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Thema: Naher Osten

  1. Inaktiver User

    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Um es genau zu sagen, 17mal wurde der Standort von der UN mitgeteilt, und daß diese Schule eine Zuflucht der Zivlisten ist, so hörte ich in den Nachrichten.
    Dann solltest Du den link mal richtig lesen, da steht nämlich auch drin, warum. Wobei eh unklar ist, ob der Mörserbeschuß durch die israelische Armee oder die Terroristen ausschlaggebend war.

  2. gesperrt

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    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das hat nichts mit der Religion zu tun, sondern mit der Frage, ob jemand israelischer Staatsbürger ist, oder nicht. Israelische Staatsbürger muslimischer oder christlicher Religion leben völlig frei, und können wohnen, wo sie wollen.

    Die Bewohner der besetzten Gebiete nicht, was für diese zweifelsfrei eine belastende Situation ist. Die aber m.E. künstlich geschaffen bzw. aufrechterhalten wurde, und zwar durch die arabische Welt.
    Palästeinenser in Westbank und Gaza besitzen keinerlei Bürgerrechte.
    Was ist denn die Lösung die du vorschlägst, für die die in Westbank und Gaza leben und keine Bürgerrechte besitzen?

    Sollen sie Israelis werden?
    Wie soll das von statten gehen?

  3. gesperrt

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    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das hat nichts mit der Religion zu tun, sondern mit der Frage, ob jemand israelischer Staatsbürger ist, oder nicht. Israelische Staatsbürger muslimischer oder christlicher Religion leben völlig frei, und können wohnen, wo sie wollen.

    Die Bewohner der besetzten Gebiete nicht, was für diese zweifelsfrei eine belastende Situation ist. Die aber m.E. künstlich geschaffen bzw. aufrechterhalten wurde, und zwar durch die arabische Welt.
    Palästinenser in Westbank und Gaza besitzen keinerlei Bürgerrechte. Sie haben einen palästinensischen Reisepass und einen von Israel verwalteten Personalausweis. Ich versteh das ehrlich gesagt selbst nicht richtig, aber man kanns ja mal versuchen.

    Sie haben egal wie ein anrecht auf einen Pass und Bürgerrechte. So wie jeder stink normale Mensch.….egal was Großmutter oder Goßpapa gemacht hat….damals oder wann auch immer.

    Was ist denn die Lösung die du vorschlägst, für die die in Westbank und Gaza leben und keine Bürgerrechte besitzen?

    Sollen sie Israelis werden?
    Wie soll das von statten gehen?

    Einstaatenlösung? Zweistaatenlösung? Irgendeine Lösung?
    Geändert von _Farmelli (03.08.2014 um 19:10 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann solltest Du den link mal richtig lesen, da steht nämlich auch drin, warum. Wobei eh unklar ist, ob der Mörserbeschuß durch die israelische Armee oder die Terroristen ausschlaggebend war.
    Im Ernst, ich kann nicht mehr finden dort an Inhalt, als was in meinem Beitrag zur Sprache kommt. *schulterzuck*

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    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Die Bewohner der besetzten Gebiete, die eben keine israelischen Staatsbürger sind, nicht, was für diese zweifelsfrei eine belastende Situation ist. Die aber m.E. künstlich geschaffen bzw. aufrechterhalten wurde, und zwar durch die arabische Welt. Die, nicht zu vergessen, Israel mit einem Vernichtungskrieg überzogen hat, dessen Folge die Besatzung jener Gebiete ist.
    Ich lese daraus die Vorstellung, daß die nicht-jüdischen Bewohner der besetzten Gebiete doch von den arabischen Staaten aufgenommen werden sollten, was ja heißt, "Platz machen", sich doch bitte selbst "wegräumen" sollten, eine Art "muslimischer Exodus" oder so, womit das Problem dann an die Unterlegenen und die arabischen Nachbarn delegiert wäre.
    Nun ja.

    lg lenita

  6. Inaktiver User

    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Und ich kann mich nur wiederholen: Ich weiß nicht, ob alle hier ähnlich entspannt wären, wenn sie bei jeder Busfahrt und bei jedem Marktbesuch etc pp damit rechnen müßten, in Stücke gebomt zu werden, wie es früher der Fall war. Seit es die Grenzbefestigungen gibt, ist das Problem weitgehend - also zu 99 %- gelöst. Ich kann jeden Israeli voll verstehen, der sich damit wohler fühlt.
    Ich habe durchaus auch Verständnis. Diese Logik: 'Die schießen auf uns, daher schießen wir auf sie', sie ist erstmal ein völlig verständliches Verhalten, so für sich gesehen.

