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Thema: Europawahl

  1. Inaktiver User

    AW: Europawahl

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Da müsste ich nun als Antwort ins Thema Gender gehen. Möchte ich hier aber nur ungerne, sonst heißt es wieder ich würde Stränge immer auf das Thema drehen.
    Das ist das Thema in dem ich es definitiv weiß. Ich vermute aber diese Anmaßungen gibt es auch in anderen Themenbereichen.
    Nein, du drehst nicht, es ist für dich von Bedeutung und du bist EU-Bürger, also sag!

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    ...............Das ganze so umbauen das die Länder die EU steuern, nicht die EU die Länder. Und die EU dahinbewegen, das geschlossene Verträge wieder eingehalten werden. Was bei Gründung der EU festgelegt wurde hatte einen Sinn. Dran gehalten wird sich kaum noch. Und ja, das würde auch bedeuten das einige Länder aus dem Euro fallen. Einige hätte man aber eh nie aufnehmen dürfen und so haben sie eine Chance ihre Wirtschaft zu gesunden.
    Wegen all der Dinge, die du anführst, ist es wichtig, drinnen zu sein, zu diskutieren und abzuwägen.
    Wer hätte vor nur einem halben Jahr gedacht, dass das Freihandelsabkommen so viele BürgerInnen bewegen würde? Und so ist es mit allem. Wichtig ist, mitzureden und Vorschläge zu machen.

  2. User Info Menu

    AW: Europawahl

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, du drehst nicht, es ist für dich von Bedeutung und du bist EU-Bürger, also sag!
    Ich habe den Namen nicht genau im Kopf, ich glaube es war EU Kommissarin Reding, die mehrfach versuchte sich in die Politik der einzelnen Länder einzumischen um die Frauenquote durchzusetzen. Einige Länder wehrten sich zwar (ich glaube am meisten Großbritannien) aber die Dame und ihre Anhänger wurden nicht müde, zu versuchen den Ländern dies überzustülpern. Allerdings ist das eine Ebene auf der die EU - meiner Meinung nach - nichts in der Privatwirtschaft der Länder zu suchen hat.

    Wegen all der Dinge, die du anführst, ist es wichtig, drinnen zu sein, zu diskutieren und abzuwägen.
    Wer hätte vor nur einem halben Jahr gedacht, dass das Freihandelsabkommen so viele BürgerInnen bewegen würde? Und so ist es mit allem. Wichtig ist, mitzureden und Vorschläge zu machen.
    Seh ich ja genauso. Nur blöd wenn man nur alle 5 Jahre einen Hauch an Möglichkeiten hat. Ich hoffe wirklich stark das ändert sich. Sonst sehe ich hier leider das die EU als Friedensmission startete, dann zur zentralen Wirtschaftssteuerung wurde und DESHALB wieder Kriege gestartet wurden. Weil ungleiches nicht immer gleich gesehen werden will.
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
    -
    Schau auf deine Haut und lies
    Such wo meine Zunge war
    Such mein Lied in deinem Haar
    Willst Du mein Gefühl verstehen
    Mußt Du Dich in Dir ansehen
    Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
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    -

  3. User Info Menu

    AW: Europawahl

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Na dann …bleibt nur auswandern, wenn alles nur schrott ist und man alles am besten destruktiv zernörgelt.
    Es wird sehr voraussichtlich noch eine ziemlich lange Zeit einen gewissen Prozentsatz in der Bevölkerung geben, die sich im unreflektierten EU-Bashing gefallen.
    Die Gründe für dieses Bashing sind fast immer in der Sache nicht begründet, sondern speisen sich vornehmlich aus anderen geistig-kulturellen Diskursen - da kannst du in der Sache noch so präzise und rational mit Fakten argumentieren, das ist völlig nutzlos.
    Da bleibt im Grunde nur: weitermachen und die Nörgler ignorieren.

    Wichtig ist und bleibt: Staaten, die die gleiche Währung haben, werden gegeneinander keinen Krieg führen; und mir ist aus der Geschichte auch kein Beispiel bekannt, wo das passiert wäre.
    Das allein rechtfertigt schon Europa, so wie es jetzt ist.

