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    AW: Streik - 1600 netto und 3 Kinder ? Warum ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Lufthansa tut es ja offenbar nicht.
    Könnte das daran liegen, dass es sich eben nicht rechnet?

    Damit stellt sich erneut die Frage:
    Wie finanziert ein anlagenintensives Unternehmen in einem schwierigen Markt Investitionen, wenn nicht aus den Gewinnen - die es aber nach dem Wunsch einiger Sozialromantiker nicht haben darf?
    Es sind keine Gewinne, bestenfalls Deckungsbeiträge.

    Egal wie du das Gerät finanzierst, es sind betriebsbedingte Kosten und keine Gewinne. Gewinne sind das was übrig bleibt, wenn alles bezahlt ist. Auch die Gehälter.

    Im Grunde braucht ein Unternehmen nicht unbedingt Gewinne. Wenn sich der Unternehmer, der gleichzeitig Eigentümer ist, ein Gehalt auszahlt und seinen Mitarbeitern auch, reicht eine schwarze Null, damit alle zufrieden über die Runden kommen. Dann wird keiner ausgebeutet oder ausgenutzt.

    Das Problem beginnt eigentlich dann, wenn die Eigentümer nicht mitarbeiten, sondern nur Kapital anlegen und dafür mehr haben wollen, als den üblichen Zinssatz.

  2. Inaktiver User

    AW: Streik - 1600 netto und 3 Kinder ? Warum ?

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Es sind keine Gewinne, bestenfalls Deckungsbeiträge.

    Egal wie du das Gerät finanzierst, es sind betriebsbedingte Kosten und keine Gewinne. Gewinne sind das was übrig bleibt, wenn alles bezahlt ist. Auch die Gehälter.
    Deckungsbeitrag nennt man die positive Differenz zwischen Umsatz und variablen Kosten, die dazu dient einen Teil der Fixkosten zu decken. Daher der Name.
    Die Thematik der Deckungsbeiträge führt in die Irre. - Hier geht es um Gewinne.
    Geändert von Inaktiver User (04.04.2014 um 18:51 Uhr) Grund: Etwas konstruktiver ...

  3. Inaktiver User

    AW: Streik - 1600 netto und 3 Kinder ? Warum ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Staatsbetrieb war die Lufthansa bis 1962. Seither ist viel Wasser den Main hinuntergelaufen.
    Das Datum spielt keine Rolle. Interessant ist, dass die Fluggesellschaften, die Ihre Hoheit zu buchen pflegt, samt und sonders Flag Carrier sind.

    Eine rein private Fluggesellschaft wäre z.B. Ryanair, aber die hast du höchstens mal von außen gesehen.

    Und wenn eine Firma pleite geht, egal ob privat oder staatlich, dann ist das für die Beschäftigten natürlich übel. Aber eine LH geht wegen Pilotengehältern nicht pleite.

  4. Inaktiver User

    AW: Streik - 1600 netto und 3 Kinder ? Warum ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach übrigens:
    Selbstverständlich kann man ein solches Unternehmen "von der Börse" nehmen.
    Das nennt sich "Verstaatlichung".
    Dann können sich Politiker um den Betrieb einer Fluggesellschaft kümmern.
    Die machen das ganz bestimmt ganz toll.
    Da gibt es schon noch ein paar Stufen zwischen börsennotierter AG und "Verstaatlichung". Mit BWL-Studium solltest Du das wissen.
    Mit der teilstaatlichen Turkish Airlines und den Scheich-Airlines hast Du doch auch keine Probleme? So schlecht kann das also nicht sein.

  5. Inaktiver User

    AW: Streik - 1600 netto und 3 Kinder ? Warum ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Datum spielt keine Rolle.
    Tatsächlich? Seit 1962 hat sich die Konkurrenzsituation im Luftfahrtgeschäft nicht geändert?
    ... So erfährt man in diesem Forum stündlich Neues ...

    Interessant ist, dass die Fluggesellschaften, die Ihre Hoheit zu buchen pflegt, samt und sonders Flag Carrier sind.
    Eine rein private Fluggesellschaft wäre z.B. Ryanair, aber die hast du höchstens mal von außen gesehen.
    Du willst vermutlich sagen, privat sei eine Fluggesellschaft nur, wenn sie einer einzelnen Person oder Familie gehört. - Was ist dann in deinen Augen eine Aktiengesellschaft?

