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  1. Inaktiver User

    AW: Testlabor Westafrika?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ja eben. Was für die Wirkung der klassischen Hygienemassnahmen spricht, womit die Todesrate statt 90% nur noch 25% ist. Wenn das mal kein grösserer Erfolg ist!

    gruss, barbara
    Es liegt auch wahrscheinlich sehr an Ebola. Die Zeit zwischen Ansteckung, Verlauf der Krankheit und Tod ist sehr kurz. Der Wirt
    stirbt einfach auch sehr schnell. Wenn man den Wirt also schnell isolieren kann, dann dämmt man auch die Ausbreitung der Krankheit, weil es keine Wirte mehr gibt.
    In Uganda scheint das sehr viel besser gelungen zu sein, wie in Kongo. Vielleicht hat sich der Ebola-Virus auch stark verändert, wenn er sich jetzt weiter ausbreitet.

  2. gesperrt

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    AW: Testlabor Westafrika?

    Bis zu einem schlüssigen und gut dokumentierten Beleg des GEgenteils werde ich weiterhin annehmen, dass solide, klassische, kompetent durchgeführte Massnahmen wie in Uganda dazu geeignet sind, die Krankheit einzudämmen und Kranke mit 75% Wahrscheinlichkeit zu retten.

    Und dass für Kongo nicht was Esoterisches und Seltsames wie das mutierende Virus das Problem ist, sondenr das Naheliegende, nämlich eine Kriegssituation, wo es am Nötigsten fehlt und wo die Leute sowieso schon krank, schwach und chronisch unter Stress sind, was sie für Krankheiten aller Art anfällig macht.

    gruss, barbara

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    AW: Testlabor Westafrika?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Bis zu einem schlüssigen und gut dokumentierten Beleg des GEgenteils werde ich weiterhin annehmen, dass solide, klassische, kompetent durchgeführte Massnahmen wie in Uganda dazu geeignet sind, die Krankheit einzudämmen und Kranke mit 75% Wahrscheinlichkeit zu retten.

    Und dass für Kongo nicht was Esoterisches und Seltsames wie das mutierende Virus das Problem ist, sondenr das Naheliegende, nämlich eine Kriegssituation, wo es am Nötigsten fehlt und wo die Leute sowieso schon krank, schwach und chronisch unter Stress sind, was sie für Krankheiten aller Art anfällig macht.

    gruss, barbara
    Ja aber..,

    wenn man das so nüchtern und sachlich betrachtet, würde das vielleicht nicht mal WoMansWorld beeindrucken im Gegensatz zu seinem Link
    Nur mit Milliarden Dollar, Tausenden Ärzten, Militärhilfe und einer Luftbrücke ist die Seuche noch zu besiegen - und Afrika zu retten.
    Geändert von Anne_dingsda (24.09.2014 um 21:51 Uhr)
    Gruß dingsda

    Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
    Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.

  4. gesperrt

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    AW: Testlabor Westafrika?

    jaja, wir müssen noch Brad Pitt, Bruce Willis und Sylvester Stallone einfliegen, damit der Heldenkoeffizient hoch genug ist...

    hm eigentlich ist es ja nicht lustig.

    Aber warum schaffen wir, da angebliche Zeitalter des Fortschritts, des Verstands und der Aufklärung es nicht, diese tollen Dinge auch eindlich mal zu benutzen auch in Krisenfällen?

    gruss, barbara

  5. Inaktiver User

    AW: Testlabor Westafrika?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Bis zu einem schlüssigen und gut dokumentierten Beleg des GEgenteils werde ich weiterhin annehmen, dass solide, klassische, kompetent durchgeführte Massnahmen wie in Uganda dazu geeignet sind, die Krankheit einzudämmen und Kranke mit 75% Wahrscheinlichkeit zu retten.

