Mal wieder ein schönes Beispiel für manipulierende Berichterstattung - im Artikel heißt es:
Ein Luftangriff der israelischen Armee hat ein zwölfstöckiges Wohngebäude in Gaza zum Einsturz gebracht. Dabei wurden mindestens 22 Menschen verletzt, wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf den Sprecher eines örtlichen Krankenhauses berichtet. Nach Angaben eines israelischen Militärsprechers sollen Kämpfer der radikalislamischen Hamas das Gebäude als Kommandozentrale genutzt haben.
...
Nach Angaben von Anwohnern sollen in dem Wohnhaus 44 Familien gelebt haben.
...
der Angriff auf das mehrstöckige Gebäude markiert jedoch ein Ereignis mit besonders vielen Verletzten.
Ich stelle fest:
1. Ein Hochhaus, welches offenbar als Kommandozentrale der Hamas diente wurde bombardiert und zerstört.
2. 44 Familien sollen dort gelebt haben, doch NIEMAND von ihnen wurde getötet.
3. Bei dem Angriff soll es 22 Verletze gegeben haben.
4. Obwohl also NIEMAND getötet wurde, soll dieser Angriff nun gem. Spiegel eine Art von Besonderheit darstellen, da nun der Angriff mit "besonders vielen Verletzten" begleitet ist ...
Oder anders gesagt: wer tendenziell und manipulierend berichten will, kann sich immer was herbeischreiben, um einseitig gegen Israel zu berichten.
VanDyck
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Thema: Naher Osten
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25.08.2014, 11:15
AW: Naher Osten
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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25.08.2014, 11:18Inaktiver User
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25.08.2014, 11:20Inaktiver User
AW: Naher Osten
hm...
ich weiß ja sowieso nicht, wie die dort alle an irgendwelche Informationen kommen, die natürlich alle absolut und sicher stimmen!... Genau wie die Hamas einen Kollaborateur bestimmt und dann gleich mal ohne Zögern ermordet, kann das Israeilische Militär ganz genau sagen, in welchen Häusern irgendwelche Schaltzentralen, Büros, Waffenlager etc. untergebracht sind und gleich mal ein paar Bomben darauf werfen... nachprüfen kann das aber (vermutlich in beiden Fällen) keiner... oder?
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25.08.2014, 11:23
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25.08.2014, 11:35
AW: Naher Osten
Sagen wir es mal so:
In diesem Strang wurde schon ungezählte Male Verständnis für die bisherigen Terroraktionen der Hamas geäußert.
Und ebenso wurde nicht nur Verständnis für die Fortführung des Hamasterrors geäußert (wenn dieser Krieg vorbei sein wird), sondern mindestens indirekt wurde die Fortführung des Hamasterrors für die Zukunft als legitimes Mittel gebilligt, bzw. implizit gefordert.
Wer sich so äußert, muss sich nicht wundern, wenn ihm gesagt wird, dass er wohl die Ermordung der drei israelischen Jugendlichen "völlig ok" findet.
Der Punkt ist eben immer: was implizieren bestimmte Äußerungen?
Wer die Aktionen der Hamas - ob in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - sozusagen als legitimes Mittel des Kampfes toleriert oder sogar befürwortet, kann dann nicht sagen, die Sache mit den drei israelischen Jugendlichen tue ihm aber ganz furchtbar leid.
Wer dennoch so reagiert, zeigt nur erneut, wes Geistes Kind er ist.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
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25.08.2014, 11:40Inaktiver User
AW: Naher Osten
Die Frage hat meta1 schon beantwortet.
Was genau findest du daran manipulativ?
Ich habe nirgends gelesen das der Angriff eine "Besonderheit" darstellt, sondern lediglich das es ein Ereignis mit besondes vielen Verletzten war. Wenn es bei einem einzelnen Angriff mehr Verletzte gibt als normalerweise ist das eine Feststellung, keine Manipulation.
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25.08.2014, 12:35Inaktiver User
AW: Naher Osten
Sehr richtig. Im Klartext heißt das, das die Vorwarnung der israelischen Armee hier hervorragend geklappt hat - es dürfte sich wohl niemand in dem Gebäude aufgehalten haben, sondern es höchstens Verletzte durch herumfliegende Trümmerstücke gegeben haben.
Und wenn's nun mal keine Toten gibt, müssen halt letztere als Beleg für die "gnadenlosen Israelis" herhalten.
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25.08.2014, 12:40Inaktiver User
AW: Naher Osten
Da stimme ich Dir absolut zu. Wobei ich hier konkret die Ermordung der 21 angeblichen Kollaborateure in Gaza durch die Hamas am Wochenende meinte.
Solche Morde wurden hier explizit als in Ordnung bewertet, da braucht man nichts deuten.
Was die Jugendlichen angeht, wurde von interessierter Seite halt immer so getan, als wäre völlig unklar, wer die denn nun umgebracht hat. Ja vielleicht sogar, das der Mossad das selbst war, nur um einen Vorwand zu haben, gegen die Terroristen vorzugehen. UNSÄGLICH.
Ich hoffe, diese Behauptungen sind nunmehr vom Tisch, nachdem die Hamas-Spitze die Morde hoch-offiziell eingestanden hat.
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25.08.2014, 12:46Inaktiver User
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25.08.2014, 12:48
AW: Naher Osten



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