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Thema: Naher Osten
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14.08.2014, 10:20Inaktiver User
AW: Naher Osten
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14.08.2014, 10:50Inaktiver User
AW: Naher Osten
Was interessiert das Filmen eines Abschusses? Wir wissen, dass Raketen abgeschossen werden.
Aber was kommt trotz Raketenschutzschirm wirklich an?
Welche Sprengkraft haben diese Dinger?
Wo sind die Einschlagskrater?
Kurzum: welche Folgen hat der Abschuss palästinensischer Raketen?
Was ich heute beim Einloggen auf web.de sehen musste: die Schlagzeile "Hamas schießt wieder Raketen auf Israel" und zur Illustrierung gab es ein Foto vom Einschlag einer israelischen Bombe auf Gaza-Stadt, bei der im Umkreis von 30-50 Metern alles weggepustet wurde.
Dass diese "Journalisten" sich nicht schämen, ist unfassbar.Geändert von Inaktiver User (14.08.2014 um 11:12 Uhr)
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14.08.2014, 12:35Inaktiver User
AW: Naher Osten
... trotzdem soll es hier ja Leute geben, die nicht wahrhaben wollen, das dies direkt aus Wohngebieten/Schulen/Moscheen erfolgt. Ergo die Bevölkerung als "Schutzschild" - respektive bei Gegenschlägen als Kanonenfutter herhalten muß.
Das ist die message: Die Hamas hat die Waffenruhe gebrochen. Wieder mal.Was ich heute beim Einloggen auf web.de sehen musste: die Schlagzeile "Hamas schießt wieder Raketen auf Israel"
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14.08.2014, 13:06
AW: Naher Osten
Dazu hab ich noch ne Frage:
wer, glaubst du, führt eigentlich das bessere Leben im Gaza-Streifen ... die Mehrheit der normalen Zivilbevölkerung oder die unter Waffen stehenden Hamas-Leute?
Hinsichtlich der Motivation der Hamas-Leute und Konsorten ist meine These:
sie schießen die Raketen ab und führen Anschlage durch, weil sie es können ...
So fing das ja auch 2005 nach Räumung von Gaza seitens Israel an:
kaum waren die Israelis weg, gings los mit den Raketen,
nachdem Hamas zuvor die Fatah 'ausgeschaltet' hat.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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14.08.2014, 13:21Inaktiver User
AW: Naher Osten
ich stelle mir schon sehr lange die Frage, ob die Tatsache, dass die Hamas (oder... wie man vereinzelt liest, nur Teile davon) die Zivilbevölkerung als "Schutzschild" missbraucht, wirklich eine Art Legitimation dafür sein kann Bomben auf Wohnviertel zu werfen...
traurig das Ganze...
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14.08.2014, 13:27Inaktiver User
AW: Naher Osten
Hierzu eine interessante Personalie: Mohammed Dahlan.
Mit der Autonomie wurde er Sicherheitschef und mit einer Polizei von 20.000 Mann zum mächtigsten Mann im Gazastreifen. In diesem Amt wurde ihm 1997 die Unterschlagung von Steuergeldern vorgeworfen. Da er gegen die Hamas vorging, war er beim Westen beliebt. Seine Macht wuchs so weit, dass man vom Gazastreifen schon als „Dahlanistan“ sprach.[2] 2002 trat er von seinem Posten zurück. 2003 machte ihn Mahmud Abbas – auf Druck des Westens – für einige Monate zum Sicherheitsminister.
2006 gewann Dahlan bei den Wahlen ein Mandat im Parlament und begann mit Hilfe der CIA Aktionen gegen die an die Macht gekommene Hamas zu starten. Bei einem Umsturzversuch im Juni unterlagen jedoch seine Männer, was zum Ende der Fatah im Gazastreifen führte.
