Was derzeit von dem Wüten der IS-Terroristen im Irak zu hören und zu lesen ist, von der Dummheit und Borniertheit des irakischen Ministerpräsidenten Maliki, der nicht und nicht daran denkt, mit Sunniten zu verhandeln (wenn es nicht ohnehin schon zu spät ist) sollte ein paar Staaten, und nicht nur israel, in der Region wecken und sie daran erinnern, dass der Gazastreifen ein Pulverfass ist und dass am Ende vielleicht die Hamas in der Erinnerung als ein wesentlich kleineres Übel gesehen wird, als jene schwarzgekleideten Berserker, die rund um Mossul Menschen vertreiben, ermorden oder versklaven.
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Thema: Naher Osten
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08.08.2014, 00:30Inaktiver User
AW: Naher Osten
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08.08.2014, 08:29
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08.08.2014, 08:38Inaktiver User
AW: Naher Osten
Dann wäre erreicht, was ja angeblich Ziel des Terrors ist: Die Palästinenser wären Staatsbürger eines arabischen Landes, hätten einen Paß, könnten Gaza/Westbank verlassen und sich woanders niederlassen, wenn sie wollen, hätten nichts mehr mit den Israelis zu tun etc pp.
Aber nein, ich glaube nicht, das richtige Ruhe wäre .... Denn darum geht's der Hamas nicht. Der geht es nur um Terror. Das dürfte auch ein maßgeblicher Grund sein, warum Ägypten & Jordanien wenig Lust haben, sich das Problem ins Haus zu holen.
Wieso wäre die Kultur dann "vom Tisch gewischt" ?Na, so einfach kann man die Jahrtausende alte Kultur eines Landes das Land der Verheißung oder das gelobte Land nun nicht vom Tisch der Geschichte wischen.
Gibt es keine bayerische Kultur mehr, weil Bayern Teil Deutschlands ist ?
Es wäre nur der frühere Status Quo wieder hergestellt, wie Opelius schon erklärt hat.Geändert von Inaktiver User (08.08.2014 um 10:06 Uhr) Grund: typo
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08.08.2014, 09:04Inaktiver User
AW: Naher Osten
Hier ist noch ein interessanter Artikel von heute:
Hamas erklärt sich zum Kriegssieger und droht - Politik, Nachrichten
Glaubt jemand wirklich, mit denen könne man ernsthaft verhandeln ?
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08.08.2014, 09:31
AW: Naher Osten
Nun ja, da gibt es ja auch keine Mauer (mehr).
Und selbst zu Mauerzeiten konnten ja die Westberliner überall hin ausreisen, Transitstrecken, Du erinnerst Dich?
Selbst Tunnelbau zwischen Ost und West war nicht unbekannt.
Ich frage mich schon, wie man das in der Betrachtung ausklammern kann.
Vergleichbar wäre allenfalls, wenn zu Zeiten der Berlin-Blockade auch noch "reingebombt" worden wäre.
lg lenita
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08.08.2014, 09:45
AW: Naher Osten
???
Lager Flüchtlingslager…auf was schießt du dich denn da fest? Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht.
Wir kamen übrigens auf die Bevölkerungsdichte, weil Lorelei sagte, in Israel wäre es eng und es wäre unmöglich Siedler umzusiedeln mit seinen 300 pro km" und du warst die einzige die "eingepfercht" geschrieben hat, soweit ich das hier auf der Seite sehe.
Ich kann nicht folgen.
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08.08.2014, 09:52Inaktiver User
AW: Naher Osten
Berlin und München haben ein üppiges Umland. Dieses Umland trägt maßgeblich zur Versorgung und Entsorgung dieser Städte bei und bewirkt außerdem, dass kein Gefühl des Eingesperrtseins entstehen kann.
Gaza ist von 10 Meter hohen Mauern umgeben; dort gibt es kein Umland. Gaza ist ein Gefängnis - ein relativ großes zwar, aber eindeutig ein Gefängnis.
Frankfurt/Main hat übrigens 2.770 E/qkm und Hamburg hat 2.300 E/qkm.
Frankfurt/Main und Hamburg sind also halb so dicht besiedelt wie Gaza, man kann sie aber sicher nicht als ländliche, dünn besiedelte Regionen bezeichnen. Auch sie haben übrigens ein großes Umland.
Im übrigen sollte man die Verhältnisse ruhig regional betrachten:
während Gaza im Durchschnitt (Gaza-Stadt, Flüchtlingslager sowie Wüste!) eine Bevölkerungsdichte von 5.045 E/qkm hat, hat Israel komfortable 380 E/qkm.
Und doch gibt es hier User, die dir einerseits zustimmen (Gaza habe keinen Bevölkerungsdruck), aber andererseits die Existenz Israels gefährdet sehen, wenn dieses einen Teil des gestohlenen Landes zurückgibt.
Das passt nicht zusammen.
(Alle Zahlen aus Wikipedia)Geändert von Inaktiver User (08.08.2014 um 10:04 Uhr)
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08.08.2014, 09:56
AW: Naher Osten
ich halte es für ein großes Dilemma, dass das Hilfsprogramm der UNO für palästinensische Flüchtlinge nunmehr seit 64 Jahren läuft. Es gibt kein anderes Hilfsprogramm, dass sooo lange laufen musste und die Zahl der zu Versorgenden ständig und sprunghaft ansteigt. Von knapp 1 Million 1950 auf knapp 5 Millionen 2010, mit immer steilerem Anstieg nach oben.Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten Dabei sind, das hat Frank schon geschrieben, 99% der zu Versorgenden noch nie von irgendwo her geflohen.
Selbst die Hilfsprogramme für Ruanda nach dem Genozid vor 20 Jahren konnten auf ein Minimum zurückgefahren werden.
Flüchtlinge müssen versorgt werden, keine Frage. Aber Ziel muss es sein, dass sie eines Tages auf eigenen Beinen stehen, einen Neuanfang machen können. Die Autonomieregierungen in Westbank und Gaza ruhen sich darauf aus, dass sie auch noch in 100 Jahren ihre Bürger fremdversorgen lassen.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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08.08.2014, 09:56Inaktiver User
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08.08.2014, 10:00Inaktiver User
AW: Naher Osten
Was Du und nicht nicht können. Wir leben nicht dort, wir sind keine Israelis und haben nicht den geringsten Schimmer wie es sich anfühlt Jude zu sein.
Wir gehören zum Tätervolk und sollten als solches zum israelisch-arabischen Konflikt weitgehend die Klappe halten.
Meine letzten 5 Cent zu diesem Thema


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