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Ich habe den Namen nicht genau im Kopf, ich glaube es war EU Kommissarin Reding, die mehrfach versuchte sich in die Politik der einzelnen Länder einzumischen um die Frauenquote durchzusetzen. Einige Länder wehrten sich zwar (ich glaube am meisten Großbritannien) aber die Dame und ihre Anhänger wurden nicht müde, zu versuchen den Ländern dies überzustülpern. Allerdings ist das eine Ebene auf der die EU - meiner Meinung nach - nichts in der Privatwirtschaft der Länder zu suchen hat.
    Wie kommt es nur, dass ich nicht überrascht bin, dass du nun mit der Frauenquote kommst?

    Aber dein hehres Engagement für die Unabhängigkeit der verschiedenen nationalen Volkswirtschaften innerhalb der EU sei dir gegönnt ...

    VanDyck
    Geändert von VanDyck (20.05.2014 um 18:03 Uhr)
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  4. Inaktiver User

    AW: Europawahl

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Wichtig ist und bleibt: Staaten, die die gleiche Währung haben, werden gegeneinander keinen Krieg führen; und mir ist aus der Geschichte auch kein Beispiel bekannt, wo das passiert wäre.
    Das allein rechtfertigt schon Europa, so wie es jetzt ist.
    So wie es jetzt ist ...
    Die Frage ist wohin es geht? Wie weit geht die Auflösung der staatlichen Autonomien?
    Die Zusammenfassung verschiedener Völker oder Kulturen hat durchaus schon zu Kriegen geführt, Bürgerkriegen.
    Ich sehe keinen Zusammenhang mit der Währung. Religiöse, kulturelle oder wirtschaftliche Unterschiede, bei denen die einzelnen Parteien ihre Interessen nicht mehr gewahrt sehen, führen zu Kriegen, gemeinsame Währungen hin oder her.
    Im übrigen gab es auch noch nie ein so großes Konstrukt unterschiedlichstes Völker unter einem Dach. Es gibt geschichtlich also gar keine vergleichbaren Fälle, die deine These stützen würden.



    [/QUOTE]

  5. Inaktiver User

    AW: Europawahl

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Ich habe den Namen nicht genau im Kopf, ich glaube es war EU Kommissarin Reding, die mehrfach versuchte sich in die Politik der einzelnen Länder einzumischen um die Frauenquote durchzusetzen. Einige Länder wehrten sich zwar (ich glaube am meisten Großbritannien) aber die Dame und ihre Anhänger wurden nicht müde, zu versuchen den Ländern dies überzustülpern. Allerdings ist das eine Ebene auf der die EU - meiner Meinung nach - nichts in der Privatwirtschaft der Länder zu suchen hat.
    Viviane Reding hat, soweit ich weiß, nur Deutschland ihre Anerkennung dafür gezollt, dass es ab 2016 börsennotierten Unternehmen vorschreibt, den Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten auf mindestens 30% zu erhöhen.
    Von einer EU-weiten Vorschrift war keine Rede.


    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Seh ich ja genauso. Nur blöd wenn man nur alle 5 Jahre einen Hauch an Möglichkeiten hat. Ich hoffe wirklich stark das ändert sich. Sonst sehe ich hier leider das die EU als Friedensmission startete, dann zur zentralen Wirtschaftssteuerung wurde und DESHALB wieder Kriege gestartet wurden. Weil ungleiches nicht immer gleich gesehen werden will.
    Na ja, genaugenommen begann die EU nicht als Friedensmission sondern als Wirtschaftsgemeinschaft, die jedoch - insofern doch ein Friedensprojekt - durch den wirtschaftlichen Austausch und die daraus resultierenden Verflechtungen jeglichen militärischen Konflikt verhindern sollte.
    Innerhalb der EWG/EG/EU gab es seit Gründung keinen Krieg.

    Ich nehme mal an, das Parlament wird weiter gestärkt werden, und durch das stark gewachsenen Interesse der BürgerInnen an der Arbeit der EU, daran, wie diese Arbeit das Leben beeinflusst, wird sich noch manches ändern/verbessern.

