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Thema: Europawahl
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28.05.2014, 23:24Inaktiver User
AW: Europawahl
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29.05.2014, 01:48Inaktiver User
AW: Europawahl
Ob es Juncker wird, oder doch Schulz, oder dieser Daul, den Merkel scheinbar favorisiert (oder verstehe ich es falsch? Ich kann diese Ämter dort noch nicht so auseinanderhalten, oder ich bin einfach gerade zu müde dazu)
Europa-Wahl: Merkel will Martin Schulz ausbremsen - SPIEGEL ONLINE
Schulz, aber auch Daul, sind hier zu erleben:
Hexenjagd im Europäischen Parlament 1 - YouTube
Hexenjagd im Europäischen Parlament 2 - YouTube
mit KOmmentaren des Einstellers des Videos, die kann man sich ja wegdenken, wenn man mag. Ich fand sie sogar ganz hilfreich, weil ich nur beim Zuhören erst gar nicht recht verstand, warum der Zwischenruf überhaupt kam. Vielleicht ist auch einfach schon zu spät für sowas heute.
WEiß jemand, wo man mal nachlesen kann, wie diese Eu überhaupt funktioniert? Was bedeutet denn überhaupt "Spitzenkandidat", für was denn? Gibt es noch andere Ämter? Usw.
P.S.:
Ich habe noch ein anderes Video gefunden, mit dem zusammen etwas klarer wird, worum es in jenen oben verlinkten u.a. geht. Mir jedenfalls:
http://www.youtube.com/watch?v=dr7jUfTCIckGeändert von Inaktiver User (29.05.2014 um 02:09 Uhr)
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29.05.2014, 08:02Inaktiver User
AW: Europawahl
Den letzten Satz verstehe ich nicht.
Nicht zuletzt die Katholiken von Irland, Spanien, Portugal, über Frankreich und Polen bis Italien und Malta sind dieses Europa.
Sie würden den Satz also garantiert so nicht formulieren.
Vielleicht sollten diejenigen, die ihre ablehnende Meinung zu Kirche und Tradition und die aktuelle Schwulen-Hype für die Mehrheitsmeinung halten, endlich kapieren, dass sie zu sehr von sich und ihrem eigenen Umfeld ausgehen, und zu wenig jenes Europa im Blick haben, von dem ständig die Rede ist, das aber in großen Teilen schlichtweg ignoriert wird.
Europa (oder besser: die EU) ist nicht nur Deutschland, Holland und Dänemark.
Fast hätte ich vergessen, es zu erwähnen: Und das ist gut so.Geändert von Inaktiver User (29.05.2014 um 11:56 Uhr)
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29.05.2014, 08:21Inaktiver User
AW: Europawahl
Dieses Etwas mit dem offensichtlich als Farce zu verstehenden "Künstler"-Namen "Consuela Wurst" ist so bodenlos, eine so unsägliche Provokation, dass es dem Fass den Boden ausschlägt.
Das war ein Schlag ins Gesicht für diejenigen, die - ganz besonders z.B. in Oslo 2010! - den Eurovision Song Contest liebevoll, mitreißend und hinreißend gestaltet haben und die hier die Verwurstung miterleben mussten. Proeuropäischer, sympathischer und integrativer als damals in Oslo geht nicht.
Dieses Jahr hingegen wurde nicht nur nicht das ganze Europa einbezogen, sondern ganz im Gegenteil auf den Befindlichkeiten sehr vieler Menschen herumgetrampelt. Absichtlich. Ein Schlag ins Gesicht, nicht nur der Russen, die offensichtlich besonders angepeilt worden sind, sondern sehr vieler Menschen auch in Österreich und natürlich erst recht in Süd- und Osteuropa.
Diese Provokation war volle Absicht.
Ich finde, sie verdient eine Antwort. Und die kann nicht so aussehen, dass man - abgehärtet von so viel Geschmacklosigkeit - alles hinnimmt, was einem da serviert wird. [edit]Geändert von Inaktiver User (29.05.2014 um 19:41 Uhr) Grund: herabwürdigende Wortwahl
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29.05.2014, 08:29Inaktiver User
AW: Europawahl
Schaust du hier, ich denke, die Kommission ist ganz gut erklärt und in weiteren Links die Wahlen, die Spitzenkandidaten, etc.
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29.05.2014, 09:29
AW: Europawahl
Das Problem hast du immer - auch wenn es ein Parlament ist, das sich mit einer Frage befassen muss. Gerade Parlamentarier haben so viele Stapel Papier auf dem Tisch liegen, die können sich gar nicht im allen Fragen in der Tiefe befassen.