    Aber es ist hier a) unverhältnismäßig, b) bringt (sehr) großes Leiden, c) bringt Schmerz, Ohnmachtsgefühle, daraus erwachsend noch mehr Wut usw. und c) es ist schon deshalb keine Lösung, die echten Frieden bringt.

    Es gibt bessere Ziele als "den Gegner kleinbomben oder gar ganz niederbomben", als eine Art Prügelstrafe, um es mal so zu sagen. Z.B. Verhandlungen, Zugeständnisse von Rechten für beide Seiten, Verträge, gegenseitiger Respekt, vertrauensbildende Maßnahmen, usw., damit langfristig ein Frieden sogar durch echte gegenseitige Friedfertigkeit erreicht wird. Darauf sollte man m.E. hinwirken.

    Und nur weil es schon sehr verfahren ist, heißt das nicht, daß man einen solchen echten Frieden gar nicht erst ansteuern müsse. Es wird sicher schwierig, da was zu erreichen, ja. Aber Leiden ertragen, das eigene, aber auch das Leiden der anderen, ist schließlich auch nicht gerade einfach.

  7. Inaktiver User

    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von lenita Beitrag anzeigen
    Ich lese daraus die Vorstellung, daß die nicht-jüdischen Bewohner der besetzten Gebiete doch von den arabischen Staaten aufgenommen werden sollten, was ja heißt, "Platz machen", sich doch bitte selbst "wegräumen" sollten, eine Art "muslimischer Exodus" oder so, womit das Problem dann an die Unterlegenen und die arabischen Nachbarn delegiert wäre.
    1. Habe ich das nicht geschrieben, sondern das ist freie Interpretation von Dir.

    2. Gab es auch schon die Idee, das Westjordanland Jordanien zuzuschlagen, so das die Bewohner dort, mitsamt ihrem Land, jordanische Staatsbürger würden. Da hatte Jordanien aber keine Lust drauf.
    Ebenso wenig, wie Ägypten Lust darauf hat, das der Gazastreifen Ägypten zugeschlagen wird.
    Obwohl das m.E. eigentlich die beste Lösung wäre, da Israel mit beiden Ländern Friedensverträge hat.

    3. Geht es ja nicht nur um die dort ansässigen Menschen, sondern auch die unzähligen Menschen, die in arabischen Ländern gegen ihren Willen in "Flüchtlingslagern" festsitzen, seit über 65 Jahren. Natürlich hätte man diese Menschen integrieren sollen - so, wie es Deutschland mit den Millionen deutschen Flüchtlingen am Ende des 2. Weltkrieges auch gemacht hat.
    Was glaubst Du, wie es in Europa aussähe, wenn alle diese Menschen heute noch heimatlos und chancenlos in irgendwelchen Lagern rumsäßen, darauf hoffend, das sich der Status quo ändert ?
    Und was den Nahen Osten angeht, hieße "Status Quo ändern" die Vernichtung Israels.

    Was eben auch die perverse Logik hinter dieser "Flüchtlingspolitik" der arabischen Staaten ist. Das meinte ich damit, das man das Problem künstlich am köcheln hält.
    Geändert von Inaktiver User (04.08.2014 um 07:52 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von utopia_20 Beitrag anzeigen
    [I]10-Punkte- Programm der hamas für einen 10-jährigen Waffenstillstand mit Israel: .....
    "Keiner der Punkte gefährdet die Sicherheit des Staates Israel. Alle sind nachvollziehbar und durchaus maßvoll."
    Israel hat Gaza 2005 geräumt und Siedler, die sich weigerten zu gehen, nahezu an den Haaren aus dem Gebiet gezogen. Was daraufhin passiert ist, ist hinlänglich bekannt. Die Palästinenser bzw. die Hamas sind nicht mit Pace-Fahnen über die Grenze gelaufen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Früher konnten sich Palästinenser in Israel bewegen und dort arbeiten, was umfangreich der Fall war. Durch die Intifadas hat sich das geändert und es wurden Grenzbefestigungen gebaut. Auch hier waren es die TERRORISTEN, die Israel zu diesen Maßnahmen genötigt haben. Die das Leben aller Palästinenser verschlechtern.

