Nein, du drehst nicht, es ist für dich von Bedeutung und du bist EU-Bürger, also sag!
Wegen all der Dinge, die du anführst, ist es wichtig, drinnen zu sein, zu diskutieren und abzuwägen.
Wer hätte vor nur einem halben Jahr gedacht, dass das Freihandelsabkommen so viele BürgerInnen bewegen würde? Und so ist es mit allem. Wichtig ist, mitzureden und Vorschläge zu machen.![]()
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Thema: Europawahl
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19.05.2014, 17:59Inaktiver User
AW: Europawahl
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19.05.2014, 18:14
AW: Europawahl
Ich habe den Namen nicht genau im Kopf, ich glaube es war EU Kommissarin Reding, die mehrfach versuchte sich in die Politik der einzelnen Länder einzumischen um die Frauenquote durchzusetzen. Einige Länder wehrten sich zwar (ich glaube am meisten Großbritannien) aber die Dame und ihre Anhänger wurden nicht müde, zu versuchen den Ländern dies überzustülpern. Allerdings ist das eine Ebene auf der die EU - meiner Meinung nach - nichts in der Privatwirtschaft der Länder zu suchen hat.
Seh ich ja genauso. Nur blöd wenn man nur alle 5 Jahre einen Hauch an Möglichkeiten hat. Ich hoffe wirklich stark das ändert sich. Sonst sehe ich hier leider das die EU als Friedensmission startete, dann zur zentralen Wirtschaftssteuerung wurde und DESHALB wieder Kriege gestartet wurden. Weil ungleiches nicht immer gleich gesehen werden will.Wegen all der Dinge, die du anführst, ist es wichtig, drinnen zu sein, zu diskutieren und abzuwägen.
Wer hätte vor nur einem halben Jahr gedacht, dass das Freihandelsabkommen so viele BürgerInnen bewegen würde? Und so ist es mit allem. Wichtig ist, mitzureden und Vorschläge zu machen.
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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20.05.2014, 17:57
AW: Europawahl
Es wird sehr voraussichtlich noch eine ziemlich lange Zeit einen gewissen Prozentsatz in der Bevölkerung geben, die sich im unreflektierten EU-Bashing gefallen.
Die Gründe für dieses Bashing sind fast immer in der Sache nicht begründet, sondern speisen sich vornehmlich aus anderen geistig-kulturellen Diskursen - da kannst du in der Sache noch so präzise und rational mit Fakten argumentieren, das ist völlig nutzlos.
Da bleibt im Grunde nur: weitermachen und die Nörgler ignorieren.
Wichtig ist und bleibt: Staaten, die die gleiche Währung haben, werden gegeneinander keinen Krieg führen; und mir ist aus der Geschichte auch kein Beispiel bekannt, wo das passiert wäre.
Das allein rechtfertigt schon Europa, so wie es jetzt ist.
Wie kommt es nur, dass ich nicht überrascht bin, dass du nun mit der Frauenquote kommst?
Aber dein hehres Engagement für die Unabhängigkeit der verschiedenen nationalen Volkswirtschaften innerhalb der EU sei dir gegönnt ...
VanDyckGeändert von VanDyck (20.05.2014 um 18:03 Uhr)
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20.05.2014, 18:44Inaktiver User
AW: Europawahl
So wie es jetzt ist ...
Die Frage ist wohin es geht? Wie weit geht die Auflösung der staatlichen Autonomien?
Die Zusammenfassung verschiedener Völker oder Kulturen hat durchaus schon zu Kriegen geführt, Bürgerkriegen.
Ich sehe keinen Zusammenhang mit der Währung. Religiöse, kulturelle oder wirtschaftliche Unterschiede, bei denen die einzelnen Parteien ihre Interessen nicht mehr gewahrt sehen, führen zu Kriegen, gemeinsame Währungen hin oder her.
Im übrigen gab es auch noch nie ein so großes Konstrukt unterschiedlichstes Völker unter einem Dach. Es gibt geschichtlich also gar keine vergleichbaren Fälle, die deine These stützen würden.
