Ich vermute, sie werden unter anderem auch dafür genutzt.
Klar scheint mir jedenfalls, daß es relativ wenig nutzen wird, die bestehenden Tunnel zu zerstören.
Wenn sich sonst nichts ändert, werden halt neue gebaut werden.
So oder so vermute ich, daß militärische Aktionen Israels die Hamas höchstens ganz kurzfristig schwächen können. Mittelfristig - für die nächsten Jahre - wird sie es sie stabilisieren oder sogar stärken.
Und ja, man fragt sich, ob Gruppen wie ISIS o.ä. auch noch mitmischen werden.
lg lenita
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Thema: Naher Osten
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22.07.2014, 15:51
AW: Naher Osten
Geändert von lenita (22.07.2014 um 15:56 Uhr)
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22.07.2014, 16:16
AW: Naher Osten
So ähnlich denke ich auch.
Die Hamas ist schon jetzt gestärkt durch die Aktion. Sie finden mehr zulauf unter den frustrierten wahnsinnig vielen Jugendlichen (40%), die keinerlei Perspektive haben. Der Fatah wenden sie sich ab.
Ältere und Familien werden flüchten.
Gaza wird Radikale anziehen wie ein Magnet.
Allein die Muslimbrüder aus Ägypten müssen nur rüber.
Erfolg auf ganzer Linie. Für die Hamas läuft es super.
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22.07.2014, 16:32
AW: Naher Osten
Der Artikel setzt das ganze ganz gut in Relation wie ich finde
Gaza-Konflikt: "Die einzige Lösung wären Verhandlungen" | ZEIT ONLINE
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22.07.2014, 16:37
AW: Naher Osten
Daraus der Link auf eine kurze Doku von arte, die den Anfang und Verlauf der Mauer zeigt. Sehr sehenswert!
Ich weiss nicht, wie man so überhaupt leben kann.
Israel hat die Mauer auf dem Palästina Gebiete gebaut, 50 Meter breit, und um alle illegalen jüdischen Siedlungen herum. Dadurch ergeben sich radikale Einmauerungen mancher Städte auf dem Gebiet der Palästinenser, die vollkommen von ihrem eigenem Gebiete abgeschnitten sind und keinen Fuss auf israelisches setzen dürfen. Ost Jerusalem oder Qalqiliya etwa. Durch die Mauer ergeben sich auch Grenzverläufe zum Schaden der einst in Oslo festgelegten Grenzen für das Land der Palästinenser. Israel hat Land annektiert.
Zudem hat die Mauer bis jetzt 1 Milliarde Dollar gekostet.Körperlich Distanz
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22.07.2014, 16:43
AW: Naher Osten
Der Titel sagt aber nur die Hälfte, daraus:
Militärisch ist dieser Konflikt ohnehin nicht zu lösen. Wir verlieren durch diesen neuen Krieg nur wieder unnötig Zeit. Die internationale Staatengemeinschaft und auch die Amerikaner wollen die Zweistaatenlösung. Doch langsam wird die Frage, welche Grenzen dieser Staat der Palästinenser überhaupt haben soll, unlösbar. Israel baut rechtswidrig weiter Siedlungen im Westjordanland und zerbombt den Gazastreifen. Die einzige Lösung wären Verhandlungen. Aber die wollen weder Israel noch die Hamas. Insofern scheint mir dieser Konflikt nicht lösbar.
Fett von mir.
Durch den Bau der Mauer hat Israel quasi den Grenzverlauf festgelegt und sich damit unrechtmässig eines Stückes des ursprünglichen Landes der Palästinenser angeeignet.Körperlich Distanz
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22.07.2014, 17:06
AW: Naher Osten
Ja der Titel ist auch nur der link zum draufklicken.
Es darf sich selbstverständlich jeder lesen und sich eine Meinung bilden. Ich zitier nicht gern, weil es hier in der Bri üblich ist, zitate zu verfälschen bzw. manipulativ zusammenzusetzen (damit bist jetzt nicht du gemeint)
Der Artikel ist zudem in seiner Gänze gut, weil sehr differenziert, das geht verloren in kurzen kreischend 90er jahre blauen Bri üblichen Zitaten in denen dann üblicher Weise Stränge erschlagen werden.
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22.07.2014, 17:15
AW: Naher Osten
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22.07.2014, 17:19Inaktiver User
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22.07.2014, 17:26
AW: Naher Osten
Aber meinst du nicht, dass die Politikstrategen in Israel dies ebenso ganz genau wissen?
Aus meiner Sicht kann die Antwort nur lauten: ja, sie wissen es.
Und wenn sie es wissen, dann ist es ihnen egal und/oder sogar ganz recht, wenn die Hamas weiter Zulauf erhält, durch die (aktuelle) Politik Israels.
Daher meine These (und es ist tatsächlich 'nur' eine These und nicht unbedingt meine Meinung): die Politik des Staates Israels, nämlich harte militärische Vergeltung gegenüber den Hamas-Angriffen, nimmt nicht nur eine Starkung der Hamas in Kauf, sondern Israel verspricht sich sogar strategische Vorteile, wenn die Hamas stark bleibt im Gaza-Streifen.
Der Grund für diese Haltung könnte ganz einfach sein: mit einer starken Hamas, die zugleich jedoch politisch als auch militärisch praktisch nichts ausrichten kann, sind die Interessen des Staates Israels in der Region viel leichter durchzusetzen, als wenn im Gaza-Streifen eine kluge, friedensliebende und weitsichtige politische Führung an der Macht wäre.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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22.07.2014, 17:32
AW: Naher Osten
Bei dem Luftschlag sollen außer den Kilanis mindestens drei weitere Menschen ums Leben gekommen sein, Dutzende wurden verletzt. Der israelische Angriff hatte ein oberes Stockwerk eines Hochhauses getroffen. Daraufhin waren vier weitere Etagen zusammengebrochen. Die Bewohner wurden unter ihnen begraben und zerdrückt. Was genau das Ziel der Attacke war, ist bisher unklar. Die israelische Luftwaffe fliegt seit Tagen Angriffe, allein in der vergangenen Nacht wurden mehr als 70 Ziele ins Visier genommen.
Was soll das?
Gaza-Krieg: Deutsche Familie wohl bei Israel-Luftangriff getötet - SPIEGEL ONLINEKörperlich Distanz
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