    Und ich kann mich nur wiederholen: Ich weiß nicht, ob alle hier ähnlich entspannt wären, wenn sie bei jeder Busfahrt und bei jedem Marktbesuch etc pp damit rechnen müßten, in Stücke gebomt zu werden, wie es früher der Fall war. Seit es die Grenzbefestigungen gibt, ist das Problem weitgehend - also zu 99 %- gelöst. Ich kann jeden Israeli voll verstehen, der sich damit wohler fühlt.
    Ja.

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Einstaatenlösung? Zweistaatenlösung? Irgendeine Lösung?
    Die Zweistaatenlösung läge auf der Hand. Eigentlich. Aber: Kein einziges arabisches Land hat Interesse an einem palästinensischen Staat. Auch nicht die Hamas. Die Hamas interessiert sich einzig und allein für die Vernichtung Israels. Für Terror. Anders ist auch nicht zu erklären, dass sie die Hilfsgelder, die sie nach der Räumung von Gaza bekamen, lieber in das Tunnelsystem als in die Infrastruktur steckten.

    Würden sie Israel in die Knie zwingen, würden die umliegenden Ländern Israel unter sich aufteilen. Diese Pläne gab es schon und es war kein Palästinenserstaat vorgesehen.
    Die Palästinenser sind arme Schweine. Aber so lange sie sich von ihren eigenen Leuten (Hamas) instrumentalisieren lassen, wird sich ihre Situation auch nicht ändern.

  9. Inaktiver User

    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von utopia_20 Beitrag anzeigen
    [I]10-Punkte- Programm der hamas für einen 10-jährigen Waffenstillstand mit Israel: ...

    Die Beendigung der Blockade und Wiedereröffnung der Grenzen in Gaza. Auch muss der Hafen und der internationale Flughafen unter die Kontrolle der UN gestellt werden,
    ......
    Erlaubnis für die Einwohner des Gazastreifens für die Reise nach Jerusalem, um in der Al- Aksa-Moschee zu beten,

    "Keiner der Punkte gefährdet die Sicherheit des Staates Israel.
    Das sehe ich ein wenig anders. Welchen Sinn sollte ein 10-jähriger Waffenstillstand haben ? Wohl gemerkt: Kein auf Dauer angelegter Friedensvertrag (!), sondern eine zeitlich begrenzte Waffenruhe ?!
    Wobei das nur konsequent ist, denn an Frieden ist die Hamas ja nicht interessiert. Ich finde sie und ihre Intentionen eigentlich erfrischend offen ....

    In der Zeit kann die Hamas dann gemütlich aufrüsten, ganz ohne Störung, und ohne das Zeug mühevoll durch Tunnel schmuggeln zu müssen. Nein, alles kann praktischerweise auf dem Seeweg nach Gaza gebracht werden.

    Israelis dürfen nicht nach Gaza, aber Einwohner von Gaza dürfen lustig in Israel rumreisen, und wenn ihnen mal wieder nach einem Sprengstoffanschlag ist - ja mei, das muß man halt nicht so verbissen sehen.

    Israel müßte völlig bescheuert sein, sich auf so was einzulassen.

  10. Inaktiver User

    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wobei das nur konsequent ist, denn an Frieden ist die Hamas ja nicht interessiert. Ich finde sie und ihre Intentionen eigentlich erfrischend offen ....
    Umso verwunderlicher, dass tatsächlich noch eine Menge Leute diesen Horror als David gegen Goliath-Konflikt darstellen mit den Palästinensern (in Form der Hamas) als Opfer und Israel als alleinigen Täter, der den Konflikt jederzeit beenden könnte.
    Diese schwarz/weiß-Darstellung kann ich einfach nur als antisemitisch bezeichnen. Oder?

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