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Thema: Naher Osten

  1. Inaktiver User

    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von lenita Beitrag anzeigen
    Ach so. Vermutlich sieht das jordanische Königshaus und auch die USA das etwas anders. Und womöglich auch die "angestammte" jordanische Bevölkerung.
    Wie vanDyk sagte: Jordanien IST ein Teil Palästinas. Und das jordanische Königshaus Repräsentanten einer fremden Macht.

  2. gesperrt

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    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Ja, und das wirkt bis heute nach ...
    Keine Frage bei den Menschen, die das mitbekommen haben. Es gibt aber mehrere Generationen für die hatte das nie in ihrem Leben Präsens.

    Es gibt genügend die damit nichts am Hut haben und die älteren Generationen haben die Verantwortung diesen Menschen, die sich ihre eigene Geschichte bauen möchten auch dafür den Raum zu geben.

    Beispiel Deutschland: 70% der Menschen hier sind mit einem sog. "Generationenvertrag" aufgewachsen.
    Die jetzige generation hat den nicht und wird ihn auch nie bekommen, weiß das auch und denkt ganz anders.

    Die Politik muss den Jungen Menschen gerecht werden, sonst läuft sie selbst ins Messer.

    Ich musste da auch etwas schmunzelnd an Gauks Kommentar zur WM denken: "damals der Radiokommentar 1954"…das wirkt zwar süß und romatnisch aber dann doch sehr weltfremd auf Leute und man merkt, dass es druchaus Generationendemarkationslinien und auch Unterschiede in der Wahrnehmung gibt.

    Da muss die Politik aufpassen dass sie ihre verantwortung wahrnimmt und Generationen die Gestaltungsmöglichkeiten fordern nicht von festgefahrenen Ideen blockiert werden.


    Oder anders gesagt: Palästinenser und Israel 'allein' werden den Konflikt sehr voraussichtlich nicht lösen können, weil nämlich noch andere (Staaten) in den Konflikt involviert sind - die jedoch tun so, als sei das nicht ihr Bier ... stimmt aber nicht.
    Zustimmung…dennoch kann man nicht immer und gerade wenn ein Abbas sich wortwörtlich für die 2. Intifada entschuldigt hat und massive Fehler eingeräumt hat 2004, sollte man nicht ständig auf 67 zurückflutschen.

    2004 ist für viele sehr viel präsenter als das ewig zurückliegende 67.

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    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie vanDyk sagte: Jordanien IST ein Teil Palästinas. Und das jordanische Königshaus Repräsentanten einer fremden Macht.
    Nämlich? GB, USA oder wie ist das gemeint?

    Wenn ich mich recht erinnere, waren die Territorien der Levante im 19. und beginnenden 20. Jhd. zunächst osmanischer Herrschaftsbereich, dann britische/französische Mandatsgebiete, jedenfalls keine unabhängigen Nationalstaaten mit zuzuordnendem "Staatsvolk".
    Phantasien von ethnischer Säuberung, Bevölkerungsaustausch, Vertreibung/Deportation sind mir jedenfalls nicht geheuer bis suspekt.

    lg lenita

  4. Inaktiver User

    AW: Naher Osten

    Uno wirft Israel Kriegsverbrechen vor

    Die Tatsache das in der Nähe Raketen abgefeuert wurden reicht Israel um auch Schulen und UNO-Schutzeinrichtungen ohne Vorwarnung zu bombadieren.
    Man hätte das Problem auch mit Bodentruppen beseitigen können, aber dafür sind sie scheinbar zu feige.
    Da tötet man lieber Frauen und Kinder.
    Ich könnte ko... wenn ich das lese.
    Geändert von Inaktiver User (01.08.2014 um 18:18 Uhr)

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    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .... mit dem "kleinen", aber entscheidenden Unterschied, das zig Millionen Ostpreußen und Schlesier in die Bevölkerung des verbliebenen Deutschlands aufgenommen wurden und mit dieser verschmolzen. So das diese Gebiete bald nur noch sentimentale Erinnerung waren.

    Und nicht, wie die geflohenen Palästinenser, in arabischen Ländern in Lagern leben, ohne jede Chance, und wohl auch in der 20 Generation noch als "Flüchtlinge" gelten.
    Stimmt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie vanDyk sagte: Jordanien IST ein Teil Palästinas.
    Ich würde es darüber hinaus auch so formulieren:
    im Grunde sind alle Israelis auch Palästinenser. Egal, ob sie muslimischen oder jüdischen oder christlichen Glaubens sind, oder sonstwas.

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Keine Frage bei den Menschen, die das mitbekommen haben. Es gibt aber mehrere Generationen für die hatte das nie in ihrem Leben Präsens.
    Aus meiner Sicht eben doch.
    Geschichtliche Erfahrungen eines Volkes und eines Landes werden noch lange - über Generationen hinaus - 'kulturell' vererbt.