    Und wenn eine Firma pleite geht, egal ob privat oder staatlich, dann ist das für die Beschäftigten natürlich übel. Aber eine LH geht wegen Pilotengehältern nicht pleite.
    Die Lufthansa schreibt mit ihrem Passagiergeschäft rote Zahlen oder allenfalls eine schwarze Null.
    Es sind die IT und das Catering, was im Unternehmen derzeit für Gewinne sorgt.
    Wahrscheinlich liegt das daran, dass die Leute, die in diesem Bereichen arbeiten, keine Luxus-Arbeitsverträge haben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da gibt es schon noch ein paar Stufen zwischen börsennotierter AG und "Verstaatlichung".
    Welche denn?

    Mit der teilstaatlichen Turkish Airlines und den Scheich-Airlines hast Du doch auch keine Probleme? So schlecht kann das also nicht sein.
    So schlecht kann was nicht sein? - Die Golf-Airlines und Turkish Airline sind besser und billiger als Lufthansa. Weshalb sollte ich also "Probleme mit ihnen" haben?
    Geändert von Inaktiver User (04.04.2014 um 20:23 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Streik - 1600 netto und 3 Kinder ? Warum ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach was. Welche denn?
    Es gibt die Möglichkeit des Delisting. Einige deutsche Firmen haben sich aus der NewYorker Börse wieder zurück gezogen, weil die Kosten zu hoch und die Umsätze zu niedrig waren. Manche Firmen haben auch keine Lust mehr auf die Regeln (Veröffentlichung von Quartalszahlen) , die die Börse mit sich bringt. Die Aktionäre müssen natürlich damit einverstanden sein. Bei der Firma Dell sieht man, wie es läuft, wenn die Aktionäre es nicht sind (Squeeze-out).

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So schlecht kann was nicht sein? - Die Golf-Airlines und Turkish Airline sind besser und billiger als Lufthansa. Weshalb sollte ich also "Probleme mit ihnen" haben?
    Die Turkish Airlines wächst gerade massiv auf Pump und das geht auch nur mit Rückendeckung des türkischen Staates. Ich weiss jetzt nicht, warum der deutsche Steuerzahler für die LH gerade stehen sollte. Aber der türkische Steuerzahler dürfte das auch nicht anders sehen. Aber der wird auch nicht gefragt.

  7. Inaktiver User

    AW: Streik - 1600 netto und 3 Kinder ? Warum ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt die Möglichkeit des Delisting. Einige deutsche Firmen haben sich aus der NewYorker Börse wieder zurück gezogen, weil die Kosten zu hoch und die Umsätze zu niedrig waren.
    Na und? Das hat mit der Eignerschaft nichts zu tun. Diese Firmen bleiben auch weiter börsennotiert, nur eben nicht mehr an der New Yorker Börse, sondern z.B. an deutschen Börsen.
    Beispiel: Porsche.
    Geändert von Inaktiver User (04.04.2014 um 20:25 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Streik - 1600 netto und 3 Kinder ? Warum ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Na und? Das hat mit der Eignerschaft nichts zu tun. Diese Firmen bleiben auch weiter börsennotiert, nur eben nicht mehr an der New Yorker Börse, sondern z.B. an deutschen Börsen.
    Beispiel: Porsche.
    Ist das nun ein Gegenbeispiel zu: "Selbstverständlich kann man ein solches Unternehmen "von der Börse" nehmen.
    Das nennt sich "Verstaatlichung". Dell, Douglas und Sky sind auch so Beispiele für "Verstaatlichungen"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also doch keine Verstaatlichung. Du weißt anscheinend nicht, was du willst.
    Mit einem Delisting von LH würde sich für die Piloten und Kunden von LH wenig ändern.

