiko für alle, die an dem Transport und der Pflege in der Station beteiligt sind.
Es ist noch nicht mal eine Besserbehandlung, denn andere Medikamente als in Afrika gibt es hier auch nicht. Es ist einfach hochgefährlich und extrem teuer.
70 bis 80 Prozent der Infizierten sterben
Noch existiert kein Medikament, das für die Behandlung von Ebola-Kranken zugelassen ist. Stattdessen wird versucht, den Körper der Patienten möglichst zu stärken und unter anderem den von Durchfällen und Erbrechen erzeugten Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Je früher die Therapie beginnt, desto besser sind die Chancen der Patienten.
"Trotz intensivmedizinischer Maßnahmen und höchster Anstrengungen des medizinischen Personals" sei der Patient der schweren Infektionskrankheit erlegen
Der Sechsundfünfzigjährige war am Donnerstagmorgen mit der Sondermaschine einer amerikanischen Chartergesellschaft aus Liberia kommend in Leipzig gelandet. Er ist bereits der dritte Patient mit Ebola, der in Deutschland behandelt wird. Nach Auskunft der Ärzte habe der aus dem Sudan stammende Mann das Flugzeug noch selbständig verlassen und zum Krankenwagen laufen können. Seitdem werde er auf der Quarantänestation des Klinikums behandelt; je Schicht seien dafür bis zu acht Mitarbeiter im Einsatz.
Die Krankenschwester in Madrid:
Sie hatte sich Ende September bei der Behandlung eines aus Westafrika ausgeflogenen Ebola-Kranken infiziert.
Vereinzelt wurden vor allem unter Angestellten des Gesundheitswesens kritische Stimmen an der Repatriierung der Missionare aus Afrika laut. Man habe dadurch die Seuche eingeschleppt und kämpfe nun mit einem „potentiellen Multiplikator-Effekt“. Ein Sprecher der Regierungspartei von Ministerpräsident Mariano Rajoy versicherte jedoch, dass man auch in Zukunft jeden im Ausland erkrankten Spanier repatriieren und „nicht im Stich lassen“ werde.Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes


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