    Ich musste da auch etwas schmunzelnd an Gauks Kommentar zur WM denken: "damals der Radiokommentar 1954"…das wirkt zwar süß und romatnisch aber dann doch sehr weltfremd auf Leute und man merkt, dass es druchaus Generationendemarkationslinien und auch Unterschiede in der Wahrnehmung gibt.
    Ein interessanter Aspekt der Diskussion, den du da ansprichst, aus meiner Sicht.
    Ich komme nochmal später drauf zurück ...
    Wieviel hat die Vergangenheit eines Landes mit einem selbst zu tun, auch wenn wir in dieser Vergangenheit noch gar nicht existent waren?

    VanDyck
    Geändert von VanDyck (01.08.2014 um 20:33 Uhr)
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  6. Inaktiver User

    AW: Naher Osten

    Ich bin heute in eine Demo geraten bzw. eine Veranstaltung israelitischer Verbände. Ein Rabbi sprach, eine Sängerin trat auf und weitere Redner, die ich aber nicht genau mitbekam. Tenor der Reden - soweit ich das mitverfolgen konnte - um Verständnis für die Vorgänge in Gaza zu werben.

    Gegenüber standen hauptsächlich junge Menschen, mit arabischem Hintergrund, die ein Pfeiffkonzert veranstalteten, außerdem Parolen skandierten wie z. B. dass die Waffen aus Deutschland kämen usw.. Es gab selbstgebastelte Tafeln, auf denen zu lesen war, dass Kinder sterben und dass es im jetztigen Falle nicht bedeutet, antisemitisch zu sein - wenn das Vorgehen Israels sehr kritisch betrachtet wird.

    Das Polizeiaufgebot war sehr groß, da konnte nicht viel schiefgehen. Und - gleichzeitig spürte ich auch - erstaunlicherweise doch sogar eher wenig Wut, von denen, die sich als wütend gaben. Vielmehr Verzweiflung und Ohnmacht.

    Und hier hört eben dann auch mein Verständnis für das isrealische Vorgehen auf.

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    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Ich würde es darüber hinaus auch so formulieren:
    im Grunde sind alle Israelis auch Palästinenser. Egal, ob sie muslimischen oder jüdischen oder christlichen Glaubens sind, oder sonstwas.
    Eine Ein-Staaten-Lösung, Palästina von Akko bis Eilat, womöglich mit Golan und Jordanien?
    Dann mehrheitlich arabisch-muslimisch?
    Das ist doch vermutlich der Albtraum schlechthin für die jüdische Bevölkerung.
    Und wäre womöglich auch wirklich eine existentielle Bedrohung.
    Ich habe das schon so verstanden, daß Israel ein (mehrheitlich) jüdischer Staat sein will.
    Von daher...

    lg lenita

  8. Inaktiver User

    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von lenita Beitrag anzeigen
    Nämlich? GB, USA oder wie ist das gemeint?
    Nein - aber die jordanische Königsfamilie stammt nicht aus Jordanien und wurde seinerzeit von den Briten ins Amt gehoben. Bei einer freien Wahl wären die sofort weg vom Fenster.

  9. Inaktiver User

    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Polizeiaufgebot war sehr groß, da konnte nicht viel schiefgehen. Und - gleichzeitig spürte ich auch - erstaunlicherweise doch sogar eher wenig Wut, von denen, die sich als wütend gaben. Vielmehr Verzweiflung und Ohnmacht.
    Ach, das "spürtest" Du.
    Bei irgendwelchen Demonstranten in Deutschland. Die vermutlich noch nie in Israel/Palästina waren.
    Wieso sind die "verzweifelt und "ohnmächtig" ?

    Und hier hört eben dann auch mein Verständnis für das isrealische Vorgehen auf.
    Weil deutsche Demonstranten - mit Migrationshintergrund - "verzweifelt und ohnmächtig" sind ?

    Dann kannst Du Dein Mitleid direkt auf den Chef der Hamas ausweiten, der komfortabel in Katar lebt.

    Mit einem Vermögen von 2,5 Milliarden (!) Euro, die er seinem Volk gestohlen hat.
    Geändert von Inaktiver User (02.08.2014 um 16:42 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Naher Osten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Uno wirft Israel Kriegsverbrechen vor

    Die Tatsache das in der Nähe Raketen abgefeuert wurden reicht Israel um auch Schulen und UNO-Schutzeinrichtungen ohne Vorwarnung zu bombadieren
    Vielleicht solltest Du die links, die Du hier einstellst, auch lesen ?!

    Israel weist die Vorwürfe zurück. Die Regierung betont, dass die Hamas mehrfach aus der unmittelbaren Nähe von Uno-Einrichtungen Raketen auf Israel abfeuerte. Zudem musste auch die UNRWA selbst einräumen, dass mindestens zwei Mal Raketen in Uno-Schulen gefunden wurden. Am Mittwoch starben nach Angaben des israelischen Militärs drei Soldaten durch eine Sprengfalle, die in einer UNRWA-Schule versteckt war.
    Das wirft ein bezeichnendes Licht auf die "Neutralität" dieser Einrichtungen.

    aber dafür sind sie scheinbar zu feige.
    Wow. Damit haben wir jetzt das Niveau der anti-semitischen Demos in Berlin und anderswo erreicht.

    Ich könnte ko... wenn ich das lese.
    Das könnte ich angesichts Deines Postings auch.

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