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  1. Inaktiver User

    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    .
    Geändert von Inaktiver User (26.03.2014 um 15:43 Uhr) Grund: OT

  2. Inaktiver User

    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Zitat Zitat von Strunzhuhn Beitrag anzeigen
    Hoppla, verwechselst du mich? Ich habe nirgends über Migranten geschrieben und schon gar nicht niederträchtig. Auch nicht über irgendwelche Untergänge des Abendlands. Bitte berichtige deine Äußerung. Ich bin sehr gutmütig, aber das klingt danach, als sollte sich die Moderation einschalten.
    Ich meinte das:

    Zitat Zitat von Strunzhuhn Beitrag anzeigen
    Möglicherweise ging es dem TE eher darum, dass sich so viele türkische Einwanderer vom Erscheinungsbild her nicht in das übliche deutsche Straßenbild integrieren. Von Kopf bis Fuß eingewickelte Frauen, Kopftücher, lange Hosen unter Kleidern getragen - das fällt auf. Dazu kommt, dass zuviele türkische Jünglinge ihr seltsames Frauenbild allzu gerne in die Öffentlichkeit tröten. Da wird "Hure" zum Synonym für "Frau", und das in der Fußgängerzone zum Zeitvertreib jedem vorbeilaufenden Mädel hinterherzuzischen, ist boah, ey, voll cool, Alder!

    Klasse, wie ein paar Affen das gesamte Image ruinieren können. Escht grass, isch schwör!

  3. gesperrt

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    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    hihi….

    hier noch eine Impression von der WM

    http://www.bz-berlin.de/multimedia/a...8_24116228.jpg

    (man beachte das CocaCola Zeichen neben der Bühne)

  4. Inaktiver User

    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Und in Kombination mit diesem posting....
    Zitat Zitat von Strunzhuhn Beitrag anzeigen
    Ganz unabhängig vom Ausländeranteil: Ich beobachte, dass Deutschland immer mehr an Identität verliert. "Patriotismus" zu zeigen, ist nicht nur verpönt, sondern geradezu geächtet. Renn mal in einem T-Shirt mit Deutschlandflagge herum, die Schublade "Rechtsradikaler" ist dir gewiss. Die deutsche Sprache geht ebenfalls verloren und wird zunehmend durch Anglizismen ersetzt. Wie schön die deutsche Sprache für ausländische Ohren klingt, will sich keiner bewusst machen.

    Vor einigen Jahren war ich anlässlich einer internationalen Konferenz zu Besuch in Deutschland - da gab es kaum ein 18/1-Plakat (huch, das heißt ja heutzutage "Billboard"), das nicht zumindest teilweise auf Englisch war. Und vorm Tante-Emma-Laden steht ein Schild: "Thank you for shopping". Ich nehme an, dass die "Erbsünde" der Nazizeit auch in 100 Jahren noch in den Köpfen kultiviert wird und sich jeder schämt, ein Deutscher zu sein. Auf solchem Brachland verbreiten sich vormals fremde Kulturen natürlich im Handumdrehen.

    Schade um das schöne Land und seine eigene Kultur.
    ... fand ich das seltsam.

    Da Du aber - wie jetzt deutlich wird - irgendwo in den 70ern stecken geblieben bist, scheinst Du das anders gemeint zu haben. Oder? Kopfkratz.

  5. gesperrt

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    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Ich finds ja allgemein schon schade.
    Da kommen meine Großeltern in dieses doch sehr kalte Land, weil sie dringend als Arbeitskräfte angeworben wurden. Arbeiten beide hier in Vollzeit zwanzig Jahre lang, zahlen fleißig Steuern. Gehen als Altersruhesitz irgendwann in den Achzigern zurück in die Türkei.

    Meine Papa bleibt hier, weil hier aufgewachsen, zur Schule gegangen, studiert und liebt eine deutsche Frau, bekommt ein Kind - alle sind glücklich.

    Kind (ich) findet Deutschland ein tolles Land, empfindet es als "Heimat" - kennt keine andere Muttersprache.

    aber IMMER laufen einem (online wie offline) irgendwelche Deppen über den Weg, die einem "Integration" (ich will endlich wissen was das überhaupt bedeutet), "es gibt zuviele Türken", "alles Moslems und total gefährlich" und sonstige Stammtischklischees um die Ohren schleudern.

    Hört bitte auf zu pauschalisieren - kein Mensch, keine Familie,.... ist gleich. Egal woher sie stammen.

