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Thema: Naher Osten
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25.08.2014, 13:30Inaktiver User
AW: Naher Osten
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25.08.2014, 13:37Inaktiver User
AW: Naher Osten
Dein Zynismus ist wirklich bemerkenswert.
Wie darf man das verstehen? Solange es keine Toten gibt brauchen sich die Palästinenser auch nicht zu beschweren?
Super ...
Das es Leute gibt die - wie lenita schon schrieb - ev. schwer und mit bleibenden Schäden verletzt wurden ist dann also eher nebensächlich. Über den Verlust aller ihrer Besitztümer und ihrer Unterkunft braucht man vermutlich gar nicht erst zu reden.
Und überhaupt ... warum wohnen die da eigentlich?
Immerhin gab es da ja eine Hamas Kommandozentrale.
Zumindest behaupten die Israelis das. Das ist dann so eine Art Freibrief dafür, alles anzugreifen.
Ich habe allerdings noch nie Beweise dafür gesehen
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25.08.2014, 13:56Inaktiver User
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25.08.2014, 14:02Inaktiver User
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25.08.2014, 14:19Inaktiver User
AW: Naher Osten
Diese Äußerung war provokativ, ja.
Die Art der Diskussion hier geht mir nur langsam extrem auf den Zeiger. Vor allem, wenn immer wieder darauf hingewiesen wird, das die Leute in Israel ja "nur" im Bunker sitzen, und es ja "nur" ein paar zivile Tote gab etc pp. - Deshalb ist das dann ok ?
Tagelang wird sich über zivile Todesopfer in Gaza aufgeregt, und das die Vorwarnung ja nun nix bringe. Bringt sie was, nämlich KEINE Toten, ist es auch wieder nicht recht.
Da herrscht nun mal Krieg, und zwar einer, der von der Hamas angezettelt wurde. Und diese hat es auch in der Hand, ihn abzustellen: Indem sie aufhört, Israel zu beschießen.
Was sie erklärtermaßen nicht vor hat.
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25.08.2014, 14:20
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25.08.2014, 14:36Inaktiver User
AW: Naher Osten
nein, ist es nicht!
Ich versteh dich ja auch... die Dikussion hier ist streckenweise schon schwierig... und manchmal reagiert man dann einfach "zickiger" als man es eigentlich will... das habe ich ja auch schon gebracht...
aber... das die Hamas erklärterweise nicht vorhat den Krieg zu beenden sehe ich eigentlich nicht so... immerhin haben sie sich (entgegen aller Behauptungen) zu Verhandlungen bereit erklärt... und waren schon in Ägypten als Israel noch überlegt hat ob sie überhaupt kommen.
Ich vermute eigentlich eher, dass der Hamas-Führung da was "aus dem Ruder gelaufen ist" und sie den Einfluss auf einige ihrer Gruppen verloren haben (was ja auch in der Erlärung zu den Morden an den drei israelischen Jugendlichen "ohne vorherige Kenntnis" anklingt)... was sie aber aus irgendeinem Grund nicht zugeben wollen/können.
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25.08.2014, 14:45Inaktiver User
AW: Naher Osten
Du hast völlig Recht: man muss genau unterscheiden zwischen Hamas-Führung und Hamas-Mitgliedern.
Aus einem Mord, begangen von einigen der laut Wikipedia 80.000 Mitglieder einer großen Organisation, zu schließen, dass auch die Hamas-Führung davon gewusst habe - geschweige denn, daran beteiligt gewesen sei - das ist so, als würde man aus den Verbrechen eines SPD-Mitglieds schließen, die SPD sei an einer Verschwörung beteiligt.
Aber wahrscheinlich wolltest du das gar nicht richtigstellen - im Gegenteil.
Während du uns erklärst, dass es "die Juden" oder "die Israelis" nicht gäbe, gibt es deiner Meinung nach offenbar durchaus "die Hamas".
Was du so unter Rechtsstaat verstehst ...Abbas hat diese willkürlichen Morde im übrigen scharf verurteilt. Wobei er mehr auf rechtsstaatlichen Boden steht, als manche Hamas-Fans hier, die diese Morde völlig ok finden.
Abbas hat bei den Palästinensern inzwischen eine Zustimmungsrate von nur noch 10%, da er mit den Israelis eine Zusammenarbeit der Polizei/des Militärs vereinbart hatte, während Israel den Gaza bombardierte. Irgendwie hat ihn das vielleicht bei gewissen Juden beliebter gemacht, nicht jedoch bei den Palästinensern.
Geistloser und instinktloser geht es nicht.
P.S.:
Doch, es geht geistloser und instinktloser: indem man nämlich behauptet, irgendwer in diesem Forum fände diese Morde "völlig ok".
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25.08.2014, 14:45Inaktiver User
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25.08.2014, 15:07Inaktiver User
AW: Naher Osten
Hier ist noch ein guter Artikel zu der Thematik, wie es nach dem Krieg weiter gehen könnte.
Gut auf den Punkt gebracht finde ich auch dies:
Gaza: Kein Frieden in Sicht | Jüdische AllgemeineVerloren hat Israel allerdings den Kampf um die öffentliche Meinung. Es ist natürlich verständlich, dass westliche Medien sich auf das Leid der Zivilbevölkerung konzentrieren. Alles andere wäre herzlos und grausam. Aber auf der anderen Seite ist dieser mitleidige Blick hoffnungslos unpolitisch. Und mehr als das, er reduziert die Politik auf Gefühle. Die Hamas weiß das natürlich und setzt die Gefühle der ausländischen Zuschauer wie Schachfiguren ein. Damit wird das scheinbar unbeteiligte Publikum zum unmittelbaren Akteur, der den Kriegsverlauf mit beeinflusst.
Meist ist den moralisch empörten Beobachtern gar nicht bewusst, dass ihr mitleidiger Blick als Waffe eingesetzt wird. Dazu gehört natürlich auch das ständige Aufrechnen der Toten. Denken und Urteilen über den Konflikt wird dadurch dem moralischen Gefühl untergeordnet. Das ist eine falsch verstandene Ethik des »Nie wieder«. Die wohl wichtigste Waffe der Hamas ist die Taktik, Raketen aus Bevölkerungszentren abzuschießen, um das israelische Militär dazu zu zwingen, diese zu beschießen, da es die Aufgabe eines jeden Militärs ist, die eigene Zivilbevölkerung zu



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