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  1. Avatar von Anne_dingsda
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    AW: Testlabor Westafrika?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sorry, für mich klingt das nach Verschwörungstheorie. - "Resident Evil" o.Ä. läßt sich zwar spannend gucken, ist aber Fiction.
    Ja, das klingt nach Verschwörungstheorie.
    Nachdem ich vor kurzem im österreichischen TV "am Schauplatz" über die AWD einen Bericht gesehen habe,
    die Berichte über Fracking, wo auch deutsche Politiker dafür sind,
    die vielen Kriegshandlungen Ukraine, der Nahe Osten,
    die deutschen Waffenlieferungen,
    ...,
    wird einem doch vor Augen geführt, wie skrupellos Menschen ausgebeutet und instrumentalisiert werden.
    Wenn wir allein die Entwicklung im Gesundheitswesen ansehen, wo es für Krankenhäuser lukrative Erkrankungen gibt, die unattraktive Pflege vernachlässigt wird ...

    warum sollte dieses rücksichtslose Verhalten gerade bei der Pharmaindustrie Halt machen?
    Gruß dingsda

    Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
    Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.

  2. Inaktiver User

    AW: Testlabor Westafrika?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die da wären ?

    Mir zumindest ist kein Medikament bekannt, das Ebola heilen könnte.
    Dein preußischer Ton geht mir ab und zu auf die Nerven, aber sei's drum, vielleicht meinst du anders als du schreibst.
    "Die da wären" also: lt. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit (Bernhard Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg) sollte getestet werden, ob nicht vielleicht bereits zugelassene Virusmedikamente bei Ebola wirken.

    Verschwörung erkenne ich auch nicht (obzwar es unbestreitbar die seltsamsten Ideen gibt, die mit den entsprechenden finanziellen Mitteln und den nötigen Verbindungen verwirklicht werden können, da alle möglichen Interessen im Spiel sind), eher schon das Dollarzeichen in den Augen jener, die nebst bedauernswerter Versuchstiere nun Menschen zur Verfügung haben, die, falls sie überhaupt gefragt werden, in ihrer Verzweiflung wohl nicht ablehnen, wenn sie auch nicht wissen, was ihnen an Schmerzen oder Folgeerkrankungen aufgrund des verabreichten Medikamentes blüht.
    Geändert von Inaktiver User (13.08.2014 um 09:57 Uhr) Grund: Tippfehler


  3. Registriert seit
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    13

    AW: Testlabor Westafrika?

    Weniger Emotionen bei solchen Themen Leute. Jeder hat seine eigene Meinung...

  4. Inaktiver User

    AW: Testlabor Westafrika?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dein preussischer Ton geht mir ab und zu auf die Nerven,
    Was ist an meiner Nachfrage preussisch ?

    "Die da wären" also: lt. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit (Bernhard Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg) sollte getestet werden, ob nicht vielleicht bereits zugelassene Virusmedikamente bei Ebola wirken.
    Nun ja - entweder könnten die Pharmafirmen, die deren Patente halten, entsprechende Studien veranlassen (und würden dafür vermutlich auch angegriffen) oder jeder Arzt kann das im Rahmen eines Therapieversuchs veranlassen, niemand hindert ihn daran.

    bedauernswerter Versuchstiere nun Menschen zur Verfügung haben, die, falls sie überhaupt gefragt werden, in iher Verzweiflung wohl nicht ablehnen, wenn sie auch nicht wissen, was ihnen an Schmerzen oder Folgeerkrankungen aufgrund des verabreichten Medikamentes blüht.
    Sorry, aber Du scheinst Dich mit klinischer Forschung nicht auszukennen.

    1. Werden alle Medikamente auch an Menschen getestet, sonst werden sie nicht zugelassen.
    2. Müssen die Patienten hierzu eine Einverständniserklärung unterschreiben, sonst werden die Daten nicht für die Zulassung akzeptiert. Und ja, das gilt auch für Afrikaner, diese Regelung existiert weltweit (nennt sich ICH-GCP).
    3. Ist Ebola eine in den meisten Fällen tödliche Krankheit, bei der die Menschen elendig zugrunde gehen. Ich denke, JEDER würde mit Freuden so ziemlich jedes Medikament nehmen, wenn es eine Chance auf Heilung darstellt. Ich würde es jedenfalls tun.
    Geändert von Inaktiver User (13.08.2014 um 10:05 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Testlabor Westafrika?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der aktuelle Ebola-Ausbruch in Westafrika macht mich nachdenklich.

    Lokalisation: Es sind nicht die üblichen "verdächtigen" Länder betroffen.
    Krankheitsfälle: Verglichen mit den Daten vergangener Jahre auf jeden Fall bemerkenswert
    Dass und wie Nigeria betroffen ist, schaut schwer nach einem "Unfall" aus.

    Addiert man nun hinzu, dass ausgerechnet ein "kleines" "US Amerikanisches" Biotech-Unternehmen "zufällig" ein Medikament zur Verfügung stellen kann, das zwar noch nicht für den Humanbereich zugelassen ist, bekomme ich ein sehr deutliches Bauchgrimmen.

    Die USA haben eigentlich überhaupt keine Veranlassung, in Sachen Ebola zu forschen. Schon gar nicht ein "kleines Biotech" Unternehmen. Es sei denn natürlich, besagtes Unternehmen hätte vorzügliche Kontakte zum Militär.

