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Thema: Der Tropfen

  1. Inaktiver User

    AW: Der Tropfen

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Jede Politik und jede in ihr vertretene Partei steuert. Manche verkaufen das nur besser und nennen Dumpinglöhne und Klüngelei mit den Lobbyisten Volksinteresse und nahezu Vollbeschäftigung.
    Steuerung ist die Aufgabe jeder Regierung. Wirtschaft, Währung, Gesundheit, Ausbau von Verkehrswegen: das können und dürfen sie gern steuern wollen, solange sie den Ausgleich von Interessen nicht aus dem Blick verlieren (was sie tun).
    Andere Parteien wollen nicht den Lebensstil der Menschen bestimmen; die Grünen aber schon.

  2. Moderation

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    AW: Der Tropfen

    Es entspricht dem Lebensstil der Menschen, dass sie von zehn Stunden Arbeit und EINEM Job in Großstädten kaum mehr leben können? Nur ein Beispiel.
    *
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    AW: Der Tropfen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Alkohol auch in solch kleinen Mengen verbieten zu wollen, die beim Autofahren zu keinen Beeinträchtigungen führen,
    Das gibts übrigens schon für Fahranfänger in der Probezeit und Menschen unter 21. Man könnte also auch sagen, die Grünen wollen Gerechtigkeit herstellen.

    Ansonsten ist die Erregung um die angebliche Verbotspartei völlig neben der Spur. Ich fahre Auto und esse Fleisch, fühle mich aber in keinster Weise von den Grünen bevormundet.

    Vielleicht sollte man sich mal um die wirklich wichtigen Themen kümmern, z.b. die Politik von CDU und SPD die sich mit Milliardengeschenken beim Wahlvolk beliebt machen.

  4. Inaktiver User

    AW: Der Tropfen

    Ich halte die Grünen keineswegs für ein "besonderes Exemplar".
    Einiges von dem was sie fordern ist im Rest Europas teilweise schon seit Jahrzehnten Gang und Gebe. Gerade auch in Ländern Europas, die gern von vielen deutschen Mitbürgern als Beispiele sehr viel lockerer Lebensweise angeführt werden als das in Deutschland sei.

    Die Grünen stellen Forderungen oder machen Anregungen. Das gefällt mal mehr, mal weniger Menschen. Halt so, wie bei jeder anderen Partei auch.

  5. Moderation

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    AW: Der Tropfen

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Das gibts übrigens schon für Fahranfänger in der Probezeit und Menschen unter 21. Man könnte also auch sagen, die Grünen wollen Gerechtigkeit herstellen.
    Eben. Was spricht dagegen, entweder zu trinken oder zu fahren? Es gibt einige Staaten, die ebenfalls eine 0-Promille-Grenze haben. Alles übergriffige Regierungen? Und das seit Jahren?
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  6. Inaktiver User

    AW: Der Tropfen

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Eben. Was spricht dagegen, entweder zu trinken oder zu fahren? Es gibt einige Staaten, die ebenfalls eine 0-Promille-Grenze haben. Alles übergriffige Regierungen? Und das seit Jahren?
    Ich halte es bereits bei 0,0%%, trotzdem finde auch ich es unklug, relativ unbemerkt seit der Wahl vor sich hinzuwurschteln und als Sachthema angesichts der Großwetterlage kommt dann ein Alkoholverbot am Steuer heraus.

    Für mich steht das Verbot nicht als Versuch von Politik als solcher in der Kritik, sondern daß es zu anderen, aktuellen Themen kaum Greifbares von einer Partei zu hören gibt, die sich Bündnis 90/Die Grünen nennt.

    Aber man muß nicht gleich verzweifeln, wenn man früher Grün gewählt hat, das war ja damals gute Politik - jetzt paßt es halt anscheinend seit einiger Zeit nicht mehr so ganz zu Volkes Wille.

  7. Moderation

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    AW: Der Tropfen

    Nö, es funkt gerade nicht zwischen den Grünen und dem Wahlvolk. Muss an der unglücklichen Kommunikation nach außen liegen, und sie sollten dafür mal ein paar Euro investieren. Denn sie verfolgen ihre Ziele ja weiter.

    Zur ungeschickten PR kommt noch Kretschmann, der in B-W jetzt umsetzen muss, was das Wahlvolk abgestimmt hat, obwohl er sebst dagegen war. Seltsamerweise wird ihm das angekreidet.

    An die neuen Chefs kann ich mich auch schwer gewohnen, die blasse, immer weltfremd wirkende Katrin Göring-Eckhardt und seine Wenigkeit aus Bayern:Deutscher Bundestag: Hofreiter, Dr. Anton

    Als Letztes vielleicht noch Renate Künast, die offenbar gerade viel Zeit hat und die Partei in Talkshows vertritt. Unselige Personalentscheidung, wie ich finde.^^ Sicher meint sie's gut, aber es kommt verquast und kopflastig rüber.

