Es liegt auch wahrscheinlich sehr an Ebola. Die Zeit zwischen Ansteckung, Verlauf der Krankheit und Tod ist sehr kurz. Der Wirt
stirbt einfach auch sehr schnell. Wenn man den Wirt also schnell isolieren kann, dann dämmt man auch die Ausbreitung der Krankheit, weil es keine Wirte mehr gibt.
In Uganda scheint das sehr viel besser gelungen zu sein, wie in Kongo. Vielleicht hat sich der Ebola-Virus auch stark verändert, wenn er sich jetzt weiter ausbreitet.
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Thema: Testlabor Westafrika?
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24.09.2014, 19:26Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
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24.09.2014, 21:22
AW: Testlabor Westafrika?
Bis zu einem schlüssigen und gut dokumentierten Beleg des GEgenteils werde ich weiterhin annehmen, dass solide, klassische, kompetent durchgeführte Massnahmen wie in Uganda dazu geeignet sind, die Krankheit einzudämmen und Kranke mit 75% Wahrscheinlichkeit zu retten.
Und dass für Kongo nicht was Esoterisches und Seltsames wie das mutierende Virus das Problem ist, sondenr das Naheliegende, nämlich eine Kriegssituation, wo es am Nötigsten fehlt und wo die Leute sowieso schon krank, schwach und chronisch unter Stress sind, was sie für Krankheiten aller Art anfällig macht.
gruss, barbara
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24.09.2014, 21:36
AW: Testlabor Westafrika?
Ja aber..,
wenn man das so nüchtern und sachlich betrachtet, würde das vielleicht nicht mal WoMansWorld beeindrucken im Gegensatz zu seinem Link
Nur mit Milliarden Dollar, Tausenden Ärzten, Militärhilfe und einer Luftbrücke ist die Seuche noch zu besiegen - und Afrika zu retten.Geändert von Anne_dingsda (24.09.2014 um 21:51 Uhr)
Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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24.09.2014, 21:40
AW: Testlabor Westafrika?
jaja, wir müssen noch Brad Pitt, Bruce Willis und Sylvester Stallone einfliegen, damit der Heldenkoeffizient hoch genug ist...

hm eigentlich ist es ja nicht lustig.
Aber warum schaffen wir, da angebliche Zeitalter des Fortschritts, des Verstands und der Aufklärung es nicht, diese tollen Dinge auch eindlich mal zu benutzen auch in Krisenfällen?
gruss, barbara
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24.09.2014, 23:37
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25.09.2014, 06:54
AW: Testlabor Westafrika? • Für alle, die es nicht wahrhaben wollen ...
Behindert ist man nicht, behindert wird man.
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25.09.2014, 08:23Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
Zur Zeit unter anderem deshalb, weil durch die Wirtschaftskrise, gepaart mit dem aktuellen Umrechnungskurs des Schweizer Franken, die WHO finanziell und personell ziemlich schlecht dasteht, was ihre Handlungsmöglichkeiten natürlich einschränkt.
Was Du über Hygiene schreibst, ist natürlich völlig richtig. Leider ist aber auch Hygiene teilweise eine Frage des Geldes - man braucht ausreichend Platz, Personal, Wasser, Möglichkeiten, Wasser in ausreichender Menge zu erhitzen, Handschuhe, Mundschutz...
Das alles ist manchmal schon kaum zu erreichen.
Was die von Dir genannte Esoterik betrifft: Dass es verschiedene Stämme des Ebola-Virus gibt, die unterschiedliche Ansteckungswege aufweisen, ist schon lange bekannt und untersucht.
Zu Deinen Thesen bezügl. der Überlebenschancen: Derzeit sterben an der gerade grassierenden Variante des Virus 90% der Patienten. Mag sein, dass die Überlebenschancen bei besserer Pflege leicht zu steigern wären, aber mehr wohl auch nicht. Das Robert-Koch-Institut und Ärzte ohne Grenzen sind dazu, glaube ich, recht gute Informationsquellen.
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25.09.2014, 08:23Inaktiver User
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25.09.2014, 08:44Inaktiver User
AW: Testlabor Westafrika?
Vielleicht möchte sich der eine oder die andere einmal ein wenig belastbarere Daten anschauen. So eine Diskussion muss ja nicht notwendigerweise auf Gazetten-Niveau bleiben.
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25.09.2014, 09:04



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