    Was wiederum den Gedanken aufkommen lässt, dass dieser bemerkenswerte Ausbruch ganz im Westen, in Staaten, die - Unfall Nigeria mal ausgenommen - eher "ruhigere" Kandidaten sind, und definitiv geographisch nicht in der Nähe der ansonsten von Ebola eher betroffenen Gebiete liegen, kein Zufall ist, sondern menschengemacht und gewollt. Nur leider inzwischen etwas aus dem Ruder laufend.
    Dass dies ein Versuch war, der aus dem Ruder gelaufen ist, ist reine Spekulation. Aber humanitäre Gründe für das Engagement der USA sehe ich nicht.

    Schon vor Jahren hatte Russland geforscht, ob und wie man das Ebola-Virus mittels Aerosole verteilen kann. Das wäre eine sehr gefährliche B-Waffe geworden. Die Idee wurde offenbar fallen gelassen - jedenfalls ist mir kein Hinweis auf russische Impfstoffe bekannt, wie sie für die Soldaten erforderlich wären, die solche Waffen einsetzen oder in ein kontaminiertes Gebiet eindringen sollen.

    Nun sind offenbar die Amis auf eine ähnlich grandiose Idee gekommen:
    Das Ebola-Virus tritt viel zu selten auf, als dass die Erforschung von Impfstoffen ökonomisch Sinn ergäbe. Hier geht es vielmehr um eine militärische Entwicklung, und ja: es bereitet mir ernstes Bauchgrimmen, dass der selbsternannte Ruler of the World neue Versuche unternimmt völkerrechtswidrige B-Waffen zu entwickeln, nachdem man jahrelang hoffen durfte, dass dieses finstere Kapitel des Militärgeschichte beendet ist.
    Geändert von Inaktiver User (13.08.2014 um 10:09 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Testlabor Westafrika?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    2. Müssen die Patienten hierzu eine Einverständniserklärung unterschreiben, sonst werden die Daten nicht für die Zulassung akzeptiert.
    3. Ist Ebola eine in den meisten Fällen tödliche Krankheit, bei der die Menschen elendig zugrunde gehen. Ich denke, JEDER würde mit Freuden so ziemlich jedes Medikament nehmen, wenn es eine Chance auf Heilung darstellt. Ich würde es jedenfalls tun.
    2. ist einfach lächerlich. Die allermeinsten der Erkrankten können vermutlich weder lesen noch schreiben.
    3. genau das habe ich geschrieben, die Verzweiflung bringt die PatientInnen dazu, nach jedem Strohhalm zu greifen.
    Wie es denen, die vielleicht von Ebola geheilt werden, danach aufgrund der ungetesteten Medikamente geht, ist eine Frage, die nicht gestellt wird.
    Jedoch erübrigt sich die Diskussion. Die Kranken möchten geheilt werden, das Pharmaunternehmen will verdienen, das Medikament ist nicht zugelassen. Mehr gibt es dazu kaum zu sagen.

  7. Inaktiver User

    AW: Testlabor Westafrika?

    Und was die Dollarzeichen angeht:

    Mit seltenen Erkrankungen - und da gehört Ebola zum Glück noch zu - kann man kaum was verdienen, erst recht, wenn sie in armen Ländern auftreten. Die hohen Entwicklungskosten kann man kaum wieder rein holen. Deshalb werden solche Erkrankungen auch kaum beforscht.

    Sie werden deshalb auch "Orphan diseases" genannt, also "Waisenkinder".

  8. Inaktiver User

    AW: Testlabor Westafrika?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und was die Dollarzeichen angeht:

    Mit seltenen Erkrankungen - und da gehört Ebola zum Glück noch zu - kann man kaum was verdienen, erst recht, wenn sie in armen Ländern auftreten. Die hohen Entwicklungskosten kann man kaum wieder rein holen. Deshalb werden solche Erkrankungen auch kaum beforscht.
    So ist es.

    Und deshalb kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es sich bei dem zu testenden Impfstoff um eine militärische Entwicklung handelt, im Rahmen der Entwicklung einer neuen B-Waffe.

  9. Inaktiver User

    AW: Testlabor Westafrika?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    2. ist einfach lächerlich. Die allermeinsten der Erkrankten können vermutlich weder lesen noch schreiben.
    Wer hat jetzt noch mal einen unfreundlichen Tonfall ?

    Das ist nicht lächerlich, sondern Good Clinical Practice. Wenn der Patient nicht lesen kann, wird sein Einverständnis anderweitig dokumentiert. Z.B. durch einen unabhängigen Zeugen.

    3. genau das habe ich geschrieben, die Verzweiflung bringt die PatientInnen dazu, nach jedem Strohhalm zu greifen.
    Wie es denen, die vielleicht von Ebola geheilt werden, danach aufgrund der ungetesteten Medikamente geht, ist eine Frage, die nicht gestellt wird.
    Wenn der Patient tot ist, erübrigt sich diese Frage.

    Die Kranken möchten geheilt werden, das Pharmaunternehmen will verdienen, das Medikament ist nicht zugelassen. Mehr gibt es dazu kaum zu sagen.
    Wie bereits ausgeführt, steht vor der Zulassung STETS die klinische Testung. Und die bringt kein Geld, die kostet Geld.

  10. Inaktiver User

    AW: Testlabor Westafrika?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und deshalb kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es sich bei dem zu testenden Impfstoff um eine militärische Entwicklung handelt, im Rahmen der Entwicklung einer neuen B-Waffe.
    Das das eine militärische Entwicklung ist, kann gut sein. Muß aber nicht zwingend im Rahmen der Entwicklung einer neuen Waffe sein, sondern ggf. damit man etwas in der Hand hat, sollte ein B-Waffen-Angriff von anderer Seite erfolgen.

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