    Und bitte findet euch damit ab das eure "Kultur" im Wandel ist, so wie sie es schon immer war. Und es ist wirklich zu unserem Vorteil.

    btw DANKE an viele Schreiber hier - ihr habt es wirklich verstanden und ich finde eure Argumentation klasse

  6. Inaktiver User

    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen

    Und bitte findet euch damit ab das eure "Kultur" im Wandel ist, so wie sie es schon immer war.
    Nicht "eure" sondern "unsere" Kultur. Du hängst da genauso mit drin.

  7. Inaktiver User

    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Bis auf dass ich unsere Kanzlerin megapeinlich finde und unsere derzeitige politische Ausrichtung mehr als gefährliche betrachte, bin ich doch recht froh Deutsche zu sein. Ich mag unsere Pünktlichkeit und Geradelinigkeit, die Internationalität und den Hang zum Perfektionismus.

    Was ich jedoch sehr schade finde ist diese Selbstzerfleischung!
    Leider werden die polarisierenden Stimmen immer Lauter, die auf alles eindreschen und alles nieder machen, was uns einst mal ausmachte. Soziale Marktwirtschaft zum Beispiel.

    Trotzdem werde ich wohl niemals meine Herkunft verleugnen, auch wenn es mir bisweilen schwer fällt, wenn mich jemand als "nicht typisch" Deutsch bezeichnet, ich frage mich gerade dann immer: Tja was ist denn typisch Deutsch?

  8. Inaktiver User

    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht "eure" sondern "unsere" Kultur. Du hängst da genauso mit drin.

  9. gesperrt

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    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht "eure" sondern "unsere" Kultur. Du hängst da genauso mit drin.
    Aber das meine ich doch Diese "Kultur", die die Altvorderen immer hochhalten, ist nicht die meine. Und ich empfinde Deutschland auch nicht als wären wir so verstaubt und von gestern. Ich genieße das heutige Deutschland mit seiner unglaublichen Vielfalt eigentlich sehr.

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    AW: Ich fühle mich in Deutschland mittlerweile fremd...

    Zitat Zitat von Strunzhuhn Beitrag anzeigen
    In den 70ern (davon sprach ich, nicht von irgendwelchen verkleideten und bemalten Fußballfans) ging eine gewaltige Welle an Friedensbewegungen, sozialen Bewegungen, Anti-Atomkraft-Bewegungen und was weiß ich los. Punk kam in Mode. Als Gegenstück die Jesus-People und die Bhagwan-Fanatiker. Bundeswehrverweigerung war das A und O. Irgendwie wollte jeder alles mögliche sein, nur nicht deutsch. Deutsch sein war verpönt. Deutsch sein war ein Grund zum Schämen.
    Die drei letzten (von mir fettmarkierten) Sätze von dir, haben nichts mit den damaligen Realitäten zu tun.
    Die Frage der Nationalität stand bspw. in der Friedens- und Anti-Atomkraftbewegung Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre überhaupt nicht zur Debatte.
    Da hat praktisch kein Mensch drüber geredet.
    Und sofern überhaupt ganz am Rande - und sozusagen um die Ecke herum - die Nationalitätsfrage eine Rolle spielte, so war es ja genau andersherum, als du es darstellen willst: die Leute bspw. in der Anti-Atomkraftbewegung waren ja eher stolz darauf, dass es in Deutschland die einzig nennenswerte und einflussreiche Anti-Atomkraftbewegung in Europa gab.

    Und nein: auch die "Bundeswehrverweigerung" (auf deutsch: Kriegsdienstverweigerung) war keinesfalls das "A und O", wie du fälschlicherweise schreibst.
    Die übergroße Mehrheit der jungen Männer sind nach wie vor zum Wehrdienst gegangen und haben nicht verweigert - aber zugleich haben so einige von ihnen gegen die Stationierung neuer Raketen demonstriert.

    "Deutsch sein war verpönt. Deutsch sein war ein Grund zum Schämen."
    So war es nie - das ist Unfug!
    Es ist auch Unfug im doppelten Sinne: denn was soll denn das Gegenteil von diesen Sätzen sein?
    Das wir uns nun alle ganz doll freuen, dass "deutsch sein" nicht (mehr) verpönt ist?
    Das es ganz toll ist, uns nicht (mehr) zu schämen?
    Wofür sollte das gut sein? Was soll das bezwecken, angesichts dessen, dass das Gegenteil auch nie gestimmt hat?

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Ich genieße das heutige Deutschland mit seiner unglaublichen Vielfalt eigentlich sehr.


    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
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    Daniel Kahneman

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