Ja, das mag deine Definition (und nicht etwa die Wahrheit) von Meinungsfreiheit sein.
Zum Glück ist aber niemand gezwungen sich dem anzuschliessen.
"Schwachsinn" wie du es nennst kann jeder erzählen wie er will, solange es nicht den Tatbestand der Volksverhetzung, Beleidigung oder sonstiger strafbarer Bestände erfüllt. Solange ist es lediglich eine Meinung, der man nicht zustimmen muss, die man aber akzeptieren sollte.
Und ich stimme Satyr ausdrücklich zu.
Es geschieht leider viel zu schnell das man in eine in eine ausländerfeindliche, antisemitische oder rechtsradikale Schublade gesteckt wird, wenn man einzelne Verhaltensweisen oder Reglungen anprangert, die bestimmte Gruppen oder Völker betreffen.
Ich würde das als eine Art historisch bedingter Überempfindlichkeit bezeichnen, wobei mir sehr wohl bewusst ist welches Leid das dritte Reich über die Welt gebracht hat.
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Thema: Europawahl
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28.05.2014, 18:11Inaktiver User
AW: Europawahl
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28.05.2014, 18:13Inaktiver User
AW: Europawahl
Jedem Tierchen sein Plaisirchen. Ich wünsche jedem, der in einem verpissten, verkackten, ungemütlichen und mit lila Licht terrorisierten Bahnhofsklo gern Minuten-Sex hat, viel Spaß dabei.
Aber mein Punkt ist ein anderer:
dass Medien nämlich versuchen uns mit Schwulen-Kitsch besoffen zu machen, mit den Margarine-Reklamen superidealer und gut situierter Patchwork-Familien, mit Papa, dem Galeristen, und Papi, dem Ingenieur, und den ach so gut erzogenen Kinderlein, die von allen enorm liebevoll umsorgt werden. - Während sich der reale schwule Sex vielfach eher abstoßend präsentiert und einen erbarmungslosen Jugend- und Schönheitskult pflegt.
Man gibt sich große Mühe uns so richtig zu verarschen, und bei vielen klappt es sogar.Geändert von Inaktiver User (28.05.2014 um 18:24 Uhr)
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28.05.2014, 18:22Inaktiver User
AW: Europawahl
Geändert von Inaktiver User (28.05.2014 um 18:37 Uhr)
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28.05.2014, 18:38
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28.05.2014, 19:36Inaktiver User
AW: Europawahl
Man muss sich dann aber schon das ganze Schweizer Wahlsystem anschauen und nicht nur die Teile, die einem gerade gefallen. Da wären die verschiedenen Kantone, der Bundesrat, der Nationalrat. Bei einigen Wahlen steht die Zusammensetzung schon fest und man wählt die Personen, wie ich gehört habe. Und die Initiativen werden nicht direkt umgesetzt, sondern gehen in die Bundesräte, die dann 3 Jahre Zeit haben, die Initiativen umzusetzen. So nörgelt die SVP, dass die "Ausschaffungsinitiative" immer noch nicht umgesetzt wurde.
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28.05.2014, 19:53
AW: Europawahl
Da biste leider in der Minderheit, so kanns gehen mit solchen - zudem noch falschen, ressentimentgetriebenen - gruppenverachtenden Pauschalurteilen.
74% der Deutschen sind für die Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Ehe, sogar innerhalb der Union.
Das Zünglein an der Waage muss ich wohl nicht erwähnen.
Das hat auch nichts mit der EU zu tun, von daher ists wohl alles sehr OT.
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28.05.2014, 19:58Inaktiver User
AW: Europawahl
Das Schweizer System sehe ich durchaus kritisch.
Hauptkritikpunkt: nur praktikabel für sehr kleine Länder, für große Länder zu zäh, zu schwerfällig.
Nichtsdestotrotz kann man von Schweizern den Respekt vor der Mehrheitsentscheidung lernen.
Und nichtsdestotrotz finde ich es bedenklich, wenn jemand behauptet, dass die Meinung der Mehrheit nicht interessieren müsse. Müssen wir hier wirklich Demokratie definieren?
Es ist bedenklich, wenn Mehrheitsmeinung so beiseite gewischt wird.
Es ist auch bedenklich, wenn politische Strömungen, die die Unzufriedenheit von Bürgern mit einer angeblich "alternativlosen Politik" aufgreifen, "populistisch" genannt werden.
Das alles weist m.E. auf eine Erosion des Demokratieverständnisses hin. Wobei die Demokratiedefizite in der Europäischen Union noch viel gravierender sind als in den Mitgliedsländern.Geändert von Inaktiver User (28.05.2014 um 20:10 Uhr)
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28.05.2014, 19:58
AW: Europawahl
äh - nein.
Bei der Wahl des Bundesrats, der vom Parlament gewählt wird, wird meist sehr sorgfältig darauf geachtet, dass alle Kantone mal an die Reihe kommen und dass alle Parteien, Geschlechter, Regionen, Sprachen und Religionen gleichmässig vertreten sind. Das ist aber nicht eine Vorschrift, sondern eher eine ungeschriebene, aber doch von allen ernst genommene Vereinbarung.
ja, Schweizer Politik ist langsam. sehr sehr langsam. Was einer der Faktoren ist, der sie nachhaltig macht, und vor den kurzfristig aufbrausenden Emotionen der täglichen Skandale schützt. Gut Ding will Weile haben stimmt für die Schweizer Politik.Und die Initiativen werden nicht direkt umgesetzt, sondern gehen in die Bundesräte, die dann 3 Jahre Zeit haben, die Initiativen umzusetzen. So nörgelt die SVP, dass die "Ausschaffungsinitiative" immer noch nicht umgesetzt wurde.
gruss, barbara
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28.05.2014, 20:02
AW: Europawahl
Das ist eine Behauptung, die immer wieder mal aufkommt, aber einen guten Grund dafür hab ich noch nie gehört.
Eien Abstimmung zu organisieren ist auch nicht schwieriger, als die Steuern für alle Leute korrekt zu berechnen, und das kriegen die Deutschen ja auch hin.
Das Prinzip der Subsidiarität bedeutet bei grossen Ländern schlicht, dass man womöglich mehr Ebenen einschalten muss. Die Schweiz kennt drei Ebenen: Gemeinde, Kanton, Bund. In Deutschland, das einige Bundesländer hat, die schon so gross sind wie die ganze Schweiz, müsste man eventuell zwischen Gemeinde und Bundesland noch eine mittelgrosse Einheit einführen, Bezirk oder Region oder sowas. Das wär aber kein echtes Problem, nur etwas, das man halt mal anschauen und erledigen müsste.
Vielleicht nicht gerade in diesem Thread, aber daran denken, dass die direkte Übersetzung "Volksherrschaft" bedeutet, wär womöglich keine ganz abwegige Idee.Nichtsdestotrotz finde ich es bedenklich, wenn jemand behauptet, dass die Meinung der Mehrheit nicht interessieren müsse. Müssen wir hier wirklich Demokratie definieren?
gruss, barbara
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28.05.2014, 20:07Inaktiver User
AW: Europawahl
Ich stimme Dir zu, dass die Aussagen von Koi-Noibori hier doch sehr pauschal über eine Gruppe urteilen, es gibt nicht "die" Homosexuellen genau so wenig wie "die" Heterosexuellen.
Aber ähnlich abwertend hat vorhin Colonna über die katholischen Kroaten gesprochen.
Auch denen wurden nur niederste Beweggründe unterstellt.
Das ist das was passiert, wenn sich die Fronten verhärten.



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