Habe lange nachgedacht über deine beiden Sätze und stimme ihnen letztlich zu, insb. dem ersten Satz.
Völlig unabhängig davon, wer in diesem ganzen Konflikt die (Haupt)verantwortung trägt, kann es im Grunde unter militärischem und vor allem unter humanitärem Blickwinkel nur eine einzige Antwort geben:
Die Hamas müsste in der Tat komplett kapitulieren und abtreten und die mittel- bis langfristige FRIEDLICHE Zukunft kann nur in einem völlig entmilitarisierten Status des Gaza-Streifens liegen, welcher in der Tat über einen sehr langen Zeitraum nur sehr begrenzt autonom sein wird, weil von Israel letztlich kontrolliert.
Alles andere als die vollständige militärische und umfassende Kapitulation der Hamas - wohlgemerkt unter militärischem und vor allem humanitärem Blickwinkel - ist nicht realistisch und letztlich ein Irrsinn und das aus einem ganz einfachen Grund: Israel ist und wird der Hamas immer militärisch turmhoch überlegen sein, zudem ist Israel Atommacht.
VanDyck
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Thema: Naher Osten
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22.07.2014, 12:30
AW: Naher Osten
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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22.07.2014, 13:13Inaktiver User
AW: Naher Osten
Der Judenhass ist wieder da - und Deutschland macht mit oder schaut einfach zu
An den pro-palästinensischen Protesten bricht sich der Antisemitismus Bahn. Die Ausschreitungen in ganz Europa machen eines deutlich: Der Rücksturz in die Barbarei ist wieder eine Option.
Kisslers Konter: Der Judenhass ist wieder da - und Deutschland macht mit oder schaut einfach zu - Kisslers Konter
Das ist wirklich erschütternd. Und besorgniserregend. Aber, so empfinde ich das, man hat genau eine solche "nationalistische Barbarei" mitten in Europa, nämlich in der Ukraine, ständig unterstützt ("Vorgehen ist 'legitim'", nur als ein Beispiel ) und hat damit halt ein echtes Zeichen in diese Richtung gesetzt. Und wie das dann oft so ist, wirkt das dann eben auch da, wo man es wohl nicht gewollt hat. Man muß eben vorher mal überlegen, was man tut. Sonst hat man, wie schon einige Male hier gesagt, eben "die ich rief, die Geister".Geändert von Inaktiver User (22.07.2014 um 13:48 Uhr)
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22.07.2014, 13:23Inaktiver User
AW: Naher Osten
Bitte, nein! Weil Menschen, die mit ihren eigenen Problemen nicht fertigwerden, wieder glauben, mit antisemitischen Parolen etwas bewegen zu können, ist nicht "der Judenhass wieder da". Es gibt und wird immer Dummköpfe geben, die komplizierte Sachverhalte auf einen einfachen Nenner (und zwar den, der ihnen bekannt ist) bringen wollen, deswegen werden weder jüdische noch moslemische noch atheistische MitbürgerInnen gehasst. Zu große Worte für Dumpfbacken.
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22.07.2014, 13:50
AW: Naher Osten
aus dem Link zitiert: "Der Antisemitismus von links ist genauso unappetitlich und geistlos wie der Antisemitismus von rechts."
Es zeichnete die Linken als erste aus, dass erst die 68er ihre geistige Unabhängigkeit dadurch bewiesen, dass sie offen Israel wegen der Besatzungspolitik kritisierten, die damalige DDR die Palästinenser als ihre Verbündeten sahen und zumindest verbal unterstützen. Sie betrachteten sich nicht als Kinder , Enkel und Erben eines Heinrich Himmler und eines Adolf Eichmann und deren Helfershelfer. Sie waren antifaschistisch - und somit gerecht.
Das hat seine Fortsetzung bis heute: man gibt sich antifaschistisch. Deshalb unterstützt man gerne verbal die Palästinenser, ernähren tun die zwar andere, aber das macht nichts. Und da Israel immer auf die Hilfe der USA bauen dürfen, geht das Antifaschistische mit Amerikahass zusammen.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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22.07.2014, 14:13
AW: Naher Osten
Die Palästinenser sollten vielleicht mal ein wenig bei Gandhi lesen:
„Die Grundbedeutung von Gewaltfreiheit ist Festhalten an der Wahrheit, Kraft der Wahrheit (Satyagraha). Bei der Anwendung von Gewaltfreiheit entdeckte ich schon sehr früh, dass die Wahrheitssuche es nicht erlaubt, dem Gegner Gewalt anzutun. Er muss vielmehr durch Geduld und Mitgefühl von seinem Irrtum abgebracht werden.“
Andere Vorbilder könnten z.B. sein: Jesus Christus, Martin Luther King, Nelson Mandela. Die haben gezeigt, wie man Konflikte löst.
Nur ein Weg ohne Gewalt ist ein Weg aus dem Nahost-Konflikt. Das mögen manche doch bitte beherzigen, anstatt der Hamas einen Freibrief für Gewalt auszustellen mit der Begründung, dass man auf Unterdrückung mit Mord antworten darf. Das betrifft genau so die Pro-Palästinenser-Demonstranten in Deutschland, die aus Protest gegen israelische Gewalt deutsche Juden gewaltsam angreifen.
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22.07.2014, 14:24Inaktiver User
AW: Naher Osten
Gleiches wie zu Opelius' Beitrag: Wo genau steht hier, daß man "darf"? Ich lese nur Erklärungen/Erklärungsversuche, warum es so ist.
Finde ich auch. Freut mich, daß Du Deine Meinung hierzu geändert hast.Nur ein Weg ohne Gewalt ist ein Weg aus dem Nahost-Konflikt.
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22.07.2014, 14:54
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22.07.2014, 14:57
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22.07.2014, 15:11
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22.07.2014, 15:51Inaktiver User



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