[/QUOTE]
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20.05.2014, 22:01Inaktiver User
AW: Europawahl
Viviane Reding hat, soweit ich weiß, nur Deutschland ihre Anerkennung dafür gezollt, dass es ab 2016 börsennotierten Unternehmen vorschreibt, den Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten auf mindestens 30% zu erhöhen.
Von einer EU-weiten Vorschrift war keine Rede.
Na ja, genaugenommen begann die EU nicht als Friedensmission sondern als Wirtschaftsgemeinschaft, die jedoch - insofern doch ein Friedensprojekt - durch den wirtschaftlichen Austausch und die daraus resultierenden Verflechtungen jeglichen militärischen Konflikt verhindern sollte.
Innerhalb der EWG/EG/EU gab es seit Gründung keinen Krieg.
Ich nehme mal an, das Parlament wird weiter gestärkt werden, und durch das stark gewachsenen Interesse der BürgerInnen an der Arbeit der EU, daran, wie diese Arbeit das Leben beeinflusst, wird sich noch manches ändern/verbessern.
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20.05.2014, 22:09*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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21.05.2014, 02:06
AW: Europawahl
Naja...
Viviane Reding macht Tempo: EU plant Frauenquote für Aufsichtsräte - Wirtschaft - FAZ
Bei Google gibts noch einiges mehr. Man verzeihe mir bitte das ich um die Uhrzeit nicht mehr groß krame. Wie schon gesagt, ich schneide das Thema hier eh ungern an.
Was hoffentlich so bleibt. Wenn der Euro sich EU Weit stabilisieren sollte, sehe ich eine Chance. Passiert das nicht, eher das Gegenteil, leider. Man sah ja schon bei einigen Kiesenländern wie das Volk andere Länder - besonders Deutschland - angegiftet hat. Viele der Emotionen schreibe ich den unterschiedlichen Mentalitäten zu. Und das ist es, was NIE gleich sein wird. Wie lange das unter einen Hut zu bringen ist weiß ich nicht. Ich frage mich viel eher, weshalb die Länder denn noch jeweils eigene Armeen haben, wenn sie doch keinen Krieg mehr führen wollen. Bestimmt nicht nur um die Nato aufzufüllen.Innerhalb der EWG/EG/EU gab es seit Gründung keinen Krieg.Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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21.05.2014, 09:38
AW: Europawahl
Prima, die AfD fängt schon an zu wirken:
Gesetzentwurf: Einreisesperren für EU-Bürger bei Sozialmissbrauch - SPIEGEL ONLINE
Nachdem unsere Kanzlerin/CDU Jahre lang bei Grünen und Linke Themen geklaut hat um sich weiter an der Macht zu halten, fängt man jetzt an Themen der AfD aufzugreifen.
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21.05.2014, 09:54
AW: Europawahl
Das ist ein billiges Manöver vor der Wahl. Vielleicht gibt es Wähler, die darauf hereinfallen....
Nach der Wahl hat man es vergessen, erklärt es für nicht durchführbar oder nicht EU-konform.
Oder wer glaubt, dass dieser Gesetzesentwurf nach der Europawahl zügig umgesetzt wird?Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten.....
„Denn keine Begeisterung sollte größer sein als die nüchterne Leidenschaft zur praktischen Vernunft.“ (Abschiedsrede von Helmut Schmidt im Bundestag am 10. September 1986)
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21.05.2014, 10:03Inaktiver User
AW: Europawahl
Bae hat das mal so formuliert: "Merkel bringt kaum je eigenen Positionen ins Spiel, sondern sammelt alle Positionen deren sie habhaft werden kann, wägt deren politische Durchschlagskraft ab und macht sich dann daran, einen Kompromiss zu basteln, der für alle einigermassen akzeptabel ist."
Wobei vielleicht nach 'Durchschlagskraft' schon der Punkt gesetzt werden kann. Und je nachdem, in welche Richtung es ausschlagen soll, setzt Merkel dann eine Positionierung. Das wäre dann eine Strategin ohne jeden inneren Gehalt.



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