    Und dass für Kongo nicht was Esoterisches und Seltsames wie das mutierende Virus das Problem ist, sondenr das Naheliegende, nämlich eine Kriegssituation, wo es am Nötigsten fehlt und wo die Leute sowieso schon krank, schwach und chronisch unter Stress sind, was sie für Krankheiten aller Art anfällig macht.

    gruss, barbara
    Kann man kaum besser formulieren.

  6. User Info Menu

    AW: Testlabor Westafrika? • Für alle, die es nicht wahrhaben wollen ...

    Zitat Zitat von WoMansWorld Beitrag anzeigen
    Hier ein Artikel-Auszug, der eigentlich unsere Diskussion fast überflüssig macht, vor allem ob es sich bei dem aktuellen Ausbruch von EBOLA wirklich um so eine große Sache handelt ...
    Aber auch nur "fast", denn dass ist auch nur eine Meinungsäusserung, eine Einschätzung einer Journalistin (auch wenn sie Biologie studiert hat.
    (Natürlich soll man Ebola nicht unterschätzen, aber in Panik "wir werden alle sterben" würde ich nun auch nicht verfallen.)
    Behindert ist man nicht, behindert wird man.

  7. Inaktiver User

    AW: Testlabor Westafrika?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Aber warum schaffen wir, da angebliche Zeitalter des Fortschritts, des Verstands und der Aufklärung es nicht, diese tollen Dinge auch eindlich mal zu benutzen auch in Krisenfällen?

    gruss, barbara
    Zur Zeit unter anderem deshalb, weil durch die Wirtschaftskrise, gepaart mit dem aktuellen Umrechnungskurs des Schweizer Franken, die WHO finanziell und personell ziemlich schlecht dasteht, was ihre Handlungsmöglichkeiten natürlich einschränkt.

    Was Du über Hygiene schreibst, ist natürlich völlig richtig. Leider ist aber auch Hygiene teilweise eine Frage des Geldes - man braucht ausreichend Platz, Personal, Wasser, Möglichkeiten, Wasser in ausreichender Menge zu erhitzen, Handschuhe, Mundschutz...

    Das alles ist manchmal schon kaum zu erreichen.

    Was die von Dir genannte Esoterik betrifft: Dass es verschiedene Stämme des Ebola-Virus gibt, die unterschiedliche Ansteckungswege aufweisen, ist schon lange bekannt und untersucht.

    Zu Deinen Thesen bezügl. der Überlebenschancen: Derzeit sterben an der gerade grassierenden Variante des Virus 90% der Patienten. Mag sein, dass die Überlebenschancen bei besserer Pflege leicht zu steigern wären, aber mehr wohl auch nicht. Das Robert-Koch-Institut und Ärzte ohne Grenzen sind dazu, glaube ich, recht gute Informationsquellen.

  8. Inaktiver User

    AW: Testlabor Westafrika? • Für alle, die es nicht wahrhaben wollen ...

    Zitat Zitat von Tabitha Beitrag anzeigen
    Aber auch nur "fast", denn dass ist auch nur eine Meinungsäusserung, eine Einschätzung einer Journalistin (auch wenn sie Biologie studiert hat.
    (Natürlich soll man Ebola nicht unterschätzen, aber in Panik "wir werden alle sterben" würde ich nun auch nicht verfallen.)
    Ich glaube, sie hat versucht heftig Alarm zu schlagen, um die WHO zu unterstützen.

  9. Inaktiver User

    AW: Testlabor Westafrika?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann man kaum besser formulieren.
    Vielleicht möchte sich der eine oder die andere einmal ein wenig belastbarere Daten anschauen. So eine Diskussion muss ja nicht notwendigerweise auf Gazetten-Niveau bleiben.

  10. Inaktiver User

    AW: Testlabor Westafrika?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht möchte sich der eine oder die andere einmal ein wenig belastbarere Daten anschauen. So eine Diskussion muss ja nicht notwendigerweise auf Gazetten-Niveau bleiben.

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