Die Tunesierinnen haben eine geschlechtsspezifische Rollenzuschreibung in der Verfassung verhindern können.
Ob Vergleichbares in Palästina auch denkbar wäre, wage ich zu bezweifeln.
lg lenita
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Thema: Naher Osten
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22.07.2014, 20:48
AW: Naher Osten
Geändert von lenita (22.07.2014 um 20:56 Uhr)
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22.07.2014, 20:57
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22.07.2014, 21:01Inaktiver User
AW: Naher Osten
War die Hamas nicht dabei die Sharia in Gaza einzuführen? Wozu braucht es da noch eine Verfassung?
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22.07.2014, 21:04
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23.07.2014, 01:12
AW: Naher Osten
Wenn man eine wie auch immer geartete Verfassung als Zeichen für Staatlichkeit nimmt, mhm.
Trotzdem würde ich das so nicht unterschreiben wollen, außerdem kommt es ja für die Lebensqualität der Bevölkerung letztlich auf die Rechtspraxis bzw politische Praxis an.
Aber klar, mit der Frage des Zweckes oder den Folgen der israelischen Intervention hat das jetzt wenig bis gar nichts zu tun.
lg lenita
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24.07.2014, 15:20Inaktiver User
AW: Naher Osten
Auch hier passt Brausepauls Vergleich:
auch die Resistance war nicht mit der französischen Bevölkerung gleichzusetzen.
Die Resistance-Kämpfer sind und bleiben Widerstandskämpfer, ganz egal, wie viele Landsleute aktiv, passiv oder gar nicht auf ihrer Seite waren. Ihr Kampf war zwar teils konspirativ, teils gewalttätig, in jedem Fall aber gerechtfertigt.
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24.07.2014, 15:30
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24.07.2014, 15:39Inaktiver User
AW: Naher Osten
"Teile und herrsche" - das wussten schon die alten Römer.
Israel ist sehr vehement gegen eine Versöhnung von Fatah und Hamas, aber nicht etwa, weil es Sorgen haben müsste, dass dadurch eine wunderbare Zusammenarbeit zwischen israelischer Regierung und Fatah gestört würde.
Israel hat ja oft behauptet die palästinensische Führung sei undemokratisch. Anders gesagt: die palästinensische Führung habe ja gar nicht die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich.
Nun reagiert Israel verbissen und wütend auf die innerpalästinensische Versöhnung, gerade weil sie auf eine entsprechende Mehrheit bauen kann.
Wäre es Israel ernst mit seiner gelegentlich behaupteten Verhandlungs- und Friedensbereitschaft, würde es sich über diese Versöhnung freuen, weil dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass Vereinbarungen Bestand haben, sehr viel größer wäre.
Aber Israel lebt sehr komfortabel mit dem Status quo und zieht ihn einem gesicherten Frieden vor, denn Frieden bedeutet für Israel automatisch die Abtretung annektierter Gebiete. Dies wiederum wäre völlig indiskutabel für eine Regierung hartleibiger Rassisten und religiöser Eiferer, die glauben von Gott persönlich den Anspruch auf ganz Palästina erhalten zu haben.Geändert von Inaktiver User (24.07.2014 um 15:58 Uhr)
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24.07.2014, 15:52Inaktiver User
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24.07.2014, 16:01Inaktiver User
AW: Naher Osten
Es liegt mir fern Freiheitskämpfer zu beleidigen, egal gegen welche Besatzer sie kämpfen.
Die Resistance hat in ihrem Land gekämpft, gegen Besatzer. Das ist genau das, was auch die Palästinenser tun.Die [Resistance-Kämpfer] haben immer nur Nazi-Besatzer angegriffen. Die Resistance hat nie Sprengstoffattentate auf die deutsche Zivilbevölkerung verübt.
Apropos Beleidigung: dein Rezept, doch mal eben zu kapitulieren, ansonsten sei man Terrorist und liebe den Tod offenbar mehr als die eigenen Kinder - diese Denkweise wäre für die einen wie für die anderen indiskutabel. Daher wirkt es etwas seltsam, wenn gerade du dich zum Sprachrohr von Menschen aufschwingst, deren Mut und Opferbereitschaft du möglicherweise nie verstehen wirst.Geändert von Inaktiver User (24.07.2014 um 16:07 Uhr)



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