Dann noch lieber Volksentscheidungen, da finden nämlich durchaus intensive Diskussionen statt, und die Lobbyisten haben weniger Gewicht als in einem parlamentarischen System. zweihundert Leute zu bearbeiten ist eben leichter als zwei Millionen Leute zu bearbeiten.
Merkel nun seit längerer Zeit Kanzlerin. :-)Ich erinnere mich an Wahlumfragen (zum Teil auch an Aussagen in meinem Umfeld), die ihre Wahl damit begründeten, dass Schröder ein Kerl ist mit dem man eine Bier trinken könne und seine Frau so elegant sei. Oder die Merkel ablehnen, weil ihre Frisur lausig ist und sie sie an eine Bulldogge erinnert.
und Intuition ist nicht die schlechteste Grundlage von Entscheidungen. Intuition ist auch dann meist die Grundlage, wenn die Erklärungen sehr hochgestochen-intellektuell klingen - auch bei Berufspolitikern.
Es läuft umgekehrt: sobald man das Recht hat zur Mitbestimmung - das echte, verbindliche Recht - ist auch erst eine Motivation vorhanden, um sich mit einem bestimmten Thema zu beschäftigen.Ich habe kein Problem mit anderen Ansichten und kontroversem Meinungsaustausch, aber eine halbwegs sinnvolle Gegenargumentation und Sachkenntnis halte ich schon für notwendig um berechtigt mitbestimmen zu wollen.
man kann ja mal, nur so aus Lust an der Freud, Bahnhof Stuttgart mit Neat vergleichen. Oder darüber nachdenken, warum die Schweizer mit schöner Regelmässigkeit Vorlagen zum Arbeitsrecht ablehnen: kein Mindestlohn, und keine Verlängerung der offiziellen Urlaubszeit zB in den letzten Jahren.
gruss, barbara
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29.05.2014, 10:06Inaktiver User
AW: Europawahl
Auf die Schnelle gefunden:
Die Parlamentswahlen 2009 fanden vom 16. April bis 13. Mai statt. Parlamentswahl in Indien 2009
Das kann man nicht oft machen.
Aber du rennst bei mir offene Türen ein, wenn es um eine angemessene(re) Bürgerbeteiligung geht.
Insbesondere halte ich es für einen Skandal, dass wir EU-Bürger zu elementaren Themen wie EU-Neumitgliedschaften, Einführung des Euro, Euro-Rettung und TTIP/CETA/TISA überhaupt nicht gefragt werden.
Nicht zu reden davon, dass man sogar versucht hat die in den Mitgliedsländern und in der EU Zuständigen zu übertölpeln, indem ACTA (Abkommen zu Produktpiraterie und Urheberrecht) im Landwirtschaftsausschuss behandelt wurde, wo die Chancen gut standen, dass dieses brisante Abkommen weitgehend unbemerkt durchgewunken würde.Geändert von Inaktiver User (29.05.2014 um 10:17 Uhr)
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29.05.2014, 10:16Inaktiver User
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29.05.2014, 10:19
AW: Europawahl
So unterschiedlich sind die Meinungen!
Ich finde sie/ihn hinreißend und freue mich immer noch, dass Conchita Wurst gewonnen hat.
Darum bin ich auch am 25. Mai nicht zur Wahl gegangen. Ich bin nicht gegen Europa aber ich bin gegen Gleichmacherei und Einschränkungen. Die Richtung, die im Moment in Brüssel eingeschlagen ist, kann nur auf Kosten der Freiheit funktionieren und das gefällt mir nicht.
Im Sozialismus wurde von oben entschieden, wie das Volk zu leben hat. Das hat nicht funktioniert. Jeder einzelne muss ständig entscheiden, was ihm gefällt, was er tut und wie er leben möchte. Und wenn er sich irrt oder verläuft ist das weniger schlimm, wie wenn er gelenkt wird.
Conchita Wurst ist für mich ein Lichtblick, dass noch nicht alles verloren ist.Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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29.05.2014, 10:28Inaktiver User
AW: Europawahl
Vielleicht eher: Damit müssen die säkularen Länder leben.
Und ja, ich finde es auch gut, dass Europa ist wie es ist.
Die Wahl (um zum Thema zurück zu kommen) zeigt, dass es Unzufriedenheiten gibt.
Ich bin dafür das ernst zu nehmen, um zu verhindern, das Europa auseinander bricht.



, wobei ich nur auf die Gesellschaft in Staaten, in denen vielleicht Männer noch (!) mehr Rechte haben als Frauen, abzielte, wozu ich zumindest einen Teil Kroatiens zähle; so ist das, immer wird frau/man nicht so verstanden, wie sie es gerne möchte 
, wenn das kein Männerbashing sein sollte.
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