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Thema: Naher Osten
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20.08.2014, 15:05
AW: Naher Osten
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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20.08.2014, 15:06Inaktiver User
AW: Naher Osten
Tja, du scheinst nur selektiv zu lesen, aber ich helfe dir gern auf die Sprünge.
tagesschau.de
Was glaubst du warum es dort so aussieht?
Kleiner Tipp ... ein Erdbeben war es nicht.
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20.08.2014, 15:24
AW: Naher Osten
Ja. Zustimmung.
Man muss nur alles lesen in diesem Brief ...
Denn für viele/alle (richtigen) Forderungen der Wissenschaftler gibt es eine Voraussetzung - eine Voraussetzung, die die Wissenschaftler und Publizisten selbst benennen:
Voraussetzung ist, dass die Hamas wie z.B. nach dem letzten Krieg 2012 einen verhandelten, dauerhaften Waffenstillstand einhält und auf terroristische Mittel verzichtet.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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20.08.2014, 15:37
AW: Naher Osten
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20.08.2014, 15:37Inaktiver User
AW: Naher Osten
ich denke es ist wohl jedem klar, dass beide Seiten Zugeständnisse machen und eventuelle Garantien geben müssen wenn es dort jemals ruhiger werden soll...
aber... ich denke natürlich auch das so eine "Ruhe" nicht von jetzt auf gleich klappt... es wäre dann wohl noch ein längerer Weg bis dahin...
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20.08.2014, 15:39
AW: Naher Osten
Hier der Direktlink zu dem Brief: https://sites.google.com/site/nahostexpertengaza/
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20.08.2014, 15:43
AW: Naher Osten
Ich zitiere gerne daraus die Punkte, die ich sehr wichtig finde:
Die destruktive Blockade des Gazastreifens zu See, Land und Luft muss aufgehoben werden.
Dies kann unter internationaler Kontrolle geschehen, die gewährleistet, dass keine Waffen in den Gazastreifen gelangen, um so den legitimen Sicherheitsinteressen Israels gerecht zu werden.
Die Verwirklichung der Zweistaatenlösung als beste Garantie für die Sicherheit Israels sowie Palästinas ist ebenso wie das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser erklärtes Ziel deutscher Außenpolitik. Um diese Perspektive zu erhalten, ist ein Ende der Siedlungspolitik im Westjordanland und in Ostjerusalem, eine Stärkung der palästinensischen Präsenz in Ost-Jerusalem sowie die Aufhebung der Gaza-Blockade notwendig.
Der Dialog mit den politischen Vertretern der Hamas sollte deshalb nicht länger verweigert werden, die Bilanz der Isolationspolitik seit dem Wahlsieg 2006 ist ernüchternd.Körperlich Distanz
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20.08.2014, 15:46
AW: Naher Osten
So aus dem Zusammenhang gerissen, klingt das so, als ob nur die Hamas sich entwaffen lassen muss, und dann ist alles in Ordnung. Das stimmt aber so nicht und ich habe weitere, extrem wichtige Voraussetzungen aus dem Brief zitiert, die sehr wohl eine grosse Teilhabe an einer Lösung bei dem Verhalten von Israel sehen.
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20.08.2014, 15:53
AW: Naher Osten
Ja.
Doch dafür gibt es eben eine Voraussetzung ...
Die Lage ist wahrlich komplex.aber... ich denke natürlich auch das so eine "Ruhe" nicht von jetzt auf gleich klappt... es wäre dann wohl noch ein längerer Weg bis dahin...
Und wie hier schon von einigen geschrieben wurde, sind noch ganz andere mit im Boot und bestimmen den Gang der Dinge:
Gaza-Konflikt: Vertraute Eskalation - Naher Osten - FAZ
Auszug aus Seite 2:
Eigentlich wollte Hamas-Politbürochef Khaled Meschal in der ägyptischen Hauptstadt verhandeln. Doch die ägyptische Regierung erlaubte ihm nicht, aus Qatar, wo Meschal im Exil lebt, nach Kairo zu kommen.
oder das hier:
Laut arabischen und israelischen Presseberichten war es Khaled Meschal, der den bewaffneten Arm der Hamas am Dienstag aufforderte, die jüngste Waffenruhe vorzeitig zu beenden und wieder Raketen abzufeuern. Dabei soll der Politbürochef unter dem Druck qatarischen Gastgeber gestanden haben: Sie drohten nach Informationen der arabischen Zeitung „Al Hajat“ damit, ihm sein Exil zu entziehen, sollte die Hamas den ägyptischen Vorschlag für Gaza akzeptieren.
Kurzum und wie schon mehrmals geschrieben: es handelt sich bei dem Nahost-Konflikt keinesfalls 'nur' um eine Auseinandersetzung zwischen Palästinensern und Israel.
Andere (Staaten) haben ebenfalls ihre Finger in diesem schmutzigen 'Spiel', schaffen es aber offensichtlich immer wieder erfolgreich, vor der Weltöffentlichkeit so zu tun, als seien sie völlig unschuldig im ganzen Nahost-Konflikt.
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Daniel Kahneman
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20.08.2014, 15:59Inaktiver User
AW: Naher Osten
Nein, Israel möchte in Frieden leben. Aber in erster Linie möchte es leben, existieren.
Und dieses Recht wird ihm von seinen Nachbarstaaten, und zwar ALLEN außer Ägypten und Jordanien abgesprochen.
Und die warten nur drauf, das dort ein Staat entsteht, den sie top hochrüsten können, damit er Israel platt macht.
Nein, Israel ist nicht stark und es ist nicht groß - das ist es vielleicht verglichen mit Gaza. Aber sicher nicht verglichen mit dem Übermaß an finanziell top aufgestellten feindlichen Staaten, von denen es umgeben ist.
Mag sein, das Du gerne vertrauensvoll Dein Leben und das Deiner Kinder in die Hände Deiner Feinde legen würdest, darauf vertrauend, das sie schon nicht so meinen, was sie sagen.
Ich würde es nicht. Aber anscheinend ist das hier nicht vermittelbar.Geändert von Inaktiver User (20.08.2014 um 16:12 Uhr) Grund: typo



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