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26.03.2014, 11:31
AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...
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26.03.2014, 11:37
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26.03.2014, 11:38Inaktiver User
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26.03.2014, 11:40Inaktiver User
AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...
Der Begriff des Weltbürgers gehört einer völlig anderen Kategorie an als der Begriff der kulturellen Identität.
Die Tendenz geht aber nach meiner Beobachtung tatsächlich dahin, kulturelle Identität gegen einen undefinierbaren Brei auszutauschen, der Kultur in erster Linie mit dem Wortzusatz "-Beutel" kennt.
Wie wünschenswert das ist, darüber kann man trefflich streiten. Ich jedenfalls halte es für wenig wünschenswert, denn kulturelle Identitäten bzw. Unterschiede machen die Welt überhaupt erst bunt und vielfältig. Freilich muss zum kulturellen Bewusstsein auch Toleranz und freundliches Interesse für andere kulturelle Identitäten kommen.
Kanada und Singapur zeigen, wie es funktioniert; USA sind mit ihrem "melting pot" ein eher abschreckendes Gegenbeispiel.
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26.03.2014, 11:40
AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...
Ein Verstand, der einmal
durch eine neue Idee über sich hinaus wuchs,
kehrt niemals
zu seiner ursprünglichen Form zurück.
[Oliver Wendell Holmes]
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26.03.2014, 11:46
AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...
Richtig, in Amiland.
Aus berufsschreiberlichen Gründen muss ich mich täglich mit sämtlichen Entwicklungen in Deutschland auseinandersetzen, dort sitzt meine Leserschaft. Aus der Ferne beobachte ich jetzt viel intensiver als damals, als ich noch mittendrin gelebt habe. Spannend ist das und das hat mir die Augen für viel Schönes an Land und Leuten geöffnet, was ich früher als selbstverständlich und alltäglich weggesteckt habe.
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26.03.2014, 11:46Inaktiver User
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26.03.2014, 11:48Inaktiver User
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26.03.2014, 11:49
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26.03.2014, 11:55Inaktiver User
AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...
volle zustimmung!
egal wo, wir haben doch überall in deutschland schon multi-kulti.
und das ist gut so.
trotzdem muss es doch möglich sein, dass man als deutscher auch mal laut sagen darf, was einem nicht passt, bei multi-kulti, ohne dabei in eine gewisse ecke gestellt zu werden.
und dazu gehört auch das denglisch, obwohl ich es ständig spreche/schreibe etc.
einen muslimischen feiertag würde ich trotzdem nicht begrüssen.




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