    Kann nur aufwärts gehen.
    *
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  8. Inaktiver User

    AW: Der Tropfen

    Es gibt in der Tat viele Aspekte, die dem einstmals grünen Wahlvolk nicht schmecken.

    Zum Beispiel ist man für eine ökologisch-bewusste Politik, aber nicht für Negativeinrichtungen vor der eigenen Haustür.
    Außerdem hat sich herausgestellt, dass viele vermeintlich umweltfreundliche Projekte gravierende Nachteile haben, z.B. der Anbau von Lebensmitteln zur Energieerzeugung, mit Folgen für globale Lebensmittelpreise und für die Nitratbelastung des Grundwassers. - Eine offene Diskussion hierzu ist bei den Grünen nicht erwünscht.

    Weiterer Punkt: die Steuerpolitik. Die Einkommenssteuer zu erhöhen, und die Kapitalertragssteuer zu erhöhen, und eine Vermögenssteuer einzuführen, und die Erbschaftssteuer zu erhöhen, und die Beitragsbemessungsgrenze für Sozialversicherungen zu erhöhen und das Ehegattensplitting abzuschaffen - solche Pläne erschienen der grünen, gutsituierten Mittelschicht als Gesamtpaket denn doch nicht so prickelnd.

    Manch einer fand die Grünen gesellschaftspolitisch angenehm progressiv, kam aber ins Grübeln, als sie zusammen mit Union und SPD im Handstreich die Jungenbeschneidung legalisierten.
    Göring-E. verstieg sich sogar zu der Aussage, ein Verbot der Beschneidung schade(!) dem Kindeswohl.

    So mancher, der da gestutzt hat, schaut inzwischen genauer hin und stellt fest, was die Grünen konkret unter Toleranz verstehen: Standpunkte, die den Grünen nicht passen, sind unerwünscht und gelten - Artikel 5 GG hin oder her - schnell als "unerträglich" und sanktionswürdig.

    So zum Beispiel Volker Beck, der zum Boykott der Olympiade aufrief, weil Russland sich erdreistet hatte ein Gesetz zu verabschieden, das er als schwuler Lobbyist nicht goutierte.
    Mit Blick auf die EU-Außenbeauftragte hatte er getwittert, es sei "ein antisemitischer Reflex, bei toten jüdischen Kindern daran zu erinnern, dass in Gaza auch Kinder sterben".

    Im Europaparlament pflegen die grünen Spitzenkandidaten, eine gewisse Rebecca Harms und ein gewisser Werner Schulz, romantische Vorstellungen bezüglich der Putschregierung in Kiew und verlangen Sanktionen! Sanktionen! Sanktionen! - aber nicht etwa gegen die Regierungsbeteiligung des Rechten Sektors, sondern gegen Russland, das eine Volksabstimmung bezüglich des politischen Status des Krim-Volkes zugelassen/veranlasst hatte.
    Werner Schulz präsentierte sich bei Maischberger als betonharter Ideologe, der Peter Scholl-Latour und Gregor Gysi regelrecht anpöbelte.

    In enormer Freiheitsliebe und Demokratiebewusstsein gingen die Grünen sogar so weit, Gerhard Schröder im EU-Parlament die Meinungsäußerung bezüglich Russland verbieten zu wollen. (Die Abstimmung darüber haben sie verloren, denn das ging selbst der Brüsseler Demokratur zu weit.)



    Ihr habt also völlig Recht:
    Was ist im Vergleich zu dem, was die Grünen sich bisher geleistet haben, dieser neuerliche Vorstoß ?! Kleinkram - wenn auch bezeichnend für eine Partei, für die Freiheit keine relevante politische Kategorie darstellt.
    Geändert von Inaktiver User (26.03.2014 um 16:25 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Der Tropfen

    Mir ist noch was eingefallen: Ströbeles Reise nach Moskau, und die Debatte am 18.11.2013 im Bundestag.
    War eine gute Sache.
    Leider hat Merkel ihn auf die Frage, ob sie sich nicht bei Snowden bedanken wolle, nur angeekelt angeschaut. So mit den typischen Bernhardiner-Triefaugen, die zu sagen schienen "Du Einfaltspinsel, hast ja keine Ahnung".
    Na klar hat man keine Ahnung, wenn sie nie was sagt.

    Apropos, wo ist die überhaupt? Heimlich Eurobonds ausknobeln? Die muß ja allmählich aufpassen, daß sie nicht für tot erklärt wird, so oft, wie sie sich dem Volk offenbart.

  10. Inaktiver User

    AW: Der Tropfen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Andere Parteien wollen nicht den Lebensstil der Menschen bestimmen.


    Sie tun es aber doch! Jede politische Entscheidung "bestimmt den Lebensstil der Menschen". Was denn sonst?

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