  9. Inaktiver User

    AW: Streik - 1600 netto und 3 Kinder ? Warum ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich halte es z.B. bei dem Pilotenstreik auch für völlig unangemessen sofort mit einem 72-stündigen Streik zu beginnen, anstatt zunächst mit mehrstündigen Warnstreiks anzufangen, so wie z.B. der öffentliche Dienst
    Das war nicht sofort, die streiten schon lang

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Vergleich hinkt in der Tat.
    Piloten werden zu Glück regelmäßig auf ihre Flugtauglichkeit hin untersucht.
    Mit einem klapprigen, senilen Piloten möchte wohl auch niemand fliegen.
    Der Pilot von Flug 1549, der seinen Jet im Hudson notwassern müsste (was eine fliegerische Glanzleistung war), war übrigens 58 Jahre alt. Grade in solchen Situationen zahlt sich ihre jahrelange Erfahrung aus.
    Daher finde ich grade die Forderung nach einem Ausscheiden mit 55 in der aktuellen Zeit ziemlich unpassend. Selbst wenn sie nicht mehr aktiv fliegen, könnten sie ihre Erfahrung noch hervorragend in der Ausbildung einbringen.
    Der Durchschnitt eines Piloten der LH der in den Ruhestand geht, liegt bei 59 Jahren.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Geht es nicht nur um neue Verträge?
    Falls nicht ... cool ... als ich damals angefangen habe zu arbeiten war auch keine Rede von Rente mit 67.
    Darf ich jetzt auch streiken?


    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich? Ich denke, wir hätten das schon längst machen sollen. Auch schon, als uns plötzlich die Lebensversicherungen, die wir als Altersvorsorge abgeschlossen hatten, besteuert wurden. Gleiches gilt für Spekulationsfristen, die sich ständig ändern, steuerliche Abschreibungen usw., usw., usw. Es fehlt eine Rechtssicherheit, und das macht erst nervös und dann wütend.
    Wenn ich einen Mitarbeiter einstelle, darf ich ihn nicht plötzlich schlechter stellen. Und ungleiche Bedingungen für gleiche Arbeit bringen sozialen Unfrieden.
    Diskutieren wir hier nicht ständig über Leiharbeit, die schlechtere Bedingungen für die gleiche Arbeit aufweist und entsprechend mehr "gebucht" wird? Was passiert, wenn jüngere Piloten finanziell attraktiver für die LH werden? Die älteren Piloten werden flott durch die Prüfungen fallen. Damit man sie früher auf weniger Geld setzen kann und sie entsorgen kann.

    Davon unabhängig, halte ich ein höheres Alter auch für Piloten für akzeptabel. Allerdings definitiv keine 65 oder 67. Und ich bin sicher, wenn sie, wie hier vorgeschlagen, nach dem 55. noch am Boden arbeiten würden (was übrigens diverse Piloten machen ...), bekämen sie hier noch einen auf den Deckel, weil sie einen Arbeitsplatz blockieren würden ...
    Es gibt und gab viele Piloten, die gerne noch ein paar Jahre gearbeitet hätten. Ebenso, wie ich hart arbeitende Menschen kenne, die sagen, nein, es reicht. Ich würde mir wünschen, dass beides geht. Leider wird man immer auf neidzerfressene Mitmenschen treffen, die gerne den Splitter im Auge des anderen sehen. Was sie dann nicht sehen, ist hinlänglich bekannt.
    Das ist mittlerweile möglich es geht beides, wie schon geschrieben, der Durchschnittspilot geht mit 59 Jahren.
    Es gibt aber tatsächlich auch Piloten die mit 55 Jahren sagen:"Ich kann nicht mehr" und dies sollte möglich sein. Eben mit genau dieser Übergangsregelung.

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    AW: Streik - 1600 netto und 3 Kinder ? Warum ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt aber tatsächlich auch Piloten die mit 55 Jahren sagen:"Ich kann nicht mehr" und dies sollte möglich sein. Eben mit genau dieser Übergangsregelung.
    Dass irgendjemand mit 55 in Rente geht finde ich unmöglich. Das Rentenalter ist 67 und das sollte für alle gelten. Ich finde das extrem ungerecht, wenn Menschen in dem Punkt ungleich behandelt werden. Wenn für irgendjemanden der Job mit dem Alter zu schwierig oder gefährlich wird, sollte er zu anderen Tätigkeiten versetzt werden, aber nicht in den Ruhestand.

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