Mohammed Dahlan war in zahlreiche Skandale verwickelt und hatte deswegen wiederholt Probleme in der Partei. 2007 versuchte er einen Umsturz gegen die Hamas-Regierung im Gazastreifen und scheiterte. Daraufhin musste er ins Westjordanland übersiedeln. Im Juni 2011 wurde er aus der Partei ausgeschlossen und schließlich der Urheberschaft der Vergiftung Jassir Arafats beschuldigt. Dahlan werden enge Kontakte zur CIA und dem israelischen Shin Bet nachgesagt.[1]
Ich bin über Rolf Verleger auf ihn gestoßen.
Bei ihm heißt es in einem gleichnishaften Text:
Sie und Ihre nordamerikanischen Freunde vom Hausbesitzerverband hatten 2007 eine Schlägertruppe in der Nachbarswohnung einquartiert, die Mohamed-Dahlan-Gang. Die sollte dem bösen, bösen Nachbarn die Wohnung wegnehmen. Gemeinerweise wehrte sich der Nachbar erfolgreich. Da waren Sie ganz schön sauer. Danach haben Sie allen weiszumachen versucht, der böse, böse Nachbar habe nun ohne jeden Grund gewaltsam die Macht in seiner Wohnung übernommen und sei dazu nicht legitimiert. Sie waren selbst überrascht, wie viele Journalisten diese Lüge gerne verbreitet haben.
QuelleGeändert von Inaktiver User (14.08.2014 um 13:33 Uhr)
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14.08.2014, 13:37Inaktiver User
AW: Naher Osten
Ergo? Ergo?
Seit wann sind die Israelis verpflichtet Wohngebiete, Schulen und Moscheen wegzubomben, nur weil es dort Widerständler gibt?
Die "message" war eine ganz andere, nämlich eine Lüge: die Lüge, dass Hamas-Raketen das anrichten, was in Wirklichkeit nur israelisches Bombardement anrichtet.Das ist die message: Die Hamas hat die Waffenruhe gebrochen. Wieder mal.
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14.08.2014, 13:52
AW: Naher Osten
Eine sehr berechtigte Frage aus meiner Sicht.
Meine Antwort: das würden, bzw. haben schon alle kriegführenden Nationen so gemacht - wenn es aus ihrer Sicht sein muss, werden auch Wohnquartiere der Zivilbevölkerung ins Visier genommen.
Israel 'handelt' da also nicht anders als die anderen.
Mit einem Unterschied: mir ist keine andere kriegführende Nation bekannt, die jemals die Bewohner von Häusern vor dem Raketenangriff per Telefon und sodann auch noch per sogenanntem 'anklopfen' (Rakete ohne Sprengsatz) vorwarnt oder vorgewarnt hätte.
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Daniel Kahneman
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14.08.2014, 13:59Inaktiver User
AW: Naher Osten
Ach, ist das jetzt ganz offiziell ein "Krieg"?
Wieso werden dann die Quasi-Soldaten der Gegenseite als 'Terroristen' bezeichnet?
Wohin sollen die Leute fliehen? Es ist ja eine Mauer um das ganze Gebiet gezogen.Mit einem Unterschied: mir ist keine andere kriegführende Nation bekannt, die jemals die Bewohner von Häusern vor dem Raketenangriff per Telefon und sodann auch noch per sogenanntem 'anklopfen' (Rakete ohne Sprengsatz) vorwarnt oder vorgewarnt hätte.
Mir ist übrigens keine andere kriegführende Nation bekannt, die nach Flächenbombardements die Einfuhr von Baumaterial verhindert oder stark beschränkt, wie amnesty international mehrfach gemeldet hat.
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14.08.2014, 14:20
AW: Naher Osten
Das ist eine ganz übliche Methode der Kriegführung: Wenn Bodentruppen (z.B. auf der Suche nach Tunneleingängen) aus Gebäuden massiv beschossen werden, nimmt man diese Gebäude selbst unter Feuer. Hätte es bei der Suche nach Tunneln keine Gegenwehr gegeben, wäre von israelischen Soldaten kein Schuss abgefeuert worden.
Israel bombt keine Gebäude weg, weil es dort Widerständler gibt, sondern weil aus den Gebäuden Widerständler schiessen.



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