  6. Moderation

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    AW: Europawahl

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Wichtig ist und bleibt: Staaten, die die gleiche Währung haben, werden gegeneinander keinen Krieg führen; und mir ist aus der Geschichte auch kein Beispiel bekannt, wo das passiert wäre.
    Das halte ich angesichts von Bürgerkriegen für eine gewagte These.
    *
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  7. User Info Menu

    AW: Europawahl

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Viviane Reding hat, soweit ich weiß, nur Deutschland ihre Anerkennung dafür gezollt, dass es ab 2016 börsennotierten Unternehmen vorschreibt, den Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten auf mindestens 30% zu erhöhen.
    Von einer EU-weiten Vorschrift war keine Rede.
    Naja...
    Viviane Reding macht Tempo: EU plant Frauenquote für Aufsichtsräte - Wirtschaft - FAZ

    Bei Google gibts noch einiges mehr. Man verzeihe mir bitte das ich um die Uhrzeit nicht mehr groß krame. Wie schon gesagt, ich schneide das Thema hier eh ungern an.

    Innerhalb der EWG/EG/EU gab es seit Gründung keinen Krieg.
    Was hoffentlich so bleibt. Wenn der Euro sich EU Weit stabilisieren sollte, sehe ich eine Chance. Passiert das nicht, eher das Gegenteil, leider. Man sah ja schon bei einigen Kiesenländern wie das Volk andere Länder - besonders Deutschland - angegiftet hat. Viele der Emotionen schreibe ich den unterschiedlichen Mentalitäten zu. Und das ist es, was NIE gleich sein wird. Wie lange das unter einen Hut zu bringen ist weiß ich nicht. Ich frage mich viel eher, weshalb die Länder denn noch jeweils eigene Armeen haben, wenn sie doch keinen Krieg mehr führen wollen. Bestimmt nicht nur um die Nato aufzufüllen.
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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    Schau auf deine Haut und lies
    Such wo meine Zunge war
    Such mein Lied in deinem Haar
    Willst Du mein Gefühl verstehen
    Mußt Du Dich in Dir ansehen
    Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
    (c) ASP
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  8. User Info Menu

    AW: Europawahl

    Prima, die AfD fängt schon an zu wirken:

    Gesetzentwurf: Einreisesperren für EU-Bürger bei Sozialmissbrauch - SPIEGEL ONLINE

    Nachdem unsere Kanzlerin/CDU Jahre lang bei Grünen und Linke Themen geklaut hat um sich weiter an der Macht zu halten, fängt man jetzt an Themen der AfD aufzugreifen.

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    AW: Europawahl

    Das ist ein billiges Manöver vor der Wahl. Vielleicht gibt es Wähler, die darauf hereinfallen....

    Nach der Wahl hat man es vergessen, erklärt es für nicht durchführbar oder nicht EU-konform.
    Oder wer glaubt, dass dieser Gesetzesentwurf nach der Europawahl zügig umgesetzt wird?
    Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten.....

    „Denn keine Begeisterung sollte größer sein als die nüchterne Leidenschaft zur praktischen Vernunft.“ (Abschiedsrede von Helmut Schmidt im Bundestag am 10. September 1986)

  10. Inaktiver User

    AW: Europawahl

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen

    Nachdem unsere Kanzlerin/CDU Jahre lang bei Grünen und Linke Themen geklaut hat um sich weiter an der Macht zu halten, fängt man jetzt an Themen der AfD aufzugreifen.
    Bae hat das mal so formuliert: "Merkel bringt kaum je eigenen Positionen ins Spiel, sondern sammelt alle Positionen deren sie habhaft werden kann, wägt deren politische Durchschlagskraft ab und macht sich dann daran, einen Kompromiss zu basteln, der für alle einigermassen akzeptabel ist."

    Wobei vielleicht nach 'Durchschlagskraft' schon der Punkt gesetzt werden kann. Und je nachdem, in welche Richtung es ausschlagen soll, setzt Merkel dann eine Positionierung. Das wäre dann eine Strategin ohne jeden inneren Gehalt.

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