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  1. gesperrt

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    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eine persische Freundin war mit im Brahms Konzert. Merke: Muslima + deutsches Kulturgut. Klingelt's?
    Ich wette mit Dir, dass 50 % der bayerischen Landbevölkerung Brahms für einen Atomphysiker hält.
    Schitt …alles falsch gemacht

  2. gesperrt

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    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Zitat Zitat von Strunzhuhn Beitrag anzeigen
    Da wir von Rätseln sprechen - mir ist nicht ganz klar, was Brahms-Konzerte mit Industrienationen zu tun haben
    deutsche Kultur…
    Kannst auch natürlich den VW als deutsche Kultur nehmen…

    ...ich fragte ja: zählt z.B. Brahms für dich?

  3. Inaktiver User

    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eine persische Freundin war mit im Brahms Konzert. Merke: Muslima + deutsches Kulturgut. Klingelt's?
    Ich wette mit Dir, dass 50 % der bayerischen Landbevölkerung Brahms für einen Atomphysiker hält.
    jetzt sind die bayern dran.

    wobei ich die bayern sehr beneide.
    sie stehen zu ihrem dialekt, pflegen brauchtum und kultur!

    wen gott liebt, den lässt er in bayern leben!

  4. Inaktiver User

    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Können wir nicht dazu übergehen, uns als "Europäer" oder noch besser als "Weltbürger" zu verstehen?
    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    Blairwitch, das wäre schön, wenn es mal soweit käme, aber das ist wohl ein langer Prozess.
    Der Begriff des Weltbürgers gehört einer völlig anderen Kategorie an als der Begriff der kulturellen Identität.
    Die Tendenz geht aber nach meiner Beobachtung tatsächlich dahin, kulturelle Identität gegen einen undefinierbaren Brei auszutauschen, der Kultur in erster Linie mit dem Wortzusatz "-Beutel" kennt.

    Wie wünschenswert das ist, darüber kann man trefflich streiten. Ich jedenfalls halte es für wenig wünschenswert, denn kulturelle Identitäten bzw. Unterschiede machen die Welt überhaupt erst bunt und vielfältig. Freilich muss zum kulturellen Bewusstsein auch Toleranz und freundliches Interesse für andere kulturelle Identitäten kommen.
    Kanada und Singapur zeigen, wie es funktioniert; USA sind mit ihrem "melting pot" ein eher abschreckendes Gegenbeispiel.

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    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wen gott liebt, den lässt er in bayern leben!
    Pack dein Sackerl und zieh hin, wenn du da noch nicht wohnst: Das hat mit dem lieben Gott herzlich wenig zu tun!
    Ein Verstand, der einmal
    durch eine neue Idee über sich hinaus wuchs,
    kehrt niemals
    zu seiner ursprünglichen Form zurück.

    [Oliver Wendell Holmes]

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    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du lebst doch in den Staaten oder verwechsel ich Dich?
    Richtig, in Amiland.
    Aus berufsschreiberlichen Gründen muss ich mich täglich mit sämtlichen Entwicklungen in Deutschland auseinandersetzen, dort sitzt meine Leserschaft. Aus der Ferne beobachte ich jetzt viel intensiver als damals, als ich noch mittendrin gelebt habe. Spannend ist das und das hat mir die Augen für viel Schönes an Land und Leuten geöffnet, was ich früher als selbstverständlich und alltäglich weggesteckt habe.

  7. Inaktiver User

    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Zitat Zitat von ellipell2 Beitrag anzeigen
    Pack dein Sackerl und zieh hin, wenn du da noch nicht wohnst: Das hat mit dem lieben Gott herzlich wenig zu tun!
    ich wohne doch schon jahrzehnte da. herrlich!

    mit gott hat das schon was zu tun.
    der bayer sagt grundsätzlich: " grüss gott!"

  8. Inaktiver User

    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Zitat Zitat von Strunzhuhn Beitrag anzeigen
    Richtig, in Amiland.
    Aus berufsschreiberlichen Gründen muss ich mich täglich mit sämtlichen Entwicklungen in Deutschland auseinandersetzen, dort sitzt meine Leserschaft. Aus der Ferne beobachte ich jetzt viel intensiver als damals, als ich noch mittendrin gelebt habe. Spannend ist das und das hat mir die Augen für viel Schönes an Land und Leuten geöffnet, was ich früher als selbstverständlich und alltäglich weggesteckt habe.

    ich glaube sowieso, dass man erst den blick für vieles bekommt, wenn man mal weggezogen ist.

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    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich wette mit Dir, dass 50 % der bayerischen Landbevölkerung Brahms für einen Atomphysiker hält.
    Hey, da bin ich aufgewachsen.

  10. Inaktiver User

    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    .......denn kulturelle Identitäten bzw. Unterschiede machen die Welt überhaupt erst bunt und vielfältig.
    volle zustimmung!

    egal wo, wir haben doch überall in deutschland schon multi-kulti.
    und das ist gut so.

    trotzdem muss es doch möglich sein, dass man als deutscher auch mal laut sagen darf, was einem nicht passt, bei multi-kulti, ohne dabei in eine gewisse ecke gestellt zu werden.

    und dazu gehört auch das denglisch, obwohl ich es ständig spreche/schreibe etc.

    einen muslimischen feiertag würde ich trotzdem nicht begrüssen.

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